Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Dann wird es ja jetzt besser werden.
Wie soll das mit Merz als Kanzler besser werden?
Und man kann für solche Branchen auch Ausnahmeregelungen treffen, die abseits von "Arbeitslosigkeit" laufen (da dies ja scheinbar jedes Jahr regelmäßig passiert).
Also wieder mehr Bürokratrie?
Wenn man Dinge abschafft können sie nicht mehr ausgenutzt werden, wenn man Dinge kürzt wird es unattraktiver diese auszunutzen.
Wie wäre es mal mit klimaschädliche Subventionen abschaffen?
 
Es geht aber um die jährliche Fortschreibung.


Und da geht die relevante Inflation zu 70% und die Steigerung der Löhne zu 30% ein.

Will sagen die Erhöhung ergibt sich zu Inflationsausgleich x 0,7 + Lohnsteigerung x 0,3 + ergänzende Fortschreibung (Schätzung der Entwicklung beider Faktoren für das nächste Jahr)

Einfaches Beispiel. Sagen wir die Inflation wäre 0 und die Löhne steigen um 10%, dann steigt das BGE um 3%.

Damit ist das Delta der Steigerung BGE-Lohn 7%.

Und jetzt mal mit Inflation, da wird es dann sehr spannend.

Sagen wir Inflation 4% und die Löhne steigen um 7%:

Dann steigt das BGE um 2,8 + 2,1 -> 4,9% -> Inflationsbereinigt +0,9%

Inflationsbereinigt wächst das Delta der Löhne zum BGE also nur um 2,1%.

Aber es geht schlimmer:

Inflation 8% - Löhne steigen um 3% (wie Anfang der Ukrainekrise z.B.)

BGE: 5,6% + 0,9% -> 6,5% -> Inflationsbereinigt -1,5%

Löhne: Inflationsbereinigt -5%

Delta BGE - Lohn: -3,5%
Ok danke für die Aufklärung. Dann sollten die mal ihre Berechnungsgrundlage ändern.
Damit es im Niedriglohnbereich auch Anreize gibt zu arbeiten.
 
Ok danke für die Aufklärung. Dann sollten die mal ihre Berechnungsgrundlage ändern.
Damit es im Niedriglohnbereich auch Anreize gibt zu arbeiten.
Zum Beispiel.
Ich wurde hier des Öfteren hier auch mißverstanden.
Es ging mir nie um: Bürgergeld abschaffen.
Es ging mir immer darum, mehr Menschen in steuerpflichtige Arbeit zu führen.
Es wird immer einen bestimmten Anteil in der Bevölkerung geben, die tatsächlich auf Sozialleistungen angewiesen sind, u. U. sogar ein Leben lang.
Aber >5,5 Mio. Mitbürger, immerhin 7% der Bevölkerung Deutschlands sind schlichtweg zu viele.
Egal, wie hoch die Steuereinnahmen in der Zukunft sein werden, das ist einfach nicht auf lange Sicht finanzierbar.
Das wird in 2024 irgendwas um die 50 Mrd. € sein.

Erschwerend kommt natürlich aktuell hinzu, dass sich die Wirtschaft, die Industrie, das Handwerk wie auch die Dienstleistungen in einer heftigen Transformation befinden.
Primär durch Digitalisierung und autonome System wird es in einem nur kurzen Zeitfenster kaum mehr Jobs in Billigdienstleistungen geben (der oft proklamierte Pizzabote), weil autonome Systeme (z. B. Drohnentechnik) diese Jobs besser, billiger, zuverlässiger und schneller machen werden.

Alle, die heute keine Ausbildung haben, werden in 10-20 Jahren echt doof aus der Röhre schauen.

Die obigen 50 Mrd. wären deutlich besser darin aufgehoben, dass diese Menschen (überwiegend) in Arbeit bei vernüftigem Lohn kommen und obendrein die Chance auf Bildung, Ausbildung bekommen.

Der Staat hat faktisch keine Chance, die aktuell ca. 10-15 Mio. gering Gebildeten, Ungelernten dauerhaft in 10-15 Johren noch auskömmliche Sozialleistungen zu geben.
Da muss jetzt schon vorgesorgt werden, dass all diese Menschen zeitnah in zuukunftsfähige Berufe geführt werden.
Wenn nicht, werden wir in keiner Generation (30 Jahre) das Thema Altersarmut in ungleich größeren Dimensionen erleben müssen.
 
