Bekommt nicht jeder Kindergeld, weswegen man das eigentlich gar nicht als "Einkommen" für einen Vergleich des Bürgergeldes zu regulärer Arbeit heranziehen sollte?
Bin mir nicht ganz sicher, ob sich das im Zuge der Umstellung auf "Bürgergeld" geändert hat (glaube aber: NEIN. Wieso auch was ändern, es gibt doch schon einen neuen Namen?), aber als es noch ALGII hieß, wurden alle Einnahmen berücksichtigt. Du musstest sogar das Geburtstagsgeschenk von der Oma angeben, sobald es über iirc 20 € hinausging.
Nö, man vergisst aber auch die Nachteile der unteren Lohngruppen.
- keine GEZ Freistellung
- kein Sozialticket
- Fahrkosten zur Arbeit
- Kosten der Ernährung auf der Arbeit
- keine ermäßigten Eintrittspreise
Ich bin nicht dafür das Bürgergeld zu kürzen, aber es ist eine Illusion, dass es keine relative Armut sein kann.
Ermäßigte Eintrittspreise für Harzer? Wo bitte schön gibt es denn das? Es gibt ja nicht einmal eine diesbezügliches Nachweisdokument, dass man an der Kasse vorweisen könnte. Sozialticket nützt einem auch wenig, wenn man nur zu Hause sitzt oder in fußläufiger Entfernung bleibt, um jeden Cent zu sparen und umgekehrt bestehen die Fahrkosten zur Arbeit für die meisten schlechter bezahlten Berufe aus "Fahrrad". Um die nächste Arbeitsmöglichkeit als Kassierer zu finden muss man schließlich nicht in die nächste Großstadt pendeln. (Wenn man es wieder erwarten doch muss, kriegt man als Ausgleich ja Pendlerpauschale, Jobticket und idealerweise noch Zuschüsse vom Arbeitgeber, was die Kosten wieder reduziert). Ernährungskosten für "Stulle auf Arbeit" sind, wie bereits erwähnt wurde, auch genauso hoch wie "Stulle zu Hause" und wer tatsächlich ab und zu mal bekocht werden will, bekommt nirgendwo bessere Preise als in Kantinen - zu denen wiederum Harzer keinen Zugang haben. Je nach Gericht und Lebenssituation kann der Preis da sogar niedriger ausfallen, als selber zu kochen, einfach weil eine 1000-Personen-Kantine enorme Kostenvorteile gegenüber einem 1-Personen-Haushalt hat.
Bleibt also noch die GEZ-Befreiung. Also eine Summe von "3 Bier im Monat". Wohlgemerkt pro Haushalt, nicht pro Kopf. Die zudem auch jedem zusteht, der Leistungen wegen Erwerbsminderung erhält, weil er Angehörige pflegt, etc..
Du zählst auch neid vermutlich bei McDonalds die Pommes nach und willst den Geschäftsführer sprechen, wenn du eine weniger als dein Nachbar bekommen hast?
49 zu 39 Euro, ggf. pro Person in der Familie.
Korrektur: 2 Pommes weniger.
Und von der "Familie" werden ja wohl maximal zwei Personen eins benötigen, für Schüler gibt es schließlich andere Ermäßigungen. In Düsseldorf kriegen die ein Deutschlandticket z.B. für 30 €.
Yepp, und mit der Parlamentsmehrheit und etwas Überzeugungsarbeit wäre das m. M. sogar durchgegangen.
Ich hätte die sozialen Projekte im eigentlichen Haushalt gelassen = Opposition kann nix dagegen tun und die Wirtschaftsförderungen und Klimaschutzziele in den Kredit gesteckt = da muss die Opposition wohl oder übel mitziehen
Afaik sind ausschließlich die Stromrabatte im Sondervermögen. Und von denen profitiert ja auch überwiegend die Industrie. Aber davon lässt sich doch ein Merz oder Lindner nicht aufhalten: Die fordern einfach trotzdem Sozialkürzungen, damit die Industriesubventionen weiterlaufen können. Und da bekommen sie natürlich auch keinen Gegenwind, da Habeck und Scholz ihrerseits ebenfalls nicht daran denken, kein Geld an Konzerne und Superreche zu verschenken, sondern nur die Finanzierung der Allgemeinheit von morgen anhängen wollen, statt den Armen von heute.
Da ich im direkten Bekanntenkreis diverse Gastronomen habe, die die Differenz zwischen 7 und 19% als Gewinn einstrichen, gehe ich von Antwort 2 aus.
Gastronomen jammern wie unsere Industrie auch auf einem extrem hohen Niveau! Schau man mal nach Österreich, dann hat die Erhöhung bei denen genau gar nichts von dem bewirkt, was bei uns als Teufel an die Wand gemalt wird.
Die Gastronomie zählt doch ohnehin zu einer der mittlerweile recht zahlreichen Branchen, die den einen Monat darüber jammern, dass sie zuwenig Umsatz hätten, um zu überleben und dringend staatliche Unterstützung brauchen und den nächsten Monat, dass sie unmöglich genug Arbeitskräfte finden, um auch nur der heutigen Nachfrage nachzukommen

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Aber Politiker und Wähler machens mit

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