Liberalisierung weicher Drogen

Man, jetzt fühle dich doch nicht immer gleich auf den Schlips getreten.
Du tust gerade so als würde ich nur versuchen eine Seite zu beachten. Dabei hab ich doch überhaupt keinen Vorteil von irgendeiner Diskriminierung, oder der gleichen. Ganz im Gegenteil. Auf jeder Party hier muss ich angst haben dass die Bullen meine Wohnung auf den Kopf stellen. Bei jeder Kontrolle rieche ich durch das Dauerkiffen, die Plantage und die Lagerung meines Schwiegervaters nach Gras und muss ausgerechnet mich unter Verdacht stellen lassen. Ich hätte also eher Grund dazu eine Legalisierung positiv zu betrachten. Trotzdem entscheide ich mich dagegen und zwar weil meine dazu gemachten Gedanken und Erfahrungen unterm Strich eher!!! (ganz wichtig, da nicht ausschließlich) negativ ausfallen und weil es halt schon verboten ist.
 
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Ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten mach dir da mal keinen Kopf, dann würde ich hier einfach nicht mehr mit dir schreiben :D

Was sind denn deine genauen Gedanken die gegen eine Legalisierung sprechen?

Ich lese von dir meist nur das eben der Konsum ansteigt (ist mir nichts von bekannt aber vielleicht kennst du Quellen wo es so ist?) und eben das wir dann die nächste Droge wie Alk / Tabak haben nur in Form von Cannabis was eben in den mir bekannten Quellen nicht der Fall ist und auch eigentlich keiner möchte.

Falls deine Bedenken nur aus eigener Erfahrung durch deine Umgebung entstanden sind, kann ich da schlecht etwas gegen sagen nur das es eben in der breiten Masse nicht so sein muss und damit nicht unbedingt ein Grund gegen die Legalisierung ist.
Wenn ich nur nach eigenen Erfahrungen gehe könnte ich auch sagen die Prohibition hat funktioniert bis 19 hatte ich keinen Kontakt mit Drogen außer einem Päckchen Kippen und 2-3x ordentlich einen über den Durst trinken. (kenne aber auch das genaue Gegenteil mittlerweile wo eben genommen wird was die Jugendlichen in die Finger kriegen)

Nachdem ich aber etwas gelesen habe hab ich gemerkt das Prohibition eben seinen Zweck nicht wirklich erfüllt und nur mehr Probleme schafft als es Verhindert gerade für Menschen die ein ernsthaftes Problem haben und Jugendlich.
 
Was aber ist denn dieses ernsthafte Problem? Wenn du damit die Sicht Meinst, befinden wir uns wieder am Anfang der Diskussion. Denn da sagte ich, dass das Problem nicht die Drogen, sondern die Menschen sind. Wie kann man ein Problem mit einer sucht denn überhaupt bekommen? In dem man vorher schon nicht in der Lage war seinen Verstand zu benutzen. Klingt im ersten Moment immer etwas hart, ist aber schlicht so. Ohne Einnahme einer Droge, auch keine Abhängigkeit. Genau dafür ist diese Prohibition ja gedacht. Dass sie Leuten nicht hilft die sich unbedingt in Gefahr bringen wollen ist klar. Da hilft es aber nichts der prohibition die Schuld zu geben. Die liegt ausschließlich bei denen, die sie mit Nachdruck umgehen.

Ich war übrigens auch mal ein Jugendlichen und hatte keine Probleme. Was du also mit dem letzten Satz meinst, kann ich wirklich nicht verstehen.
 
