Liberalisierung weicher Drogen

Was soll man sagen, selbst Dracula kann man nicht zu Orangensaft bekehren auch wenn es Blutorangen wären. jeder hat seine Meinung und Ansichten. Canabis und Co ist im hiesigen Bereich eben keine anerkannte legale Droge und wird bei der Masse eben immer noch als Vorhof zur Hölle gesehen.
 
Ist aber kein Grund an einer nicht Funktionierenden/Falschen Politik festzuhalten ist ja nicht als wäre nur der geneigte Kiffer gegen die Prohibition :schief:
Gibt auch mehr als genug dazu zu finden wer also sich mit dem Thema auseinandersetzen will findet allein über die letzten 2 Jahre mehr als genug Material :nene:
 
Wer sagt denn was falsch oder richtig ist? Für ein miteinander muss es Regeln geben aber es wird immer jemanden geben dem es trotzdem nicht gefällt egal in welche Richtung das Pendel auch ausschlägt
 
Klar gibt es Positive Folgen einer Legalisierung liest du überhaupt, hast du dich mal ordentlich Informiert irgendetwas dazu Geschaut?
Ich hab einfach keine Lust mit wem zu schreiben der über alles Geschriebene hinweg immer noch den selben Stuss behauptet :ka:

Und das es beim Kiffen noch mehr Konsumformen gibt als das Rauchen ist dir wohl auch unbekannt ;) aber da mache ich dir keinen Vorwurf darauf wird auch nie Irgendwo eingegangen.

Wenn du eine Objektive Betrachtung suchst schau dir doch einen der zig Links an :ugly:
Angefangen mit dem Link zum Bundestag da Reden auch 3-4 von der gegen Seite werden zwar zwischen drin Korrigiert aber das passiert denen öfters :D
Du redest gerade "Stuss". Ich habe alles was hier gepostet wurde (inklusive der links) mehrfach gelesen. Das Video habe ich mir allerdings nicht angeschaut, das liegt aber schlicht am edge hier. Werde ich aber wenn möglich bald nachholen.
Bei den anderen ist aber nichts dabei gewesen das handfest und allgemeingültig wäre.


Zu deinem Kommentar bezüglich anderer Formen muss ich sagen, das ich wahrscheinlich mehr Erfahrung mit Rauschmitteln habe als du dir vorstellst. Meine Schwiegereltern sind quasi nie aus Woodstock zurück gekehrt, wenn du verstehst. Wenn die feiern, fahren hier bestimmt 30 Wohnmobile und etliche andere Autos und Motorräder aus allen möglichen Ländern und Regionen auf und in jeder Ecke des Grundstücks stehen Bauwagen mit unterschiedlichen "Schwerpunkten". Zusätzlich sind sie seit 30 Jahren "Selbstversorger". Mein Schwiegervater konsumiert vom aufstehen bis zum schlafen, immer.
Was besonders interessant ist, ist deren Einstellung! Während ich alles mal ausprobiert habe um überhaupt eine Meinung dazu begründen zu können und sie trotzdem in Frieden lasse, bekomme ich regelmäßig Häme und dumme Sprüche, weil ich eben nicht mitmache! Diese Menschen sind alle total unterschiedlich und kommen teilweise von weit weg. 90 Prozent von ihnen akzeptieren aber meine Meinung nicht. Jetzt kommst du und meinst dass unsere Gesellschaft abhängigen das Leben schwer macht... Das nimmt sich überhaupt nichts!
Ein anderes Beispiel warum Statistiken dämlich sind und selten allgemein gültig. Mein Vater ist Fettleibig, also so richtig mit kann kaum noch stehen und liegt nur und meine Zwillingsschwester hat auch ordentlich auf den Rippen. Eigentlich fast alle in meiner Familie. Auch ist keiner von ihnen über 1,90m und sind bis auf meinen Vater sehr aktiv. Die setzen sich mit Inhaltsstoffen und Ernährung auseinander, machen viel Sport und gehen zu Vorsorgen. Also alles so wie es immer empfohlen wird. Ich bin 2,01m, schlank und fit. Aber! Ich esse seit gut 13 Jahren (bis auf sehr sehr wenige Tage zufällige Ausnahmen) fast jeden Tag eine Tüte Chips am Abend und trinke Spezi, oder Eistee dazu. 0.5-1L. Allgemein trinke ich kein Wasser (auch nicht bei 48℃), sondern nur Milch, Kaffee, Saft, oder Rockstar-Energy. Halt nur süßes. Sport mache ich auch nicht und ich liebe Fastfood. Auch fast täglich fahre ich entweder eine doppelte Manta Platte essen, oder ein Mc Rib Maxi Menü mit Majo und Milchshake und einer neuner chicken mc nuggets süß sauer essen. Mal trinke ich über den Tag verteilt wochenlang zwei Liter Kaffee mit Milch und Zucker und dann wieder tagelang gar keinen. Meine Laune, oder Energie ist dadurch noch nicht beeinflusst gewesen. Auch schlafe ich sehr sehr wenig (etwa 4Stunden) und wenn ich wie meistens nachts Hunger bekomme, dann haue ich mir eine Packung Bratwurst in die Pfanne und mache mir Reis dazu und Currysoße. Das passiert so alle drei Tage im Schnitt. Nur so, esse ich knapp 50 Bratwürstchen im Monat. Salat, brotwaren und Schokolade meide ich generell, weil ich sie einfach nicht so gern mag wie anderes.
Meine Statistik kann ich also über dreizehn Jahre anlegen und würde am Ende aussagen, dass diese Art der Ernährung dafür verantwortlich ist dass ich schlank bin und die anderen dick. Statistiken sind nichts!
Wie erklärst du dir so etwas?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist zwar alles andere als schön mit deiner Familie aber was hat das mit z.B. dem Gelegenheitskonsument zu tun der 30 ist weder ein Problem mit seinem Konsum noch mit seinem Leben hat aber dennoch unnötiger weiße vom Strafrecht verfolgt wird?

