Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ja, gehe ich mit und sorry, aber für die Behauptung , dass Antisemitismus nach Deutschland durch muslimische Migranten importiert wurde, bleibt mir nur zynischer Sarkasmus übrig.
Dann scheinst du die heutige Realität nicht wirklich wahrzunehmen!
Dieser Reflex ist aber nicht neu bei dir, weil wann immer reale Probleme mit Muslimen in DE angesprochen werden, du nur noch blind um dich schlägst, ohne das Problem zu adressieren.

Nur zur Info, wir schreiben das Jahr 2023 und nicht 1933-1945 und ich habe in der letzten Woche eher wenig bis gar keine Demos in DE gesehen wo in der Mehrzahl oder überhaupt nennenswert (Native) Deutsche gegen Israel demonstriert haben oder Antisemitismus von sich gegeben haben.
Damit schließe ich nicht aus, das es in DE immer noch einige Antisemiten gibt, aber ein Großteil ist im 2023 importiert durch Migration, ob dir das nun passt oder nicht, kann ich auch nicht ändern, deshalb spreche ich trotzdem die Realität an.
Dazu kommt, das du anscheinend völlig ausblendest was in DE nach 1945 bis Heute passiert ist, ich glaube es gibt kein einziges Land auf dieser Erde, das jemals seine Vergangenheit so gründlich aufgearbeitet hat wie DE und seine Bevölkerung,
 
So, ich habe mal kurz etwas recherchiert und bin über folgenden Artikel gestolpert:

Die Zahlen sind zwar schon etwas älter, aber ich glaube nicht dass sich da grundsätzlich was geändert hat.

Das Thema ist auf jeden Fall hoch komplex und mit einem einfachen "Migranten haben eine höhere Quote an Antisemitismus" ist es genauso wenig getan wie mit einem "Bio Deutsche habe eine höhere Quote an Antisemitismus".
 
So, ich habe mal kurz etwas recherchiert und bin über folgenden Artikel gestolpert:

Die Zahlen sind zwar schon etwas älter, aber ich glaube nicht dass sich da grundsätzlich was geändert hat.

Das Thema ist auf jeden Fall hoch komplex und mit einem einfachen "Migranten haben eine höhere Quote an Antisemitismus" ist es genauso wenig getan wie mit einem "Bio Deutsche habe eine höhere Quote an Antisemitismus".
Da gibt es auch neuere Untersuchungen.


Abgesehen davon muss man dann noch klar zwischen klassischem und sekundären Antisemitismus unterscheiden.
 
aber ein Großteil ist im 2023 importiert durch Migration
Man importiert keine Menschen. Und ich denke dich gut genug zu kennen, dass du das auch nicht so meinst wie es gerade rüberkommt.

Mit den zu uns kommenden Menschen aus den muslimischen Teilen der Welt kommt in der Tat auch ein gewisser Israelhass. Ist das denn so unverständlich? Erst die Osmanen, dann die Briten und dann die Juden in Palästina. Am Ende waren die dortigen Araber für eine sehr lange Periode immer die gekniffenen. Israel und im Hintergrund die USA stehen angesichts deren Verhalten im Nahen Osten nicht gerade unberechtigt in der Kritik. Bei den USA geht es soweit, dass man die regelrecht hasst für ihre als muslimfeindlich wahrgenommene Interessenspolitk im Orient. Mit jeder neuen Generation, die immer mehr Elend sieht und erlebt wird dieser Hass größer und größer und stets an die Nachkommen weitergetragen. So wie bei uns, wenn die Elten ihr Weltbild in Teilen an die eigene Brut weitergeben.
Oder meinst du "Promille"? :D
Prozente bleiben immer Prozente. Ob 1 von 10 oder 100 von 1.000, beide Male sind es 10% ;)
 
