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Das sehe ich auch so, aber wenn die Betroffenen das anders sehen, sehen sie es anders. Warum sollte auch jemand, der völlig authentisch ist, ein Jahr lang unter falschem Namen im Perso einen Sppießrutenlauf bei Bewerbungen erleben müssen? Das kann man diesen Menschen doch ersparen oder? Wem haben denn die Gutachten etwas gebracht, außer den zu Begutachtenden?Kann ich Dir sagen. Weil das alte Recht Hürden hatte, die auf dem Weg wichtig waren. So musste die Transperson ein Jahr vollständig als das neue Geschlecht leben und damit die Transition vollziehen.
Jene, die gut integriert und authentisch herüber kamen, brauchen das nicht, die andere Gruppe ist soweit aus der Realität entsprungen, dass sie eh nicht auf Gutachter hören würde und sich so viele suchen, bis sie zwei passende Gutachten haben.
Von daher lass doch die Menschen machen, was sie wollen. Und wenn sie ins Unglück rennen wollen, ist es deren eigene Entscheidung. Mich stört das alles nicht.
Ich sehe es ähnlich wie die Canabisfreigabe. Auch diese Droge ist wirklich gefährlich, gerade im jungen Jahren genommen. für ältere menschen dagegen ist sie ein Segen. Solange es verboten war, haben doch eh alle, die wollten, schlechten Stoff um die Ecke gekauft. In Zukunft kann ich hoffentlich in der Apotheke Spitzenstoff zum Backen mit den Landfrauen bekommen. Das werden lecka Kekse!
In beiden Fällen geht es um Selbstverantwortung. Und das ist das wichtigste, was man lernen muss. Und wie lernt man es? Durch Fehler.


