Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Da spricht der/die (Single?) ohne Kinder im Teeniealter aber mit ganz viel Meinung dazu. :lol:
Du hast ja keine Vorstellung davon wie konsequent ich bei sowas sein kann. :devil:
Aber nein, eigene Kinder habe ich nicht und plane ich auch eigentlich nicht haben zu wollen, bin aber zumindest mit einem 6 Jahre jüngeren Bruder aufgewachsen, also ich weiß durchaus wie nervig und penetrant Pubertierende mitunter sein können.
 
Ja, wir haben ein Problem bei der Verteilung, denn es sind eigentlich, die oberen 0,1%, die man mit "reich" meint.

Nee. Wir reden schon von den oberen 10% an Reichen und dem obersten % an Superreichen.
Eigentlich würde ich es als Aufforderung verstehen sich mal die reinen Zahlen anzusehen. Wir haben eine kleine Anzahl an "Reichen" und selbst da besteht der "Reichtum" oft aus dem Wert von selbst geführten Unternehmen.
Vielleicht doofe Frage, aber: Kommst du auch aus dem Osten? Mag' sich für einige vielleicht doof anhören, aber im Westen heißen selbst geführte Unternehmen halt auch gern einmal, dass man locker auch einmal eine Million oder mehr auf dem Konto liegen hat.
Weil wir im Neokapitalismus liegen und das Geld nach oben umverteilt wird. In den sechziger bis achtziger Jahren waren die Unterschiede der Gehälter lange nicht so groß wie heute. Und während die Gewekscahften seit dreißig Jahren Lohnzurückhaltung predigen, genehmigt man sich am oberen Ende eine Rekaorderhöhung nach der anderen.

Und unsere Regierung, alles stramme Neokapitalisten, wird dagegen nichts unternehmen.
Yo. Während die Reallöhne der Arbeiterschaft quasi sinken, haben sich die Einkommen der Superreichen in den letzten Jahren um wie viel Prozent erhöht? Was war es in Deutschland? Ca. 75 %? Ich weiß: Böses Thema. Aber bei dem Ungleichgewicht muss man sich nicht wundern, dass immer mehr Leute AfD (oder dann später die Wagenknech-Partei) wählen. (Abstiegs-) Ängste lassen sich halt sehr gut ausnutzen.
Heutzutage machst du nur noch Gehaltssprünge wenn du dreist bist und zusätzlich häufiger den Arbeitgeber wechselst. Treue wird Gehaltstechnisch absolut nicht belohnt. Wer den aktuellen Arbeitgeber nach 30% mehr Gehalt fragt wird nur müde belächelt, stell dieselbe Forderung bei einem neuen Arbeitgeber und auf einmal geht es sehr wohl. Der aktuelle Arbeitgeber lässt dich dann lieber gehen und stellt einen neuen für eben diese 30% mehr. Eigentlich echt lustig :D

Klar klappt das nicht beliebig oft, aber gerade als Berufsanfänger, wo solche Steigerungen drin sind, ist das der Weg.
Wo ist das denn dreist? Mittlerweile ist es doch völliger Standard, alle zwei Jahre das Unternehmen zu wechseln, weil man nur so Gehaltserhöhungen umsetzen und die Karriereleiter aufsteigen kann.
Ich kenne eher die Erfahrung, dass man den nächsten für das gleiche Gehalt einstellt, also nicht mehr bezahlen will. Welche Firma will schon mehr bezahlen?
Ich musste mir mein exorbitantes Gehalt auch erschlafen. :D
In den Bereichen, in denen Fachkräftemangel herrscht, der sich auch betriebswirtschaftlich ausdrückt, kannst du das ohne Probleme machen.
In dem es endlich mal Gefängnisstrafen gibt.
Da kann der Banker direkt sehen, wie ein geschlossener Immobilienfond in der Praxis funktioniert.
Das Problem sehe ich eher darin, dass wir in Deutschland immer noch kein Unternehmensstrafrecht haben, womit wir in der westlichen Welt tatsächlich ziemlich allein sind. Ein paar Leute im Knast werden die strukturellen und institutionellen Probleme nicht lösen.
Genau dadrum würden meine Kinder auch gar nicht so früh eigene Smartphones bekommen.
Was man nicht hat kann man nicht aus Druck und Gruppenzwang missbrauchen.

Außerdem halte ich es auch gar nicht für sinnstiftend, als auch für ungesund, wenn Kinder früh daran gewöhnt werden, das permanenter Konsum am Smartphone was völlig "normales" und "erstrebenswertes" sei.
Mich wundert ohnehin, warum Social Media nicht schon starker reguliert ist. Die Auswirkungen von Social Media auf unsere Gesellschaft wurden mittlerweile schon relativ gut erforscht und es ist unbestritten, dass Social Media die Aufmerksamkeitsspanne stark senkt. Darüber hinaus wird Social Media auch gern für Straftaten missbraucht. Gerade Instagram soll ja ein super Werkzeug für CP u.ä. Straftaten sein.
 
