... Wir haben uns in den letzten 30 Jahren bspw. einen gigantischen Niedriglohnsektor aufgebaut ...
Den gab es früher schon, wir wurden aber durch eine Mauer von den betroffenen Menschen, die zu Hungerlöhnen unsere Waren herstellten, getrennt. Das war schon praktisch, man hatte die billigen Waren, die sozialen Probleme mit großen wirtschaftlichen Unterschieden aber nicht. Nach 1989 ging es dann nach China, das Thema ist jetzt aber auch durch, und die Karawane kann nicht mehr weiter ziehen. Jetzt hängen wir drin.
Man könnte es in Afrika probieren, wenn man denn die Größe hätte, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, aber auf dem Kontinent sind Russland und China erfolgreicher. Und so müssen wir den Kram selber machen.
Die Vorbereitung zu minimalistischen Jobs läuft doch schon, Gestern sah ist eine Doku über eine Schäferin. Alles ganz toll, draußen, viel Natur, tolle Tiere, Landschaftsschutz, das kann man engagierten Kindern schmackhaft machen. Das es für die Arbeit quasi kein Geld gibt, muss man dann hinnehmen. Auto ist dann halt nicht und neue Zähne im Alter auch nicht. Aber Menschen mit Zahnlücken, das hat doch Charakter. ....
Wie unsere Regierung wirtschaft gegen steuern kannte, zeigt uns die Geschichte mit den "New Deal" in den USA nach der großen Depression. Aber diese Gedanken sind natürlich verboten. Der Kapitalismus ist unantastbar, die Reichen müssen jedes Jahr unverschämt reicher werden und der Rest soll die Klappe halten und arbeiten.
Ich sehe nicht, dass unsere Regierung das durchbrechen würde. Und Faschisten noch viel weniger. Die wirtschaftliche Wohlstand ist der Schlüssel zu Ruhe im Land.