Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Er ist der geschicktere Populist. Da Populismus das ist worauf sich die CDU gerne zurückzieht erfüllt er ihre Anforderungen vielleicht wirklich besser, das ist korrekt.
Besser als Laschet ist nun keine Herausforderung und daher kann man die Aussage so stehen lassen.
Söder hat in der Coronakrise eine klare Linie gefahren
An welchen Zahlen lässt sich konkret erkennen, dass sein Handeln besser war?
 
Ist halt die Frage wie man "besser" definiert. Was an Laschets Hin und Her gut gewesen sein soll, ist mir allerdings unklar.
 
Söders harter Kurs, besonders was das Impfen angeht, stößt auch nicht überall auf Wohlwollen.

Und sozial-wirtschaftlich halte ich ihn für schlimmer als Laschet. Aber noch schlimmer wäre Merz.
Der wäre eine totale Katastrophe für den Sozialstaat.
 
Ist halt die Frage wie man "besser" definiert. Was an Laschets Hin und Her gut gewesen sein soll, ist mir allerdings unklar.
Infektionszahlen, Impfungen, Intensivbelegung etc

Btw
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Die Szene in der sie 3 gefragt werden wohin sie nach der Wahl zum Kanzler als erstes hinreisen (Antrittsbesuch) würden beantwortet Laschet einfach nicht :lol:
Scholz will nach Paris und Baerbock nach Brüssel.
 
Gerade sind Mal wieder ein paar Posts gestorben.
Ach kommt schon, ihr wisst nun wirklich alle dass eine reine Corona Diskussion hier längst aus bekannten Gründen auf dem Abstellgleis gelandet ist.
 
Mehr Wähler trauen Olaf Scholz das Kanzleramt zu

Laschet und Baerbock jetzt deutlich abgeschlagen.

Aber Umfragen sehe ich skeptisch. Dann wenn es drauf ankam ist es in der Vergangenheit schon öfter anders verlaufen. Vor der letzten Bundestagswahl war Schulz auch sehr beliebt und trotzdem hat die SPD dann eine Schlappe erhalten.
 
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Aber Umfragen sehe ich skeptisch. Dann wenn es drauf ankam ist es in der Vergangenheit schon öfter anders verlaufen. Vor der letzten Bundestagswahl war Schulz auch sehr beliebt und trotzdem hat die SPD dann eine Schlappe erhalten.
Schulz hatte einen kurzen Höhenflug. Aber als die SPD die Landtagswahl auch in NRW verloren hatte, war die Luft raus und Schulz war dort, wo alle anderen vor ihm auch waren.
 
Was Streik angeht, sind die Gewerkschaften in Deutschland lammfromm, da fällt soetwas wie die GDL halt auf. Das hat auch nichts mit einer angeblichen politischen Auseinandersetzung zu tun. Das sind die üblichen Unterstellungen die kommen, wenn man einer Gewerkschaft, wie z.B. der FAU, nicht den Verfassungsschutz auf den Hals schicken kann.

Wie hat ein Eisenbahner auf Twitter sinngemäß geschrieben? Einerseits ist sein Beruf Systemrelevant, deswegen haben die Leute letztes Jahr auf dem Balkon geklatscht, andererseits soll der Beruf mit massiver Belastung für das Personal ohne entsprechende Kompensation gemacht werden.

Der klassische Widerspruch in der deutschen Ausbeuterei. Systemrelevante Berufe ausrufen, mies bezahlen, schlechte Arbeitszeiten einführen, sich dann wundern wenns niemand machen will und wenn sich die Arbeitnehmer wehren, dann so tun als hätte man mit all dem nichts zu tun.
Letztes Jahr wars die Pflege, dieses Jahr isses mal wieder die GDL. Und ja, die Gewerkschaften in Deutschland sind VIEL zu zahm. Unser gelobtes System zerreibt jede Menge Menschen in seinem Getriebe, nur damit es nicht ins Stocken gerät, aber solange du und ich das nicht sind isses uns mal wieder egal. Hätten die doch mal was vernünftiges gelernt, muss ja keiner Lokführer werden! Hauptsache ich krieg meinen Zug, das Ticket ist ja schon teuer genug...

Vllt isses einfach keine gute Idee die Bahn zur AG zu machen...
Das Streckennetz wird kleiner statt größer, die Probleme bleiben, der Gütertransport auf der Schiene stockt seit Jahren. Aber Hauptsache man kann Vorstände mit Boni belegen. Irgendwann kapiert man vllt, dass dieser Kurs nicht so weitergehen kann. Egal ob bei Bahn, Pflege, oder anderen Berufszweigen die dringend gebraucht, aber finanziell und in Sachen Work/Life Balance miserable Aussichten bieten.
 
Systemrelevante Berufe ausrufen, mies bezahlen
Ich finde das Gehalt bei der DB nicht mies, für einen Job für den du innerhalb eines knappen Jahres umschulen kannst ist das alles nicht schlecht.
schlechte Arbeitszeiten
Auch hier wieder, das kommt durch den Personalmangel, ansonsten gibt es für schlechte Zeiten gute Zuschläge.
Vllt isses einfach keine gute Idee die Bahn zur AG zu machen...
Wir haben in der Welt 2 große Vorbilder was die Eisenbahn angeht.
Japan und die Schweiz. Das eine Land setzt auf Privatisierung und das andere auf eine Staatsbahn.
Per se muss keines von beiden schlecht sein.

Und ich komme wieder zu meinem Lieblingsthema:
Wohnkosten

Die Bahn und andere Konzerne müssen dringend tätig werden was das betrifft.
Der Lokführer in Dortmund steht mit dem selben Geld deutlich besser da als der, der in München wohnt.
Wenn die Bahn beiden Betriebswohnungen anbietet die in beiden Städten das selbe kosten und auch im
Vergleich zur Ortüblichen Miete eine gute Preis Leistung bieten hätte man mehr gewonnen als jedem pauschal nen Fuffi mehr zu bezahlen.