Mich wundert ohnehin, warum Social Media nicht schon starker reguliert ist
Ist es ja im Prinzip schon, selbst whatsapp ist erst ab 16, kümmert halt keinen. Spätestens in der 5. Klasse gibt es die erste Klassengruppe, die zwei oder drei Kinder, die da nicht mitmachen, weil sie kein passendes Handy haben oder - aus Gründen - kein WhatsApp sind da ganz schnell Außenseiter.
 
Aber um nochmal darauf zurückzukommen sich wirklich um die Leute zu kümmern, ich persönlich sehe da eigentlich nur zwei Wege nämlich a) Politiker müssten an ihre Versprechen gebunden sein und b) direkte Demokratie.

Wenn du Wahlprogramme aufmerksam liest, dann wirst du feststellen, dass sich nahezu alle Politiker an ihre Wahlversprechen halten. Wie schon mehrfach geschrieben: Die einzigen, die in letzter Zeit mehrere gebrochen haben, sind die Grünen und wegen der Gründe dafür beschwert sich gerade von deren Wählern kaum jemand darüber. (Waffenlieferungen in alle Welt, Zusammenarbeit mit Diktaturen, AKW-Verlängerungen, Subventionen für fossile Industrie - alles Dinge wofür sie sich in der Ampel eingesetzt haben, obwohl sie dagegen vorgehen wollten.)

Aber die meisten Politiker machen genau das, was sie versprechen.
Sie haben nur nie das versprochen, was manch politikfauler Pseudo-Bürger sich in seinen Wunschträumen herbeiphantasiert.
Wenn z.B. eine FDP mit "Mehr Netto vom Brutto" antritt, dann steht da eben nicht "Mehr Netto vom Brutto für Max Mustermann Malocher". Da steht nur mehr Netto vom Brutto und die oberen Zehntausend sowie die Hoteliers haben das bekommen. Wahlversprechen erfüllt. Ähnliches gilt wenn eine CDU schreibt, dass sie "mehr Umweltschutz befürwortet", aber verspricht "Erleichterungen für die Landwirte umzusetzen". Mehr Pestizide auf die Äcker, keinen Blick aufs Nitrat, Ende mit Artenschutz? Alles Erleichterungen für die Landwirte und kein Bruch des ersten Versprechens. Denn es wurde nie versprochen, dass man was für die Natur TUN würde, sondern nur dass man sowas befürwortet. Wenn es JEMAND ANDERS machen würde.

Und solange die Wähler so blöd sind, reihenweise auf derartige Tricks reinzufallen, solange kann man sich auch direkte Demokratie sparen. Denn die verlangt dem Wähler weitaus detailliertere, fachkundigere Entscheidungen ab. Wenn dem Wähler das zu viel Mühe ist und er lieber Populisten hinterherrennt, dann hat man "Venovia verstaatlichen", Waldschlößchenbrücke und Brexit.


Da sagen Studien aber etwas anderes. Superreiche von denen es bekanntlich ja angeblich so wenige gibt verursachen mehr als die restlichen Menschen. Daher lohnt es sich gerade da einen Riegel vor zu schieben.

Verlinke diese Studien doch mal. Superreiche gibt es, verglichen mit der Gesamtmenge Menschen auf der Erde, definitiv sehr wenige. 2640 Milliardäre repräsentieren sehr viel Geld, aber nicht einmal die Einwohnerzahl einer gut gefüllten Erstaufnahmeeinrichtung. Und selbst wenn den Blick auf "ziemlich Reiche" weiter, besagt alles, was ich finde (Beispiel) das exakte Gegenteil: Die reichsten 80 Millionen der Weltbevölkerung sind demnach ""nur"" für 15 Prozent der Emissionen verantwortlich. Das ist pro Kopf wahnsinnig viel, aber selbst wenn du die auf 0 setzt, senkt das die Emissionen halt nicht um 80% sinken. Schon für eine Reduktion um magere 50% müsste man die reichsten 800 Millionen Menschen auf 0 zwingen. Das sind aus Sicht Deutschlands aber nicht "die Superreichen". Das ist, zumindest nach Einkommen, einer Quelle zu Folge das gesamte obere Drittel unserer Bevölkerung. Wenn ich die grobe Grafik richtig ablese, läge die Grenze bei 38000 USD Jahreseinkommen, das entspricht 2900 € im Monat. BRUTTO.
Jetzt kann mal jeder in diesem Forum voller RTX-4090-Käufer auf sein Konto gucken und sich überlegen, ob er wirklich dafür ist, dass alle diejenigen, die über dieser Grenze liegen, ihren CO2-Ausstoß komplett auf Null reduzieren sollen, damit es global zu einer Halbierung kommt.

Wollte man CO2 um 97% reduzieren, was den klimatischen Anforderungen eher entspricht, müssten die Emissionen der Reicheren Hälfte der Weltbevölkerung eliminiert wären. Das entspräche einer Grenze bei 520 Euro Brutto im Monat, also unter Bürgergeldniveau.

