Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Soziale Gerechtigkeit in der sich immer weiter zur klassistischen Gesellschaft entwickelnden westlichen Welt? :lol:

Das wirst du erst sehen, wenn die Belastungsgrenze der Unter- und Mittelschicht überschritten ist und es zum Bürgerkrieg kommt. Ansonsten heißt's gerade in Deutschland: Nach oben buckeln, nach unten treten.
Das habe ich mir nicht ausgedacht. Steht alles in dem PDF zur Umfrage.


Merkel hat einerseits von einer wirtschaftlich sehr guten Zeit profitiert und andererseits davon, dass die Wählerschichten, die von der Gesellschaft größtenteils abgehängt wurden, ohnehin nicht mehr wählen gehen oder sich für Politik interessieren. Außer Probleme in Geld zu ertränken, hat Merkel in ihren 16 Jahren Kanzlerschaft wenig geleistet bzw. gestaltet.
+ Bankenrettung
Kann man ja meckern wie man will, aber wenn es erstmal so weit ist, gibt es keinen anderen Weg. Die Banken ziehen alles mit in den Abgrund, wenn sie reihenweise pleite gehen.

- Flutung Deutschlands mit "Flüchtlingen".
Führte zu schlimmen Sachen wie das in Köln.
 
Das habe ich mir nicht ausgedacht. Steht alles in dem PDF zur Umfrage.
Das glaube ich dir ja. Die Sache ist nur, dass sich schlicht nichts ändern bzw. sich die Situation weiter verschlechtern wird, so lange die Leute nicht endlich verstehen, dass Unter- und Mittelschicht ständig von der Oberschicht gegeneinander ausgespielt werden. Vielleicht wird erneut versucht, das Problem mit Geld zu ertränken, an dem Grundproblem wird sich strukturell allerdings nichts ändern.
+ Bankenrettung
Kann man ja meckern wie man will, aber wenn es erstmal so weit ist, gibt es keinen anderen Weg. Die Banken ziehen alles mit in den Abgrund, wenn sie reihenweise pleite gehen.
Bei der Bankenrettung hat Merkel nichts anderes gemacht als die anderen Staaten auch: Das Problem in Geld ertränkt. Wirklich fundamentale Lösungen gab es bis auf einige Regeln zur Eigenkapitalerhöhung nicht. Wir sehen in den USA schon, dass sich nichts geändert hat und dort schon wieder Banken bankrott gehen. In Deutschland ist das sicherlich nicht anders. Die Deutsche Bank ist ohnehin bekannt dafür, nicht global nicht sonderlich legal zu agieren.
 
Das glaube ich dir ja. Die Sache ist nur, dass sich schlicht nichts ändern bzw. sich die Situation weiter verschlechtern wird, so lange die Leute nicht endlich verstehen, dass Unter- und Mittelschicht ständig von der Oberschicht gegeneinander ausgespielt werden. Vielleicht wird erneut versucht, das Problem mit Geld zu ertränken, an dem Grundproblem wird sich strukturell allerdings nichts ändern.
Das Problem ist ja universell. Fängt ja schon damit an, daß die Arbeitslosen gerne mal diskriminiert werden, von jenen, die an ihren Jobs kleben wie die Zecken, sich nicht mal krank melden aus Angst, Minuspunkte zu kassieren und massig Überstunden schieben. Wissen also selbst, daß der Arbeitsmarkt nicht so toll ist wie sie gerne mal behaupten.


Bei der Bankenrettung hat Merkel nichts anderes gemacht als die anderen Staaten auch: Das Problem in Geld ertränkt. Wirklich fundamentale Lösungen gab es bis auf einige Regeln zur Eigenkapitalerhöhung nicht. Wir sehen in den USA schon, dass sich nichts geändert hat und dort schon wieder Banken bankrott gehen. In Deutschland ist das sicherlich nicht anders. Die Deutsche Bank ist ohnehin bekannt dafür, nicht global nicht sonderlich legal zu agieren.
Du kannst ja nichts machen, wenn das Problem aus den USA herüberschwappt. Und die USA werden auch nichts ändern, solche Entwicklungen sind eben Teil des Systems. Schränke das ein und alles wird darunter leiden. Im Prinzip muß alles erneuert werden. Die 50er waren z.B. gut für die US-Wirtschaft, trotz hoher Steuerlast.
 
