Liberalisierung weicher Drogen

@ruyven: Also im Grund kann man nach 1 Nacht schon wieder fahren. 2 Tage halte ich für übertrieben. Zumal nichts sagt das du schon wieder nüchtern bist oder immer noch fahruntüchtig. Ein Bsp. Ein Alkoholiker kann jeden Abend sich wegschiessen ohne Ende ist er ausgenüchtert darf er fahren, bei Kiffern wird das nach ng Grenze berechnet. Jetzt sagen wir der Alkoholiker will trocken werden, bekommt heftigste Ausfallerscheinungen (zittern) und baut einen Unfall. Er war nüchtern kein Problem... Da stimmt doch hinten wie vorne was nicht.

Zu der Anfechtung ist zwar schön die Führerscheinstelle wird das aber nicht jucken. MPU und Führerscheinentzug ist locker drin.
 
Sorry, aber deine 1-2 Tage Ausnüchterung nach einem Joint sind sehr hoch gegriffen

Natürlich sind sie das. Aber genau das muss man eben auch machen, wenn man mit nicht einschätzbaren Dosen und potentiell tödlichen Tätigkeiten arbeitet: Den Worst Case zu Grunde legen.

Ein Joint wird auch nicht zu Genusszwecken geraucht, also kann man das nicht mit dem Bier oder Wein bei einem Essen vergleichen. Man raucht ihn, weil man breit sein will, also sollte man dann eben auf's Autofahren verzichten, so wie es die Meisten auch bei vermehrtem Alkoholkonsum machen.

Ich kenne mehrere Leute, die Cannabis auch zur Stimmungsaufheiterung zwischendurch konsumieren. Davon abgesehen ist "das nimmt man doch eh nur, um sich die volle Dröhnung zu geben" wohl ein denkbar schlechtes Argument, um das Verantwortungsbewußtsein der Konsumenten und fehlenden Belastung für das Gesundheitssystem nachzuweisen :rollen:

Den Cannabiskonsum kann man auch leichter regulieren als den Alkoholkonsum, da es schneller und direkter wirkt, sobald es wirkt. Hat man z.B. sehr fettig gegessen, verzögert sich die Wirkung von Alkohol und man hat so schnell mal einen über den Durst getrunken, da man es nicht weiß, wann die Wirkung genau einsetzt.

Jup, solche Leute gibts. Erst essen sie fleißig Rollmops und dann trinken sie ne Flasche Korn und dann sie ganz "überraschend" betrunken :schief:


@ruyven: Also im Grund kann man nach 1 Nacht schon wieder fahren. 2 Tage halte ich für übertrieben. Zumal nichts sagt das du schon wieder nüchtern bist oder immer noch fahruntüchtig. Ein Bsp. Ein Alkoholiker kann jeden Abend sich wegschiessen ohne Ende ist er ausgenüchtert darf er fahren, bei Kiffern wird das nach ng Grenze berechnet. Jetzt sagen wir der Alkoholiker will trocken werden, bekommt heftigste Ausfallerscheinungen (zittern) und baut einen Unfall. Er war nüchtern kein Problem... Da stimmt doch hinten wie vorne was nicht.

(Sucht)Erkranungen und ihre Auswirkungen auf die Fahrfähigkeit sind nun wirklich ein anderes Thema.
 
Ich sprach nicht von einer vollen Dröhnung, sondern von einem Zustand, in dem man kein Auto mehr lenken sollte, denn das kann man beim Alkohol leichter einteilen als bei Cannabis.
Man raucht keinen Joint zum Essen, oder danach, nur weil es so gut schmeckt, man raucht ihn, damit sich der Grundzustand verändert.

Nach einer halben Bier darf ich noch Auto fahren, aber da ich fast nie etwas trinke spüre ich die Halbe schon, vor allem wenn ich sie auf nüchternen Magen trinke. Ich bin dann kurzzeitig leicht beeinträchtigt, darf aber Auto fahren.
Alkohol ist also auch nicht einschätzbar, da jeder unterschiedlich viel verträgt.
 
Dann bin ich für ein Alkohol-Verbot. Alkohol ist eine tödliche Droge, im gegensatz zu Cannabis.

Außer mit Sauerstoff kann mann an jeder art von Lebensmittel/Stoffen sterben wenn mann eine Überdosis zu sich nimmt.

Solln se machen wie sie wollen hauptsache sie verlangen ordentlich Steuern dafür um kohle zu machen.

Ich Rauche nich Trinke keinen Alk und Kaffee... alle wohce mal n Energie Trink und der is mir schon fast zuviel suchtmittel^^
 
An Sauerstoff kann man sich sehrwohl vergiften.
Tauchen mit 200bar.de » Sauerstoffvergiftung - Ursachen, Erste Hilfe und Vermeidung

Das mein Deutsch nicht 100% richtig ist ,liegt nicht an meinem langjährigen Suchtmittelgebrauch.
Das haben mir die Lehrer schon in der Schule bescheinigt^^.