Man importiert keine Menschen. Und ich denke dich gut genug zu kennen, dass du das auch nicht so meinst wie es gerade rüberkommt.
Das importiert bezieht sich auf Antisemitismus, Migration bedeutet Zuwanderung von Menschen, ich weiss nicht warum das jetzt falsch verstanden sein könnte.
Mit den zu uns kommenden Menschen aus den muslimischen Teilen der Welt kommt in der Tat auch ein gewisser Israelhass. Ist das denn so unverständlich? Erst die Osmanen, dann die Briten und dann die Juden in Palästina. Am Ende waren die dortigen Araber für eine sehr lange Periode immer die gekniffenen. Israel und im Hintergrund die USA stehen angesichts deren Verhalten im Nahen Osten nicht gerade unberechtigt in der Kritik. Bei den USA geht es soweit, dass man die regelrecht hasst für ihre als muslimfeindlich wahrgenommene Interessenspolitk im Orient. Mit jeder neuen Generation, die immer mehr Elend sieht und erlebt wird dieser Hass größer und größer und stets an die Nachkommen weitergetragen. So wie bei uns, wenn die Elten ihr Weltbild in Teilen an die eigene Brut weitergeben.
So funktioniert das aber nicht und komischwerweise hätten nach dieser einseitigen Beschreibung, die USA nie entstehen dürfen und können.
Deutsche-Franzosen, Irländer-Engländer, Schotten-Engländer, Chinesen-Japaner, Koreaner-Japaner etc.
Alles Erbfeinschaften die die Menschen mit in die USA brachten und trotzdem daraus einen Staat, und eine Nation formten.
Wenn man auswandert/migriert, sollte man das in dem Bewusstsein machen, sich langfristig assimilieren zu wollen und nicht seine Feindschaften dann weiter im Gastland austragen zu wollen oder noch schlimmer gegen das Gastland.
 
Man importiert keine Menschen. Und ich denke dich gut genug zu kennen, dass du das auch nicht so meinst wie es gerade rüberkommt.
Ich verstehe das so, dass Don den Import von Antisemitismus meint und nicht den Import von Menschen und da muss ich zustimmen.
Nichtsdestotrotz halte ich Forderungen für ein Bekenntnis zu Israel für Migranten für völligen Nonsens. Da ist wieder Politiker Sprech, weil sie keine Lösung haben.
 
Ich verstehe das so, dass Don den Import von Antisemitismus meint und nicht den Import von Menschen und da muss ich zustimmen.
Nichtsdestotrotz halte ich Forderungen für ein Bekenntnis zu Israel für Migranten für völligen Nonsens. Da ist wieder Politiker Sprech, weil sie keine Lösung haben.
Niemand bei klaren Verstand erwartet hier von diesen Menschen sich zu Israel zu bekennen!
Was ich aber erwarte ist, weder brutalsten und abscheulichsten Terror zu feiern oder dafür zu demonstrieren und diese Feindschaft in die deutsche Gesellschaft zu tragen, Stichwort Klassenzimmer, Angriffe auf Juden, Synogogen etc. oder mit Gewalt Bekenntnisse von "Deutschen" für Palästina zu fordern!
 
Nein. Du weißt es anscheinen doch nicht. Prozente bleiben immer Prozente. Es ist sind X Teile pro hundert Teile. Je nach Grundwert wird lediglich der Prozentwert größer, denn der Prozentsatz bleibt gleich bleibt.

Beispiel1:
  • 1.500 Foristen stehen auf NVIDIA.
  • 500 Stehen auf AMD.
  • Bei 2.000 Foristen wäre das Verhältnis 75% grün zu 25% rot.
  • Grundwert ist gleich, Prozentwert steht fest, Prozentsatz berechenbar.

Beispiel 2, meine These
  • 20.000* aktive Foristen, wovon 10* sich mit der Hamas solidarisieren sind 0,05%. (*geratene Zahl, vermutlich viel zu hoch und oder zu niedrig)
  • 6.000.000 Moslems in D, wovon 200 Demos für die Hamas machen sind 0,003%.
Sind keine exakten Zahlen, weswegen man das jetzt nicht als Quelle für eine wissenschaftliche Analyse nutzen sollte, weswegen ich ja auch Vermutung schrieb :D

