Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Ich freue mich aber über das relativ schwache Ergebnis der AFD hier auf der "feuchten Wiese". Knapp drinnen aber das geht auch schnell wieder nach draussen, siehe Piraten!
Und zu Schulz fällt mir eigentlich nix gescheites ein. Ich hielt ihn für zu unerfahren und zu unbekannt als das er es gegen Angie aufnehmen könnte. Ich vermisse diese wirklich charismatischen Politiker, von denen man sich noch gerne hat belügen lassen. Evtl. braucht man auch hier mal einen Macron, vom alter her. Der ist ja noch ziemlich Jung.
 
Hier gibt es auch einen Lindner. Sogar seine politischen Ziele decken sich zu 90% mit denen von Macron. Nur hat man halt in Deutschland schon oft genug die FDP an der Macht gehabt um auch das Ergebnis der Umsetzung zu kennen.

AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]
 
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Der Schulz Hype hat doch gezeigt, dass Merkel ansich angreifbar ist, aber leider steckt hinter Schulz nicht wirklich viel dahinter.
 
Evtl. braucht man auch hier mal einen Macron, vom alter her. Der ist ja noch ziemlich Jung.

Naja, sein vergleichseweise junges Alter gleicht Macron ja mit seiner Frau wieder aus, die ist ja dafür "jugendliche" 65 Jahre. :fresse:

Hier gibt es auch einen Lindner. Sogar seine politischen Ziele decken sich zu 90% mit denen von Macron. Nur hat man halt in Deutschland schon oft genug die FDP an der Macht gehabt um auch das Ergebnis der Umsetzung zu kennen.

Bei Macron gilt: Ex Top-Banker, FDP-liberale Wirtschaftsansichten, gleich finde den Fehler... ;)
Ich denke in den kommenden Jahren wird sich auch bei seinen Wählern Ernüchterung über seine Politik einstellen, weil der Politiker des durchschnittlichen Franzosen, als der er sich gibt ist er im Grunde nicht.

AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]

Sorry, aber das ist Blödsinn um Wähler dazu zu bewegen doch weider CDU zu wählen.
Natürlich machen Protestwähler es schwieriger Regierungen zu bilden, aber es ist schlicht politische Faulheit, Bequemlichkeit und mangelnde Kompromissberietschaft eine große Koalition zu bilden, statt eine Ampel-, Jamaika-, oder was auch immer Regierung zu bilden.
Ist halt einfacher eine Regierung aus SPD / CDU zu machen und beide Seiten sind vor allem glücklich weil beide regieren dürfen.

Im Grunde braucht es nochviel mehr Protestwähler damit selbst die GroKo nicht mehr als Mehrheitsregierung funktioniert, erst dann wird sich politisch vieleicht mal etwas bewegen.
 
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Hier gibt es auch einen Lindner. Sogar seine politischen Ziele decken sich zu 90% mit denen von Macron. Nur hat man halt in Deutschland schon oft genug die FDP an der Macht gehabt um auch das Ergebnis der Umsetzung zu kennen.

AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]

Klar muß man immer aufpassen wenn Strömungen Gesicht bekommen, egal ob von Links oder Rechts. Ich vertrete aber auch die Meinung das man diesen Brandherden politisch entgegen treten muß und einfach die besseren Lösungen anbieten sollte. Ja die FDP kann man sich auch anschauen, hoffentlich wird es nicht wieder nur die Stiefellecker Partei der CDU, denn einige gute Ansätze sind auch bei ihnen zu erkennen.

@Nightslaver
Evtl berät sie ihren Macron mit ihrer Lebenserfahrung? Jeder wie möchte gell!?
 
Ich freue mich aber über das relativ schwache Ergebnis der AFD hier auf der "feuchten Wiese". Knapp drinnen aber das geht auch schnell wieder nach draussen, siehe Piraten!
Und zu Schulz fällt mir eigentlich nix gescheites ein. Ich hielt ihn für zu unerfahren und zu unbekannt als das er es gegen Angie aufnehmen könnte. Ich vermisse diese wirklich charismatischen Politiker, von denen man sich noch gerne hat belügen lassen. Evtl. braucht man auch hier mal einen Macron, vom alter her. Der ist ja noch ziemlich Jung.