(Anm.: Die Perzentilgrenzen der zweiten Quelle für Deutschland sind imho deutlich zu tief eingezeichnet angesetzt. Rund 15% unter Bürgergeldniveau können eigentlich nicht hinkommen und der Brutto-Median liegt relativ zu Netto-Werten auch verdächtig niedrig, statt obiger "ein Drittel"-Angabe müsste man also ggf. 40-50% der Deutschen in die Gruppe der "global Reichen" packen.)

Das zu überwachen ist natürlich ein technisches Problem welches aber auch nicht unmöglich zu lösen ist.

"Unmöglich" vielleicht nicht. Aber wenn der Aufwand so groß ist, dass er in erheblichem Maße Klimaschutz verhindert oder gar selbst ein klimaschädigender Faktor wird, dann lohnt sich die Sache halt selbst dann nicht, wenn man die extremen soziologischen Implikationen so einer Totalüberwachung ignoriert. Die DDR hat nur versucht, die größerräumige Kommunikation und Verschwörungen ihrer Bürger im Blick zu halten, um alle Betätigungen in System-konforme Bahnen zu lenken. Das war technisch möglich, aber man hat ja gesehen, wie wenig Arbeitskraft dadurch unterm Strich für Fortschritte des Systems übrigblieb. Nach ähnlichem Muster hat Deutschland lange Zeit mehr Geld für die Bürokratie rund um HartzIV ausgegeben als durch die Sanktionierung einer Handvoll Systemausnutzer eingespart werden kann und plant das jetzt in Zukunft wieder zu machen. Sowas mag fair erscheinen, aber es schadet jedem einzelnen.

Echt Du weißt schon was die Politik entscheiden wird?

Ich beobachte was die Politik der letzten 2-3 Jahrzehnte bei JEDER EINZELNEN Quoten- oder Grenzwertregelung gemacht hat.

Der Unterschied besteht darin, dass nicht beim Konsum gezahlt wird. Sprich das Produkt wird nicht teurer. Keiner geht in Vorkasse. Das einpreisen einer, derzeit zu geringen, CO2 Abgabe belastet gerade Menschen mit wenig Geld sofort.
...
Solange das Konto nicht erschöpft ist zahlt man keine CO2 Abgabe auf das Produkt.

Wieso geht das auch nur weniger geschweige denn gar nicht in Vorkasse? Natürlich muss die CO2-Schuld in deine Beispiel sofort beglichen werden, das Produkt wird sofort teuer: Es kostet X € plus Y CO2Taler. Und CO2Taler hat aktuell niemand.

Natürlich könntest du sie vorher verteilen, dann hätten auch in Euro arme Leute CO2Taler. Aber genauso gut kannst du den Leuten auch Euro geben und dann den Produkt des Preises auf X € plus Y € CO2-Abgabe anheben. Dann können sie die CO2-Abgabe solange von den geschenkten € zahlen, statt einen CO2Talerpreis von geschenkten CO2Talern zu zahlen, bis diese aufgebraucht sind und darüber hinaus geht es halt an das Geld, was man auch ohne Maßnahmen zur Verfügung gehabt hätte. In beiden Fällen.

Nur in deiner Version muss man zusätzlich ein komplettes Parallelwährungssystem einführen und dafür sämtliche Warenkreisläufe bis zum Endverbraucher lückenlos überwachen. Letztlich bis ins Privatleben rein, damit du z.B. für deine gebrechliche Nachbarin Brötchen mitbringen kannst, ohne eine CO2-Strafmaßnahme zu fürchten. Eine CO2-Abgabe in regulärer Währung kann dagegen schon ganz früh in bestehenden Systemen eingepreist werden. Da war der Diesel für den Bauern und der Strom für den Bäcker etwas teurer und das zahlst du ganz normal mit den Euros mit, die dir die Nachbarin für den Einkauf gegeben hat. (Von dem Geld, dass ihr der Staat für angemessene CO2-Mehrkosten überlassen hat.)

Insgesamt wird ein sparsamer Umgang damit nicht gefördert da ich ja einfach bezahle. Egal wie viel ich verbrauche.

Die Erfahrung sagt: Nur sehr wenige Menschen auf der Welt können es sich leisten "einfach zu bezahlen, egal wie viel sie verbrauchen".

Setzte ich den CO2 Preis so hoch an, dass er tatsächlich eine Lenkwirkungen entfallen kann so sind viele Produkte für viele Menschen nicht bezahlbar.

Eben nicht, weil du den Leuten ja das Geld für eine angemessene Verbrauchsmenge gibst.

Vorzugsweise in einem Progressive System bzw die folgende Tonne kosten halt doppelt so viel wie die davor.
Der CO2 Preis darf bei der ersten zu bezahlenden t auch kein symbolischer sein.

