Das habe ich auch noch nicht gehört!
Aber was geht sind Ordnungswidrigkeitsverfahren, sobald sie ein Autobahnschild überfahren und keinen der "Riesendinger" haben die 80km/h laufen, die normalen und kleineren Traktoren dürfen nicht auf die Autobahn, da man dort mind. ein Fahrzeug mit 80km/h braucht (siehe 50er und 80er Zweiräder). Davon hat die Polizei und macht die Polizei auch regen Gebrauch und wurde dazu jedenfalls in "meinem Umkreis" angehalten!
Waren das nicht 60 km/h?
Ergo, einfach nur zu krähen Fleisch muss teurer werden ist in etwa eine so sozial gerechte Forderung wie zu krähen wir müssen einfach nur die Steuern für Unternehmen und Vermögende senken, dann werden die schon automatisch Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.
Letzteres ist schlichtweg eine falsche (oder zumindest nicht-kausale) Behauptung. Ersteres ist Marktwirtschaft. Die ist nie sozial, aber die weit überwiegende Mehrheit sträubt sich trotzdem derart gegen eine Abschaffung, dass alles was an nicht-Marktwirtschaft erinnert, erfolgreich in der Öffentlichkeit als Diffamierung verwendet werden kann.
Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.
Wo, außer in der überbordenden Bürokratie, läge der Unterschied zu hohen CO2-Abgaben und einem Klimageld? Du schlägst nichts weiter vor als eine pro Kopf zugeteilte Parallelwährung für CO2. Dabei haben wir schon eine Währung, in der sich problemlos auch CO2 einpreisen lässt und die man zu-/verteilen kann. (Beide male gilt: Wenn man will)
Desweiteren krankten bislang alle CO2-Zertifkatssysteme daran, dass die Mengen regelmäßig politisch festgelegt werden müssen und die Sateme dabei ebenso regelmäßig bis zur Wirkungslosigkeit entschärft werden.
Die Frage ist auch mit den Anbauflächen. Für Viehfutter braucht man ja relativ viel.
Aber wie ist das wenn alle Menschen sich nur pflanzlich ernähren würden?
Würde sich das dann ausgleichen? Oder bräuchte man dann im Endeffekt sogar mehr Anbauflächen?
In Deutschland würde der Gesamtflächenbedarf sinken. Allerdings bei weitem nicht so deutlich, wie oftmals verbreitet wird. Grundsätzlich ist Tierzucht eine ziemliche Ressourcenverschwendung, da die Tiere, trotz ihres kurzen Lebens, natürlich relativ viel Material einfach durch "sein" verbrauchen. Für 1 kg Schweinefleisch brauchst du 3-5 kg Futter, die angebaut werden müssen. 2-4 kg werden also verschwendet. (Rinder sind wesentlich ineffizienter, Faktor 10+, Hühner iirc etwas besser)
ABER: Schweine (und andere Tiere) fressen eine ganze Menge Zeug, dass Menschen nicht anrühren würden. Selbst wenn man Pflanzen wie Mais nimmt, die prinzipiell von beiden gegessen werden, kriegst du pro hA Acker viel mehr Schweinefutter als Mais für menschlichen Verzehr (andere Sorten, weniger Ausschuss, Verfütterung der ganzen Pflanze statt nur der Körner, etc.). Ich glaube, ich hatte für "kg Schwein" vs. "kg Goldmais" mal Faktor 2 im Flächenverbrauch ausgerechnet, andere Pflanzen dürften noch besser dastehen. Hinzu kommt noch Weidewirtschaft auf schlechten Böden.
Wo schlichtweg nichts anderes als Gras wächst, wäre nach einem Wechsel von gemischter auf vegane Ernährung gar keine Nahrung mehr gewonnen werden. Selbst wenn auf einer Alm also zuvor 10 kg Gras für 1 kg Rind "verbraucht" wurden, kam dabei 1 kg (ziemlich hochwertige) Nahrung bei raus. Wenn man als Ersatz dafür irgendwo 1,5 kg Linsen anbauen will, entsteht also zusätzlicher Flächenbedarf. In Deutschland haben wir aber allgemein nicht so viel Weidewirtschaft und dann auch oft auf Böden, die für andere Zwecke brauchbar (wenn auch nicht gut) wären. Daher könnten wir auf unseren heutigen Flächen mit veganer Ernährung ein gutes Stück mehr Leute satt bekommen. (Obs denen dann auch schmeckt, wäre ein anderes Thema. Rosenkohl sollte für ein optimales Geschmackserlebnis bekanntermaßen kurz vor dem servieren durch ein saftiges Steak ersetzt werden.)
Du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass man so eine Partei in die Regierung lässt?
Wer ist "man"? Ich dachte eigentlich, ich lebe in einer Demokratie. Da entscheidet das Volk darüber, wer die Regierung nennt und wählt diejenigen aus, die die vom Volk gewünschten Parteiangehörigen ernenen. Ein ominöser "man" hat da gar nichts zu melden.
Und die Beobachtung zeigt, dass "der Wähler" AFDler immer häufiger in immer wichtigere Ämter hebt. Rechtsradikale sind klar auf dem Vormarsch. (Womit sich der Kreis zu den Bauernprotesten schließt.)