Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Erosion beginnt aber schon vorher, auf Länderebene ist es jetzt schon nicht mehr so unwahrscheinlich und falls es soweit kommt, dann dürfte es schwer zu argumentieren sein, warum eine Partei auf Länderebene mit der AFD koaliert, auf Bundesebene aber nicht. Ich befürchte die potentiellen Koalitionspartner sind da pragmatischer und machtbewusster als z.B. die SPD im Umgang mit der Linken
Eben. Mit den Linken hat man auf Länderebene zusammengearbeitet. Aber auf Bundesebene nicht!

Die AfD ist noch deutlich gefährlicher und deswegen wird auch niemand mit ihnen auf Bundesebene zusammenarbeiten.

So jetzt habe ich keine Lust mehr! :D Schönen Abend noch!:daumen:
 
Diese ganze CO₂-Zertifikate-Diskussion halte ich für fragwürdig. Es mag sein, dass Reiche dann weniger oft das Flugzeug benutzen. Wie sieht es dabei aber mit dem alltäglichen Leben aus? Anhänger der Ober- und oberen Mittelschicht können sich eher (energetisch effizientere) Immobilien im Stadtzentrum leisten und haben daher kürzere Fahrwege, stoßen also weniger CO₂ aus und haben darüber einerseits ggf. bessere Mobilitätstechnologie und andererseits freundlichere Jobs, die ggf. kein Auto erfordern. Dank Gentrifizierung haben die sozialschwachen Schichten aber ggf. lange Pendelwege und sind - ggf. aufgrund von Schichtarbeit oder aus anderen Gründen - auf ein (ggf. technologisch schwächeres) Auto angewiesen, erzeugen also im Alltag mehr CO₂ als jemand aus der sozialstärkeren Schicht und zahlt zusätzlich dazu noch dank längerer Pendelwege mit deutlich mehr Lebenszeit. Irgendwie kann das auch nicht die Lösung sein, oder?
 
Edit: Und die Begründung ist dann auch nicht, dass sie zu stark ist, sondern das man ihr Verfassungsfeindlichkeit nachweist. Das ist ja auch logisch, sonst könnte man sie gar nicht verbieten.
Da reden wir glaube ich aneinander vorbei. Natürlich ist die Stärke keine Begründung gegen ein Verbot, eher im Gegenteil, wie ja im zweiten NPD-Verfahren hervorgehoben wurde.
Nur kann das Bundesverfassungsgericht nicht aus Eigeninitiative ein Prüfverfahren einleiten, sondern muss von der Bundesregierung oder Bundestag oder Bundesrat mit einer Prüfung beauftragt werden. Und seitens dieser drei Organe sehe ich derzeit keinen Willen, diesen Schritt zu vollziehen, u.a. mit der Begründung, dass man nicht 20% der Wähler ausschließen könne, man müsse die Partei inhaltlich stellen ect. pp.
Und in der Zwischenzeit sitzt ein faschistoider Haufen in den Parlament, bestimmt zunehmend den Diskurs, verschiebt die Grenze des Sagbaren und untergräbt munter weiter die Demokratie. Die Zeit zahlt auf deren Konto ein.
Irgendwie kann das auch nicht die Lösung sein, oder?
Allein sicherlich nicht. Aber was sicher ist, dass die CO2-Preise steigen werden, so könnte zumindest ein Teil der sozialen Unwucht genommen werden. Um sozio-ökomenischen Ausgleich wie in deinem Beispiel auszugleichen wäre das Klimageld aber ein nicht unerheblicher Beitrag, da zumal:

Ich kann mich nur an Studien und Statistiken erinnern laut denen der CO2 Ausstoß eher überproportional zum Einkommen steigt.
Und demzufolge dann auch überproportional von den Vermögenden für deren Lebensstil CO2-Gelder abkassiert würden
 
... Allein sicherlich nicht. Aber was sicher ist, dass die CO2-Preise steigen werden...
Es sei denn, wir bekommen eine tolle AfD-Regierung, dann wird der Klimawandel als nicht existent eingestuft und alle Maßnahmen wieder zurückgenommen. EE wird verboten, Umweltschutz wird gestrichen, Frauenrechte werden getrichen, Arbeitnehmerrechte werden gestrichen, Demonstrationsrecht sowieso und das ganze faule Gelumpe, was heute Bürgergeld bezieht, wird zur Zwangsarbeit herangezogen. So die freuchten Träume der Faschisten. Und ich befürchte, sowas finden erschreckend viele sau geil, weil es ja immer nur die anderen trifft.