Das ,daß mit der Baumwolle nicht stimmt muss ich überlesen haben.
Bin nicht so verbohrt,das ich auf meiner Meinung bestehe .
Ganz im Gegenteil,bei vernünftiger Sachverhalt Aufklärung,bin ich bereit meine Meinung zu revidieren.
Säufer ,war ein wenig überzeichnet.
Wenn man allerdings den A-Konsum übertreibt,ist man halt nicht immer sehr angenehm für die Mitmenschen.
In dem Zusammenhang sind mir halt Kiffer lieber.
 
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Ich sprach nicht von einer vollen Dröhnung, sondern von einem Zustand, in dem man kein Auto mehr lenken sollte, denn das kann man beim Alkohol leichter einteilen als bei Cannabis.
Man raucht keinen Joint zum Essen, oder danach, nur weil es so gut schmeckt, man raucht ihn, damit sich der Grundzustand verändert.

Nach einer halben Bier darf ich noch Auto fahren, aber da ich fast nie etwas trinke spüre ich die Halbe schon, vor allem wenn ich sie auf nüchternen Magen trinke. Ich bin dann kurzzeitig leicht beeinträchtigt, darf aber Auto fahren.
Alkohol ist also auch nicht einschätzbar, da jeder unterschiedlich viel verträgt.

ich will dich nicht persönlich angreifen, aber geh doch bitte nicht davon aus, dass wenn du(falls du konsumierst, was mir herzlich egal ist, da ich uach der meinung bin das jeder machen kann was er will, solang er niemand gefährdet) es schaffst in maßen zu konsumieren, dass das jeder tut

es gibt nun mal leute die zu exzessen neigen, und ich sehe auch schon die bildüberschrift..."3 14jährigen imkrankenhaus nach komakiffen"

deswegen ist der vorschlag mit der "staatlichen dosis" imho eine sehr gute regelung, obwohl damit sowas wohl auch nicht verhindert werden kann...aber besser als wenn iwer beim ersten mal ne so starke dosis abbekommt, dass er 3 tage weg ist
 
Die einzige Möglichkeit, dass man plötzlich zu viel Cannabis erwischt, sind Kekse, ansonsten pennt man vorher ein, was nichts mit dem Koma beim Saufen zu tun hat. Man muss nicht ins Krankenhaus und man hat am nächsten Tag keine Kopfschmerzen.
Es gibt zwar ein paar Menschen, die Cannabis nicht wirklich vertragen und denen der Kreislauf etwas zusammen bricht, aber das schaffen viele mit Alkohol ohne Probleme und anscheinend können manche auch an Energy Drinks sterben.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber so weit ich mich erinnern kann liegt die tödliche Dosis bei über 10kg Gras und das kann nicht mal ein Jamaikaner weg kiffen.

PS: Meine "Grüne Phase" ist schon über eine Dekade her und zu der Zeit habe ich mich körperlich fertig gemacht. Mir ging es damals nur gut, wenn ich mit zusammengebrochenem Kreislauf am Boden lag, also habe ich genug Erfahrung mit der Wirkung und Dosierung von Cannabis.
Ach ja, ich hab damals nicht nur auf Gras gespielt.
 
Von zuviel Cannabis kann man Herz/Kreislaufprobleme bekommen. Oder wie ich schon mal schrieb ganz üble "Paras". Da einer davon gestorben ist habe ich aber auch nicht gehört.
 
Von 20 Dosen Red Bull am Tag bekomme ich Schlafstörungen, trotzdem ist es legal. :D

An einer Alkoholvergiftung kann man sterben und soweit ich informiert bin, decken die Tabbaksteuern nicht die medizinischen Kosten für die Folgen des Rauchens ab.
Üble "Paras" bekommt man nur bei langfristigem, exzessiven Konsum, aber man sollte nicht ständig das schlimmste Szenario her nehmen, denn dann müsste Alkohol schon längst verboten sein.
Wenn jemand nur gelegentlich breit ist, bekommt er keine langfristigen Schäden.
 
Also bei mir reichen schon ganz kleine Mengen Cannabis um nicht mehr klarzukommen. Aber ich bin auch vorbelastet.
 
Wenn man dem hochgelobten US-amerikanischen Autor Winslow glaubt hängt die Wirkung zum Verhältnis von THC und CBD ab.
Hat mich überrascht sowas in einem Roman zu finden.
 
Also bei mir reichen schon ganz kleine Mengen Cannabis um nicht mehr klarzukommen. Aber ich bin auch vorbelastet.
Bei mir reichen auch kleine Mengen Alkohol, da ich sehr selten und wenn, dann auch wenig trinke. Meinen letzten Rausch hatte ich vor ca. 12 Jahren und in der Zeit davor habe ich auch wesentlich (viel) mehr getrunken.

Die Verträglichkeit ist halt bei jedem anders und wie schon erwähnt, sterben manche nach zwei Energy Drinks. Ich kann nach einem Liter Red Bull gemütlich schlafen gehen, weil bei mir Koffein kaum noch wirkt.
 
