Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Würde jeder Politiker seinen Job richtig machen und die Parteien Bürgerinteressen ordentlich vertreten, wäre die Demokratie um einiges effektiver.

Nur wann macht ein Politiker seinen Job richtig? Das liegt ja sehr stark im jeweiligen Auge des Betrachters.
Solange du nicht das Gegenteil beweisen kannst, ist davon auszugehen, dass der Politiker nach seinem eigenen Gewissen gehandelt hat.

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Aber nur die Demokratie mit Gewaltenteilung kann Dinge wie Pressefreiheit und Meinungsfreiheit garantieren.
Jede Form der Diktatur ist daran interessiert, dass ihn niemand kritisiert. Von daher wird überall dort, wo eben so was an der Macht ist, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit unterdrückt.
Ich finde das nicht gut und ich will in so einem Land schlicht nicht leben.
Nun das mit der Pressefreiheit hat ja in der Türkei gut geklappt, trotz Demokratie vor dem Referendum.

Nein, in einer Demokratie ist das Volk der Souverän und es kann auch die Demokratie kippen. Deswegen kann es auch von Vorteil sein, einen anderen Souverän zu haben der gewisse Rechte garantiert.
Das hängt von der politischen Kultur ab, in Mitteleuropa braucht es das nicht, nicht mehr.

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Nur wann macht ein Politiker seinen Job richtig? Das liegt ja sehr stark im jeweiligen Auge des Betrachters.
Solange du nicht das Gegenteil beweisen kannst, ist davon auszugehen, dass der Politiker nach seinem eigenen Gewissen gehandelt hat.
Politiker sind heutzutage doch keine echten Politiker mehr, sondern Söldner, die darauf aus sind, Beraterverträge einzuheimsen und dann später bei den großen Firmen abzukassieren. War bei Fischer so, Steinbrück, Schröder, Stoiber, Kohl...

Und ist insbesondere bei Merkel auch so, der Militär- und Autoindustrie ist sie hörig, wenn die pfeifen steht sie stramm.
 
Nun das mit der Pressefreiheit hat ja in der Türkei gut geklappt, trotz Demokratie vor dem Referendum.

Die Türkei ist so weit von einer Demokratie entfernt wie es z.B. Singapur auch ist.

Nein, in einer Demokratie ist das Volk der Souverän und es kann auch die Demokratie kippen. Deswegen kann es auch von Vorteil sein, einen anderen Souverän zu haben der gewisse Rechte garantiert.
Das hängt von der politischen Kultur ab, in Mitteleuropa braucht es das nicht, nicht mehr.

Wenn man dem Volk irgendeinen Unsinn eintrichtert, kannst du alles kippen, hat man hier in Deutschland vor 80 Jahren gut sehen können.
Und die gleichen Mechanismen laufen nun in der Türkei ab.
Aber eine starke Demokratie kann sowas auch verkraften -- sieht man wiederum hier in Deutschland oder auch in den Niederlanden, wo Rechtspopulisten zwar wild umher schreien, aber nicht beachtet werden -- nur dummerweise von den Medien.
Trump hat in den USA ja auch deswegen gewonnen, weil die Medien ständig über ihn berichtet haben und ihm so Aufmerksamkeit gegeben haben. Beachtest du solche Leute erst gar nicht, passiert da auch nichts weiter.
 
Naja, es ist immer zu Teilen auch eine Rücklage, ausser halt ein Staat (lies DDR) geht pleite.

Wenn nichts zurückgelegt wird (und die heutigen Reserven würden nicht einmal zwei Monate reichen), dann ist es keine Rücklage. Macht bei einer Rente auch einfach keinen Sinn, dazu sind die Zeiträume zu lang.

Tippfehler oder hab ich was verpasst? Ich kenne in dem Zusammenhang nur das einfrieren des Arbeitgeberanteils.

Tippfehler, eindeutig Tippfehler.