Ich verstehe das so, dass Don den Import von Antisemitismus meint und nicht den Import von Menschen und da muss ich zustimmen.
Antisemitismus ist eine geistige Einstellung. Die kommt nicht wie der heilige Geist geflogen. Menschen haben den in ihren Köpfen. Also wenn man das Wort importieren benutzt, dann sagt man, dass man sich Menschen mit dieser Einstellung bewusst ins Land holt. Das ist 1A AfD Nazisprech. Den brauchen wir nicht, weil ich weiß, dass wir uns hier deutlich besser auszudrücken wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich aber erwarte ist, weder brutalsten und abscheulichsten Terror zu feiern oder dafür zu demonstrieren und diese Feindschaft in die deutsche Gesellschaft zu tragen, Stichwort Klassenzimmer, Angriffe auf Juden, Synogogen etc. oder mit Gewalt Bekenntnisse von "Deutschen" für Palästina zu fordern!
Da stimme ich zu. Diese Leute müssen ermittelt werden und wer keine deutsche Staatsbürgschaft besitzt, wird augenblicklich abgeschoben.
Ich hab inzwischen echt die Schnauze voll von solchen Typen, die ich auch noch mit durchfuttern muss.
Schlimm genug, dass ich die Nazis mit durchfüttern muss, weils halt Deutsche sind und man die nicht abschieben kann, aber ich erwarte, dass alle Menschen, die zu uns kommen und unsere Hilfe erhoffen, sich endlich mal an die -Gesetze dieses Landes halten.
Wer stänkert, fliegt. Ganz einfach.
 
Nein. Du weißt es anscheinen doch nicht. Prozente bleiben immer Prozente. Es ist sind X Teile pro hundert Teile. Je nach Grundwert wird lediglich der Prozentwert größer, denn der Prozentsatz bleibt gleich bleibt.

Beispiel1:
  • 1.500 Foristen stehen auf NVIDIA.
  • 500 Stehen auf AMD.
  • Bei 2.000 Foristen wäre das Verhältnis 75% grün zu 25% rot.
  • Grundwert ist gleich, Prozentwert steht fest, Prozentsatz berechenbar.

Beispiel 2, meine These
  • 20.000* aktive Foristen, wovon 10* sich mit der Hamas solidarisieren sind 0,05%. (*geratene Zahl, vermutlich viel zu hoch und oder zu niedrig)
  • 6.000.000 Moslems in D, wovon 200 Demos für die Hamas machen sind 0,003%.
Sind keine exakten Zahlen, weswegen man das jetzt nicht als Quelle für eine wissenschaftliche Analyse nutzen sollte, weswegen ich ja auch Vermutung schrieb :D
Ja ok hatte wohl nen Denkfehler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Antisemitismus ist eine geistige Einstellung. Die kommt nicht wie der heilige Geist geflogen. Menschen haben den in ihren Köpfen. Also wenn man das Wort importieren benutzt, dann sagt man, dass man sich Menschen mit dieser Einstellung bewusst ins Land holt. Das ist 1A AfD Nazisprech. Den brauchen wir nicht, weil ich weiß, dass wir uns hier deutlich besser auszudrücken wissen.
Sorry aber du übertreibst maßlos und interpretierst hier mehr als merkwürdig.
Jede Art von Fanatismus, Ideologie oder politische Feindschaft ist eine geistige Einstellung, da bildet Antisemitismus keine Ausnahme.
 
Mir geht es nur um den Begriff des Imports.
Sorry,
ich komme nicht ganz mit!
Migranten aus der arabischen, türkischen aber auch muslimischen Welt die zu uns kommen, bringen diese Geisteshaltung mit.
Andere Migranten aus anderen Teilen der Welt, Europäer, Asiaten Südamerikaner etc, haben diese Geisteshaltung eher nicht und sie entsteht offenkundig auch nicht in Deutschland, denn mir ist nicht bekannt, das Italiener, Griechen, Spanier, Vietnamesen etc, nach ihrer Migration nach Deutschland, Antisemiten geworden sind.

Insoweit kommt stand 2023 ein erheblicher Teil des Antisemitismus in DE durch Migration aus bestimmten Teilen der Welt. Er wird also nach Deutschland zum Teil eingeführt.
Einführen = Import, Ausführen = Export!
 