Ich glaube, ich wasche und bügele schon mal die alten Uniformen von Opa. Den Höckegruß sollte man auch schon mal üben.

Es ist alles so zum Kotzen. Natürlich muss man eine verfassungswidrige Partei, mit verfassungswidrigen Inhalten, mit verfassungswidrigen Amtträgern und unerträglichem Müll an Aussagen verbieten. Aber die CDU träumt von einer Koalition, die FDP arbeitet schon mit der AfD zusammen, die SPD will vorher 100% Sicherheit, die Linken haben keinen Fraktionsstatus mehr, bleiben die Grünen, und alleine machen die das nicht. Und ich kotze nochmal.

Ich kann mich nur an Studien und Statistiken erinnern laut denen der CO2 Ausstoß eher überproportional zum Einkommen steigt.
Alleine eine einzige Flugreise macht da einfach unglaublich viel aus.
Das ist auch naheliegend, weil quasi in jedem Produkt sehr viel Energie steckt. Ver kein Geld hat, konsumiert keine Produkte. Ver wiel Geld hat, verschwendet umso mehr. Es liegt eben auch an den Produkten. nahgrungsmittel, als Hauptkosten der untersten Einkommensschichten sind in der Herstellung nicht so CO2 behaftet, das beheizte Schwimmbad ist da eine ganz andere Nummer.

Und nur mit hohen CO2 Steuern kann man lenken.
 
Ich hatte geschrieben: auf Bundesebene!
Jetzt stell dir mal vor, 2025 reicht eine Koalition von Unio, SPD und FDP nicht aus.
Merz und Söder haben die Grünen ja zum Hauptgegner erklärt. Da läuft also nichts.
Wohin fällt die union dann? linksgrünversifft oder rechtsradikal?
Kann lustig werden.
Da wäre ich mir nicht so sicher, auf kommunaler Ebene läuft das schon, wenn jetzt noch die WerteUnion als Partei ein paar Prozent bei der CDU abknappst, könnten sie mir der AFD zumindest auf Länderebene koalieren.
Die werte Union wird ebenso wie Wagenknecht eher bei der Afd wildern.
 
Die werte Union wird ebenso wie Wagenknecht eher bei der Afd wildern.
Aber nicht nur da. Und sie wird die großen Demokratischen Parteien weiter schwächen. Es wird Bundesländer geben werden, in denen selbst CDU-SPD-Grüne keine Mehrheit mehr finden werden. Und ob AfD Wagenknecht oder Maaßen macht keinen Unterschied.

Eine große Partei zeichnet aus, dass es auf Gemeindeebene eine funktionierende Diskussionskultur gibt, in der der Rahmen der Parteien angesteckt wird. So haben das die CDU, SPD, die Grünen, die Linken, die FDP, die AfD bedingt, die beiden neuen haben das gar nicht. Das sind Populistische Ein-Personen Nummern. Braucht kein Mensch.
 
Das habe ich auch noch nicht gehört!
Aber was geht sind Ordnungswidrigkeitsverfahren, sobald sie ein Autobahnschild überfahren und keinen der "Riesendinger" haben die 80km/h laufen, die normalen und kleineren Traktoren dürfen nicht auf die Autobahn, da man dort mind. ein Fahrzeug mit 80km/h braucht (siehe 50er und 80er Zweiräder). Davon hat die Polizei und macht die Polizei auch regen Gebrauch und wurde dazu jedenfalls in "meinem Umkreis" angehalten!

Waren das nicht 60 km/h?


Ergo, einfach nur zu krähen Fleisch muss teurer werden ist in etwa eine so sozial gerechte Forderung wie zu krähen wir müssen einfach nur die Steuern für Unternehmen und Vermögende senken, dann werden die schon automatisch Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.