Das Problem ist ja universell. Fängt ja schon damit an, daß die Arbeitslosen gerne mal diskriminiert werden, von jenen, die an ihren Jobs kleben wie die Zecken, sich nicht mal krank melden aus Angst, Minuspunkte zu kassieren und massig Überstunden schieben. Wissen also selbst, daß der Arbeitsmarkt nicht so toll ist wie sie gerne mal behaupten.
Ich bin gespannt, wie das weiter geht, wenn die älteren Generationen langsam in den Ruhestand gehen und dann kaum neue Leute nachkommen - nachdem gerade öffentliche Verwaltung und diverse Wirtschaftszweige es sträflich vernachlässigt haben, sich um ihre Personalpolitik zu kümmern.
Du kannst ja nichts machen, wenn das Problem aus den USA herüberschwappt. Und die USA werden auch nichts ändern, solche Entwicklungen sind eben Teil des Systems. Schränke das ein und alles wird darunter leiden. Im Prinzip muß alles erneuert werden. Die 50er waren z.B. gut für die US-Wirtschaft, trotz hoher Steuerlast.
Vielleicht bin ich naiv, aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Sicherlich gäbe es niedrigere Renditen, wenn Banker nicht weiter zocken würden, aber mit dem jetzigen Status Quo kann doch niemand zufrieden sein. Dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, sollte definitiv nicht Sinn der Sache sein.
 
Ich bin gespannt, wie das weiter geht, wenn die älteren Generationen langsam in den Ruhestand gehen und dann kaum neue Leute nachkommen - nachdem gerade öffentliche Verwaltung und diverse Wirtschaftszweige es sträflich vernachlässigt haben, sich um ihre Personalpolitik zu kümmern.
Schwer abzusehen.


Vielleicht bin ich naiv, aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Sicherlich gäbe es niedrigere Renditen, wenn Banker nicht weiter zocken würden, aber mit dem jetzigen Status Quo kann doch niemand zufrieden sein. Dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, sollte definitiv nicht Sinn der Sache sein.
Das hängt sicher mit Wechselwirkungen zusammen. Wirds zu wenig, fehlts nachher an Investitionen, wirds zu viel, kann es in einer Katastrophe enden. Kommunisten gehen auch von einer "zyklischen Krise des Kapitalismus" aus, der zufolge es alle paar Jahrzehnte zu einer massiven Wirtschaftskrise kommt. Auf sowas muß sich der Staat eben finanziell vorbereiten, das ist immer noch besser als die "permanente Krise des Kommunismus". Als besonders widerstandsfähig und krisenfest haben sich jedoch Marktwirtschaften herausgestellt, in denen der Staat viele Betriebe selbst marktwirtschaftlich betreibt. Da wäre z.B. Venezuela zu nennen, welches unter Bedingungen weiterfunktioniert, unter welchen in den meisten anderen Ländern Chaos und Anarchie ausbrechen würden.
 
Wirds zu wenig, fehlts nachher an Investitionen, wirds zu viel, kann es in einer Katastrophe enden.
Fraglich. Klassisches Investmentbanking macht ohnehin nur noch einen winzigen Bestandteil des Bankengeschäfts aus. Ehrlich gesagt ist die ganze Branche im Arsch und müsste durch eine Renaissance gehen.
Kommunisten gehen auch von einer "zyklischen Krise des Kapitalismus" aus, der zufolge es alle paar Jahrzehnte zu einer massiven Wirtschaftskrise kommt. Auf sowas muß sich der Staat eben finanziell vorbereiten, das ist immer noch besser als die "permanente Krise des Kommunismus".
Was wenn nicht "Verluste sozialisieren" soll denn sonst Kommunismus sein? Wir leben in keiner wirklichen kapitalistischen Gesellschaft.
Du meinst im Vergleich zu jetzigen Gestaltungskoalition?
Hör' mir auf mit dem Idiotenverein... Trotzdem allerdings besser als 16 Jahre Merkel. Oder Kohl. Oder Schröder, der Politik für den politischen Feind gemacht hat und unsere Gesellschaft noch klassistischer gestaltet hat. Wobei die Grünen wirklich langsam aufpassen müssen, dass sie gerade ihre Politik nicht zu sozial unverträglich gestalten.
 