Dass man den Kapitalismus als solchen abschaffen bzw. deutlich verändern müsste, ist offensichtlich.
Nachhaltigkeit gibt es im Kapitalismus nicht.
Wer z.B. ein bedingungsloses Grundeinkommen will, muss das gesamte System auf der Welt verändern. Da reicht es nicht, das Steuersystem eines einzelnen Staates zu ändern.
Die Menschen müssen aufwachen und sich von dem Kokurrenzdenken lösen. Wenn das Überleben als solches gesichert ist, hat ganz andere Möglichkeit der individuellen Entfaltung als es heute ist.

Nichts gegen diese Aussagen, aber so weit ging mein Post überhaupt nicht. Auch mit dem heutigen, staatlich strukturierten Kapitalismus könnte man eine ganze Menge besser machen und das vor allem mit sehr wenig Aufwand, weil man eben den Egoismus der Leute für sich einspannt. Man müsste nur dafür sorgen, dass unerwünschtes Verhalten (also vor allem Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, mangelnde Vorausplanung) teuer wird und erwünschtes Verhalten (also vor allem Arbeiten und Arbeitsplätze schaffen) billig. Aber stattdessen wird das unerwünschte Verhalten subventioniert und das erwünschte Verhalten sanktioniert. Der Staat nutzt die Mittel, die ihm die moderne freie Marktwirtschaft durchaus gibt, ganz gezielt um schlechtes zu schaffen.


Was sind deine Belege für diese Annahme?
Die großen Erfolge der Menschheit sind die Folge von kämpfen oder der Vorbereitung auf Kämpfe.

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Sind sie das? Halte ich für sehr strittig. Maximal kann man sagen, dass ein Großteilt der großen Erfolge der Menschheit mit der Vorbereitung auf Kämpfe zeitlich korreliert - schlichtweg weil sowohl Innovation als auch Aggression beide direkte Folgen von Mangel und Ungleichheit sind.
Was dagegen einen sehr deutlichen Kausalzusammenhang ergibt:
Alle große Verfehlungen der Menschheit sind eine direkte Folge von Konkurrenz und Kämpfen.


Ohne Konkurrenz kein Fortschritt.

Was die Atombombe uns gebracht hat? Frieden seit Jahrzehnten

? Seit der Entwicklung der Atombombe gibt es mehr Kriegsgebiete auf der Welt als jemals zuvor. So ziemlich der einzige Bereich des Planeten, der seitdem friedlicher geworden ist, sind West- und Mitteleuropa. Und die haben mehrheitlich keine Atomwaffen, aber sich zum ersten Mal in der Geschichte zur Zusammenarbeit anstatt zum Wettstreit entschlossen.


Na schönen Dank auch. :kotz: :kotz: *ess* :kotz:

Außerdem (Kriegs) Waffen werden nie mit der Intention gebaut möglichst viele Menschen zu töten. Eher das Gegenteil.

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Es stimmt zwar, dass insbesondere Kriegswaffen seit Ende des 2. WK vor allem mit dem Ziel gebaut werden, zu verletzten und zu verstümmeln. Aber das ist nicht das Gegenteil von töten. Das wäre heilen.


Von Schulz zum Kapitalismus, zur Atombombe und zu Kriegsstrategien.
Kein Wunder dass es um den "damals" so einen Hype gab.

Die Diskussion sollte noch um die Toiletten-Diskriminierung von homosexuellen Transgender-Rollstuhlfahrern erweitert werden. :ugly:

So viel Aufwand in ein Post investiert und trotzdem 0 Godwin erhalten :D


Politiker sind heutzutage doch keine echten Politiker mehr, sondern Söldner, die darauf aus sind, Beraterverträge einzuheimsen und dann später bei den großen Firmen abzukassieren. War bei Fischer so, Steinbrück, Schröder, Stoiber, Kohl...

