Hast du dazu auch belastbare Zahlen? Also das sich "Einheimische" schlecht oder gar nicht mehr ausbilden lassen?
Zahlen kann man sich dazu nahezu beliebige suchen, weswegen ich auf die exakte Belastbarkeit derselben wenig gebe. Aber meine persönlichen Erfahrungen decken sich mit dem Gejammer diverser Branchen über fehlende geeignete Bewerber für Lehrstellen. Und damit meine ich nicht fehlende Schulabschlüsse: Wer in eine Bewerbung mit 10 Rechtschreibfehlern mehr einsendet als selbst die Word- oder Libreoffice-Rechtschreibkorrektur erkannt hätte, bei dem sind Sprachdefizite das kleinere Problem gegenüber der Bereitschaft, sich Mühe zu geben. Das gleiche gilt für Leute, die in ihrer eigentlichen Position die gleichen Handgriffe 70% Prozent langsamer ausführen als der Vorgänger, aber regelmäßig nicht am Arbeitsplatz sondern gar nicht oder tratschend bei Kollegen anzutreffen sind, obwohl Arbeit ohne Ende rumliegt. Das sowas wie Prozentrechnung, die selbst an Hauptschulen weit-vor-Abschlussstoff war, nicht einmal bei Studenten sitzt, würde bei mir auch die Ausbildungsbereitschaft gegen null sinken lassen.
Passend zu sowas begegnen mir beruflich als auch hier im Forum begegnen regelmäßig Leute, die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, basalster Logik zumindest soweit zu folgen, dass sie bezüglich des Punktes rückfragen könnten, der ihnen (trotz Grundschul- bis Mittelstufenniveau at most) zu komplex war. Eine deutlich größere Stichprobe der allgemeinen Fähigkeit/Bereitschaft von Leuten, eine Situation mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, simpelste phyiskalische/geometrische Zusammenhänge zu verstehen oder ihre Aufmerksamkeit länger als eine Minute irgendetwas zu widmen, dass kein Smartphone ist (oder auch nur etwas wahrzunehmen, dass nicht zur gleichen Gerätegruppe gehört oder dem eignen Komfort dient), wird mir jedesmal serviert, wenn ich am Straßenverkehr teilnehme.
Jetzt muss man abwarten, ob es für die Grünen und Freie Wähler Direktmandate gibt.
Eher Linke, oder? Freie Wähler sind bestimmt raus. Bleiben Grüne und BSW als mögliche dritte Partner, wobei die imho beide inkompatibel zu eigentlichen Angliegen der CDU sind, aber hoffentlich rücksichtsvoll genug gegenüber der Demokratie (Grüne) respektive populistisch so auf Bundesthemen konzentriert (BSW), dass sie eine rot-schwarze Minderheitenregierung nicht blockieren würden.
Also politisch fast egal, ob sie außerparlamentarisch, oppositionell oder als Regierungsmitglied enden. Mehr als kommentieren werden sie die nächsten 4 Jahre kaum können.
Das ist eine der linkesten Zeitung überhaupt.
Die TAZ ist in etwas so links wie die FAZ rechts ist. Also abseits des Feminismus fast nur bei der Themenwahl - sie lassen halt eher Börsenthemen weg, anstatt Umweltzerstörung unter den Teppich zu schieben. Aber die Faktenwiedergabe ist in der Regel ganz brauchbar und im Gegensatz zum Output tatsächlich linker Medien wie jungle.world o.ä. auch klar von Bewertungen/Meinungen getrennt und außerhalb von Kommentaren nicht mit Handlungsaufforderungen/Propaganda vermischt. Verglichen mit der Welt würde ich die Taz sogar als seriöser einstufen und es hat halt nicht jeder die Zeit für eine SZ.