Sehe ich für meinen Job übrigens auch so.
 
Hat denn die GDL überhaupt Mal irgendwas bei den Arbeitsbedingungen gefordert? Bis jetzt hab ich immer nur mehr Geld und kürzere Tariflaufzeiten gesehen. Wobei ich letzteres in einer sich anbahnenden Rezession auch nicht für die schlaueste Forderung halte.
 
1974 hat der ÖTV Chef 11% mehr Gehalt heraus geholt.
Da fehlt noch ein wichtiger Punkt: Mindestens aber 170 DM.

Das ganze mit nur drei Tagen Streik, der relativ großflächig in der gesamten alten Bundesrepublik, z.B. Bus, Straßenbahn, Müllabfuhr und Straßenreinigung ausfallen ließ.
:hail:

Und heute rollen Tränen über die wonnigen Wohlstandsbäckchen, wenn mal 3/4 der Fernverkehrszüge und 3/5 der Nahverkehrszüge durch Streik ausfallen oder, wie vor ein paar Jahren geschehen, irgendeine reichweitenstarke Hanswurst von YT, will die Streikenden in Auschwitz sehen... :-$:pissed:
 
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Und heute rollen Tränen über die wonnigen Wohlstandsbäckchen, wenn mal 3/4 der Fernverkehrszüge und 3/5 der Nahverkehrszüge durch Streik ausfallen oder, wie vor ein paar Jahren geschehen, irgendeine reichweitenstarke Hanswurst von YT, will die Streikenden in Auschwitz sehen... :-$:pissed:
Man hätte aber zumindest den Streik eher ankündigen können.
Viele Reisende und auch die Bahn haben sie dadurch überrumpelt gefühlt.
 
Wenn die Bahn beiden Betriebswohnungen anbietet die in beiden Städten das selbe kosten und auch im
Damals (TM) gab es Eisenbahnerwohnung bzw. wenn ein BW in der Nähe war, sogar richtiggehend Eisenbahnersiedlungen mit entsprechenden Kleingartenanlagen. Wurde alles verscherbelt, als man sich entblödete Reichsbahn und Bundesbahn zu privatisieren.
 
Und heute rollen Tränen über die wonnigen Wohlstandsbäckchen, wenn mal 3/4 der Fernverkehrszüge und 3/5 der Nahverkehrszüge durch Streik ausfallen
Nein, die richtigen Wohlstandsbäckchen sagen sich jetzt "Dann fahr ich weiter Auto wenn auf die Bahn verlass ist".
Die Firmen sagen sich: Dann schick ich meine Güter nicht über die Schiene.

Gäbe es keine Alternative zur Bahn wäre das was anderes.

Damals (TM) gab es Eisenbahnerwohnung bzw. wenn ein BW in der Nähe war, sogar richtiggehend Eisenbahnersiedlungen mit entsprechenden Kleingartenanlagen. Wurde alles verscherbelt, als man sich entblödete Reichsbahn und Bundesbahn zu privatisieren.
Gibt es heute auch noch, ein Freund von mir hat noch eine bekommen. Irgendwas um die 700 warm für 70qm relativ zentral in München.
 
Man hätte aber zumindest den Streik eher ankündigen können.
Viele Reisende und auch die Bahn haben sie dadurch überrumpelt gefühlt.
Das ist allerdings richtig, in der Ferienzeit wäre ein etwas größerer Vorlauf durchaus angebracht gewesen. Aber auch hier, ein Streik der nicht wehtut erzielt keine Wirkung. Es ist halt schade, dass viele Betroffene auf die Streikenden losgehen, statt der Bahn nahezulegen, die Ursache für den Streik zu bekämpfen - die Arbeitsbedingungen.

Klar dass der CDUler das mit dem hämischen Smiley belegen muss.
Was bleibt auch anders übrig wenn man bedenkt, dass ein Pofalla aus dem Kanzleramt direkt in den Vorstand der DB AG gehüpft ist. Der Arbeitskampf der GDL ist auch Ergebnis Jahrelanger Schwarzer Mobilitätspolitik.
 
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Ein Streik muss maximalen Schaden anrichten. Nur so erreicht man den nötigen Druck. Und hinsichtlich der Löhne, sollte sich das Gehalt der Lokführer an Piloten bei der Lufthansa orientieren.
 
Ein Streik muss maximalen Schaden anrichten. Nur so erreicht man den nötigen Druck. Und hinsichtlich der Löhne, sollte sich das Gehalt der Lokführer an Piloten bei der Lufthansa orientieren.
Sorry aber das ist so unterirdischer Schwachsinn, das gibt es gar nicht!
Man kann diese beiden Berufe wirklich nicht vergleichen und schon gar nicht die Ausbildung dazu.
Als Pilot ausgebildet zu werden, ist wesentlich komplexer als Lokführer, genauso wie den Beruf auszuüben und ein Flugzeug zu fliegen oder eine Lokomotive mit einem Zug zu führen.
Das ist so ähnlich als einen Auto- oder Brumifahrer mit einem Piloten gleichzusetzen.

Geht es bei dem Streik eigentlich nur um Lokführer oder auch um anderes Bahnpersonal?
Da die GDL hauptsächlich Lokführer vertritt, geht es hauptsächlich um diese Berufsgruppe.
 
Also Verantwortung haben Pilot und Zugführer wohl gleichermaßen. Wenn da was passiert, dann mit Gefahr für Leib und Leben der Fahrgäste.
Aber ich schätze auch das die Ausbildung zum Piloten komplexer und auch teurer ist.
 
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