Liberalisierung weicher Drogen

Schätze dich glücklich, das dein Leben in entsprechenden Bahnen verlaufen ist , das du nicht in die Verlegenheit gekommen bist, dein Seelenheil im Drogenrausch suchen zu müssen. Deine Äußerung ist einfach nur menschenverachtend, da die geistige und gesellschaftliche Entwicklung von weitaus mehr abhängt, als vom Willen oder Kompetenz, seinen Verstand einzusetzen.

"Verfasst vom Zentrum des Wissens"
Oha, jetzt wird's interessant! Dann erzähl doch mal was das für Bahnen waren in denen mein Leben verlaufen ist. Die Sachen wie Armut, einen brutalen Vater, an Krebs sterbende Mutter als meine Schwestern und ich noch vor der Pubertät waren, einen Vermieter der wusste dass der Vater bis in die Nacht arbeiten musste um uns irgendwie über die runden zu kriegen und sich dann nachts wenn die Kinder allein waren Zugang zum Haus vesrchafft hat und ihnen an die Wäsche wollte, Hauptschule (damit die Schwester dort nicht alleine ist) mit einglaufenen, alten Klamotten und ohne Geld für Schulbücher, oder Klassenfahrten, dadurch und durch die Verweigerung schwächere/kleinere zu ärgern, frech zu Lehrern oder anderen Schülern zu sein, oder z.B. Drogen zu probieren immer Sonderling. Bitte vergiss all diese Dinge nicht bei deinen Ausführungen.

Ich sagte hier schon mehrfach dass ich über nichts richte, dass ich nicht glaube auch halbwegs beurteilen zu können.

Jetzt bist du dran? Entspricht das dem was du über meine Bahnen sagen wolltest? Wo lang der Weg geht der vor einem liegt kann man als Kind oder Jugendlicher nur gering beeinflussen, wie man ihn beschreitet allerdings schon. Entweder man geht den leichten Weg (in irgend einer Form immer auch auf Kosten anderer), oder man bleibt standhaft und akzeptiert, dass es schwer ist. Die Willensstärke Dazu muss jeder selbst aufbringen. Wenn wir unseren Kindern aber schon vormachen dass beispielsweise Drogen helfen mit Problemen klar zu kommen (was für ein Unsinn), wie sollen sie dann je die nötige Stärke entwickeln um mit schwierigen Situationen umgehen zu können? Wenn wir durch unser handeln schon anderen diese Fähigkeit nehmen, nehmen wir Ihnen auch ein großes Stück Chance auf ihr Seelenheil (dein Einwand).
 
Das Drogen kein Heilmittel für die eigenen Probleme oder Seelische Einschnitte ist sollte jedem klar sein (wobei Psychedelische Drogen als Therapie bestimmt Potential hätten aber dafür fehlt wie immer Forschung) ist es auch den meisten sonst hätten wir viel mehr abhängige :schief:

Was jetzt aber generell schlecht am Drogenkonsum sein soll und das ganze mit Willensstärke zu tun :ka:
Könntest du das bitte weiter ausführen was denn am Drogenkonsum an sich so schlimm ist und warum die Person die Drogen nimmt Willensschwach ist?
 
Auch bei uns gibt es schwachsinnige Gesetze, wie wir ja gerade bei der Böhmermann Geschichte merken.
Stimmt, so etwas bietet ja jedes Land aber die USA bieten da am meisten.
was denn am Drogenkonsum an sich so schlimm ist und warum die Person die Drogen nimmt Willensschwach ist?
Weil eine gewisse Gefahr besteht das man mehr braucht mit der Zeit und irgendwann die härteren Sachen nachrücken? Muss nicht so kommen aber je nach Veranlagung kann es dazu kommen
 
Schenke einen Typen mit ernsten, sozialen Problemen eine Tüte Gras und warte ab, was passiert.:schief:

Alkohol oder Marihuana sind was völlig anderes als Heroin oder meinetwegen Crystal Meth.
Ein gestandener, vernünftiger Mensch würde die letzten beiden denke ich, auch in den schlimmsten Situationen, nicht nehmen.
Bei ersterem wäre ich mir dann aber nicht mehr so sicher.;)
Weil eine gewisse Gefahr besteht das man mehr braucht mit der Zeit und irgendwann die härteren Sachen nachrücken? Muss nicht so kommen aber je nach Veranlagung kann es dazu kommen
Kann bei Alkohol genauso passieren.;)
Und was meinst du bitte mit "Veranlagung"?:what:
Dass es Leute gibt, die ein Gen für Drogenkonsum haben?:hmm:
 
