Liberalisierung weicher Drogen

Es müssen keine Bedürfenisse für jemanden geltend gemacht werden, das macht jeder selbst.

Dem Staat geht es niemals etwas an was ich mit meinem Körper, meinem Eigentum, mache. Da verzichte ich lieber auf ein Sozialsystem bevor ich mich bevormunden lasse.
...
Um es nochmal klar zu sagen: Wenn sich jemand legal in der BRD aufhält dann muss er notfalls bis zum Ende seines Lebens von den anderen versorgt werden. Das ist nicht daran gebunden was er macht oder war er zu sich nimmt. Es ist auch nicht an die Bedingung gekoppelt "dafür geht mich jetzt dein Privatleben etwas an". Wenn ich so ein System einrichte, dass bedingungslos jeden versorgt, dann darf ich mich nicht beschweren, wenn es im Ernstfall von jedem genutzt wird.

Doch, das System ist an eine Bedingung gekoppelt: Das du Teil dieser Gemeinschaft bist.
Wenn du es bevorzugst, außerhalb der Gesellschaft zu stehen, anstatt dich an ihre Regeln zu halten: Bitte. Dann musst du aber auch damit klarkommen, dass die Vertreter z.B. in Form von Polizei und Justiz belästigen. Denn du lebst immer noch auf ihrem Territorium und auch wenn du die Option, als Junkie auf der Straße zu verrotten, attraktiv findest - die Gesellschaft findet das nicht. Und es nicht deine Privatstraße.
 
Und ich finde Zigaretten sollten verboten werden.
Immer hin bin ich nicht Raucher und habe im Endeffekt eine schlechtere Lunge als Raucher weil passiv Rauchen ab schlimmsten ist.

Dann sollten aber konsequwenterweise auch Autos und LKW`s verboten werden.
Meinst du wieviel Abgase du jeden Tag in deine Lunge bekommst,weil du in der Stadt unterwegs bist.
Und die sind ja erwiesenerweise Krebseregend.
Der Nichtraucherschutz ist ja mittlerweile weitreichend.Kannst dich ja Entspannend.

@Blakout24:"Ich kenn auch ein paar Kiffer die sind einfach ziemlich matschig in der Birne."
Ich kenne ein paar Alkoholiker,die sind auch ziemlich Matschig in der Birne.
 
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Momentan ist es so wie du sagst aber halte es für unmoralisch. Es ist unmoralisch, dass das Individuum durch ein Kollektiv bevormundet und unterdrückt wird. Wenn das Kollektiv entscheidet, dass eine einzelne Person bestohlen wird, dann ist das in unserem System okay. Leider ist das System etabliert und die Deutschen sind sowieso der Obrigkeit höhrig wie fast kein anderer, wie Merkel sagen würde: Es ist alternativlos.

Was bezeichnest du als Territorium? Wessen Territorium ist der Acker eines Kartoffelbauers?

In der BRD ist alles erlaubt solange man niemandem damit schaden, es niemand verbietet oder solange es nicht gegen das Sittengesetz verstößt. Die lezten beiden Punkte sind das Problem.
 
Unmoralisch ist aber auch ,das die Gemeinschaft ,für die Freie Lebensweise Einzelner Bezahlen müssen.
Krankheit ,Arbeitslosigkeit aufgrund von abhängigkeit.
Dafür ist dann der Staat wieder gut genug^^.
 
Das ist nicht in Stein gemeiselt. Generell sollte jeder selbst entscheiden ob er sozial ist oder nicht (die meisten sind es).
 
Unmoralisch ist wohl eher wenn der Staat kräftig daran mitverdient seinen Bürgern das zu bieten was die schlimmsten folgen hat (Krankheit ,Arbeitslosigkeit aufgrund von abhängigkeit.)
....Alkohol und Zigaretten :schief:

Solange er das erlaubt bzw daran mitverdient ist es doch lächerlich das Argument anzuführen das Cannabis der Gesellschaft schadet.
 
KillerPfote schrieb:
Unmoralisch ist aber auch ,das die Gemeinschaft ,für die Freie Lebensweise Einzelner Bezahlen müssen.
Krankheit ,Arbeitslosigkeit aufgrund von abhängigkeit.
Dafür ist dann der Staat wieder gut genug^^.

Ich denke, dass du, sollte es dich einmal betreffen anders darüber denkst. Zum Glück gibt es emphatisch denkende Menschen da oben... Sind leider nicht viele ^^
 
Denke ,das ich schon betroffen war.
Ca .30Jahre Zigarettenkonsum .Ca. 21 Jahre Alkoholkonsum z.Teil Exxesiv. Ca.17 Jahre Canabiskonsum.
Eine abgebrochene Therapie.
Seit 13 Jahren Canabisfrei,seit 11 Jahren Alkoholfrei.
Rauchen tu ich immer noch ^^.
 
Erstens ist erlaubt sich asozial zu verhalten. Zweitens, die Freiheit des Einzelnen und das Recht sein Eigentum (sein Körper ist sein Eigentum) zu schützen ist sozial, weil es jedem zu Gute kommt.
Verhält sich jemand asozial wenn er einen Joint raucht?
 
nay schrieb:
Erstens ist erlaubt sich asozial zu verhalten. Zweitens, die Freiheit des Einzelnen und das Recht sein Eigentum (sein Körper ist sein Eigentum) zu schützen ist sozial, weil es jedem zu Gute kommt.
Verhält sich jemand asozial wenn er einen Joint raucht?