Letzteres ist schlichtweg eine falsche (oder zumindest nicht-kausale) Behauptung. Ersteres ist Marktwirtschaft. Die ist nie sozial, aber die weit überwiegende Mehrheit sträubt sich trotzdem derart gegen eine Abschaffung, dass alles was an nicht-Marktwirtschaft erinnert, erfolgreich in der Öffentlichkeit als Diffamierung verwendet werden kann.


Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Wo, außer in der überbordenden Bürokratie, läge der Unterschied zu hohen CO2-Abgaben und einem Klimageld? Du schlägst nichts weiter vor als eine pro Kopf zugeteilte Parallelwährung für CO2. Dabei haben wir schon eine Währung, in der sich problemlos auch CO2 einpreisen lässt und die man zu-/verteilen kann. (Beide male gilt: Wenn man will)

Desweiteren krankten bislang alle CO2-Zertifkatssysteme daran, dass die Mengen regelmäßig politisch festgelegt werden müssen und die Sateme dabei ebenso regelmäßig bis zur Wirkungslosigkeit entschärft werden.


Die Frage ist auch mit den Anbauflächen. Für Viehfutter braucht man ja relativ viel.
Aber wie ist das wenn alle Menschen sich nur pflanzlich ernähren würden?
Würde sich das dann ausgleichen? Oder bräuchte man dann im Endeffekt sogar mehr Anbauflächen?

In Deutschland würde der Gesamtflächenbedarf sinken. Allerdings bei weitem nicht so deutlich, wie oftmals verbreitet wird. Grundsätzlich ist Tierzucht eine ziemliche Ressourcenverschwendung, da die Tiere, trotz ihres kurzen Lebens, natürlich relativ viel Material einfach durch "sein" verbrauchen. Für 1 kg Schweinefleisch brauchst du 3-5 kg Futter, die angebaut werden müssen. 2-4 kg werden also verschwendet. (Rinder sind wesentlich ineffizienter, Faktor 10+, Hühner iirc etwas besser)

ABER: Schweine (und andere Tiere) fressen eine ganze Menge Zeug, dass Menschen nicht anrühren würden. Selbst wenn man Pflanzen wie Mais nimmt, die prinzipiell von beiden gegessen werden, kriegst du pro hA Acker viel mehr Schweinefutter als Mais für menschlichen Verzehr (andere Sorten, weniger Ausschuss, Verfütterung der ganzen Pflanze statt nur der Körner, etc.). Ich glaube, ich hatte für "kg Schwein" vs. "kg Goldmais" mal Faktor 2 im Flächenverbrauch ausgerechnet, andere Pflanzen dürften noch besser dastehen. Hinzu kommt noch Weidewirtschaft auf schlechten Böden.

Wo schlichtweg nichts anderes als Gras wächst, wäre nach einem Wechsel von gemischter auf vegane Ernährung gar keine Nahrung mehr gewonnen werden. Selbst wenn auf einer Alm also zuvor 10 kg Gras für 1 kg Rind "verbraucht" wurden, kam dabei 1 kg (ziemlich hochwertige) Nahrung bei raus. Wenn man als Ersatz dafür irgendwo 1,5 kg Linsen anbauen will, entsteht also zusätzlicher Flächenbedarf. In Deutschland haben wir aber allgemein nicht so viel Weidewirtschaft und dann auch oft auf Böden, die für andere Zwecke brauchbar (wenn auch nicht gut) wären. Daher könnten wir auf unseren heutigen Flächen mit veganer Ernährung ein gutes Stück mehr Leute satt bekommen. (Obs denen dann auch schmeckt, wäre ein anderes Thema. Rosenkohl sollte für ein optimales Geschmackserlebnis bekanntermaßen kurz vor dem servieren durch ein saftiges Steak ersetzt werden.)


Du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass man so eine Partei in die Regierung lässt?

