Naja, es ist immer zu Teilen auch eine Rücklage, ausser halt ein Staat (lies DDR) geht pleite.
Wenn nichts zurückgelegt wird (und die heutigen Reserven würden nicht einmal zwei Monate reichen), dann ist es keine Rücklage. Macht bei einer Rente auch einfach keinen Sinn, dazu sind die Zeiträume zu lang.
Tippfehler oder hab ich was verpasst? Ich kenne in dem Zusammenhang nur das einfrieren des Arbeitgeberanteils.
Tippfehler, eindeutig Tippfehler.
Dass man den Kapitalismus als solchen abschaffen bzw. deutlich verändern müsste, ist offensichtlich.
Nachhaltigkeit gibt es im Kapitalismus nicht.
Wer z.B. ein bedingungsloses Grundeinkommen will, muss das gesamte System auf der Welt verändern. Da reicht es nicht, das Steuersystem eines einzelnen Staates zu ändern.
Die Menschen müssen aufwachen und sich von dem Kokurrenzdenken lösen. Wenn das Überleben als solches gesichert ist, hat ganz andere Möglichkeit der individuellen Entfaltung als es heute ist.
Nichts gegen diese Aussagen, aber so weit ging mein Post überhaupt nicht. Auch mit dem heutigen, staatlich strukturierten Kapitalismus könnte man eine ganze Menge besser machen und das vor allem mit sehr wenig Aufwand, weil man eben den Egoismus der Leute für sich einspannt. Man müsste nur dafür sorgen, dass unerwünschtes Verhalten (also vor allem Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, mangelnde Vorausplanung) teuer wird und erwünschtes Verhalten (also vor allem Arbeiten und Arbeitsplätze schaffen) billig. Aber stattdessen wird das unerwünschte Verhalten subventioniert und das erwünschte Verhalten sanktioniert. Der Staat nutzt die Mittel, die ihm die moderne freie Marktwirtschaft durchaus gibt, ganz gezielt um schlechtes zu schaffen.
Was sind deine Belege für diese Annahme?
Die großen Erfolge der Menschheit sind die Folge von kämpfen oder der Vorbereitung auf Kämpfe.
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Sind sie das? Halte ich für sehr strittig. Maximal kann man sagen, dass ein Großteilt der großen Erfolge der Menschheit mit der Vorbereitung auf Kämpfe zeitlich korreliert - schlichtweg weil sowohl Innovation als auch Aggression beide direkte Folgen von Mangel und Ungleichheit sind.
Was dagegen einen sehr deutlichen Kausalzusammenhang ergibt:
Alle große Verfehlungen der Menschheit sind eine direkte Folge von Konkurrenz und Kämpfen.
Ohne Konkurrenz kein Fortschritt.
Was die Atombombe uns gebracht hat? Frieden seit Jahrzehnten
? Seit der Entwicklung der Atombombe gibt es mehr Kriegsgebiete auf der Welt als jemals zuvor. So ziemlich der einzige Bereich des Planeten, der seitdem friedlicher geworden ist, sind West- und Mitteleuropa. Und die haben mehrheitlich keine Atomwaffen, aber sich zum ersten Mal in der Geschichte zur Zusammenarbeit anstatt zum Wettstreit entschlossen.
Na schönen Dank auch.

*ess*
Außerdem (Kriegs) Waffen werden nie mit der Intention gebaut möglichst viele Menschen zu töten. Eher das Gegenteil.
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Es stimmt zwar, dass insbesondere Kriegswaffen seit Ende des 2. WK vor allem mit dem Ziel gebaut werden, zu verletzten und zu verstümmeln. Aber das ist nicht das Gegenteil von töten. Das wäre heilen.
Von Schulz zum Kapitalismus, zur Atombombe und zu Kriegsstrategien.
Kein Wunder dass es um den "damals" so einen Hype gab.
Die Diskussion sollte noch um die Toiletten-Diskriminierung von homosexuellen Transgender-Rollstuhlfahrern erweitert werden.
So viel Aufwand in ein Post investiert und trotzdem 0 Godwin erhalten
Politiker sind heutzutage doch keine echten Politiker mehr, sondern Söldner, die darauf aus sind, Beraterverträge einzuheimsen und dann später bei den großen Firmen abzukassieren. War bei Fischer so, Steinbrück, Schröder, Stoiber, Kohl...
Fischer war nach seiner letzten Amtszeit sehr lange für die UN aktiv, der hat erst spät ins Business gefunden. Kohl dagegen hat mit dem abkassieren definitiv nicht bis zum Ende seiner Amtszeit gewartet und bei Schröder würde ich den zufällig in diese Zeit fallenden Wechsel von VW zu Gazprom auch nicht als Änderung des Verdienstmodells bezeichnen. (Bei Steinmeier fallen mir keine großen Nebeneinnahmen ein, aber der ist auch noch nicht "danach")