Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Häh, wo habe ich das geschrieben?

Meiner Meinung nach ist die Steuerlast ganz unabhängig vom gezahlten Einkommen zu hoch.
Dann sollen sie die Steuern und Lohnnebenkosten senken und dafür die wirklich Reichen mehr besteuern.
Weil du mehr Geld hast als ein Bürgergeldempfänger?
Das Bürgergeld wird wieder erhöht aber der Mindestlohn nur minimal angehoben.
Der Abstand dazwischen wird immer geringer. Und auch der Anreiz arbeiten zu gehen.
 
Das sage ich ja die ganze Zeit. Die Steuern beim Einkommen runter und dafür das Vermögen der dicken Fische angehen.
Die Vermögenssteuer wurde vom Verfassungsgericht zwar einkassiert, aber mit der deutlichen Ansage, dass sie unter anderen Bedingungen durchaus umsetzbar ist. Darauf waren wir jetzt seit Jahrzehnten und keine der neoliberalen Regierungend er letzem dreißig Jahre hat das Thema auch der Agenda gehabt, genauso wenig wie es neoliberale Regierungen in Zukunft verhindern werden. Die "blauen Strolche" wollen eh nur ganz unten alles wegnehmen, schwadronieren schon wieder von "Volksschädlingen" und "Erbkranken", auch wenn sie sich nocht nicht trauen, die Worte direkt in den Mund zu nehmen. Die einizgen, die dieses Punkt auf der Agenda haben, werden aus dem nächsten Bundestag fliegen.

So ist das in diesem Lande. Nach oben buckeln, nach unten treten. Widerwärtig ....
 
Wie soll das dann deiner Meinung nach aussehen mit der Vermögenssteuer?

Weil wenn man bei der Partei, die zum Glück fast aus dem Bundestag geflogen wäre, so reinliest dann wird einem ja schwindelig. Null Anreiz zu Leistung und nur noch das Geld verschenken und das beste ist der "demokratische" Sozialismus. An den Folgen hat ja ein nicht unerheblicher Teil der Republik immer noch zu knabbern.
 
An den Folgen hat ja ein nicht unerheblicher Teil der Republik immer noch zu knabbern.
Nö, man hat die Gewinne und Vermögenswerte verschenkt und verschleudert, aber die Kosten der Gesellschaft aufgebürdet.

Nehmen wir mal die ganzen Neubauten in Berlin, welche gut vermietet sind, vollkommene Infrastrukturen wie S-Bahn,U-Bahn,Straßenbahn und Straßen besitzen.
Wem gehören diese jetzt und wer verdient daran?


677 Euro Kaltmiete, für 60m2 Neubauplatte aus der DDR Zeit. Wer hat das bezahlt und gebaut?
Im Osten kostete so eine Wohnung 60 Ostmark...
Vielleicht gab es deshalb so viele Kinder?
Wäre doch überlegenswert, wenn man Fachktäftemangel in Zukunft befürchtet und zu wenige Einzahler in die Sizialsysteme.
 
Wegen dem Fachkräftemangel will bspw. gerade die Stadt Berlin ironischerweise wieder Werkswohnungen einführen, also Wohnungen, die quasi im Arbeitsvertrag enthalten sind.
Ich würde Geld ins Bildungszielen investieren und den Schülern bessere Perspektiven geben.
Ich will hier keine französischen Verhältnisse haben, wo, keine Ahnung wie viele, Jugendliche unter Perspektivlosigkeit leiden und Gewalttätig werden.
 
Wegen dem Fachkräftemangel will bspw. gerade die Stadt Berlin ironischerweise wieder Werkswohnungen einführen, also Wohnungen, die quasi im Arbeitsvertrag enthalten sind.
Grundsätzlich finde ich die Idee gut. Warum nicht Wohnungen in der Hand des Staates?
Kostendeckend reicht völlig.