Die Option auf eine Progessivität ist der einzige theoretische Vorteil, den man gelten lassen kann. Aber 80-90% der direkten CO2-Verursacher dürften Unternehmen sein, bei denen kannst du keinen "pro Kopf"-Wert festlegen und ab einem bestimmten Punkt eskalieren. Das System muss linear mit der Unternehmensgröße skalierbar sein, sonst gründet z.B. BMW einfach die "1er GmbH", die "2er GmbH", etc., sodass pro Auto nur die CO2-Tarife eines mittelständischen Betriebs gezahlt werden müssen statt die exorbitant teureren für Großkonzerne.

(Und komm jetzt nicht getrennten CO2-Bewertungen für Unternehmen und Privatleute. Dann wählen die Leute endgültig AFD und ich gründe dann die "r_m Transport-Solutions" als Ich-AG, deren einzige Aufgabe es ist, meinen Arsch zum günstigen Unternehmertarif in den Urlaub zu fahren.)

Anm. an dieser Stelle: Dass die "erste Tonne" !Überschreitung! deiner Planung nach "billig" sein soll, owohl wir die Emissionen schnell auf wenige 100 kg und mittelfristig auf 0 pro Nase runterbringen müssen, ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, warum Konzepte mit Grenzwerten meist zur Nutzlosigkeit verwässert werden.

Ein Freikaufen ist dabei eigentlich auch nicht vorgesehen. Es sollen schon harte Strafzahlungen sein, gerade um ein Umdenken und eine Verhaltensänderung zu bewirken.

Alles, was man mit Geld bezahlen kann, ist ein freikaufen, sobald man genug Geld hat. Und genau das will dein System ja angeblich umgehen, also müsstest du das Bezahlen ganz ausschließen. Oder zumindest in Form von Tagessätzen an das persönliche Einkommen oder gar Vermögen koppeln - noch mehr Bürokratie, Überwachung, Richterbeschlüsse, etc.. Und wie das auf Unternehmen angewandt werden soll, ist mir komplett schleierhaft?
 
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Dagegen sein verbindet.

Das wusste schon Hitler.
(Und in dem Fall ist das nicht mal ein Godwin)

Lauterbach streicht die Zuschüsse zu Homöopahtischen Mitteln und Behandlungen:

Geschätzt spart man damit 20 bis 50 Millionen Euro pro Jahr ein.

Lang lebe die Symbolpolitik!

Ich glaube, für die Behandlung von Long Covid hatte er mehr versprochen und bis heute weiß das Gesundheitsministerium nicht einmal, wie viele Menschen davon betroffen sind.
Und wo bleibt eigentlich seine Krankenhausreform?
Bilden wir mittlerweile mehr Ärzte aus, um den Bedarf zu decken?
Warum unterliegen die Arzneikonzerne trotz Verhandlungen, steigender Preis und Beiträge auch dieses Jahr wieder keinen ausreichenden Lieferverpflichtungen?

Ach ich vergas: Kiffen ist Priorität #1, weil man bei dem Thema nicht so viel Ärger mit der FDP hat.


Gibt halt einen Grund, warum Leute protestwählen. Problematisch sehe ich eher, dass die etablierten Parteien noch nicht aufgewacht sind. Ganz im Gegenteil: Teile der CDU radikalisieren sich lieber.

Zum Xten Mal: Die Leute wählen rechtsextrem. Mit "Protest" hat das in nur in sofern was zu tun, dass man gegen die Linke, gegen die Grünen, gegen die FDP, gegen die SPD und gegen die CDU ist. Halt für Rechtsextrem/gegen alles andere.
Und die Populisten in der Union wollen gewählt werden, geben sich also zunehmend rechtsextremer und bereiten damit der AFD das Bett.


Der Durchschnittsbürger liest ohnehin keine Parteiprogramme (die im Grunde auch wenig wert sind) und misst die Parteien daran, was sie tatsächlich machen.

Der Durchschnittsbürger hat meiner Beobachtung nach überhaupt keine Ahnung, was die Parteien machen und verteufelt zum Beispiel "die EU" für Dinge, die die Union gemacht hat, "die Grünen" für Regelungen der SPD und "die in Berlin" für Kommunalpolitik.
Und die AFD hat (wie jede Partei ohne Regierungsbeteiligung) noch überhaupt rein gar nichts geleistet, wäre deiner These nach also unwählbar.
 
Es ist in meinen Augen ein Armutszeugnis dass Schulen den deutschen Kids in über 80 Jahren nach wie vor nicht so weit bilden konnten, dass stupides rechtes Gedankengut auf keinen fruchtbaren mentalen Boden gedeihen kann.

Und an der Stelle erlaube ich mir mal Monokausalität: Für mich ist es nämlich ganz klar ein Fall von Dummheit, wenn Menschen aus Protest eine neoliberale Nazi-Partei wählen.

Es ist ein Hinweis auf Dummheit, aber man kann nicht den Schulen alleine die Schuld geben. Dazu wählen zu viele Leute aus Generationen, die z.B. auch die Grünen groß gemacht haben, heute AFD. Die sind in die gleichen Schulen gegangen, aber nur die AFD-Wähler haben sich danach verkommen lassen. Auch das hätten die Schulen natürlich begünstigen können, aber irgendwann erreicht die Leistungsfähigkeit von Schulen ihre Grenzen und dann muss auch mal sowas wie Erziehung respektive Eigenverantwortung in Aktion treten.