Je nachdem wie "sozial" definiert ist.
 
Auf jeden Fall ist es nicht sozial Menschen zu enteignen sie dann in ein "Sozialsystem" zu zwingen und letztendlich zu bevormunden natürlich mit dem Hinweis auf das aufgezwungene Sozialsystem.
Wenn sich Menschen frei entscheiden anderen zu helfen und Notdürftige zu versorgen, dann ist das sozial.

Wenn man wirklich glaubt, dass man Leute sozial machen kann indem man sie dazu zwingt, dann kann man Kiffer ganz einfach sozialisieren: Es braucht ein Gesetz, das besagt, dass ein Joint immer in Gruppen herumgereicht werden muss. Strafe 50 erzwungene Sozialstunden :D Also egal was man macht, Kiffer werden sozial => BRD Logik.
 
Marihuana ist nur in 2 oder 3 Ländern auf der Welt legal. Ein legaler Konsum ist weltweit gesehen also die totale Ausnahme und keine Selbstverständlichkeit. Deswegen verstehe ich das Geschrei nach Legalisierung nicht, zumindest nicht wenn es mit einer Arroganz daherkommt, als wäre die Legalisierung eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Solche Leute machen sich zum Popanz.
 
Der Begriff Popanz ['po:pants] (aus ostmitteldeutsch popenz, wahrscheinlich von tschechisch bubák „Gespenst, Trugbild, Kobold“ oder von italienisch pupazzo („Marionette“) beschreibt eine nicht ernst zu nehmende Schreckgestalt oder veraltet eine Strohpuppe, beispielsweise eine Vogelscheuche. Abwertend wird damit etwas bezeichnet, „was aufgrund vermeintlicher Bedeutung, Wichtigkeit Furcht, Einschüchterung oder Ähnliches hervorruft oder hervorrufen soll“ oder eine Person, die „sich willenlos gebrauchen, alles mit sich machen lässt“[1] ,zugleich aber den Eindruck von Macht und Selbstbestimmtheit zu erwecken versucht.

^^Das musste ich jetzt doch echt erstmal nachlesen. :D

Ich bin persönlich der Meinung, dass legales Alkohol Trinken eine klare Doppelmoral darstellt. Alkohol ist in meine Augen eine ebenso harte Droge wie Heroin o.ä. . Entweder man verbietet alle Drogen oder keine. Das ist doch total scheinheilig hier von Genußmittel zu sprechen. Gerade da THC nunmal weniger schädlich ist kann ich das nicht nachvollziehen. Da ein Verbot aber bekanntermaßen (Prohibition) nicht funktioniert, sollte man endlich mal über eine legalisierung nachdenken. Ebenso bin ich dafür an stark Suchtkranke sauberes Heroin auszugeben.

Nein, ich kiffe übrigens selbst nicht. Mein Freundeskreis ist allerdings teilweise stark involviert.
 
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Die bisher leider recht erfolglosen Versuche, Alkohol und Nikotin zu verbieten, sind keine Rechtfertigung für weitere Drogen. Man muss schon unterscheiden, ob ein Mittel bereits legal ist und verboten werden soll oder ob es noch gar nicht legalisiert ist. Wäre Cannabis über Jahrzehnte bereits legal, wäre ein Verbot wahrscheinlich ebenso erfolglos.

Die Wirkungen des Alkohols sind unbestritten. Jedes Suchtmittel wirkt allerdings auf das Gehirn gleich. Als logische Konsequenz wären dann auch Computerspiele, Glücksspiele, Internet und andere Dinge als suchterzeugend einzustufen. Nur weil sie nicht verboten sind, kann man daraus keine Legalsierung von Cannabis ableiten.
 
^^Sehe ich, wie bereits erwähnt, ganz anders. Zumal ich der Meinung bin, dass die Vorteile vermutlich sehr deutlich überwiegen würden. Es sollte doch auch jeder selbst entscheiden was er nun mit seinem Körper machen möchte oder auch nicht.

Heroin war übrigens lange Zeit auch legal und wurde offiziell von Bayer beworben und vertrieben! Daher ist das Argument - ist ja schon legal - auch einfach nur aus der Luft gegriffen. Es ist die Einstellung der Menschen zum Alkohol, die ihn legal macht. Hätten die Menschen hierzulande ein ähnliches Verhältnis zu Heroin, wäre es wohl immer noch legal. Auch sollte man sich mal klar machen was es derzeit noch so in unseren Apotheken zu holen gibt. In anderen Ländern gab es zudem viele Jahre lang kleine abgeschiedene Räume um Opium zu konsumieren. Machte sich allerdings in der Weltpresse nicht all zu gut und daher gibt es diese "Konsumtempel" nur noch im verborgenen. Zugang meist nur noch für Premiumkunden mit dickeren Bankkonten.

Ich erwähne übrigens gerne immer wieder Heroin im Zusammenhang mit Alkohol. Diese beiden Drogen sind doch sehr ähnlich was den Suchtfaktor betrifft und führen bei exzessivem Konsum zu ähnlich extremen Resultaten. Ebenso kann man mit beiden Oberliga-Drogen aber auch steinalt werden. Einen ähnlich starken (möglichen) Verfall konnte ich bei Cannabis bisher jedoch nicht beobachten. Man kann sich auch schlecht zu tode kiffen. Saufen und Fixen führt aber doch recht schnell zum endgültigen Ende.
 
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