In 5 Jahren ist die Afd in SH auch wieder weg vom Fenster.
Im Norden haben nicht mal die Linken eine Chance. Hier wird echt eine menge Mitte gewählt.

Hier gibt es auch einen Lindner. Sogar seine politischen Ziele decken sich zu 90% mit denen von Macron. Nur hat man halt in Deutschland schon oft genug die FDP an der Macht gehabt um auch das Ergebnis der Umsetzung zu kennen.

Die FDP steht wie keine andere Partei für Klientelpolitik. Jeder, der sie wählt, kriegt das.
Und Lindner schwingt ja die gleichen Reden wie Westerwelle und Co.
Kleiner Staat, mehr Eigenverantwortung, weniger Steuern, weniger Regulierung.
Die Banken haben mit weniger Regulierung die Karre schwer gegen die Wand gefahren, aber die Politik zieht daraus einfach keine Lehren.

AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]

War in Berlin gut zu sehen. Wer dort AFd gewählt hat, hat jetzt eine linke Regierung bekommen.
Was natürlich daran liegt, dass die Linke im Osten eben deutlich stärker ist als im Westen.

Der Schulz Hype hat doch gezeigt, dass Merkel ansich angreifbar ist, aber leider steckt hinter Schulz nicht wirklich viel dahinter.

Hinter dem dünnen Siggi steckt auch nichts hinter.
Der hat letztens wieder einen Unsinn gelabert, dass mir das Brötchen vom Vortag wieder hoch kam.
Die SPD hat schlicht niemanden, der wirklich mal die Sache wieder in die Hand nimmt. Endlich mal weg von der Einheitspolitik, die sie seit Jahren als Stiefelputzer von Merkel machen.
Solange sie ihre Politik nicht grundlegend ändern und sich mehr von der CDU differenzieren, wird das einfach nichts mehr.

Naja, sein vergleichseweise junges Alter gleicht Macron ja mit seiner Frau wieder aus, die ist ja dafür "jugendliche" 65 Jahre. :fresse:

Dafür treibt sie ihn aber auch an.
Also, ich wäre vermutlich nach ein paar Minuten mit ihr reif für ein Sauerstoffzelt. :D

Bei Macron gilt: Ex Top-Banker, FDP-liberale Wirtschaftsansichten, gleich finde den Fehler... ;)
Ich denke in den kommenden Jahren wird sich auch bei seinen Wählern Ernüchterung über seine Politik einstellen, weil der Politiker des durchschnittlichen Franzosen, als der er sich gibt ist er im Grunde nicht.

Frankreich wird den gleichen Weg durchlaufen, wie Deutschland unter Schröder. Staatsausgaben massiv kürzen, mehr Eigenverantwortung, weniger Wohlfahrtstaat.
Das übliche Gefasel von der Wettbewerbsfähigkeit eben. Kennt man ja.

Sorry, aber das ist Blödsinn um Wähler dazu zu bewegen doch weider CDU zu wählen.
Natürlich machen Protestwähler es schwieriger Regierungen zu bilden, aber es ist schlicht politische Faulheit, Bequemlichkeit und mangelnde Kompromissberietschaft eine große Koalition zu bilden, statt eine Ampel-, Jamaika-, oder was auch immer Regierung zu bilden.
Ist halt einfacher eine Regierung aus SPD / CDU zu machen und beide Seiten sind vor allem glücklich weil beide regieren dürfen.

Du brauchst ja auch Inhalte. Und mit der FDP ist es immer schwer, gemeinsame Inhalte zu finden.
 
Der Schulz Hype hat doch gezeigt, dass Merkel ansich angreifbar ist, aber leider steckt hinter Schulz nicht wirklich viel dahinter.