Alk hatte ich da auch nicht ausgeschlossen genauso wenig wie auch das Nikotin. Ich nenne es dann Willensstärke anstatt Veranlagung wobei es sicher auch Menschen gibt die meinen den Konsum erhöhen zu müssen weil es nicht mehr reicht ( was ich ja schon erwähnte ) oder eben der Reiz was neues ausprobieren zu müssen
 
Weil eine gewisse Gefahr besteht das man mehr braucht mit der Zeit und irgendwann die härteren Sachen nachrücken? Muss nicht so kommen aber je nach Veranlagung kann es dazu kommen

Wie kommst du eigentlich immer auf diesen Schmu?
Das hat auch nichts mit einer Veranlagung zu tun das was du vielleicht meinst ist die Affinität zu bestimmten Drogen z.B. jemand der viel lange und hart Arbeitet eine dementsprechend höhere Chance hat von aufputschenden Drogen abhängig zu werden.

Aber wenn sich jemand darüber bewusst ist sollte auch das kein Problem sein und bei einer vernünftigen Drogenpolitik sollte so etwas auch erkannt und den Menschen geholfen werden ;)

Ich hab irgendwie das Gefühl das alles was mit Drogen zu tun hat bei dir noch Stark als Teufelszeug geprägt ist kann das sein?
Ein interessanter Beitrag zu Sucht mal anschauen vielleicht hilft es dir zu verstehen woher Sucht kommt :) :
Addiction - YouTube
 
Alk hatte ich da auch nicht ausgeschlossen genauso wenig wie auch das Nikotin. Ich nenne es dann Willensstärke anstatt Veranlagung wobei es sicher auch Menschen gibt die meinen den Konsum erhöhen zu müssen weil es nicht mehr reicht ( was ich ja schon erwähnte ) oder eben der Reiz was neues ausprobieren zu müssen
Es kommt auf die sozialen Kreise an und wie dort was tabuisiert wird.;)
Drogen haben ja unterschiedliche Auswirkungen, es gibt Leute, die saufen sich bis zur Besinnungslosigkeit und schnupfen dann am nächsten Morgen Koks um wieder hochzukommen.^^
Dann gibt es die, für die eine ordentliche Prügelei die beste "Droge" ist.:schief:
Oder in World of Warcraft vor der so harten und schlimmen Realität fliehen.;)

Kann alles zur Sucht werden, manche nehmen psychoaktive Substanzen nur ein, um sich selber näher zu kommen, bestimmte Erinnerungen verstärkt wieder hervorzurrufen, ecetera, ecetera.

Dass eine Droge aber zur so genannten Einstiegsdroge wird, bedarf es schon mehr, es ist ein Unterschied, ob jemand zum kurzweiligen Vergnügen Alk oder Gras nimmt (z.B. eben auf Partys) oder ob jemand seinem Leben entfliehen will. Im letzteren Fall ist die Wahrscheinlichkeit vom Alkkonsumenten auf stärkeres umzusteigen genauso hoch wie beim Kiffer.
 
Wie kommst du eigentlich immer auf diesen Schmu?
Ist es nicht und ich sage doch auch nicht das du die rosarote Brille absetzen solltest. :D
Ich habe es im Umfeld selbst schon mehrfach erlebt und ich selbst war mal eine Zeit süchtig nach etwas was mir nicht gut tat.
Es kann eben durch Veranlagung / Willensstärke, dem sozialen Umfeld sowie der persönlichen Lage dazu kommen das man weiter abdriftet
 
Na dann hör doch auf damit!
Bestimmt zehn mal wird hier im Thread erwähnt dass Alkohol nur weil es legal ist, noch lange nichts gutes ist und es etliche Trinker gibt. Im nächsten Zug wird noch eine Droge gefordert weil bei Alk geht's ja auch... :klatsch:

Du hast übrigens noch immer nicht beantworten warum Jugendliche Gras "brauchen", beziehungsweise warum überhaupt jemand es "braucht" (Therapien für schwere Erkrankungen ausgenommen).
 
Es geht nicht um "brauchen" sondern das freiheitliche Recht darauf als Erwachsener auch unvernünftige Dinge machen zu dürfen, einfach weil ich es in einer freien Gesellschaft eben für mich entscheiden darf. Ich brauche keinen Staat der mich bemuttert und mir vorschreibt was ich zu tun und zu lassen habe, auch wenn Deutsche generell leider ständig nach Verboten schreien. Als mündiger Bürger soll man alle Freiheiten haben, so lange ich damit keinem anderen schade. Wenn ich gerne ab und an Drogen konsumieren möchte und ein Rauschzustand haben will (übrigens eine Praxis die so alt ist wie die Menschheit selbst) dann soll ich das auch machen dürfen.
 