Zum Beispiel.
Ich wurde hier des Öfteren hier auch mißverstanden.
Es ging mir nie um: Bürgergeld abschaffen.
Es ging mir immer darum, mehr Menschen in steuerpflichtige Arbeit zu führen.
Es wird immer einen bestimmten Anteil in der Bevölkerung geben, die tatsächlich auf Sozialleistungen angewiesen sind, u. U. sogar ein Leben lang.
Aber >5,5 Mio. Mitbürger, immerhin 7% der Bevölkerung Deutschlands sind schlichtweg zu viele.
Egal, wie hoch die Steuereinnahmen in der Zukunft sein werden, das ist einfach nicht auf lange Sicht finanzierbar.
Das wird in 2024 irgendwas um die 50 Mrd. € sein.

Erschwerend kommt natürlich aktuell hinzu, dass sich die Wirtschaft, die Industrie, das Handwerk wie auch die Dienstleistungen in einer heftigen Transformation befinden.
Primär durch Digitalisierung und autonome System wird es in einem nur kurzen Zeitfenster kaum mehr Jobs in Billigdienstleistungen geben (der oft proklamierte Pizzabote), weil autonome Systeme (z. B. Drohnentechnik) diese Jobs besser, billiger, zuverlässiger und schneller machen werden.

Alle, die heute keine Ausbildung haben, werden in 10-20 Jahren echt doof aus der Röhre schauen.

Die obigen 50 Mrd. wären deutlich besser darin aufgehoben, dass diese Menschen (überwiegend) in Arbeit bei vernüftigem Lohn kommen und obendrein die Chance auf Bildung, Ausbildung bekommen.

Der Staat hat faktisch keine Chance, die aktuell ca. 10-15 Mio. gering Gebildeten, Ungelernten dauerhaft in 10-15 Johren noch auskömmliche Sozialleistungen zu geben.
Da muss jetzt schon vorgesorgt werden, dass all diese Menschen zeitnah in zuukunftsfähige Berufe geführt werden.
Wenn nicht, werden wir in keiner Generation (30 Jahre) das Thema Altersarmut in ungleich größeren Dimensionen erleben müssen.
Das mag ja größtenteils richtig sein. Aber das Rentensystem gehört auch reformiert.
Und die sollen mal endlich anfangen die Reichen mehr zu besteuern.
Anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie man bei den Ärmsten einsparen kann.
 
Das mag ja größtenteils richtig sein. Aber das Rentensystem gehört auch reformiert.
Man könnte die Beitragsbemessungsgrenze erhöhen, aber dafür gibt es keine Mehrheiten.
Man kann letztendlich nur das machen, wofür es Mehrheiten gibt und derzeit, bzw. nächstes Jahr werden die bei den Kürzungen der ärmeren liegen. Wenn die Union eine 2/3 Mehrheit benötigt, wired die Afd bereit stehen.
 
Man könnte die Beitragsbemessungsgrenze erhöhen, aber dafür gibt es keine Mehrheiten.
Man kann letztendlich nur das machen, wofür es Mehrheiten gibt und derzeit, bzw. nächstes Jahr werden die bei den Kürzungen der ärmeren liegen. Wenn die Union eine 2/3 Mehrheit benötigt, wired die Afd bereit stehen.
Nicht so lange die SPD mit dabei ist!
 
Ok danke für die Aufklärung. Dann sollten die mal ihre Berechnungsgrundlage ändern.
Damit es im Niedriglohnbereich auch Anreize gibt zu arbeiten.
Dazu muss man noch bedenken, dass ich die ergänzende Fortschreibung weggelassen habe, die eigentlich eine weitere Erhöhung des BGE verlangt, da steigende Mindestlöhne für eine höhere berechnungsrelevante Inflation sorgen (können), so dass der Endunterschied noch einmal kleiner ausfällt.

Man könnte die Beitragsbemessungsgrenze erhöhen, aber dafür gibt es keine Mehrheiten.
Man kann letztendlich nur das machen, wofür es Mehrheiten gibt und derzeit, bzw. nächstes Jahr werden die bei den Kürzungen der ärmeren liegen. Wenn die Union eine 2/3 Mehrheit benötigt, wired die Afd bereit stehen.
Das bringt in Summe aber nichts, da damit auch der Rentenanspruch für Personen steigen würde, da noch die Höhe der Einzahlung auch die Höhe des Anspruchs bestimmt. Man müsste also zusätzlich eine Umverteilungskomponente einführen, wo es aber Zweifel gibt ob das rechtlich zulässig ist.
 
dann steigt das BGE um 3%
Es gibt bei uns kein bedingungsloses Grundeinkommen.