Ich würde Geld ins Bildungszielen investieren und den Schülern bessere Perspektiven geben.
Unbedingt, aber man reist lieber in andere Länder und versucht dort Fachkräfte abzuwerben.
Bringt doppelte Punkte.
Unzufriedenheit im eigenen Land wegen des Lohndumpings, fehlender Ausbildungsplätze und im anderen Land fehlen die Fachktäfte, die man dort umsonst ausgebildet hat.
Aber so kommt wenigstens das Entwicklungshilfe zurück.


Funfakt.
Vor Jahren habe ich mal einen Hartz4 Bezieher gefragt warum er die FDP gewählt hat.
" Weil ich Steuern sparen will."
Irgendwie hatte er falsche Infos.
 
Ich würde Geld ins Bildungszielen investieren und den Schülern bessere Perspektiven geben.
Ich will hier keine französischen Verhältnisse haben, wo, keine Ahnung wie viele, Jugendliche unter Perspektivlosigkeit leiden und Gewalttätig werden.
Es ist zwar nicht so schlimm wie in den Pariser Banlieues, aber in einigen Vierteln in Berlin sieht's halt schon so ähnlich aus. Aber wir sind ja so Multikulti...
Grundsätzlich finde ich die Idee gut. Warum nicht Wohnungen in der Hand des Staates?
Weil's gerade der versch*ssene Staat war, der den Großteil der landeseigenen Wohnungen an private Unternehmen verkauft hat? Weil alle diejenigen, die darunter leiden müssen, dann keinen Zugriff auf die massivst subventionierten Wohnungen haben?
Unbedingt, aber man reist lieber in andere Länder und versucht dort Fachkräfte abzuwerben.
Fachkräftemangel aka der Mangel zur Bereitschaft, Fachkräfte ordentlich zu bezahlen? :ugly:
 
Grundsätzlich finde ich die Idee gut. Warum nicht Wohnungen in der Hand des Staates?
Kostendeckend reicht völlig.
Klappt ja nicht, wenn schon die Bahn, obwohl im staatlichen Besitz, Gewinne machen muss.
Unbedingt, aber man reist lieber in andere Länder und versucht dort Fachkräfte abzuwerben.
Daran ist ja nichts auszusetzen, aber man redet seit 30 Jahren davon, das Bildungssystem zu verbessern, und weil man nichts gemacht hat, bricht nun Panik aus.

Es ist zwar nicht so schlimm wie in den Pariser Banlieues, aber in einigen Vierteln in Berlin sieht's halt schon so ähnlich aus. Aber wir sind ja so Multikulti...
Das liegt ja nicht an Multi Kulti. Perspektivlosigkeit hast du überall.
Weil's gerade der versch*ssene Staat war, der den Großteil der landeseigenen Wohnungen an private Unternehmen verkauft hat? Weil alle diejenigen, die darunter leiden müssen, dann keinen Zugriff auf die massivst subventionierten Wohnungen haben?
Dann muss das eben unterbunden werden, dass staatliches Besitztum einfach so verkauft werden kann.
Fachkräftemangel aka der Mangel zur Bereitschaft, Fachkräfte ordentlich zu bezahlen? :ugly:
Das ist ja überall so, dass Unternehmen immer klagen.
 
Klappt ja nicht, wenn schon die Bahn, obwohl im staatlichen Besitz, Gewinne machen muss.
Das ist bei den landeseigenen Wohnungsbaugenossenschaften doch auch so. Der Berliner Finanzsenator hat den landeseigenen Gesellschaften jetzt wieder freie Bahn für Mieterhöhungen gegeben.
Das liegt ja nicht an Multi Kulti. Perspektivlosigkeit hast du überall.
Ich möchte meinen, dass das zumindest in Berlin auch an dem romantisierten Multi-Kulti-Unsinn liegt. Die ganzen türkischstämmigen Leute stammen halt größtenteils von Gastarbeiterfamilien, die vom hinterletzten Dorf gekommen sind. Einerseits ist zwar auch der Staat an den Problemen mit dem Klientel Schuld - u.a., weil man gedacht hat, dass die Leute schon wieder gehen werden und daher keine Integrationsarbeit geleistet hat. Andererseits wollen sich viele aus dem Milieu aber auch nicht integrieren. Dadurch hat sich quasi eine Schattengesellschaft gebildet, in der die Scharia über dem Recht steht und "Ehrenverbrechen" normal sind. Da tun mir dann immer diejenigen Leute mit einer solchen Abstammung leid, die sich wirklich integrieren wollen und damit auch erfolgreich sind, denen aber ggf. auch der schlechte Ruf der Nichtintegrierungswilligen hinterherhängt.
 