Genau wie mit 130 km/h an Kindergaärten vorbei zu donnern, oder mit einer Knarre in der Innenstadt herumballern. Wenn man niemanden erwischt, spricht ja nichts dagegen, stimmts? Wenn du für dich entscheidest zu kiffen, wird das ja auch zu 100 Prozent niemals vielleicht ein Kind, einen Jugendlichen, oder einen psychisch gefährdeten Menschen zu irgendetwas verleiten... richtig?
 
Genau wie mit 130 km/h an Kindergaärten vorbei zu donnern, oder mit einer Knarre in der Innenstadt herumballern. Wenn man niemanden erwischt, spricht ja nichts dagegen, stimmts? Wenn du für dich entscheidest zu kiffen, wird das ja auch zu 100 Prozent niemals vielleicht ein Kind, einen Jugendlichen, oder einen psychisch gefährdeten Menschen zu irgendetwas verleiten... richtig?

Schwachsinnige Argumente. Deine beispiele gefährden andere Menschen ergo sollte verboten sein. Kiffen zu Hause gefährdet genau wen nochmal? Und dieses "verleiten" Argument ist auch keins: Wo tue ich das genau bei privatem Drogenkonsum? Und gehst du nie als Fussgänger mal über ne rote Ampel obwohl das vielleicht die psychisch labile Junge Dame neben dir verleiten könnte das gleiche zu tun? Oder gar das Benutzen der Rolltreppe, am Ende versucht das dieser arme Rollifahrer auch, gar nicht vorzustellen zu was das führen könnte ;)

Mal im Ernst, gewisse Eigenverantwortung setzt man im gesellschaftlichen Leben einfach vorraus und ich kann nicht bei jedem Akt davon ausgehen das irgendjemand meinem vielleicht unvernünftigen Beispiel folgen könnte. Das Leben ist nicht nur ne ernste "arbeite und stirb"-Beschäftigung, sondern soll auch Spaß machen. Willst du als nächstes Zocken verbieten, denn ich zitiere dich "du hast mir immer noch nicht beantwortet, warum das jemand brauchen sollte"?
 
Hause gefährdet genau wen nochmal? Und dieses "verleiten" Argument ist auch keins: Wo tue ich das genau bei privatem Drogenkonsum?
Man könnte dort die Vorbildfunktion gegenüber der Jugend sehen und im Freundeskreis kann man sehrwohl auch jemanden dazu verleiten weil es ja so toll ist mit Drogen.
 
Du hast übrigens noch immer nicht beantworten warum Jugendliche Gras "brauchen", beziehungsweise warum überhaupt jemand es "braucht" (Therapien für schwere Erkrankungen ausgenommen).

Wieso sollte jemand überhaupt etwas "brauchen"?
Du brauchst Dinge, ohne die du nicht leben kannst, keine Frage. Wasser und so.
Aber du brauchst weder alkoholische Getränke, noch Softdrinks oder zu fettes Essen oder Süßigkeiten.
Trotzdem gibt es eine Milliarden schwere Industrie, die sich damit dumm und dusselig verdient.
Es sind eben Genussmittel und das sagt es auch schon, es geht um den Genuss. Der Mensch will mehr haben als er zum Leben braucht.
Der eine trinkt am Wochenende immer 10 Bier, der nächste futtert 4 Tafeln Schokolade und wieder ein anderer springt mit dem Fallschirm vom Hochhaus.
 
Wieso sollte jemand überhaupt etwas "brauchen"?
Du brauchst Dinge, ohne die du nicht leben kannst, keine Frage. Wasser und so.
Aber du brauchst weder alkoholische Getränke, noch Softdrinks oder zu fettes Essen oder Süßigkeiten.
Trotzdem gibt es eine Milliarden schwere Industrie, die sich damit dumm und dusselig verdient.
Es sind eben Genussmittel und das sagt es auch schon, es geht um den Genuss. Der Mensch will mehr haben als er zum Leben braucht.
Der eine trinkt am Wochenende immer 10 Bier, der nächste futtert 4 Tafeln Schokolade und wieder ein anderer springt mit dem Fallschirm vom Hochhaus.
Und wie viele Menschen würden für Cola oder Schokolade ihren Führerschein riskieren?
 
Da macht sich die Masse bestimmt keine Gedanken drum. Wenn ich irgendetwas vor habe kann ich doch entsprechend reagieren und eine Vorsorge treffen
 
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