Fischer war nach seiner letzten Amtszeit sehr lange für die UN aktiv, der hat erst spät ins Business gefunden. Kohl dagegen hat mit dem abkassieren definitiv nicht bis zum Ende seiner Amtszeit gewartet und bei Schröder würde ich den zufällig in diese Zeit fallenden Wechsel von VW zu Gazprom auch nicht als Änderung des Verdienstmodells bezeichnen. (Bei Steinmeier fallen mir keine großen Nebeneinnahmen ein, aber der ist auch noch nicht "danach")
 
Nichts gegen diese Aussagen, aber so weit ging mein Post überhaupt nicht. Auch mit dem heutigen, staatlich strukturierten Kapitalismus könnte man eine ganze Menge besser machen und das vor allem mit sehr wenig Aufwand, weil man eben den Egoismus der Leute für sich einspannt. Man müsste nur dafür sorgen, dass unerwünschtes Verhalten (also vor allem Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, mangelnde Vorausplanung) teuer wird und erwünschtes Verhalten (also vor allem Arbeiten und Arbeitsplätze schaffen) billig. Aber stattdessen wird das unerwünschte Verhalten subventioniert und das erwünschte Verhalten sanktioniert. Der Staat nutzt die Mittel, die ihm die moderne freie Marktwirtschaft durchaus gibt, ganz gezielt um schlechtes zu schaffen.

Stellt sich dann die Frage, wieso die Politik derartige Grundlagen schafft.
Entweder machen sie das im eigenen Interesse oder eben im Interesse anderer, denn für die Allgemeinheit tätig werden hab ich persönlich noch nie in der Politik gesehen -- und ich verfolgte die politische Entwicklung seit den 80ern.
Und solange es solche Interessen gibt, wird sich am politischen System leider nichts ändern.
Es hilft letztendlich nur Parteien zu wählen, die das System verändern wollen.

(Bei Steinmeier fallen mir keine großen Nebeneinnahmen ein, aber der ist auch noch nicht "danach")

Na ja, Da Steinmeier nun Bundespräsident ist, hat er auch keine Gründe mehr, für das "Danach" zu sorgen.
Als ehemaligen Bundespräsidenten steht ihm ja ein Büro, ein Auto, ein Assistent und 190.000€ im Jahr zu, oder so ähnlich.
Wieso sich da noch Krum machen für einen Beratervertrag?
Man muss sich nur Christian Wulff anschauen, seit einigen Jahren Ex-Präsident. Dem scheint es ja recht gut zu gehen.
 
? Seit der Entwicklung der Atombombe gibt es mehr Kriegsgebiete auf der Welt als jemals zuvor. So ziemlich der einzige Bereich des Planeten, der seitdem friedlicher geworden ist, sind West- und Mitteleuropa. Und die haben mehrheitlich keine Atomwaffen, aber sich zum ersten Mal in der Geschichte zur Zusammenarbeit anstatt zum Wettstreit entschlossen.
Nun Europa war das potentielle Schlachtfeld des 3 Weltkrieges. Man arbeitete zusammen und zwar gegen einen gemeinsamen Feind.
Nach dem Sturz der SU lockte dann das Geld für unsere neuen Freunde im Osten und das bindet sie an uns, das und die Sorge vor Russland wo wir wieder dabei wären, dass wir gegen jemanden arbeiten.
 
Zusammenarbeiten = Krieg
gegeneinander Arbeiten = Krieg
Werte schaffen = Krieg

Wenn man das so definiert, dann resultiert tatsächlich jeder Fortschritt der Menschheit aus Krieg, aber das Argument als solches ist vollkommen wertlos, weil jede Handlung der Menschheit als Krieg definiert wird.
 