Insoweit kommt stand 2023 ein erheblicher Teil des Antisemitismus in DE durch Migration aus bestimmten Teilen der Welt. Er wird also nach Deutschland zum Teil eingeführt.
Also, ich kann das schon verstehen. Wir importieren das ja nicht extra. Die Leute, die herkommen, haben eben zum Teil diese Ideologie. Mit Importieren ist gemeint, dass wir die extra holen, was natürlich nicht stimmt.
Daher ist importieren halt das falsche wort, frag mich aber nicht, ob es ein richtiges gibt.
 
Also, ich kann das schon verstehen. Wir importieren das ja nicht extra. Die Leute, die herkommen, haben eben zum Teil diese Ideologie. Mit Importieren ist gemeint, dass wir die extra holen, was natürlich nicht stimmt.
Daher ist importieren halt das falsche wort, frag mich aber nicht, ob es ein richtiges gibt.
Ok so gesehen macht das auf alle Fälle Sinn und ich stimme zu.
 
Aber augenscheinlich keine Fakten dagegen stellen.
Du hast für deine Behauptung doch auch weder Argumente noch "Beweise" erbracht?
Wieso zum Teufel sollte jemand, der sich mit seinen Anliegen nicht respektiert fühlt, mehr Respekt erhalten, wenn er die politischen Machtverhältnisse in Deutschland soweit weg von diesen Anliegen wie nur irgend möglich lenkt?
Es geht nicht um Respekt, es geht um Trotz.
Die FDP tut traditionell etwas dafür, CDU und SPD nichts dagegen. Das sind aber nicht "die anderen Parteien", sondern nur ein Bruchteil davon. Es gibt, wie bereits dargelegt, jede Menge Möglichkeiten, eine Partei gegen soziale Spaltung zu wählen. Stattdessen wählen AFD-Wähler eine Partei, die ausdrücklich dafür ist.
Ja, weil die anderen Parteien nicht über die 5%-Hürde kommen und daher keine Auswirkungen auf das Machtgefüge haben.
Übertreibungen sind ein Mittel der Veranschaulichung. In diesem Fall sollte veranschaulicht werden, dass die durchaus lange Liste humanitärer Errungenschaften unserer Gesellschaft nicht während der kurzen Blütezeit von 2003 bis 2007 erreicht wurden. Sondern wesentlich früher. Weil sich Leute, denen es weitaus schlechter ging als uns heute, um ein menschenwürdiges Zusammenleben bemüht und nicht auf "erstmal Wohlstand!" verwiesen haben.
Ich verstehe nicht ganz, was genau du mir damit sagen willst. Nichtsdestotrotz waren es damals - auch, wenn das floskelhaft klingt - "andere Zeiten". Zwischenzeitlich ist die soziale Durchlässigkeit stark gesunken und der europäische Traum von "Ich arbeite mein Leben hart und kann mir davon ein Eigenheim leisten" gestorben. Die Perspektivlosigkeit befindet sich heute auf einem völlig anderem Level als zu der von dir angeführten Zeit.
Das ist zumindest eine brauchbare Arbeitsthese. Parallel ist in den letzten Jahrzehnten unser Wohlstand immer weiter gestiegen (absolut betrachtet selbst am unteren Ende). Korrelationsbeobachtung also: Mehr Wohlstand = weniger Sozialität.
Behauptung, die du zuvor geäußert hast (und die auch die Rechstpopulisten von AF bis Me häufig in den Mund nehmen): Uns fehlt der Wohlstand für Sozialität.
Wen interessiert eine absolute Betrachtungsweise? Relativ ist der Wohlstand am unteren Rand stetig gesunken. Inflation und die Schaffung von Billiglohnsektoren haben Wohlstand aufgefressen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht fortschreitend auseinander. In den USA leben rund 60% von Paycheck zu Paycheck. Leider fehlen solche Studien bei uns, bei uns wird das - wenn auch abgemildert durch unser Sozialsystem - durchaus ähnlich aussehen. Genauso wird es ähnlich aussehen, dass die Bevölkerung an höherer Produktionskraft (und damit verbunden mehr Umsatz und Gewinn) nicht beteiligt wird. Der Durchschnitts-US-Bürger verdient im Vergleich zum Jahr 1970 mittlerweile - gemessen an der Produktionskraft des Landes - rund 18.000,00 USD pro Jahr weniger. Selbst Superreiche geben - siehe Warren Buffett - freimütig zu, dass sie den Klassenkampf zwischen Arm und Reich gewinnen.
