Übrigens (über entsprechend lange Zeiträume) auch bei 1 Bar Umgebungsdruck
Wenn man allerdings den A-Konsum übertreibt,ist man halt nicht immer sehr angenehm für die Mitmenschen.
In dem Zusammenhang sind mir halt Kiffer lieber.
Das stimmt sicherlich, aber wenn es um eine Legalisierung geht, muss man sich die breite Masse angucken und nicht die Auffälligen. Die unter geschätzt 60 Millionen Alkoholkonsumenten nämlich die absolute Ausnahme.
An einer Alkoholvergiftung kann man sterben und soweit ich informiert bin, decken die Tabbaksteuern nicht die medizinischen Kosten für die Folgen des Rauchens ab.
Üble "Paras" bekommt man nur bei langfristigem, exzessiven Konsum, aber man sollte nicht ständig das schlimmste Szenario her nehmen, denn dann müsste Alkohol schon längst verboten sein.
Wenn jemand nur gelegentlich breit ist, bekommt er keine langfristigen Schäden.
Siehe oben - Durchschnitt, nicht Worst Case. Bei Cannabis entfällt aber eben der Teil des "wirkungslos konsumierenden" Spektrums.
(und als Anmerkung: Wiki spricht übrigens nicht von "10 kg" bei tödlicher Dosis, sondern von ein paar dutzend Gramm. Was zwar viel ist, aber nichts, was ambitionierte Personen nicht erreichen könnten)
Ich kenne Leute, die haben nach 5 Bier gerade mal 0,5 Promille, aber ich weiß was du meinst.
Der Bluttest sollte dann aber genau genug sein und wenn man Pech hat, muss man den auch nach zwei Mohnkipferl machen.
Ich glaube, er meinte nicht so sehr die Tests, als vielmehr den Metabolismus als solchen. Iirc ist der Abbau von THC nämlich wesentlich schwerer vorhersagbar, als der von Ethanol, ein direktes Ausscheiden gibt es afaik auch nicht, dafür aber Speicherprozesse im Fettgewebe.
Alle Kiffer die ich kenne sind hirnverseuchte Loser. Okay, das ist übertrieben. Aber die sind alle irgendwie, na ja, nichts geworden und komisch drauf. Man sieht ja auch wo kiffen hinführt. Mancher Kiffer ist sogar bei der FDP gelandet.
Man kann da eigentlich nicht pauschalisieren. Natürlich wird in allen Altersgruppen und alle Gesellschaftsschichten gekifft, aber echte Kiffer, also Leute bei denen Kiffen tatsächlich zur festen Kultur gehört, sind so Leute wie Afroman, Redman und sonstige Hip Hop Figuren oder irgendwelche Taugenichtse die sich durchs Leben schummeln und alle etwas crazy sind. Gute Menschen, respektable Menschen, liebenswürdige Menschen, aber auch sehr eigen und bissl ballaballa.
Ich kenne Leute, die täglich Cannabis konsumieren und ansonsten ganz normal drauf und auch beruflich erfolgreich sind.
Umgekehrt kenne ich aber auch Leute, die mal karriere-/intellgenztechnisch extrem vielversprechend waren und sich dann als Teenager wortwörtlich das Hirn weggekifft haben, wonach die Beschreibung "eigen und bissl ballalballa" definitiv passte.
Genau deswegen stehe ich auch einer Legalisierung sehr kritisch gegenüber, denn die Wirkung von hohem Konsum insbesondere auch in jungen Jahren ist viel zu schlecht erforscht, um Entwarnung zu geben.
Jeder Geograf, Mediziner & Jurist trinkt abends mal Alkohol, aber kaum einer kifft sich abends einen weg. Das sind dann doch eher die Sondererscheinungen. Man stelle sich mal einen kiffenden Chirurgen vor. Da wird einem ja ganz anders. Obwohl glaubwürdig wäre es. Wenn ich mich recht erinnere sterben 15000 Menschen in Deuschland jährlich durch Ärztepfusch.
Nach allem, was ich gehört habe (aus Nachrichten, Studien und direkt aus der Szene), tendieren Ärzte eher zu einem überdurchschnittlichen Drogenkonsum (kommen ja auch leicht an viele interessante Stoffe ran

), befürworten überdurchschnittlich häufig die Cannabislegalisierung (wegen der "medizinischen" Möglichkeiten

) und arbeiten in einem extrem stressigen Job, was sie gegenüber dem Konsum von entspannenden Substanzen aufgeschlossener machen sollte.
Zusammengefasst: Der Durchschnittschirug kifft garantiert mehr, als der Durchschnittsdeutsche. Aber das muss nicht heißen, dass er seinen Job schlechter gemacht. (Um ehrlich zu sein: Mir ist ein Chirug lieber, der sich abends n Joint reinzieht, als ein Anästhesist, der sich morgens erstmal ne Koffeintablette einschmeißt und sich dann an nen Tropf hängt, um den Flüssigkeitsmangel und einhergehenden Kater von der nächtlichen Party zu kompensieren)
Akademiker saufen sich auch selten ins Koma. Dafür gibt es Koks.
Soviel Koks, dass die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt und sich einem Koma nähert, konsumieren die meisten nur einmal
