Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Aber 2020 hatten sie noch fett kassiert!
Ja für 2019?!
Man sollte schon die Zusammenhänge verstehen!
Und hier der GDL Tarifvertrag von 2019 mit 6,1% und 1000€ Einmalzahlung
Das der Vorstand sich in einem Jahr mit schlechten Zahlen nen fetten Boni auszahlt ist natürlich moralisch mehr als fragwürdig.
Jedoch muss man eins bedenken: ab einer gewissen Position gehören "Boni" mit zum Gehalt, das ist nichts anderes als ein flexibler Anteil dessen. Boni suggeriert da nur fälschlicherweise das es "extra" ist.
Es gab keine Bonis, es gab 2020 rückwirkend wie bei fast allen Unternehmen, Boni für 2019 und da haben die Arbeitnehmer auch einen guten Schluck aus der Pulle genommen, da die Lohnerhöhungen ja auch in den 1,5 Jahren Pandemie bezahlt werden mussten.
 
Dann verstehe ich nicht warum das von den Medien so kolportiert wird.
Gestern Abend bei Maischberger wurde das auch wieder gesagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lesen ist nicht so deine Stärke, das kann man ja schon bei deiner hetzerischen Söder Laschet Interpretation sehen.
3,2% sind die Forderungen der GDL mit 28 Monaten Laufzeit, das Angebot der Bahn sind 3,2% bei 40 Monaten.
Wie du nach der Pandemie überhaupt 11% mehr Lohn ins Spiel bringen kannst, zeigt nur welch Geistes Kind du bist.
Kannst du endlich mal mit deinen Beleidigungen aufhören?
Ist ja zum Kotzen.

Nimm es einfach hin, dass Söder Laschet vor sich hertreibt.
Und früher gab es eben richtig viel Lohnzuschuss.
 
Dann verstehe ich nicht warum das von den Medien so kolpotiert wird.
Gestern Abend bei Maischberger wurde das auch wieder gesagt.
Weil das nun mal das Geschäft der Medien ist, die gute Frau Dunst hat sich eben schön herumgedrückt, um eine klare Aussage, obwohl sie genau wissen müsste, dass das der Haushaltsausschuss schon längst geregelt hat.
Zahlen sich die Bahn Manager Boni, gibt es keinen Cent vom Bund, das ist in der Sitzung festgelegt worden, und ohne Bundeszuschüsse, kann die Bahn, nach den Pandemiemonaten eben nicht "überleben".

Kannst du endlich mal mit deinen Beleidigungen aufhören?
Ist ja zum Kotzen.

Nimm es einfach hin, dass Söder Laschet vor sich hertreibt.
Und früher gab es eben richtig viel Lohnzuschuss.
Hauptsache wieder nicht Stellung bezogen und auf früher verwiesen, wir leben aber im Jahre 2021 mit einer Pandemie.

Und nein ich nehme deine schon seit Monaten immer wieder stattfindende Hetze gegen Söder eben nicht mehr hin, weil sie sachlich falsch ist. Laschet hat seinen Wahlkampf ganz alleine verbockt und ist auch ganz alleine für seine beschissenen Umfrageergebnisse verantwortlich, Söder versucht wenigstens noch halbwegs den Wahlkampf zu retten.
Sollte Laschet das ganze verlieren, lache ich mir nicht nur ins Fäustchen ich würde sogar zu Söder nach München fahren und mit ihm feiern, weil Laschet an seinem "Schicksal" sehr alleine schuld ist.
 
Dann gäbe es noch ein ganz anderes Problem: wer von beiden stellt den Kanzlerkandidaten?

SPD und Grüne müssten zusammen 12% gegenüber jetzigen Umfragewerten zulegen, damit sich die Frage überhaupt stellt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein derartiger Erdrutsch ohne ein Thema zustande kommt, dass konkret einer der beiden Parteien in die Hände spielt und damit wäre dann auch sehr klar, wer den Kanzler stellt.

Aber das ganze Szenario an sich ist reichlich utopisch. Selbst wenn die Rot-Grün 3% der Linken-Wähler abwerben könnte (was wohl mehrheitlich Grün zugute käme und somit die SPD noch deutlicher zum Juniorpartner machen würde), sodass die an der 5%-Hürde scheitert, würden immer noch 6 Prozentpunkte fehlen. Da die Lindner seit langem nur am rechten Rand fischt und von der AFD erst recht keiner RG wechselt, bedeutet dass, dass sich 21% der momentanen Unionswähler umentscheiden müssen.


Eines der großen "Kuriositäten" der vergangenen Jahrzehnte: Während SPD und DGB-Gewerkschaften zu Bettvorlegern des Kapitals und Arbeitgeberverbände geworden sind, zeigt eine kleinere Gewerkschaft, die Mitglied des doch als etwas konservativ geltenden DBB und deren Vorsitzender ein ostdeutscher Unionler ist, was Arbeitskampf wirklich heißt und dass es auch noch heutzutage möglich ist.