Nur prägt Sport schon wieder auf eine ganz andere Art als Literatur und Kunst anders als Sport und Literatur.
Im Sport lerne ich vor allen Teamgeist, in der Literatur ggf. analytische Fertigkeiten, in der Kunst Abstraktion und Kreativität.

Gibt genug Sportarten, in denen lernst du stattdessen Durchsetzungskraft und Elitendenken. Und wenn der Literaturverein Göring rezitiert wird das vermutlich auch nicht die gewünschte Wirkung haben.

In sozial durchmischten Vereinen erlangt man eine gewisse Horizonterweiterung und das Kind lernt, dass es selbst nicht der Nabel der Welt und seine Familientradition nicht die ultimative Lebensvorschrift für alle anderen ist. Aber ganz abgesehen davon, dass viele Vereine aus Kostengründen diese Weite gar nicht bieten, fahren die Eltern von heute ihr Kind auch ans andere der Stadt (dafür hat man doch den 2 Tonner!), damit es in einen Verein mit "den richtigen" geht.

Ähnliches gilt übrigens auch für Schulen. Zu meiner Schulzeit ging man noch auf die nächstgelegene Grundschule, einfach weil man wirklich GING und nicht mit dem SUV ans andere Ende der Stadt gekarrt wurde. Aber heute machen Eltern genau das, insbesondere wenn ihrer Meinung nach ""zu viele Ausländer"" :kotz: auf die nähergelegene Schule gehen. Und das prägt. Ich habe es selbst später am Gymnasium mitbekommen. Das nahm zwar relativ homogen biodeutsche Kinder auf (die Migranten, auch die mit sehr guten Leistungen, bekamen deutlich seltener Gymnasialempfehlungen und die deutschen Eltern haben die damalige Wahlfreiheit auch noch genutzt, um Kinder mit fragwürdiger Eignung zusätzlich ans Gymnasium zu schicken), diese kamen aber überwiegend von zwei durchmischten Innenstadt-Grundschulen in der Nähe von Sozialwohnungsblöcken und von einer 100% Käse Grundschule aus einem gehobenen Vorort. Es hat 3-4 Jahre gedauert (und das ist ein erheblicher Teil der Gesamtlebenserfahrung in dem Alter), bis die Kinder mit derart unterschiedlichen Erfahrungshintergründen wieder "eine" Klassengemeinschaft gebildet haben.


Einer meiner ehemaligen Prof, namens Dr Burchhardt, hat in seinen Seminaren an der Uni Köln, die Pisa Studie sehr oft und ausführlich kritisiert. Sein größter Kritikpunkt war, dass die Pisa Studie die Ökonomisierung der Pädagogik ist, das heißt platt ausgedrückt, dass Schulen lediglich Arbeitskräfte so früh wie möglich ausbilden sollen. Es geht bei Pisa nicht wirklich um Bildung, sondern um Marktfähigkeit und Effizienz.

Hier auch ein schöner kurzer Kommentar dazu:


Wenn es wenigstens "Arbeitskräfte wegen Pisa" sind. Aber de facto bedeutet Ökonomisierung im deutschen Bildungssystem doch die Optimierung von Aufwand und Nutzen, wobei der Nutzen nicht einmal in der Arbeitsmarkttauglichkeit, sondern nur in Tests abprüfbaren Wissen liegt. Ohne die Fähigkeit zu denken, geschweige denn "logisch denken" oder "kritisch denken". Oder gar beides gleichzeitig.


Das ist der natürliche Zustand. Jahrzehnte des Friedens und der globalen Gewinnerseite haben uns nur unsere Wahrnehmung dafür verlernen lassen. Das kehrt zurück, sobald es hässlich wird.
Ein wichtiger Aspekt dieses Prinzips ist, dass mehrere Menschen zusammen oft stärker sind als einer allein und dass - im Kleinen - mehrere Menschen überhaupt erst die Chance auf Fortpflanzung (und damit das Überleben der eigenen Linie auf lange Sicht) haben, während einer allein auch allein sterben wird. Aus diesem Instinkt gründet sich das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft und alle sozialen Konstrukte, die daraus erwachsen. Langfristiges Überleben, eben die Möglichkeit, selbst weiterzuleben und die eigene Linie fortzuführen. Der Sinn des Lebens, sozusagen. Sobald man davon ausgeht, wird alles recht einfach zu verstehen.
Survival of the fittest ist die Grundlage eines jeden Lebewesens, denn nur so gibt es eine Zukunft.