Wer ist "man"? Ich dachte eigentlich, ich lebe in einer Demokratie. Da entscheidet das Volk darüber, wer die Regierung nennt und wählt diejenigen aus, die die vom Volk gewünschten Parteiangehörigen ernenen. Ein ominöser "man" hat da gar nichts zu melden.

Und die Beobachtung zeigt, dass "der Wähler" AFDler immer häufiger in immer wichtigere Ämter hebt. Rechtsradikale sind klar auf dem Vormarsch. (Womit sich der Kreis zu den Bauernprotesten schließt.)
 
Ich kann mich nur an Studien und Statistiken erinnern laut denen der CO2 Ausstoß eher überproportional zum Einkommen steigt.
Alleine eine einzige Flugreise macht da einfach unglaublich viel aus.
Und was erreichst Du damit? Mit genug Geld fahre ich mit dem Zug dann eben nach Paris, Amsterdam, Warschau oder Wien und fliege von da. Für Besserverdiener kein Problem, für die Familie mit mittlerem Einkommen kaum noch zu bezahlen und für alle die bei Fluggesellschaften und Flughäfen in Deutschland arbeiten der sichere Weg ins Bürgergeld.

Die Idee die Klimafrage zu nutzen um die soziale Frage zu lösen funktioniert nicht. Einfach weil mehr Geld es erlaubt viel flexibler auf Änderungen zu reagieren. Und beim aktuellen System wäre eine Villa mit Wärmepumpe + PV und mit 3 E-SUVs, mit denen auch viel gefahren wird, dann irgendwann billiger als die Mietwohnung mit Gasheizung und der alte Kleinstwagen.
 
Und Ausländer(Urlauber, Arbeiter, Durchreise usw.) ohne CO2 Konto gucken in die Röhre...die können nix mehr kaufen.

Bei manchen wird Ausländerfeindlichkeit noch groß geschrien, nicht nur bei der AFD.
Völlig falsch.
Ich werde es nochmal schreiben, wesentlich ausführlicher damit es verständlich wird.
Ich bin ein wenig erstaunt, dass der Grundgedanke der dahinter liegt nicht verstanden wird, was vermutlich allerdings an meiner Ausführung liegt.
Das Ziel ist vorgegeben 1,5t CO2 für jeden Menschen Weltweit bis 2050.
CO2 wird eine quasi Währung neben dem eigentlichen Geld. Sprich es wird für jeden einzelnen eine Entscheidung sein wie viel CO2 ich verbrauche. Sprich jeden Tag Fleisch kann bedeuten, dass ich auf die Urlaubsreise verzichte. Oder aber einen sehr hohen Beitrag zur Kompensation zahle. Derzeit ist die Spanne mit welcher CO2 bepreist werden müsste zwischen 150€ bis 5500€. Ab 2050 ist dieses um ein Vielfaches höher.
Dieser Wert sollte aber gerade nicht in den Kaufpreis eines Produktes einfließen sondern später erhoben werden wenn man tatsächlich über die für das Jahr geltenden Zielmarken heraus ist. Wer z.b. 10t in diesem Jahr verbraucht hat zahlt nichts für das CO2. Wer darüber ist hat zu zahlen. Und zwar nicht nur ein wenig sondern sehr ordentlich. Um so mehr je weiter er von der Zielmarke ist.
Gerade das umlegen der CO2 Abgabe auf den Kaufpreis macht es unsozial. Da auch gezahlt werden muss auch wenn man persönlich unter der Vorgabe bleibt.
Es ist ein völlig anderes System als bisher mit dem Aufpreisen des CO2 im Kaufpreis.

Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang hier gleich mit Ausländerfeindlichkeit zu kommen. Nicht jedoch auf den Gedankengang einzugehen und dieses sichtbare Problem anzusprechen und mögliche Lösungen zu erdenken. Es gibt auch noch weitere Bereiche wo sich eine tiefere Diskussion lohnt um Lösungen zu finden welche oftmals auf der Hand liegen.
Solch ein System ist weit davon entfernt ausländerfeindlich zu sein.
Es kann sogar für eine bessere Entwicklung in den Schwellen und Entwicklungsländern sowie bei uns sorgen.
 