Nun Europa war das potentielle Schlachtfeld des 3 Weltkrieges. Man arbeitete zusammen und zwar gegen einen gemeinsamen Feind.
Nach dem Sturz der SU lockte dann das Geld für unsere neuen Freunde im Osten und das bindet sie an uns, das und die Sorge vor Russland wo wir wieder dabei wären, dass wir gegen jemanden arbeiten.
Dieser gesamte "Systemkonflikt" resultierte ursprünglich aus dem 1. Weltkrieg, der war die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Er hatte die Konkurrenz der politischen Systeme (Sozialismus, Kommunismus, Kapitalismus, Faschismus, etc.) eingeführt und ohne ihn hätte es wahrscheinlich auch nie den 2. Weltkrieg gegeben und ohne den wiederum nie den Kalten Krieg. Da fällt es schon sehr schwer, dem ganzen etwas positives abzugewinnen.:schief:
Zusammenarbeiten = Krieg
gegeneinander Arbeiten = Krieg
Werte schaffen = Krieg

Wenn man das so definiert, dann resultiert tatsächlich jeder Fortschritt der Menschheit aus Krieg, aber das Argument als solches ist vollkommen wertlos, weil jede Handlung der Menschheit als Krieg definiert wird.
Ich muss die ganze Zeit an Orson Welles' weltberühmtes Harry-Lime-Zitat mit der Kuckusuhr denken.:ugly:
 
Der erste Weltkrieg ist so eskaliert, weil der Krieg der Politik entglitten ist.

Beispielhaft besonders in Deutschland und man kann mit Recht sagen, dass Deutschland am Kriegsverlauf (nicht am Ausbruch) schuld ist. Hätte das Deutsche Militär den großen Ostaufmarsch durchgezogen wie von Kaiser und Regierung gefordert, wäre das nicht passiert.
 
Dieser gesamte "Systemkonflikt" resultierte ursprünglich aus dem 1. Weltkrieg, der war die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Er hatte die Konkurrenz der politischen Systeme (Sozialismus, Kommunismus, Kapitalismus, Faschismus, etc.) eingeführt und ohne ihn hätte es wahrscheinlich auch nie den 2. Weltkrieg gegeben und ohne den wiederum nie den Kalten Krieg. Da fällt es schon sehr schwer, dem ganzen etwas positives abzugewinnen.:schief:

Der erste Weltkrieg resultierte aus Imperialismus, Militarismus und Monarchismus, das wars.
Aber das grandiose scheitern dieser Ismen hat den Weg freigemacht, für diverse andere Radikale, die vorher nur Randerscheinungen waren. (Ausgenommen Kapitalismus versteht sich. Der hat überhaupt erst für die Unzufriedenheit gesorgt, die Antriebskraft für den Rest wurde)
 
Am Ausbruch war das Dt. Kaiserreich genau so beteiligt, wie alle anderen Staaten.
Das habe ich wo bestritten? Ich habe nur gesagt, dass Deutschland fast alleine am Kriegsverlauf schuld ist, aber nicht alleine am Kriegsausbruch.

Der Schlieffenplan war schon genial, nur sehr schwer zu schaffen und für die politische Situation vollkommen unpassend.
Aber wenn man beide Weltkriege vergleicht sieht man ganz gut wie viel Hitler gelernt hat und wo seine Fehler lagen. Ein militärischer Idiot war er jedenfalls nicht, nur als Anmerkung.
 
Aber wenn man beide Weltkriege vergleicht sieht man ganz gut wie viel Hitler gelernt hat und wo seine Fehler lagen. Ein militärischer Idiot war er jedenfalls nicht, nur als Anmerkung.

Doch er war auf militärischem Gebiet ein Idiot. Auf Hitler trifft das Sprichwort zu: "Auch ein blinder Führer findet mal einen einen klugen militärischen Schachzug / ein Korn."
Der man hat die meiste Zeit Entscheidungen getroffen da können sich einem nur die Haare streuben und viele Verluste und Frontzusammenbrüche hätten ohne sein Einmischen vermieden, oder zumindest deutlich abgemildert, werden können.
Von seinen Entscheidungen in Rüstungsfragen fang ich erst garnicht wieder an...

Wirklich keine Ahnung wie immer wieder diese Ansicht aufkommt das der Mann militärisch / strategisch was auf dem Kasten gehabt hätte, nur weil er mit seinem Durchbruch durch die Ardennen richtig lag und mit seinem Haltebefehl vor Moskau Glück, weil mit vielmehr lag der Mann militärisch nie richtig...
 