Ich würde das genau gegenteilig interpretieren: Während wir einerseits die Früchte von großräumiger Zusammenarbeit einfahren, wird andererseits pures Konkurrenzdenken, Egozentrismus und Individualismus als Selbstzweck gepredigt. Dein vorangehendes Post war dafür eigentlich ein Musterbeispiel: Du willst irgendwelche "anderen" in einem Wettbewerb schlagen, damit ein offensichtlich kleineres "wir" triumphiert. Dass es sinnvoller wäre, an einem Strang zu ziehen, idealerweise als gesamte Menschheit, steht überhaupt nicht auf der Agenda.


Und 90% von dem was du in Chemie lernst wirst du, wenn du nicht gerade ein Studium in dem Bereich anstrebst, oder Laborassistent werden willst, auch nie mehr brauchen.

Das, was man bis zur 10ten Klasse in Chemie lernt, kann man gut gebrauchen um keine panische Angst vor chemischen Bezeichnungen auf Lebensmitteln zu haben, mitdenken zu können wenn es um die Verunreinigung der Natur mit bestimmten Substanzen geht, wenn einem irgendwer das blaue vom Himmel zu Wunderbatterien verspricht, dank derer wir uns heute kaum um das Klima bemühen müssen oder auch einfach nur um nicht die falschen Reinigungsmittel in einen Eimer zu kippen. Oder in sich selbst zu injizieren, weil irgend ein Ex-Präsident das gesagt hat.

Aber die meisten Leute merken sich halt nicht einmal 5% dessen, was in den Naturwissenschaften in der Schule gelehrt wurde. (Und ich habe mir umgekehrt keien 5% dessen gemerkt, was über Goethe oder in Kunstgeschichte drankam. Hab ich aber bislang auch nicht vermisst und musste mir deswegen auch von niemandem auf Arbeit helfen lassen, wie umgekehrt die MatNatNulpen :ugly: .)


In der 11. Klasse auf der Oberstufe hatte ich das Schwein meines Lebens, meine erste längere Freundin war in französich (Schulfach!) Klassenbeste und sass neben mir, auch bei den Klausuren!:lol::D

Jetzt wollen wir aber auch wissen, wo sie in Französisch (nicht-Schulfach!) im Klassenspiegel stand :devil: .


Eins der großen Probleme des Informationszeitalters ist, dass man dem Menschen so deutlich bewusst macht, was für ein kleines Licht er eigentlich ist.

Ist es nicht eher das Gegenteil? Viele nutzen die neuen Medien, um in ihre Bubble abzutauschen und das wars. Das ist meiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe für das Erstarken des Populismus in den letzten 20-25 Jahren: Früher hat man sich entweder gar nicht um politisches gekümmert (auch von Populisten kaum was mitbekommen) oder aber man musste Tageszeitungen und kuratierte Nachrichten konsumieren. Im Worst Case waren es die Bild und die RTL-News, aber schon letztere waren um Größenordnungen besser als das, was viele heute konsumieren und sogar erstere schlägt den AFD-Telegram-Kanal um Welten. In einer Zeit, in der es technisch nicht möglich war, sich nur das rauszupicken, dass einen bereits interessiert, wurde man zwangsläufig auch mit Dingen konfrontiert, die einen interessieren SOLLTEN und das weitet den Horizont ungemein.


Warum sollte man deutsche Kinder mit so etwas belästigen? Was für ein absurder Votrschlag.

Wer ubedingt in Arabisch unterrichtet werden will, kann das in Kürze in arabischen Schulen. Berlin will die erste eröffnen. Das ist ein übliches Vorgehen, es gibt auch englische und französische Schulen. Muss man sich überlegen, ob man das will. Für Diplomatenkinder auf der Durchreise mag das sinnvoll sein. Will man sein Leben lang hier blieben, ist die Sprache zu kennen ein Vorteil.

Ich kenne das eigentlich so, dass solche internationalen Schulen von den jeweiligen Heimatländern tatsächlich überwiegend für Expats betrieben werden (das sind ja bei weitem nicht nur Diplomaten) und dass dort Deutsch mindestens als Sprachfach unterrichtet, in der Regel aber auch ein Teil des Unterrichts auf Deutsch praktiziert wird. Nur halt nicht alles und durchgängig mit französisch/...-sprachigen Lehrern, weil die Hauptzielgruppe eben Kinder von Franzosen/... sind, die ggf. bislang in Frankreich gelebt haben und das auch künftig wieder werden. Wer internationale Experten nach Berlin hohlen will, sollte SOWAS durchaus auch für Araber ermöglichen.