Weil's gerade der versch*ssene Staat war, der den Großteil der landeseigenen Wohnungen an private Unternehmen verkauft
Deshalb sollte man darauf verzichten? Die ständig steigenden hohen Mieten müssen verhindert werden.
Ist ein Wettbewerbsnachteil.
Fachkräftemangel aka der Mangel zur Bereitschaft, Fachkräfte ordentlich zu bezahlen?
Sehr viele Firmen können es sich selber kaum leisten, bzw ist das Teil des Kapitalismus.
Gibt auch genug große Firmen, welche selbst Leiharbeiterfirmen gründeten, um den Tarifvereinbarungen zu entgehen.

Es funktioniert nicht, wenn eine Gruppe von Menschen, nur durch das anlegen von Geld, riesen Profite generieren und sie mit vielen Tricks, auch mit Hilfe von Poltikern, dem Wirtschaftlichen Kreislauf entziehen.
Dadurch fehlt Geld für Schulen,Soziales, Renten usw.

SPD und Grüne haben sich von der Idee der sozialen Gerechtigkeit weit entfernt.
Man kann sich ja das Gesetz zur Kindergrundsicherung ansehen.

Dafür passiert hier nie etwas.

"Bei einer Anfrage der Grünen-Fraktion an die Vorgängerregierung im Frühjahr 2017 teilte jene mit, dass zwischen 1999 und 2016 bei 71 Prozent der gehandelten Wohnungen Share Deals eingesetzt worden seien. Berücksichtigt wurden jeweils nur Transaktionen von Portfolios mit mehr als 800 Wohnungen. Schätzungen zufolge gehen dem Fiskus pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro Steuereinnahmen durch Share Deals verloren."

Von wegen gerechtere Steuern. Betrifft aber noch sehr viele Weitere Schlupflöcher.
Ähnlicher Einsatz wie bei Sozialmissbrauch wäre wünschenswert.
Müssen ja nicht im Badezimmer nach einer 2, Zahnbürste suchen....


Dann kaufen sie von Ihren Gewinnen immer neue Wohnungen und zahlen noch weniger Steuern.

Hier ist eine dieser Firmen.


49qm für 1200 Euro.. warm 1350.Euro.

Funfakt.

89 wohnre ich in der Gegend und da kostete eine Wohnung dieser Größe 49 Mark.
Einkommen waren damals 1200 als Maurer und 1600 mit Tip von der Frau.