Angreifbar ist prinzipiell jeder, aber solange man selbst kein Profil und keine klare Linie hat, wird man auch nichts reißen.
Der "Schulz-Effekt" war, sofern ich das als Österreicher beurteilen kann, hauptsächlich ein Medienkonstrukt. Ein paar Umfragen wurden überbewertet und fertig, und die SPD war so blöd zu glauben dass sowas ausreicht. Nope, die haben unter Gabriel und auch schon davor viel Porzellan zerbrochen, das kann auch kein Schulz durch ein paar schöne, aber recht inhaltsleere Reden nicht in Ordnung bringen.

Bei Merkel ist recht interessant zu beobachten, dass sie eigentlich sehr ruhig und sachlich ist, wenig polarisiert. Sie fällt halt nicht wirklich auf, nicht so wie ein Trump oder eine Le Pen, aber sie fällt eben auch kaum negativ auf. Von solchen Politikern gibt es momentan recht wenige.
 
Bei Merkel ist recht interessant zu beobachten, dass sie eigentlich sehr ruhig und sachlich ist, wenig polarisiert. Sie fällt halt nicht wirklich auf, nicht so wie ein Trump oder eine Le Pen, aber sie fällt eben auch kaum negativ auf. Von solchen Politikern gibt es momentan recht wenige.

Merkel weiß halt das sie momentan zimlich fest im Satel sitzt, weder aus ihrer eigenen Partei, noch von anderen Parteien gibt es momentan wirklich jemanden der ihr und der CDU politisch gefährlich werden könnte.
Sie war zu Beginn des Schulz-Hypes etwas nervös, das hatte man auch gemerkt, aber nachdem sich abgezeichnet hat das dem Schulz-Hype schnell der Saft ausgeht und der Mann auch nur ein weiterer zahnloser SPD-Papiertiger ist ist sie halt wieder "ausgeglichener" geworden.
Sie braucht sich halt keine Sorgen machen, es könnte für sie im Moment kaum besser laufen, vor allem wo erste vorsichtige Prognosen sogar davon ausgehen das die CDU auch in Nordrhein-Westfalen gewinnen könnte, die SPD ihr Regierungs-Mandat verliert und NRW ist seit Jahrzehnten im Grunde absolute SPD-Hochburg.

Wen die SPD auch in NRW starke Verluste einfährt und die Regierung an die CDU abtreten muss dürfte es vermutlich auch ein zimlich langweiliger Bundestagswahlkampf werden, weil die Aussichten dann für Merkel sehr gut stehen das sie auch dort als stärkste Kraft aus dem Wahlkampf gehen werden und Merkel halt wieder einmal für weitere 4 Jahre Kanzlerin bleiben wird.

Wie würde es Merkel wohl ausdrücken? Im Moment gibt es zu ihr und der CDU leider absolut keine Alternative. ;)
 
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Nur um das nochmal klar zu stellen:
Mein Post oben war keine Aufforderung FDP zu wählen sondern der Hinweis dass die Franzosen gerade quasi FDP (aber mindestens Agenda 2010) gewählt haben.
 
Merkel ist für mich persönlich eine Opportunistin so eine Person will ich nicht als Kanzlerin haben.
Sie verhindert leider auch innerparteilich nahezu jede Konkurrenz.

In NRW ist es für mich keine Frage, dass ich die CDU wähle. Im Bund bin ich mit mir schwer am hadern.
 