Es ist doch klar das verbotene Sachen den meisten Reiz ausmachen aber im Verhältnis ist die Anzahl der Konsumenten trotzdem geringer als wenn etwas frei zugänglich wäre
 
Es ist doch klar das verbotene Sachen den meisten Reiz ausmachen aber im Verhältnis ist die Anzahl der Konsumenten trotzdem geringer als wenn etwas frei zugänglich wäre

Genau das ist ja nicht der Fall :schief:

@Cleriker
Mein letzter Satz war im Grunde irrelevant hatte aber gerade Lust es mit hinzuschreiben :ka:

Die Probleme sind hier eigentlich alle aufgeschrieben:
Argumentation Drogenlegalisierung | Deutscher Hanfverband

Und diese Probleme werden durch die Prohibition nicht beseitigt sondern gibt es zum Teil erst dank der Prohibition also was spricht denn für das jetzige System?
Warum sollte man an etwas festhalten das bisher eben nicht funktioniert ich verstehe es einfach nicht :ka:

@T
Vielleicht könnt ihr mir ja erklären warum man beim jetzigen System bleiben sollte? Obwohl die Prohibition so viele Probleme bringt die nicht am Drogenkonsum an sich liegen.
Außer man wendet natürlich die Logik von Cleriker an verbieten löst das Problem wenn sich einfach alle daran halten, wenn das nicht der Fall ist liegt es nicht an dem nutzlosen Verbot und es besteht kein Änderungsbedarf :schief:

Übrigens Entkriminalisierung allein löst zwar einige Probleme für Konsumenten und die Strafverfolgung bringt aber auch neue steht in dem Link zu Portugal, da zwar der Konsument aus der Strafverfolgung raus ist aber die gesamten Kriminellen Strukturen dahinter immer noch existieren und sich in Portugal(auch Tschechien) anscheinend sogar zum Teil verschlimmert haben.
 
Meinen Arsch würde ich darauf nicht verwetten und in vielen Fällen wären die möglichen Ansichten recht spekulativ. Was wäre wenn kann wohl schlecht fundiert untermauern
 
Meinen Arsch würde ich darauf nicht verwetten und in vielen Fällen wären die möglichen Ansichten recht spekulativ. Was wäre wenn kann wohl schlecht fundiert untermauern

In anderen Ländern ist es eben bisher nicht der Fall weder Colorado, Niederlande, Tschechien und Portugal wir könne auch noch auf Uruguay warten die Legalisieren wenigstens richtig und nicht nur eine Entkriminalisierung aber ja ich weiß das ist alles nicht Deutschland :D
 
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? :what:
Mir ging es dabei um das Thema legalisieren von Cananbis was eben dort passiert ist andere Gesetze interessieren mich nicht.
 
Dein letzter Absatz (post 705) irritiert mich etwas. Ist das nicht das was ich schon sagte als du das erste Mal mit Portugal angefangen hast? Nur weil man etwas nicht mehr bestraft verschwindet es nicht. Es gibt nur nicht mehr so viele Fälle in der Statistik. Das wars. Das sind dann so "Fakten" wie sie bei schildover aufgeführt werden. :ugly:

Meine Logik lautet zudem nicht, dass man Dinge verbieten soll, sondern dass man sich an Regeln halten soll. Wenn nicht einzelne Individuen meinen würden sie brauchen so einen Quatsch so dringend, dass sie dafür bestehende Gesetze brechen müssen, dann gäb's doch auch keine Beschaffungskriminalität. Das würde dann schon so einige Probleme lösen. Das Problem ist und bleibt die Einstellung der einzelnen, nicht das Verbot. Das Verbot soll nur dazu dienen abzuschrecken, sonst nichts. Bei mir funktioniert das und bei vielen meiner Bekannten auch. Das sind also alles belege dafür dass das Gesetz nicht das Problem ist. Wenn du und ich jetzt aber Fälle kennen wo es eben doch zu Problemen kommt, dann muss man sich schon fragen wieso. Wenn dann die Antwort lautet: einfach weil ich das nehmen will, egal ob erlaubt oder nicht", dann ist auch hier nicht das Verbot das Problem, sondern die Einstellung. Du brauchst das doch nur auf andere Dinge übertragen. Mein Beispiel war das schnell fahren. Nur weil du mir nicht beweisen kannst dass ich jemanden tot fahren werde wenn ich durch die Fußgängerzone mit 130 brettere, heißt das noch lange nicht dass es okay wäre. Oder? Sollte ich das also machen, nur weil ich es will? Genau so ist es auch mit der aktuellen Diskussion hier. Du willst dass ich die Belege liefere zu meiner Vermutung dass durch eine niedrigere Hemmschwelle auch mehr konsumiert wird und demnach nicht weniger Probleme zu erwarten sind. Dann beweis du mir warum ich nicht überall so schnell fahren soll wie ich will. Beides geht nicht ohne weiteres. Du wirst mir aber zustimmen dass die Wahrscheinlichkeit dass ich einen Unfall bauen könnte wohl höher liegen wird, stimmts? Ich denke dass wenn mehr Gras gefördert wird auch eher jemand abhängig wird, eher jemand mal unbedarft doch bekifft ins Auto steigt, eher mehr Kinder und Jugendliche damit nicht zurecht kommen. Du meinetwegen, dass dies auf gar keinen Fall auch nur bei einem einzigen mehr als jetzt so sein könnte? Falls nicht, ist meine Angst/Vermutung Genau so gültig wie die die gegen unbegrenzten brettern gilt.
 
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Dein letzter Absatz (post 705) irritiert mich etwas. Ist das nicht das was ich schon sagte als du das erste Mal mit Portugal angefangen hast? Nur weil man etwas nicht mehr bestraft verschwindet es nicht. Es gibt nur nicht mehr so viele Fälle in der Statistik. Das wars. Das sind dann so "Fakten" wie sie bei schildover aufgeführt werden. :ugly:
Wie kommst du jetzt darauf? Ich gehe mal davon aus du willst auf den Konsum anspielen dieser wird jetzt genauso erfasst wie auch vorher und hat nichts mit der Kriminalstatistik zu tun, vielleicht versteh ich auch gerade einfach nicht was du mir sagen willst :ka:

Auf den Rest gehe ich gar nicht weiter ein dann lebe du weiter in deiner Traumwelt in der sich jeder an alle Gesetze hält das eben diese Traumwelt nie Existieren wird sollte zwar auch dir klar sein aber Träum gerne weiter :daumen: (was übrigens doch deine Logik ist denn etwas verbieten löst das Problem in deiner Traumwelt :P)
 
Und wieder reagierst du wie ein bockiges Kind!

Zu dem ersten Teil könnte ich jetzt auch eine Vermutung anstellen warum du das gerade nicht verstehst (obwohl echt klar). Das dürfte aber wohl jeder erraten. Pass bloß die nächsten Tage bei Kontrollen auf, nicht dass dir der Lappen "unverschuldet" weggenommen wird...
 
Da brauch ich mir keinen Kopf machen weder fahr ich im Moment Auto noch habe ich seit Silvester irgendeinen Kontakt mit Drogen gehabt sowohl legal als auch illegal ;)

Aber ich Interessiere mich eben gerne für Schwachsinn deswegen finde ich das Thema Prohibition so interessant :)

Zum ersten Teil wäre es dennoch nett wenn du mir noch einmal genauer erläuterst was dich am Portugal Beispiel stört.
Seit der Entkriminalisierung:
-Kriminelle Strukturen sind anscheinend Gewachsen (Möglichkeiten warum steht in dem Bericht)
-Konsum ist nicht gestiegen zumindest nicht auf die Entkriminalisierung zurückzuführen da zu der Zeit Europaweit der Konsum angestiegen ist.
-Laut Bericht ist sogar der Konsum unter Jugendlichen gesunken aber warum stand leider nicht dabei nur eben das es nach der Entkriminalisierung passiert ist würde ich aber nicht als Folge dessen sehen.
 
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? :what:
Mir ging es dabei um das Thema legalisieren von Cananbis was eben dort passiert ist andere Gesetze interessieren mich nicht.
Es hat in dem Fall damit etwas zu tun weil du dir nur Gesetze raus suchst die dir passen. Es gibt aber kein Land welches nur gute Gesetze bietet. Von daher habe ich lieber keine Drogen und damit auch nicht so komische Gesetze.
Ich finde es nur etwas komisch wenn man nicht auf deiner Wellenlänge ist das man in der Traumwelt lebt wo es doch eher dann dein Part wäre mit dem Traum der freien Drogen.
Beschaffungskriminalität sehe ich bei Canabis noch nicht eher bei den Drogen die danach kommen können
 
Eine Welt in der es keine Drogen gibt und keiner welche Konsumiert unabhängig davon ob diese Legal oder Illegal sind ist eine Traumwelt das müsste doch mittlerweile der letzte gemerkt haben selbst da wo es die Todesstrafe auf Drogen gibt werden diese Konsumiert usw.

Ich verstehe immer noch nicht warum uns hier im Thread Gesetze interessieren sollten die nichts mit dem Thema zu tun haben :ka:.
Aber warum man sich nicht an guten Ansätzen ein Beispiel nehmen kann ohne gleich die Negativen zu übernehmen musst du mir mal Erklären :what:
 
Das hatte ich doch schon mehrfach erwähnt. Gesetze zum Drogenkonsum vom Land X, Steuererleichterungen vom Land Y und ein freies Leben vom Land Z. In dem Sinne übertreibe ich wahrscheinlich aber deine Forderung ist ja auch nicht anders. Ich bringe es jetzt einfach noch mal auf den Punkt, es gibt kein Schlaraffenland wo eben alles passen würde.
Mir persönlich ist es egal was jeder macht und natürlich kann man Wünsche äußern. Mir gefällt auch einiges nicht aber trotzdem ist mir ein eigenes Gesetz lieber wie die Kopie aus einem anderen Land
 
Du schreibst es doch selbst:
Konsum gleich geblieben, aber bei Jugendlichen gesunken. Bedeutet dass die Sorte der dummen Jugendlichen die es nur genommen haben weil es verboten war gesunken ist. Dagegen haben es mehr Erwachsenen konsumiert die durch ein Verbot vorher abgeschreckt waren (demnach hat ein Verbot sehr wohl etwas gebracht).
Also nochmal erwähnen, der Konsum blieb unterm Strich gleich. Die kriminellen Strukturen sind aber gewachsen.
Fazit: unterm Strich negative Entwicklung! Also denkbar schlechtes Beispiel!
 
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Richtig durch Entkriminalisierung statt Legalisierung wie es hier in D gefordert wird das ist eben der Nachteil wenn man an die Sache nur Halbherzige wie in Portugal herangeht und nur Entkriminalisiert :wall:
Aber vielleicht ist dir auch nicht bekannt was der Unterschied ist:
Entkriminalisierung – Wikipedia
 
Drogen bzw. "Genussmittel" hat der Mensch doch schon mehr oder weniger immer konsumiert, Bier haben schon die alten Chinesen und Ägypter gebraut, Tabakkonsum geht noch auf die amerikanischen Ureinwohner zurück. Selbst bei Tieren ist man sich nicht mehr sicher, Pflanzen mit berauschender Wirkung gab es auch vor über Hundertmillionen Jahren, wer kann mit Sicherheit sagen, dass sich Dinosaurier nicht - im wahrsten Sinne des Wortes - "breit" gefressen haben?:D
 
Wie kann man ein Problem mit einer sucht denn überhaupt bekommen? In dem man vorher schon nicht in der Lage war seinen Verstand zu benutzen. .

Schätze dich glücklich, das dein Leben in entsprechenden Bahnen verlaufen ist , das du nicht in die Verlegenheit gekommen bist, dein Seelenheil im Drogenrausch suchen zu müssen. Deine Äußerung ist einfach nur menschenverachtend, da die geistige und gesellschaftliche Entwicklung von weitaus mehr abhängt, als vom Willen oder Kompetenz, seinen Verstand einzusetzen.

"Verfasst vom Zentrum des Wissens"
 
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