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Wie kommt ihr im Sankt Martin Thread eigentlich ständig auf Hitlers nicht vorhandenes Militärgenie? :ugly:

Wäre vielleicht mal Zeit für einen eigenen Thread.
 
@nightslaver
Zwischen Idiot und Feldherr gibt es noch vieles. Für jemanden der nie eine Generalstabsausbildung genossen hatte konnte er viel.
Wenn du dir Versager in der Position ansehen willst empfehle ich z.B. Stalin.

P.S.
Gründe sollte man nicht nur in der Intelligenz sondern auch in der Psyche suchen.
 
Hitler war bestimmt militärisch kein Idiot, genau wie Abraham Lincoln hat er nie eine Offiziersausbildung und militärisch-taktische Schulung genossen und trotzdem schafften es beide mit ihrer Weitsicht und ihrem out-of-the-box-Denken die Kriegsführung und viele Schlachten entscheidend zu prägen. Natürlich hat gerade Hitler auch zum Ende hin Fehlentscheidungen getroffen, aber er hat auch viele entscheidende Dinge richtig gemacht, sonst wären die Deutschen nie soweit gekommen am Anfang.

Natürlich hatte er auch Hilfe von vielen fähigen und erfahrenen Offizieren und profitierte vom enormen technologischen Fortschritt der Zeit der solche Offensivkriege erst möglich machte. Mit Panzern und der Luftwaffe war es nämlich erstmals möglich in kurzer Zeit sehr viel Raumgewinn zu erzielen und solche Grabenszenarien wie im Ersten Weltkrieg zu umgehen.
 
Hitler hatte von Anfang an falsche Vorstellungen. Das Festhalten an völlig unsinnigen Großprojekten (Schlachtschiffe, viele der "Superwaffen") hat viel zu viel Ressourcen gebunden. Wenn er vom Ersten Weltkrieg gelernt hätte er doch z.B. eher die U-Boot-Waffe gefördert. Aber U-Boote waren lange nicht so spektakulär wie Schlachtschiffe, und es musste ja alles möglichst groß sein.;)


Zum Thema: ich bin gespannt, wie sich der Nochweiternachrechtsruck der AfD jetzt auf das Wahlergebnis auswirkt. Nachdem Petry mit dem Realo-Kurs gescheitert ist und Leute wie Höcke weiter in der Partei bleiben muss die SPD doch die Chance nutzen, die "richtige" Alternative zur neoliberalen Einheitspolitik zu bieten. Nur eine CDU ohne den Wählermagnet Merkel reicht sicher nicht. Ich warte auf ein überzeugendes sozialdemokratisches Programm!
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich enttäuscht werde.
 
muss die SPD doch die Chance nutzen, die "richtige" Alternative zur neoliberalen Einheitspolitik zu bieten.

Das Problem ist aber, dass die SPD die neoliberale Politik genauso weiterführen wird. Die einzige Frage die sich da stellt, ist, wer im Falle eines Wahlsieg welche Posten bekommt. Eine Alternative zu Merkel stellt die SPD für mich nicht da.
Aber meine Vermutung bleibt weiterhin, dass es, unabhängig vom Wahlergebnis, zu einer großen Koalition kommen wird.
 
Aber meine Vermutung bleibt weiterhin, dass es, unabhängig vom Wahlergebnis, zu einer großen Koalition kommen wird.

Wird es mit Sicherheit. Selbst wen die SPD mehr Stimmen als die CDU bekommen würde, wären sie wohl kaum in der Lage alleine zu regieren und ich bezweifle das sich bei der Stimmverteilung der kleineren Parteien gegenüber der letzten Wahl viel verschieben wird, außer das die AfD vieleicht noch die Hürde für den Bundestag nimmt und hier und da was abzwackt.
Also selbst wen die SPD stärker als die CDU würde würde es wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit am Ende auf eine große Koalition hinauslaufen, den an eine rot-rot-grünen Regierung glaube ich bei der SPD kaum... (da ist die GroKo einfach wesentlich bequemer)
 
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