Die GDL ist genauso ein egoistischer nach-mir-die-Sintflut-Haufen, wie es Cockpit ist / bis Corona war. Ein kleiner Kreis ohnehin sehr gut Verdienender (~22% über dem gesamtdeutschen Medianeinkommen ist für einen Lehrberuf mit hoher Arbeitsplatzsicherheit imho verdammt gut) weiß, dass er maximales Chaos anrichten kann und nutzt das fleißig aus. Wären alle Berufsgruppen derartige Arschlöcher, wären die Löhne in Deutschland vermutlich 75% niedriger, weil nichts mehr funktionieren würde, und die Bevölkerung 50% kleiner, weil ein paar mal zu oft die Strom-/Wasser-/Lebensmittelversorgung zusammengebrochen ist. Nur mal so zum Vergleich: Lokführer verdienen 50% mehr als Busfahrer, obwohl sie offensichtlich den angenehmeren (weil kundenfreien) und stressärmeren (weil weitestgehend Verkehrsfreien) Job haben. Zu LKW-Fahrern sind es immer noch +40% - wie soll die Verkehrswende gelingen, wenn die Bahn noch teuerer wird?
 
SPD und Grüne müssten zusammen 12% gegenüber jetzigen Umfragewerten zulegen, damit sich die Frage überhaupt stellt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein derartiger Erdrutsch ohne ein Thema zustande kommt, dass konkret einer der beiden Parteien in die Hände spielt und damit wäre dann auch sehr klar, wer den Kanzler stellt.

Aber das ganze Szenario an sich ist reichlich utopisch. Selbst wenn die Rot-Grün 3% der Linken-Wähler abwerben könnte (was wohl mehrheitlich Grün zugute käme und somit die SPD noch deutlicher zum Juniorpartner machen würde), sodass die an der 5%-Hürde scheitert, würden immer noch 6 Prozentpunkte fehlen. Da die Lindner seit langem nur am rechten Rand fischt und von der AFD erst recht keiner RG wechselt, bedeutet dass, dass sich 21% der momentanen Unionswähler umentscheiden müssen.
Ich halte rot-grün auch für sehr unwahrscheinlich.
Aber rot-rot-grün wäre wohl laut aktuellen Umfragen zumindest rechnerisch drin.
Doch diese Koalition wird nicht zu stande kommen. Ampel auch nicht.
Genauso wenig wie Jamaika. Also bleiben schwarz-grün oder schwarz-rot.
 
Söder versucht wenigstens noch halbwegs den Wahlkampf zu retten.
Irgendwie scheinen wir beide unterschiedliche Dinge zu sehen.
Insgeheim hofft Söder, dass Laschet es nicht schafft und Söder dann 2025 als Kanzlerkandidat der Union ins Rennen geht.
Natürlich würde er das nie zugeben aber wenn man mal zwischen den Zeilen liest, was er so sagt, kommt man darauf.
 
Selbst die Rückzugsrede von Söder war gespickt mit Breitseiten Richtung Laschet. "Besonders die Jungen und Modernen"...
Wenn ihn heute jemand fragt ob er bereit ist 2025 anzutreten wird er mit einem "natürlich" antworten.
 
Die SPD hat sich an die Seite der Grünen gestellt und die Schmähplakate gegen die Partei verurteilt, die seit einigen Tagen in vielen Städten zu sehen sind. "#GrünerMist ist #Rechtermüll", schrieb SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Donnerstag auf Twitter. "Demokraten halten zusammen." Auf einer rot-grünen Kachel stand "In den Farben getrennt, in der Sache vereint gegen Rechts".
Quelle: Schmähplakate: SPD zeigt sich solidarisch mit den Grünen

Was anderes habe ich auch nicht von ihnen erwartet.

Allerdings hat sich die AfD von der Kampagne wohl distanziert

Bendels ist auch Vorsitzender des rechtskonservativen "Vereins zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten", der in der Vergangenheit in mehreren Wahlkämpfen Plakate und Broschüren produziert hatte, die zur Wahl der AfD aufriefen. Die aktuelle Kampagne stehe "in keinerlei Zusammenhang mit der AfD", sagte Bendels. Auch die AfD hatte mitgeteilt, es gebe "keinerlei Verbindung zwischen der AfD und der in Rede stehenden Anti-Grünen-Kampagne". (dpa/mcf)
 
Dafür werden Millionen Fahrgäste zur Urlaubszeit in Geiselhaft genommen, wer glaubt es geht hier nur um einen Arbeitskampf, dem ist vor lauter Naivität wirklich nicht mehr zu helfen.
Ein Arbeitskampf der nicht wehtut, ist kein Arbeitskampf. Vielmehr noch: Seit der Wiedervereinigung scheinen viele vergessen zu haben, was Arbeitskampf wirklich ist und bedeutet, wenn man sich die Streiks in der Geschichte der Bundesrepublik anschaut. Vorallem der "alten" Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung, die teils Wochenlang gingen, ohne dass da in irgendetwas zusammengebrochen ist oder die Leute hungern mussten, wie von ruyven_macaran suggeriert. Was Streik angeht, sind die Gewerkschaften in Deutschland lammfromm, da fällt soetwas wie die GDL halt auf. Das hat auch nichts mit einer angeblichen politischen Auseinandersetzung zu tun. Das sind die üblichen Unterstellungen die kommen, wenn man einer Gewerkschaft, wie z.B. der FAU, nicht den Verfassungsschutz auf den Hals schicken kann.