Ja, mir auch ein Rätsel.
Die SPD hat massiv verloren auf der feuchten Wiese nördlich von Hamburg.
Wenn sie nächste Woche auch noch verliert, kann sich Schulz begraben lassen.
Dann ist er schon vor der Wahl im Herbst die große Lachnummer und setzt so noch eins drauf, als alle schon dachten, mit Peer Steinbrück kann die SPD nicht tiefer sinken.
Der dünne Siggi weiß schon, wieso er den Job gerne abgegeben hat. :D

Du kannst von SH nicht auf die Bundestagswahl schließen. Die paar SHler haben keinen Großanteil, umgekehrt haben viele Politiker in SH kapiert, was eine Landtagswahl ist und die Finger von Bundesthemen gelassen. Die Grünen haben berücksichtigt, wofür eine Landesregierung eigentlich da ist und welche Themen wichtig für dieses Land im speziellen wichtig ist -und sind damit relativ gut gefahren, wenn man bedenkt welche Bedeutung große Agrarunternehmen in SH haben-, die Union hat konsequent regionale Themen besetzt (was gewisse Nachrichtenmoderatoren selbst in der dritten Fragen nicht kapiert haben) und damit die Wahl gewonnen, selbst die FDP kriegt es in SH hin, zumindest ihren Duktus anzupassen. Nur die SPD hat den Unterschied zwischen Bundestagswahlkampf und Landtagswahl nicht gepeilt und ist mit Schulz-Volldampf ins Moor gefahren.

Nur so zur Orientierung, was Landtagswahlen in SH mit Bundestagswahlergebnissen aus SH zu tun haben, hier die 2012/13er Zahlen.
Union 31 zu 39%
SPD 30 zu 32%
Grüne 13 zu 10%
FDP 8 zu 6%
Piraten 8 zu 2%

Zusammenhang? Keiner. Im Norden kann man zwischen Kiel und Berlin unterscheiden.


Nur um das nochmal klar zu stellen:
Mein Post oben war keine Aufforderung FDP zu wählen sondern der Hinweis dass die Franzosen gerade quasi FDP (aber mindestens Agenda 2010) gewählt haben.

Zwischen FDP und Agenda 2010 ist aber noch ein sehr großer Abstand...
Und Macron hat bislang weder eine Partei noch eine Agenda. Der hat sich durchgemerkelt und das war gegen die Konkurrenz verdammt einfach.
 
AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]

Das kam von der FDP, Lindner hat angemerkt, dass es beim Nichteinzug der AFD für eine Schwarz-Gelbe Regierung gereicht hätte, "dies sollten sich die AFD-Wähler mal überlegen".
Spiegelt die typische Realitätsferne wider, denn genau das dürfte die AFD-Wähler gefreut haben.
Sieger Günther will nicht mit der SPD, die Grünen lieber mit SPD und FDP und die FDP lieber mit CDU und Grünen und keinesfalls mit Albig. Die FDP weiß aber auch, dass bei einem Bündnis mit der SPD und dem Verhindern des Wahlsiegers Günther bei den nächsten Wahlen CDU-Zweitstimmen verloren gehen werden.

Jetzt werden seltsame Koalitionen zusammengebogen, dabei hätten die Konservativen mit den Stimmen der AFD die absolute Mehrheit, aber bei Wahlen geht es eh nicht um das Votum der Wähler.

Sonntag wird es richtig spannend, dann geht's in Schulz`Heimat NRW zur Sache. Die FDP wird, warum auch immer, durch die Decke gehen und die CDU kann weiterhin auf den Schulz-Defekt setzen. Die Regierungsparteien werden für ihre Politik abgestraft und dürften zusammen so um die 10% der Stimmen verlieren. Spätestens dann sollte dem letzten SPD-Träumer klar sein, dass die Chancen auf eine Machtübernahme im Herbst gen Null tendieren.
 
NRW wird auf jeden Fall Interessant. Die Grünen scheinen dort wirklich nicht gut dazustehen. Die SPD hat hier aber noch ihren Merkelklon, das sollte man nicht unterschätzen, auch ohne Schulz (D)Effekt.
Bedenklich finde ich, dass sowohl SPD als auch CDU sich so explizit wie fast nie um Zweitstimmen bemühen. Da sieht man wohl nur noch die Entscheidung wer Senior in der Groko wird als echte Wahlfrage.
 