Und was erreichst Du damit? ...
Darum doch auch der Ansatz, die CO2 Zertifikate nicht der Industrie zu schenken, sondern jedem Bundesbürger die gleiche Anzahl zu geben. Und dann kann man die verwenden oder verkaufen. Und das kann man recht einfach organisieren. Es ist wie eine zweite Währung. Jeder bekommt ein CO2 Konto.

Das wird natürlich nicht umgesetzt, weil dann die reichen Großverbraucher in die Röhre schauen. Dann wird der Privatjet irgendwann richtig teuer.
 
Darum doch auch der Ansatz, die CO2 Zertifikate nicht der Industrie zu schenken, sondern jedem Bundesbürger die gleiche Anzahl zu geben. Und dann kann man die verwenden oder verkaufen. Und das kann man recht einfach organisieren. Es ist wie eine zweite Währung. Jeder bekommt ein CO2 Konto.

Das wird natürlich nicht umgesetzt, weil dann die reichen Großverbraucher in die Röhre schauen. Dann wird der Privatjet irgendwann richtig teuer.
Dann wird sogar Arbeiten richtig teuer...musst ja hin fahren und zurück, aufn Dorf haste auch viel weitere Wege als in der Stadt...
Was ist mit Sport? Müsste genauso mit einfließen...Vög3ln wird dann auch richtig teuer...
Kinder sprengen das CO2 Konto dann völlig.
Das ist alles nur Bullshit und unmöglich.
 
China würde das gefallen. Ansonsten völlig unrealistisch, weil es weltweit gelten müsste.
Ja das ist ja das Weltweite Ziel mit den maximalen 1,5 t je Mensch pro Jahr.
Dann wird sogar Arbeiten richtig teuer...musst ja hin fahren und zurück, aufn Dorf haste auch viel weitere Wege als in der Stadt...
Was ist mit Sport? Müsste genauso mit einfließen...Vög3ln wird dann auch richtig teuer...
Kinder sprengen das CO2 Konto dann völlig.
Das ist alles nur Bullshit und unmöglich.
Nein wird es nicht. Es liegt bei Dir was Du mit Deinem CO2 Budget bzw Zertifikaten machst.
Das wir genauso weiterleben wie bisher ist eigentlich keine ernsthafte Option.
Darum doch auch der Ansatz, die CO2 Zertifikate nicht der Industrie zu schenken, sondern jedem Bundesbürger die gleiche Anzahl zu geben. Und dann kann man die verwenden oder verkaufen. Und das kann man recht einfach organisieren. Es ist wie eine zweite Währung. Jeder bekommt ein CO2 Konto.

Das wird natürlich nicht umgesetzt, weil dann die reichen Großverbraucher in die Röhre schauen. Dann wird der Privatjet irgendwann richtig teuer.
Genauso!
 
Das wird natürlich nicht umgesetzt, weil dann die reichen Großverbraucher in die Röhre schauen. Dann wird der Privatjet irgendwann richtig teuer.
Wird er das? SAF (sustainable Aviation Fuel) Produktion läuft an und bei den Kosten eines Privatjets und der üblichen Nutzungsintensität, ist das heute schon finanziell darstellbar.

Mit Geld kannst Du sehr leicht Deinen rechnerischen Verbrauch drücken.
 
Kinder bekämen dann doch auch Klimageld. Und was wäre denn die Alternative - man verzichtet auf CO2-Regulierung oder Ordnungspolitik?
Die Eltern "produzieren" ja die Kinder(die ja in ihrem Leben auch mächtig viel CO2 produzieren)...also kommt das alles erstmal aufs CO2 Konto der Eltern, alles andere wäre ja völlig absurd.
WIr leben schließlich in einer Zeit, wo jeder Gleichberechtigt sein will und kostenlos CO2 in die Umwelt entbinden ist ja dann komplett verboten.

Politiker dürften dann auch nicht mehr überall in der Welt rumfliegen.

Der Soldat muss nach erreichen seines CO2 Limits auch die Waffe aus der Hand legen...usw.
Staatsdiener solken schließlich Vorbilder sein, die dürften tarnix kaufen.
 
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