Neben Verträglichkeit usw. finde ich die Nachweisbarkeit bei Cannabis "schwierig".

Beispiel 1:
Ich trinke Abends 5 Bier und habe 1,3 Promille auf dem Kessel, dann 10-12 Stunden später setze ich mich mit einem Schädel hinters Steuer.
Es kommt wie es kommen muss Verkehrskontrolle: "Pusten bitte", Ergebnis: "Oh da gabs wohl gestern was zu feiern 0,1 Promille, Gute Weiterfahrt!"

Beispiel 2:
Ich rauche Freitag Abend mit Freunden einen Joint. Wache Samstags auf, fühle mich hervorragend und fahre erst SONNTAG wieder mit dem Auto.
Es kommt wie es kommen muss Verkehrskontrolle: "Einmal Wischtest bitte!", Ergebnis: "Bitte lehren sie Ihre Taschen und entfernen sich von Ihrem Auto (Durchsuchung). Gut wir haben nichts gefunden, ich möchte sie bitten mit uns ins Krankenhaus zu kommen, dort wird ein Arzt einen Bluttest vornehmen --> Sie sind positiv auf THC getestet, die Weiterfahrt wird ihnen verwährt, haben sie Bekannte die sie abholen könnten? Wir werden eine Anzeige aufgeben, machen sie sich schonmal auf eine längere Fahrpause gefasst, Führerscheinentzug und MPU sind im Bereich des möglichen! Schönen Tag noch"

Ihr versteht was ich mit "schwierig" meine?!

Grüße
 
Ich kenne Leute, die haben nach 5 Bier gerade mal 0,5 Promille, aber ich weiß was du meinst.
Der Bluttest sollte dann aber genau genug sein und wenn man Pech hat, muss man den auch nach zwei Mohnkipferl machen.
 
Die Doppelmoral ist allgegenwärtig.
Schaltet doch mal den Fernseher ein.
"How I met your mother" schonmal gesehen? Wenn sich Ted an seine Studentenzeit erinnert und mit Marschel ständig "Baguettes" und "Sandwiches" isst und danach bekifft (upps jetzt habe ichs verraten!) durch die Gegend steuert.
Das finden alle lustig und cool......oder Haschplätzchen bei "Friends"....."hahahaha wie lustig die Kiffer doch sind, ist ja nicht so schlimm." Das sind die Kommentare von millionen Zuschauern, wenn man sich mit denen aber mal einen Runden Tisch setzen möchte, wird kriminalisiert. "Was Cannabis, Teufelszeug!"
Dabei ist Cannabis doch schon lange in der Mitte der Gesellschaft angekommen......die meisten Kiffer die ich kenne sind studierte Leute, die in allen möglichen Brachen arbeiten. (Geografen, Informatiker, Mediziner, Juristen)
Es muss so bald wie möglich eine objektive öffentliche Debatte über das Thema geführt werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Kiffer die ich kenne sind hirnverseuchte Loser. Okay, das ist übertrieben. Aber die sind alle irgendwie, na ja, nichts geworden und komisch drauf. Man sieht ja auch wo kiffen hinführt. Mancher Kiffer ist sogar bei der FDP gelandet. :D

Man kann da eigentlich nicht pauschalisieren. Natürlich wird in allen Altersgruppen und alle Gesellschaftsschichten gekifft, aber echte Kiffer, also Leute bei denen Kiffen tatsächlich zur festen Kultur gehört, sind so Leute wie Afroman, Redman und sonstige Hip Hop Figuren oder irgendwelche Taugenichtse die sich durchs Leben schummeln und alle etwas crazy sind. Gute Menschen, respektable Menschen, liebenswürdige Menschen, aber auch sehr eigen und bissl ballaballa.
 
Ich kenne nur Alkis, die Looser sind und wenn ich mir in Städten die Dauerparkbewohner ansehe, sehen die irgendwie nicht bekifft aus. ;)
 
Alle Kiffer die ich kenne sind hirnverseuchte Loser. Okay, das ist übertrieben. Aber die sind alle irgendwie, na ja, nichts geworden und komisch drauf. Man sieht ja auch wo kiffen hinführt. Mancher Kiffer ist sogar bei der FDP gelandet. :D

Man kann da eigentlich nicht pauschalisieren. Natürlich wird in allen Altersgruppen und alle Gesellschaftsschichten gekifft, aber echte Kiffer, also Leute bei denen Kiffen tatsächlich zur festen Kultur gehört, sind so Leute wie Afroman, Redman und sonstige Hip Hop Figuren oder irgendwelche Taugenichtse die sich durchs Leben schummeln und alle etwas crazy sind. Gute Menschen, respektable Menschen, liebenswürdige Menschen, aber auch sehr eigen und bissl ballaballa.

Deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.
Natürlich kenne ich auch Konsumenten die einen anderen Lebensstil pflegen, das bewegt sich aber im einstelligen
Bereich.
Achso und glaub mir von mir o.g. Bekannte sind "echte" Kiffer.
 
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