Mal schauen wie stark die Migrantenpartei "Allianz Deutscher Demokraten" um Remzi Aru abschneiden wird. Die treten erstmals bei Wahlen überhaupt an, NRW ist klug gewählt, da dort die meisten Türkischstämmigen wohnen und der Gründer glühender Erdoğan-Anhänger ist. Bin gespannt ob es für die 5%-Hürde reicht, je mehr Stimmen die bekommen, desto mehr verlieren die linken Parteien. Sind halt noch relativ unbekannt, das wird sich nach der Wahl ändern. Im Idealfall bekommen sie 8% und dafür rutschen die Grünen unter 5% - soviel Botox gäbe es auf dem ganzen Planeten nicht, um mir mein gehässiges Grinsen aus der Visage zu bügeln. Seit den Achtzigern wollen die Grünen mittels Migration Deutschland politisch verändern, das wäre dann ein verdientes Ergebnis. :ugly:
 
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Ich glaube nicht, dass der über 5% bekommt.
Interessant finde ich ja, dass Kraft und Laschet praktisch die gleichen Sachen sagen und sich gegenseitig gut finden.
Wahlkampf geht irgendwie anders.
Aber das ist auch das größte Problem der CDU.
Sie sagt zwar ständig, wie mies die SPD in NRW agiert, aber Lösungen hat sie auch nicht.
 
Interessant finde ich ja, dass Kraft und Laschet praktisch die gleichen Sachen sagen und sich gegenseitig gut finden.
Wahlkampf geht irgendwie anders.

Die üben den Ernstfall für die große Koalition. Die SPD wird nicht mit den Grünen weiterregieren können und auch für Rot-Rot-Grün wird es nicht reichen. Genausowenig für CDU und FDP. Anders als in Schleswig-Holstein können Grüne und FDP in NRW absolut nicht miteinander, dadurch entfallen bunte Alternativen. Die AFD entfällt generell, was also bleibt ist eine große Koalition. Wer die dann anführt bleibt offen. SPD und CDU sind laut Umfragen praktisch gleich stark, ich rechne aber damit, dass die CDU 1-2% vorne liegen wird, bzw. die Klatsche für die SPD noch höher ausfällt als bisher erwartet.

Oder die Allianz Deutscher Demokraten holt zur Überraschung aller 20% und es gibt Kunterbunt-Rot-Rot-Grün mit dem Ministerpräsidenten Gürcan Mustafa Bayramoğlu. :devil:
 
Also ich bezweifel, dass die Allianz Deutscher Demokraten 20% holt. Ich habe von dieser Partei erst sehr wenig gehört. Wobei, ich lebe hier auf der Wiese nördlich von Hamburg, wie Oliver Welke Schleswig-Holstein mal in einem Gespräch mit Wolfgang Kubicki genannt hat.

Aber unabhängig davon, wer die Partei führt, finde ich es gut und richtig, wenn sich auch Migranten und jene mit Migrationshintergrund politisch engagieren. Denn diese gehören genauso zu unserer Gesellschaft, zahlen Steuern und Sozialabgaben, wie die "Bio"-Deutschen (ein schrecklicher Begriff).
Und man muss es auch mal so sehen: Würden die Schlammschlachten, die in den Medien und in der Bevölkerung beim Thema Migration geführt werden, genauso aussehen, wenn die Migranten und deren Nachkommen irgendein politisches Mitspracherecht hätten, z.B. Wahlrecht? Denn dann hätte man diese Gruppe genauso mit Lügen umworben, wie es mit den Deutschen vor jeder Wahl gemacht wird. Und vielleicht hätte ein Helmut Kohl auch nicht entgegen jeder Realität gesagt, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei.
 
Und wie viele Leute hat Kohl in den 90ern ins Land geholt? 4 Millionen?
Die ihm 1994 die Kanzlerschaft gerettet haben.
Komische Ansichten was ein Einwanderungsland ist.

Die FDP könnte Lindner entsorgen und mit Rot/grün koalieren.
Wenns um Macht geht, gibt es keine Freunde oder Grenzen. ;)
 
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