Und auch wenn aus 2018: https://jungle.world/artikel/2018/02/das-jahr-des-sozialen-friedens?page=all
Dabei wäre ein Kampf um höhere Löhne dringend geboten. Nicht nur wird die Kluft zwischen niedrigen Einkommen und Höchstverdiensten immer größer, auch im Vergleich mit der Entwicklung der Unternehmensgewinne schneiden die Beschäftigten schlecht ab. Von 1995 bis 2014 wurden die durchschnittlichen Bruttolöhne um etwa 48 Prozent erhöht, die Unternehmens- und Vermögensgewinne wuchsen hingegen um etwa 67 Prozent. Vom wachsenden Gewinn wandert also immer weniger in die Taschen der Lohnabhängigen.
 
1974 hat der ÖTV Chef 11% mehr Gehalt heraus geholt.
Kann mich noch daran erinnern wie Helmut Schmidt sich noch mit über 90 Jahren über diese Erhöhung aufgeregt hat:ugly:

@Don-71
Findest Du es nicht dreist genug als Vorstand überhaupt über Boni für 2020 nachzudenken bei Verlusten in Milliardenhöhe?

@Poulton
Wenn es um Löhne geht bin ich eher bei denen die noch für den derzeitigen Mindestlohn arbeiten müssen.
Das was die bei der Bahn brauchen ist in erster Linie mehr Personal um keine Überstunden machen zu müssen.
Genau wie in der Pflege. Geld haben die genug, aber wenn es zu wenige Menschen sind, dann sind die irgendwann ausgelaugt ob mit 2500 oder 5000 Netto.
 
Vorallem der "alten" Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung, die teils Wochenlang gingen, ohne dass da in irgendetwas zusammengebrochen ist oder die Leute hungern mussten, wie von ruyven_macaran suggeriert.

Zeig mir ein Beispiel, wo LKW-Fahrer, Kraftwerksarbeiter, Supermarktverkäufer, Ärzte, Wasserwerke, Feuerwehren oder Gasversorger deutschlandweit wochenlang gestreikt haben. Ein einziges Beispiel nur.
 
Auch das Streikrecht hat Grenzen deswegen gibt es sowas nicht.
70 Prozent Zugausfall sind ärgerlich, tangieren diese Grenzen aber nicht.
 
Selbst die Rückzugsrede von Söder war gespickt mit Breitseiten Richtung Laschet. "Besonders die Jungen und Modernen"...
Wenn ihn heute jemand fragt ob er bereit ist 2025 anzutreten wird er mit einem "natürlich" antworten.
Und er hatte Recht. Söder kann man nicht für das Versagen und Rumgeeiere von Laschet verantwortlich machen. Weder ist Söder für den komischen und chaotischen Coronakurs von Laschet verantwortlich, noch für die medial vernichtenden Auftritte in den Überschwemmungsgebieten, noch für das Buch von Laschet. In Summe muss man zugeben, dass Söder qualifizierter und geeigneter für den Job des Kanzlerkandidaten der Union ist als Laschet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Er ist der geschicktere Populist. Da Populismus das ist worauf sich die CDU gerne zurückzieht erfüllt er ihre Anforderungen vielleicht wirklich besser, das ist korrekt.
 
Zumindest im Osten mit Laschet auf jeden Fall.

Je na Umfrage hat GRR durchaus chancen.
 
Er ist der geschicktere Populist. Da Populismus das ist worauf sich die CDU gerne zurückzieht erfüllt er ihre Anforderungen vielleicht wirklich besser, das ist korrekt.
Sehe ich nicht so. Söder hat in der Coronakrise eine klare Linie gefahren und auch seine Auftritte in den Überschwemmungsgebieten in Bayern waren auf einem anderen Level als Laschet. Söder war angemessen angezogen und hat keine PR-Aussetzer geliefert.

Söder und Scholz


Laschet




Man muss es erst einmal schaffen zuerst den Fauxpas mit den Lachen zu bringen und dann noch die Schirmnummer. Die Auftritte waren einfach inkompetent, sowohl sachlich als inhaltlich als auch von der Medienwirksamkeit. Und ja wer Kanzler werden will, sollte Medienprofi sein.

Mal als Maßstab Merkel:


Auch inhaltlich kann man sich sicher stark an Söder reiben, tue ich als Linker auch, aber Laschets Wischwaschi ist imho schlimmer und ich verstehe, dass Konservative sich da abgestoßen fühlen.
 
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