Ach, eine Auswirkung von Gentrifizierung ja? Arme Leute, denen reiche Leute das Leben versaut haben, wählen also deiner Meinung nach die AFD, die gegen Flüchtlinge hetzt und die armen Leuten noch mehr nehmen und reichen Leuten noch mehr geben will. Und das soll daran liegen, dass diese Leute Probleme mit Flüchtlingen haben, ja? Während Stadtteile wie Neukölln, die tatsächlich nicht zu Unrecht für Probleme mit und durch Zuzug von außerhalb Deutschlands bekannt, keine überdurchschnittlich große Zahl von AFD-Wählern aufweisen...
Neukölln avanciert mittlerweile zum Szeneviertel. Die soziale Zusammensetzung ist dort eine völlig andere als bspw. von Marzahn-Hellerdorf. Warum sollten die Leuten mit Migrationshintergrund und die bildungsbürgerliche Jugend bzw. jungen Erwachsenen dort die AfD wählen? Das Problem ist weiterhin, dass es keine Wahlalternative am linken Rand der Parteien gibt. Im Gegenteil: Die SPD war mitunter einer der Hauptverursacher für die Misere im Berliner Wohnungsmarkt und die Linke hat sich auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Mir selbst wäre es deutlich lieber, wenn es eine linke Protestpartei bzw. besser sogar noch eine linke Wahlalternative gäbe. Die Linke selbst hat sich über die letzten Jahrzehnte nur leider selbst auseinandergenommen.
Sehe ich nicht so. Viele Kommunen kommen tatsächlich an ihre Belastungsgrenzen.
Und sie fühlen sich vom Bund dann auch im Stich gelassen.
Schade, dass ich einen Artikel mit weiteren Quellen dazu nicht mehr finde. Inhalt war, dass viele Kommunen mittlerweile teuere Hotels für Flüchtlinge buchen müssen, damit sie ihre Quote einhalten können. Der Staat hat die Flüchtlingsunterbringung - euphemistisch ausgedrückt - sehr unglücklich gelöst.
Israel-Gegner zu sein, ist etwas anderes als die Taten der Hamas zu feiern. Ich persönlich finde nicht, dass eine Migration von Anhängern von Terrororganisationen sinnvoll ist, passt auch nicht so ganz zu gewünschten Treue zur freiheitlichen und demokratischen Grundordnung.
Schwieriges Thema. Das ist schon kein Wespennest mehr, sondern ein Hornissennest, an dem man sich eigentlich nur verbrennen kann. Auch den Israelis kann man vorwerfen, dass sie nicht unbedingt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.
Man importiert keine Menschen.
Als vernünftiges Einwanderungsland importiert man Humankapital. :ugly: Sorry für OT.
Mit den zu uns kommenden Menschen aus den muslimischen Teilen der Welt kommt in der Tat auch ein gewisser Israelhass. Ist das denn so unverständlich? Erst die Osmanen, dann die Briten und dann die Juden in Palästina. Am Ende waren die dortigen Araber für eine sehr lange Periode immer die gekniffenen. Israel und im Hintergrund die USA stehen angesichts deren Verhalten im Nahen Osten nicht gerade unberechtigt in der Kritik. Bei den USA geht es soweit, dass man die regelrecht hasst für ihre als muslimfeindlich wahrgenommene Interessenspolitk im Orient. Mit jeder neuen Generation, die immer mehr Elend sieht und erlebt wird dieser Hass größer und größer und stets an die Nachkommen weitergetragen. So wie bei uns, wenn die Elten ihr Weltbild in Teilen an die eigene Brut weitergeben.
Der Hass ist - gemessen an dem, was die USA sich im letzten und diesen Jahrhundert geleistet haben - völlig verständlich. So einige arabische Staaten könnten mittlerweile blühende Demokratien sein, hätten die USA die demokratischen Regierungen nicht aus wirtschaftlichen und/oder politischen Gründen gestürzt. Dafür gibt's ja - neben Israel - sehr prominente Beispiele wie bspw. den Iran.
 
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