Bin kein Empfänger irgendwelcher Hilfen. Auch nicht meine Partnerin.
Klappt ja nicht, wenn schon die Bahn, obwohl im staatlichen Besitz, Gewinne machen muss.
Obwohl gerade die Vahn einen unheimlichen Einfluß auf die Ökologie hätte.
Beim Schienverkehr sollte weniger auf Gewinn, sondern auf den gesellschaftlichen Effekt Wert gelegt werden.
Wenn man sieht welche Menge an Geld in die Erhaltung unserer Autobahnen fließt, sollten die Svhienennetze die gleiche Liebe erfahren.
Das europäisch.
Nicht mit dem LKW von Polen nach Spanien, sondern auf die Bahn.
Kann man alles planen, aber man fördert lieber Windräder.
bricht nun Panik aus.
Mein Sohn studiert Lehramt.
Wenn man sieht wie das Studium abläuft, schauderhaft.
Meine Nachbarin hat im Osten studiert und stand mit 20 vor einer Klasse, heute sind Studenten mindestens 25.
Das bei Leheremangel.
Muß man sich dann noch leisten können. Gibt genug die aufgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte meinen, dass das zumindest in Berlin auch an dem romantisierten Multi-Kulti-Unsinn liegt.
Romantisiert wird da gar nichts. aber wenn du als türkisch stämmiger Mensch, der in der dritten Generation als deutscher Staatsbürger hier lebt und wegen seines Names und seiner Herkunft immer noch diskriminiert wird, bist du halt schwer angekotzt.
Da merkt man, dass Deutschland kein Einwanderungsland sein will. Das muss sich ändern. Wer Deutscher Staatsbürger ist, sollte als solcher akzeptieret werden und darf darauf auch stolz sein, weil wir nun mal ein großartiges Land sind.
SPD und Grüne haben sich von der Idee der sozialen Gerechtigkeit weit entfernt.
Man kann sich ja das Gesetz zur Kindergrundsicherung ansehen.
Da meckert ja der Finanzminister und wenn ich mir die Umsetzung der letztens Gesetze so ansehe, hab ich eher das Gefühl, dass die Regierung von Inkompetenz so strotzt.
Aber das scheint ja ein Kriterium zu sein, Minister zu werden.
Obwohl gerade die Vahn einen unheimlichen Einfluß auf die Ökologie hätte.
Beim Schienverkehr sollte weniger auf Gewinn, sondern auf den gesellschaftlichen Effekt Wert gelegt werden.
Wenn man sieht welche Menge an Geld in die Erhaltung unserer Autobahnen fließt, sollten die Svhienennetze die gleiche Liebe erfahren.
Das europäisch.
Nicht mit dem LKW von Polen nach Spanien, sondern auf die Bahn.
Kann man alles planen, aber man fördert lieber Windräder.
Windräder hätte man schon vor 40 Jahren fördern sollen, aber man steckt das Geld lieber in den Straßenverkehr, oder in Bayern, was man gut an den Vorgängern im Verkehrsministerium sehen konnte.
 
Und das bitte nicht stumpf über das Einkommen...
Nur weil man Gehaltstechnisch über den Durchschnitt liegt ist man nicht reich. So geht die Schere nur noch weiter auseinander weil es quasi unmöglich gemacht wird nennenswert Vermögen aufzubauen. Zusätzlich hetzt man so die Leute gegeneinander auf.
Zusätzlich muss man natürlich auch an die Erbschaftssteuer ran und da massiver zulangen.
 
Und das bitte nicht stumpf über das Einkommen...
Nur weil man Gehaltstechnisch über den Durchschnitt liegt ist man nicht reich.
Nehmen wir z.B. die Beitragsbemessungsgrenzen für Sozialabgaben. Da hat man ab mittleren Einkommen eine "Kopfsteuer", weil alle, völlig unabhängig vom Einkommen, dasselbe bezahlen. Ja, da erkennt man wirklich, die Starken Schultern tragen die Gesellschaft.

Je mehr Du verdienst, umso geringer werden Deine prozenztualen Gersamtbelastungen. EIn tolles System! Dazu müsste man natürlich die Betriagsbemssungsgrenzen merklich überschreiten.

Aber das werden unsere neuliberalen Partieen nicht ändern.
Zusätzlich muss man natürlich auch an die Erbschaftssteuer ran und da massiver zulangen.
Man Dir keine Hoffnungen. Die Linken fliegen aus dem nächsten Bundestag und dann wird es solche Themen nicht mehr geben, geschweiger, sie werden diskutiert. Den unteren zwei Dritteln sagt man, sie müssen nur ordentlich arbeiten, und zum Glück glauben die das. Und die oberen 5% feiern weiter Party. So muiss das sein.

Ich hatte mal irgendwann ausgerechnet, was Aldii sienen mitarbeitern zuwenig bezahlte. Wenn die Aldis für ihr großes Werk heute eine Milliarde an Privatvermögen hätten, wäre das für ein hartes Arbeitsleben eine ordentliche Vergütung. Sie haben aber zig Milliarden. Legt man die auf die Mitarbeiter und die Jahre um, hätte Aldi jedem Mitarbeiter ca. 1000,-€ pro Monat mehr bezahlen können.

Aber warum sollte man, die Lohnempfänger sind doch ruhig und ertragen ihr Schicksal. Blos nichts ändern.
 
Apropos: Wurde vor zwei Wochen im Deutschlandfunk wiederholt:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück