Liberalisierung weicher Drogen

Aber auch echte Ausnahmen oder?

Jeder Geograf, Mediziner & Jurist trinkt abends mal Alkohol, aber kaum einer kifft sich abends einen weg. Das sind dann doch eher die Sondererscheinungen. Man stelle sich mal einen kiffenden Chirurgen vor. Da wird einem ja ganz anders. Obwohl glaubwürdig wäre es. Wenn ich mich recht erinnere sterben 15000 Menschen in Deuschland jährlich durch Ärztepfusch. :D
 
Natürlich ist der Anteil gering.
Aber ich will mal davon wegkommen, dass bei Kiffern immer an Hip Hop und Dreadlocks gedacht wird.
Mit einem Großteil der Kiffer hatten viele schon Kontakt ohne es zu wissen, weil sie so sind wie du und ich. Und man es den Leuten eben nicht anmerkt bzw. ansieht.
 
Na, Sigmund Freud war ein Kokser. Und Stephen King hat seine besten Bücher auf Koks geschrieben. Aber das ist ne andere Baustelle. Koks steigert die Leistungsfähigkeit, Marihuana wirkt eher gegenteilig bzw steigert nicht gerade die Produktivität.

Aber ich will mal davon wegkommen, dass bei Kiffern immer an Hip Hop und Dreadlocks gedacht wird.

Aber das ist ja gerade das Klischeebild der Gesellschaft über Kiffer. Und es ist nicht ganz unberechtigt. Da steckt viel Wahrheit drin. Warum? Siehe oben.
 
Das mit verminderter Produktivität kann ich bestätigen, obwohl ich immer meine Arbeit gemacht habe.
Man bringt aber auch nicht die volle Leistung, wenn man mit einem Kater in der Arbeit auftaucht.
 
Ich bin übrigens für die Legalisierung.
Ich find kiffen nicht schlimm, wer es machen will kann es machen.
Ich denke da wird die ganze Geschichte auch hingehen.....und hey schaut euch Michel Friedmann an......der hat in einem Hotel mit Nutten gekokst und sich erwischen lassen! Und hat trotzdem noch eine Polit-talk-show!:lol:
so wayne^^
 

Übrigens (über entsprechend lange Zeiträume) auch bei 1 Bar Umgebungsdruck ;)

Wenn man allerdings den A-Konsum übertreibt,ist man halt nicht immer sehr angenehm für die Mitmenschen.
In dem Zusammenhang sind mir halt Kiffer lieber.

Das stimmt sicherlich, aber wenn es um eine Legalisierung geht, muss man sich die breite Masse angucken und nicht die Auffälligen. Die unter geschätzt 60 Millionen Alkoholkonsumenten nämlich die absolute Ausnahme.

An einer Alkoholvergiftung kann man sterben und soweit ich informiert bin, decken die Tabbaksteuern nicht die medizinischen Kosten für die Folgen des Rauchens ab.
Üble "Paras" bekommt man nur bei langfristigem, exzessiven Konsum, aber man sollte nicht ständig das schlimmste Szenario her nehmen, denn dann müsste Alkohol schon längst verboten sein.
Wenn jemand nur gelegentlich breit ist, bekommt er keine langfristigen Schäden.

Siehe oben - Durchschnitt, nicht Worst Case. Bei Cannabis entfällt aber eben der Teil des "wirkungslos konsumierenden" Spektrums.

(und als Anmerkung: Wiki spricht übrigens nicht von "10 kg" bei tödlicher Dosis, sondern von ein paar dutzend Gramm. Was zwar viel ist, aber nichts, was ambitionierte Personen nicht erreichen könnten)


Ich kenne Leute, die haben nach 5 Bier gerade mal 0,5 Promille, aber ich weiß was du meinst.
Der Bluttest sollte dann aber genau genug sein und wenn man Pech hat, muss man den auch nach zwei Mohnkipferl machen.

Ich glaube, er meinte nicht so sehr die Tests, als vielmehr den Metabolismus als solchen. Iirc ist der Abbau von THC nämlich wesentlich schwerer vorhersagbar, als der von Ethanol, ein direktes Ausscheiden gibt es afaik auch nicht, dafür aber Speicherprozesse im Fettgewebe.


Alle Kiffer die ich kenne sind hirnverseuchte Loser. Okay, das ist übertrieben. Aber die sind alle irgendwie, na ja, nichts geworden und komisch drauf. Man sieht ja auch wo kiffen hinführt. Mancher Kiffer ist sogar bei der FDP gelandet. :D

Man kann da eigentlich nicht pauschalisieren. Natürlich wird in allen Altersgruppen und alle Gesellschaftsschichten gekifft, aber echte Kiffer, also Leute bei denen Kiffen tatsächlich zur festen Kultur gehört, sind so Leute wie Afroman, Redman und sonstige Hip Hop Figuren oder irgendwelche Taugenichtse die sich durchs Leben schummeln und alle etwas crazy sind. Gute Menschen, respektable Menschen, liebenswürdige Menschen, aber auch sehr eigen und bissl ballaballa.

Ich kenne Leute, die täglich Cannabis konsumieren und ansonsten ganz normal drauf und auch beruflich erfolgreich sind.
Umgekehrt kenne ich aber auch Leute, die mal karriere-/intellgenztechnisch extrem vielversprechend waren und sich dann als Teenager wortwörtlich das Hirn weggekifft haben, wonach die Beschreibung "eigen und bissl ballalballa" definitiv passte.
Genau deswegen stehe ich auch einer Legalisierung sehr kritisch gegenüber, denn die Wirkung von hohem Konsum insbesondere auch in jungen Jahren ist viel zu schlecht erforscht, um Entwarnung zu geben.


Jeder Geograf, Mediziner & Jurist trinkt abends mal Alkohol, aber kaum einer kifft sich abends einen weg. Das sind dann doch eher die Sondererscheinungen. Man stelle sich mal einen kiffenden Chirurgen vor. Da wird einem ja ganz anders. Obwohl glaubwürdig wäre es. Wenn ich mich recht erinnere sterben 15000 Menschen in Deuschland jährlich durch Ärztepfusch. :D

Nach allem, was ich gehört habe (aus Nachrichten, Studien und direkt aus der Szene), tendieren Ärzte eher zu einem überdurchschnittlichen Drogenkonsum (kommen ja auch leicht an viele interessante Stoffe ran :schief:), befürworten überdurchschnittlich häufig die Cannabislegalisierung (wegen der "medizinischen" Möglichkeiten ;) ) und arbeiten in einem extrem stressigen Job, was sie gegenüber dem Konsum von entspannenden Substanzen aufgeschlossener machen sollte.
Zusammengefasst: Der Durchschnittschirug kifft garantiert mehr, als der Durchschnittsdeutsche. Aber das muss nicht heißen, dass er seinen Job schlechter gemacht. (Um ehrlich zu sein: Mir ist ein Chirug lieber, der sich abends n Joint reinzieht, als ein Anästhesist, der sich morgens erstmal ne Koffeintablette einschmeißt und sich dann an nen Tropf hängt, um den Flüssigkeitsmangel und einhergehenden Kater von der nächtlichen Party zu kompensieren)


Akademiker saufen sich auch selten ins Koma. Dafür gibt es Koks. ;)

Soviel Koks, dass die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt und sich einem Koma nähert, konsumieren die meisten nur einmal ;)
 
Wärst du so nett mir zu sagen, wovon es ein paar Dutzend Gramm braucht? Gras, oder THC in reinerer Form?
Meine Info habe ich vor Jahren mal aufgeschnappt und selbst wenn die tödliche Dosis viel niedriger ist, kann man auch hier Cannabis mit Alkohol gleich setzen.

Ich kann auch meine Leistungsfähigkeit ganz gut einschätzen und nach einer breiten Nacht musste ich mich nur ausschlafen, um wieder fit zu sein. Das ist wieder mal gleich wie beim Alkohol, nur dass der Kater am nächsten Morgen entfällt und man sogar einen besseren Start hin legt.

Eigentlich sollte dank den Niederlanden der langzeitige Konsum genug erforscht sein und wenn es zu wirklich starken Schäden führen könnte (Einzellfälle mal ausgenommen) wäre es auch dort schon verboten.
Ich kann deine Begründungen schon verstehen, aber darauf basierend müsste auch Alkohol verboten sein.

PS: Ich meinte nicht, dass sich Akademiker ins Koma koksen, sondern dass sie etwas Besseres als Alkohol haben. :D
 
Gras

Bezüglich Niederlande: Ich weiß nicht, wie die es hinbekommen - aber scheinbar funktioniert deren Vertriebssystem relativ gut und verhindert die Abgabe an nicht-berechtigten genauso, wie es den übermäßigen Konsum erschwert. Man muss aber auch klar sagen:
- deren System baut weiterhin nicht auf einer Legalisierung, sondern nur auf Straffreiheit aus, und jeder, der Cannabis weitergeben würde (einschließlich der Lieferanten!) steht mit 1,5 Beinen im Knast
- in Deutschland hat man es, trotz identischer Ziele, bislang weder bei Alkohol noch bei Tabak geschafft, ein ähnliches System auf die Beine zu stellen. Imho sollte man damit erstmal übern: Sobald wir an dem Punkt angelangt sind, an dem <5% der unter 18 jährigen rauchen, kann man darüber reden, den über 18 jährigen was neues zum rauchen zu geben.
 
Du hast den Rest bei Wiki aber auch gelesen, oder?
Da steht ja, dass man auf natürlichem Weg keine Überdosis erwischen kann, was man bei Alkohol aber ohne Probleme hinbekommt, wenn man "will".

Dein Argument finde ich aber nicht richtig. Wieso sollte man auf etwas verzichten "müssen" nur weil der Staat es nicht auf die Reihe bekommt, andere Drogen fachgerecht zu verteilen?
 
Na, Sigmund Freud war ein Kokser. Und Stephen King hat seine besten Bücher auf Koks geschrieben. Aber das ist ne andere Baustelle. Koks steigert die Leistungsfähigkeit, Marihuana wirkt eher gegenteilig bzw steigert nicht gerade die Produktivität.
Koks steigert die gefühlte Leistungsfähigkeit.

Und mit Alkohol kann man sich genauso den Verstand kaputtmachen. Ich sage da nur Korsakow-Syndrom. Kenn welche die das haben. Bei denen ist das Kurzzeitgedächtnis kaputt.

Man braucht nicht glauben das irgendeine Droge besser ist als die andere. Und gerade bei exzessiven Konsum (über längere Zeit) sind alle gefährlich.
 
Alle Kiffer die ich kenne sind hirnverseuchte Loser. Okay, das ist übertrieben. Aber die sind alle irgendwie, na ja, nichts geworden und komisch drauf. Man sieht ja auch wo kiffen hinführt. Mancher Kiffer ist sogar bei der FDP gelandet. :D


Deckt sich auch überhaupt nicht mit meiner Erfahrung. Bei mir ist das eher andersrum da sind die Nichtkiffer diejenigen die sich komische Shows ansehen, jedem Trend nachlaufen etc. Auch von der denkweise kommt es mir so vor als wenn diejenigen die ich kenne und kiffen mehr in der Birne haben als die die es nicht machen.


(Sucht)Erkranungen und ihre Auswirkungen auf die Fahrfähigkeit sind nun wirklich ein anderes Thema.

Nein eben nicht darum geht es ja auch. Es wird nach Inhaltsstoffen gemessen und da heisst es wenn man THC im Blut hat reichen 5 ng. Da THC aber langsamer abbaut als Alkohol aber dennoch nach 10 Stunden schon kaum mehr wirkung zeigt ist die Grenze die gesetzt wurde einfach nicht verhältnismäßig.




Jeder Geograf, Mediziner & Jurist trinkt abends mal Alkohol, aber kaum einer kifft sich abends einen weg. Das sind dann doch eher die Sondererscheinungen. Man stelle sich mal einen kiffenden Chirurgen vor. Da wird einem ja ganz anders. Obwohl glaubwürdig wäre es. Wenn ich mich recht erinnere sterben 15000 Menschen in Deuschland jährlich durch Ärztepfusch.



Auch ein nettes Thema da ja bekannt ist das ein gewisser Prozentsatz der Ärzte Alkoholiker sind und nur im Suff noch operieren können. Da gab es doch vor ein paar Jahren den Skandal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar gibt es Kiffer die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen ;) Jedoch kommt die Mehrheit der Kiffer die ich kenne sehr gut klar.

Ich bin für die Legalisierung sämtlicher Drogen außer Heroin, GBL/GHB, Crystal Meth und Kokain.

Man kann mit jeder Droge verantwortungsvoll umgehen ;) Ich schaff das auch. Außerdem ist Cannabis bspw. deutlich weniger schädlich als Alkohol. Wenn Ihr keine Erfahrungen mit Drogen und evtl. auch deren Dauerkonsum gemacht habt, könnt ihr euch ja nur durch die in den Medien transportierte Meinung (die meistens falsch, schlecht informiert und natürlich negativ ist), ein Bild machen.

Ich würde selbstverständlich niemals FDP wählen ... aber die Linken wollen ja auch Drogen legalisieren, was mMn längst überfällig ist.
MfG
 
Sorry, aber ungestrecktes Heroin und Kokain ist langfristig sicher besser als LSD und Mescalin. ;)
 
Ich wäre dafür alle nicht chemischen Drogen zu legalisieren.
Die Chemischen max. zu liberalisieren.

Denn konsumiert werden sie von denen die es tun in jedem Fall.
 
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