Fraglich. Klassisches Investmentbanking macht ohnehin nur noch einen winzigen Bestandteil des Bankengeschäfts aus. Ehrlich gesagt ist die ganze Branche im Arsch und müsste durch eine Renaissance gehen.
Nein, die Banken verteilen Kredite. Je mehr Kohle sie haben, desto mehr Kredite verteilen sie. Die Kredite schlagen bis ganz unten durch, zum Verbraucher, der mehr kauft. Aber auch Unternehmen machen Schulden, um investieren zu können. Die Unternehmen gehen auch an die Börse um an frisches Geld zu kommen. Das Gezocke sorgt für Geldfluss und so für mehr Ausgaben. Das ist gut für die Wirtschaft.
Es funktioniert natürlich auch ohne aber eben viel langsamer und da kommt dann ins Spiel, was sich Wettbewerbsfähigkeit nennt. Wer hinterherhinkt kann sich wie die Tauben was vom Boden picken.


Was wenn nicht "Verluste sozialisieren" soll denn sonst Kommunismus sein? Wir leben in keiner wirklichen kapitalistischen Gesellschaft.
Kommunismus ist relativ klar definiert. Es gibt keinen privaten Besitz an Produktionsmitteln, kein Geld, keine Anwälte, usw. Es ist ein grundlegend anderes System, welches sich in seiner wahren Ausprägung noch nirgendwo gezeigt hat. Revolution -> Sozialismus -> Kommunismus. Bisher sind sie alle im Sozialismus stecken geblieben. Es fehlen einfach der Unternehmergeist und die damit verbundenen Anstrengungen.
Dieses "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" gibt es nicht. Jeder handelt da nur für seinen Vorteil, da wird nichts abgestimmt und deswegen kollabiert das System auch ab und zu. Dahinter steckt keine Methode.
 
Kommunismus und Kapitalismus passen nicht zusammen.
Kommunismus ist eh ein unerreichbares Ideal.
Die soziale Marktwirtschaft verbindet Kapitalismus und Sozialismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommunismus ist relativ klar definiert. Es gibt keinen privaten Besitz an Produktionsmitteln, kein Geld, keine Anwälte, usw. Es ist ein grundlegend anderes System, welches sich in seiner wahren Ausprägung noch nirgendwo gezeigt hat
Wird auch nie passieren, da du für das System die Freiheit des Einzelnen einschränken musst und sowas klappt nie.
 
Wird auch nie passieren, da du für das System die Freiheit des Einzelnen einschränken musst und sowas klappt nie.
Ist im Prinzip nicht erforderlich. Wenn aber nichts funktioniert und die Leute aufbegehren, geht die Unterdrückung los. Die Rosaroten sind darin spezialisiert, der freie Geist wird geächtet, verfolgt und unterdrückt. Eines Tages wird es dafür eine Quittung geben und sie kommen in ihre eigenen Gulags.
 
Na klar. Wenn du sagst, dass alle gleich viel bekommen, spielt es keine Rolle, wie viel Mühe du dir gibst oder wie gut du bist. das geht nur mit Freiheitseinschränkung.
Jeder soll nach seinen Fähigkeiten eingesetzt werden, ein Grundprinzip des Kommunismus. Aber es stimmt, alle sollen das gleiche kriegen, Geld gibt es keins. Wenn "das gleiche" reicht für ein gutes Leben, wer sollte sich beschweren?
Das funktioniert natürlich nicht. Es gibt Berufe, die bringen einfach mehr Verantwortung mit sich und müssen besser bezahlt werden. Wer will Chirurg werden, wenn man auch ein bisschen die Straße fegen kann und das gleiche dafür bekommt?
Der Kommunismus entstand in einer Zeit, als man sich den Buckel krumm schuftete für ein paar Kartoffeln. Die Kapitalisten haben ihn zu verantworten.
 
Das funktioniert natürlich nicht. Es gibt Berufe, die bringen einfach mehr Verantwortung mit sich und müssen besser bezahlt werden. .
Na ja, ein Busfahrer trägt auch viel Verantwortung. Viel verdient er aber nicht.
Das Prinzip ist, je spezieller ein Beruf ist und je mehr man dafür wissen muss, also je weniger Leute das können, desto mehr verdient man.
Deswegen verdient Harry Kane bei den Bayern 20 Millionen im Jahr und der Busfahrer nur 40.000 im Jahr.
Abgesehen davon hast du im Kommunismus keinen Wettbewerb und das ist bei Entwicklungen von Verbesserungen immer schlecht.
Deswegen gab es den Trabbi immer unverändert und der Golf wurde immer besser.
 
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