Allerdings liest sich das verlinkte irgend wie eher wie eine von Deutschland betriebene Schule, die teilweise in arabisch arbeitet? WTF? Ich habe da zwar keine Parallel-Gesellschaftsprobleme, weil es kaum Migration aus SA und VAR nach Deutschland gibt und wenn dann wirtschaftlich sehr hochrangige (die zwar sozial oft noch bedenklicher ist, aber die man selbst in München gerne empfängt und ihr Parallelräumlichkeiten einräumt, ein Mensch ist in Deutschland schließlich immer genau so erwünscht, wie sein Portmonaie)
Aber Afghanen, Syrer, Iraner, Iraker, Ägypter, Sudanesen, Marokaner, Lybier und über was sich der volldemokratische Rechtsextrem-Wähler noch so aufregt, der sich deutscher Bürger schimpft, sprechen allesamt kein Arabisch als Muttersprache und die weniger Gebildeten oft sogar gar nicht oder so gebrochen, dass deren Kinder auf so einer Schule weniger verstehen würden als auf einer deutschsprachigen.
Klimageld ist ja auch totaler Schwachsinn...man macht für den Bürger was teurer und gibts ihn dann wieder teilweise zurück...das macht das ganze CO2 Klimawandelwirmüssensparen-Ding zu ner Quatschdiskusion.
Da wird wieder so unnötig viel Kohle in die Verwaltung geballert...

Teurer machen nach Verbrauch und erstatten nach Angemessenheit ist sehr berechtigt; eine stärkere Lenkungswirkung lässt sich kaum erzielen. Und wenn man die Erhebung an der Wurzel ansetzt (Förderung von Brennmaterial oder Import von als solchem geeigneten Materialien) und die Auszahlung mit ohnehin vorhandenen Systemen kombiniert (Bürgergeld hoch, Renten angemessen ebenfalls, Lohnnebenkosten runter) dann braucht es auch so gut wie keine Bürokratie.


Und wenn sie Geld bekommen, steigt deren Verbrauch, was für das Klima uncool ist...von daher.

Wenn man parallel eine angemessen CO2-Abgabe einführt, dann können sie nur den Verbrauch von Dingen steigern, die nicht klimaschädlich sind. Alles andere kann man mit mehr Geld nämlich weiterhin nur maßvoll genießen, weil es teurer wird. Genau das ist der Grundgedanke: Lenkung zu klimafreundlichem.


Quelle: Statistiken zum Durchschnittseinkommen

Das wäre knapp über dem Durchschnittseinkommen. Also für mich nicht besonders viel.

Durchschnitt ist aber eben nicht Median.
(Hatten wir gerade das Thema "wofür braucht man Matheunterricht"?)


Da geht es doch um Einkommen, Einkommensteuer ect. Falls ich was übersehe, hilf einem alten Mann mal auf die Sprünge.

Edit: Der alte Mann hat den falschen Button gedrückt, sorry. Werden tatsächlich auch andere Einkommenarten berücksichtigt. Vermögen allerdings nicht

"Einkommens"steuer berücksichtigt immer das ganze Einkommen ;) . Was du gedacht hast, war vermutlich "Lohnsteuer".
Allerdings muss man auch klar sagen, dass es bei den oberen 30-40% zunehmend zum Volkssport wird und bei den oberen 10-20% extrem, sein Einkommen zu verschleiern um weniger Steuern zu zahlen. Das für den dicken Porsche aufgewandte Geld steht nicht in diesen Statistiken, weil es ein Firmenwagen ist, etc.. Aber sowas ändert auch nichts am Median. Sowas ändert nur die Einkommengrenzen für die Schichten, bei denen Steuervermeidung erhebliche Summen im Vergleich zum tatsächlich erfassten Einkommen ausmacht und das sollte sich beim mittleren Drittel noch in Grenzen halten.


Im oberen Drittel bist Du auch noch weit von reich entfernt. Der Median ist unerträglich tief, wenn man gerade an der Grenze zum oberen Drittel ist, ist das immer noch ein recht moderates Einkommen.

Wer das doppelte des Median verdient ist per Definition "reich". Und diese Definition passt auch, wenn man sich anguckt, welchen Lebenstandard diese Leute z.B. mit denejenigen an der Grenze vom ersten zum zweiten Quartil haben. Leute, die selbst irgendwo im dritten Quartil stehen, haben immer ein Problem damit, dass zu akzeptieren, aber sorry:
Da muss man endlich mal aufwachen und der Realität ins Auge blicken.
Bezugspunkt ist nicht das obere 1%. Diesen Lebensstandard kann unmöglich ein nenneswerter Teil der Gesellschaft erreichen. Bezugspunkt ist die MITTE. Und wer bereits über dem Niveau dieser Mitte lebt, der kann damit trotzdem noch so unzufrieden sein respektive gierig nach noch viel mehr, aber Fakt ist, dass er nur noch eine kurze Strecke zu "reich" vor sich hat und bereits zu "priviligiert" gehört. Also zudenjenigen, die eigentlich mal was abgeben könnten, anstatt als Wutbürger/-bauern auf die Straße zu rennen, weil es mit ihrer Schicht nicht mehr SCHNELL GENUG noch weiter bergauf geht.