Aber >5,5 Mio. Mitbürger, immerhin 7% der Bevölkerung Deutschlands sind schlichtweg zu viele.
Warum gehst du mit dieser Zahl hausieren? Ignorierst du bewusst, dass davon "nur" ein Teil wirklich arbeitslos ist?

Von 5.5 Mio Beziehern des BG waren 1.5 Mio. Kinder unter 15 Jahren. Das macht also in der Theorie nur noch 4 Mio. Menschen im erwerbsfähigen Alter. Von diesen "nur" noch 4 Mio. sind alleine 20 % erwerbstätige Aufstocker. Das sind dann "nur" noch 3.2 Mio Menschen ohne einen Job. Weitere 40 % stehen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, weil sie entweder in einer Ausbildung stecken, Kinder erziehen, schlicht nicht arbeiten können oder aber auch Angehörige pflegen. Dann bleiben von 3.2 Mio lediglich 1.6 Mio Menschen über, die in der Theorie arbeiten könnten, aber keinen Job haben.

Das sind dann nicht mehr 7 % der Bevölkerung, sondern ungefär 2%. Et voila! Wir haben damit dein Kriterium für Vollbeschäftigung erfüllt.

Das Ziel muss m. M. nach zu allererst darin liegen, ein Wirtschaftwachstum deutlich jenseits von +2% (jetzt rote Null) und eine Art Vollbeschäftigung (< 1-2 Mio. Arbeitslose + Bürgergeldempfänger), jetzt 2,7 Mio + 5,5 Mio. Bürgergeldempfänger zu schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht so lange die SPD mit dabei ist!
Die sozen machen alles, um an den Trögen der Macht zu bleiben. Hat man ja gestern gesehen, was Klingbeil so bei Maischberger gesagt hat.
Ich hoffe, dass die Sozen so abschmieren, dass die Union auch die Grünen für eine Koalition braucht und dann will ich Söders Gesicht sehen.
Das bringt in Summe aber nichts, da damit auch der Rentenanspruch für Personen steigen würde, da noch die Höhe der Einzahlung auch die Höhe des Anspruchs bestimmt.
Die Rente kann man genauso deckeln wie die Beitragsbemessungsgrenze.
 
Also willst du faktisch z.B. eine Menge Bauarbeiter, Landschaftsgärtner und andere Saisonarbeitskräfte bestrafen, wo es nicht unüblich ist das betriebsbedingt zum Winter gekündigt wird (da drastisch weniger Aufträge) und zum Frühjahr wieder eingestellt, mit einem System das in seiner Überprüfung und Überwachung vermutlich dann auch wieder noch mehr Bürokratie und Kosten erzeugen würde, als es dir einspart?
Aktuell werden da also Betriebe über ALG1 subventioniert? Aber klar gehört das geändert.
 
Das sich die Rente aus dem eingezahlten Betrag und den Beitragsjahren ergibt, deckelt die Beitragsbemessungsgrenze automatisch auch die Rentenhöhe. Will sagen wer über der Bemessungsgrenze liegt, kriegt für das Geld das über der Grenze liegt, auch keine Rente.

Deswegen erhöht, wie ich ausführte, eine höhere Bemessungsgrenze automatisch auch den Rentenanspruch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Bundeswahlleiterin spricht sich gegen schnelle Neuwahlen im Januar/Februar aus.


Sie befürchtet u.a. eine Überforderung von mir den Vorbereitungen betrauten Gemeinden.
Die Bundeswahlleiterin teilte dies dem Bundeskanzler per Brief mit, besagter Brief scheint seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden zu haben und kann u.a. hier eingesehen werden (ohne Gewähr)
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Zuletzt bearbeitet:
Macht schon Sinn, es dürfte in vielen Gemeinden angeordnete Betriebsferien in der Zeit von Weihnachten bis Neujahr geben. Da fallen dann fast 2 Wochen für die Vorbereitung weg.
 
Deswegen erhöht, wie ich ausführte, eine höhere Bemessungsgrenze automatisch auch den Rentenanspruch.
Und den kann man deckeln.
Aber ich sehe da aktuell keine Chance das irgendjemand mit denen regieren möchte.
Die würden doch sofort abgestempelt werden.
Es geht nicht ums Regieren. Wenn die Union eine 2/3 Mehrheit braucht, um das Grundgesetz zu ändern, um Asyl oder sonst was anzupassen, wird die Afd mitstimmen, egal, ob sich der Koalitionspartner weigert.
 
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