(An dieser Stelle bitte ich um Entschuldigung für die Multi-Posterei. Aber ich kann ja nichts dafür, wenn ihr übers Wochende dermaßen viele Fässer gleichzeitig aufmacht :ugly: .)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Präsidentin des bayerischen Landtags hat es richtig gesagt.
Abgeordnete desselben stehen nicht einfach daneben sondern schreiten ein.
Hätte ich daneben gestanden hätte mich mein Dienstherr schon einer peinlichen Befragung unterzogen, natürlich mit dem Hintergedanken, bei fehlender Verfassungstreue mich dauerhaft aus dem Dienst zu entfernen.
Abgeordnete erhalten Diäten damit sie unabhängig ihrerem Mandat nachkommen können. Das schließt für mich immer und überall auch die Verteidigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung ein.
Offensichtlich ist das nicht passiert.

Ein Verbot wird in meinen Augen immer dringlicher.

Bemerkenswert, dass sich Frau Weidel im Zusammenhang mit der "Potsdam" Konferenz sehr erbost geäußert hat, dass Journalisten diese konspirativ belauscht haben.
Hoch leben unsere Medien welche ihrer Aufgabe nachkommen.
Aber ich kann Frau Weidel da schon verstehen, ist halt blöd wenn die eigenen verfassungsfeindlichen Ideen an Lichte der Öffentlichkeit kommen.

 
Kein Medienskandal, die 4 Gewalt hat ihren Auftrag wahrgenommen.
Ein Skandal ist es das Verfassungsfeinde in unseren Parlamenten sitzen.

 
"DDR-Methoden" aber wenn denen Informationen von andere Parteien zukommen würden, die diesen Parteien schaden , dann wäre diese Methoden wieder gut.
 
Ich stoße mich irgendwie daran die AfD als rechtsextrem zu bezeichnen.
Das eine Mitglieder rechtsextrem einzustufen sind ist richtig aber deswegen alle über einen Kamm scheren ist die gleiche Methode für die die AfD im gleichen Zug kritisiert wird.
Zu dem müsste es das Parteiprogramm auch hergeben die AfD als rechtsextrem zu bezeichnen was es aber leider nicht tut. Deswegen wird es auch mit einem Verbot nicht klappen da sich die AfD, laut Programm, für eine direkte Demokratie einsetzt.
Nach Definition sind Rechtsextreme Menschen die die BRD und ihre freiheitlich demokratische Grundordnung ablehnen und beseitigen wollen und das gibt das Programm einfach nicht her.

Ein anderes Problem was ich auch immer wieder sehe ist die inflationäre Benutzung von den Begriffen rechtsextrem/Nazi da ich damit die Begriffe verwässere. Wenn ich also einen konservativen Protestwähler Nazi oder rechtsextrem nenne relativiere ich damit die wirklichen Rechtsextremen und die Taten die sie aus ihrer politischen Überzeugung gegangen haben.
Es ist schwierig den Mörder von Walter Lübke mit einem konservativen Protestwähler gleichzusetzen. Noch besser das Wahlverhalten und die politische Meinung eines Protestwählers mit echten Nazis die Synagogen niederbrannten und Leute vergasten.

Dieses stetige Abstempeln und in eine Ecke schieben ist eine Flucht davor sich mit den wirklichen Ursachen zu beschäftigen denn dann müssten man sich auch mit den eigenen Missständen und Fehlentscheidungen auseinander setzen.
 
... Ich stoße mich irgendwie daran die AfD als rechtsextrem zu bezeichnen. ...
Ich auch, aber in einer anderen Art als Du. Über extreme Positionen kann man ja noch reden, bei der AfD sehe ich genug Mitglieder, die ins Rechtsextremistische abgleiten, und da ist jede Diskussion am Ende bzw. mit bestimmten Menschen nicht mehr möglich.

Ich bin darum wirklich gespannt, was aus der Petition für selektive Grundrechtsaberkennung bei Höcke passiert. Wenn das bei Gericht durchgeht, kann man danach weitere AfD Extremisten zahnlos machen. Sie können dann zwar weiter agitieren und Menschen aufhetzen, aber zumindest würden sie keine politischen Ämter bekleiden dürfen.

Da ist jetzt unsere Regierung und oder der Bundestag am Zug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Höcke sehe ich das ähnlich. Es ist gut das es so eine Möglichkeit gibt solche Leute kalt zu stellen. Weil ch glaube bei Höcke gibt es keine Diskussion das der Typ rechtsextrem ist.

Wenn man so die Extremisten aus der AfD los wird wäre das sogar gut für die Partei. Es muss meiner Meinung nach ein Pendant auf der rechten Seite zur LINKEN geben. Zudem muss es die Mitte aber auch schaffen aufzuzeigen das die politischen Ränder keine vernünftigen Lösungen anbieten können und das ohne das Phrasen gedresche von wegen "Nazis" und so weiter.
 
das ohne das Phrasen gedresche von wegen "Nazis" und so weiter.
Ich glaube, dass exakt das sein muss, damit die potenziellen Wähler und jetzigen Wähler mal aufwachen und verstört werden. Denn wer will in Deutschland schon gerne ein Nazi sein?!

Ausserdem hat damals schon die AfD darüber öffentlich fantasiert, dass Flüchtlinge an Grenzen notfalls erschossen werden sollen.
Das ist keine Partei der "besorgten Wähler"!
 
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