Mir ist auch ehrlich gesagt egal wer was Konsumiert das eben das aktuelle System nicht gerade gut ist fällt selbst nicht Konsumenten auf abgesehen davon bin ich der Meinung jeder sollte die Drogen finden die zu ihm passt, manchen liegt das Trinken nicht und Kiffen halt lieber der nächste schmeißt alle 3 Monate mal ne Pille zum feiern.
Jeder wie er will sehe nicht warum diese Menschen bestraft werden müssen denn das sind alles andere als Problematische Menschen mit einem ganz Normalen leben :ka:

Wir können den Spaß aber auch umdrehen was ist denn der Vorteil davon das wir Konsumenten Strafrechtlich verfolgen?

-Den Konsum und Schwarzmarkt verhindert es schon einmal nicht
-Jugendliche am Konsumieren hindert es nicht

Erklär mir doch bitte die Vorteile unseres jetzigen Systems :)
 
Erklär mir doch bitte die Vorteile unseres jetzigen Systems :)

Es bevorzugt die Alkoholindustrie, denn Alkohol ist als Droge gesellschaftlich akzeptiert, egal wie viele Jugendliche sich noch ins Koma saugen und sterben.
Wird jemand in einer Schule mit einer Waffe bedroht oder gar getötet, wird sofort nach härteren Strafen und schärferen Waffengesetzen gefragt.
Aber für die 15.000 Alkoholtote im Jahr scheint sich niemand zu interessieren. Dabei ist der Kostenaufwand im Gesundheitssystem noch gar nicht dazu gerechnet.

Es gibt also zwei Möglichkeiten.
Entweder alle Drogen verbieten und strafbar machen, eben Alkohol und Tabak.
Oder Drogen frei verkäuflich machen und sie entsprechend besteuern.
Ich bin ja erst mal dafür, abschreckende Bilder auf Tabakprodukte und Alkoholprodukte zu drucken -- ich glaube in Kanada machen die das.
 
Das ist zwar alles andere als schön mit deiner Familie aber was hat das mit z.B. dem Gelegenheitskonsument zu tun der 30 ist weder ein Problem mit seinem Konsum noch mit seinem Leben hat aber dennoch unnötiger weiße vom Strafrecht verfolgt wird?
Es mag zwar bei aktueller Gesetzgebung nur ein Gelegenheitskonsument sein aber wenn es frei zukaufen wäre könnte er locker einen Dauerzustand daraus machen. Es weiß zwar keiner wie er sich verhält aber so lange diese Gefahr besteht wird so bleiben wie es ist
-Den Konsum und Schwarzmarkt verhindert es schon einmal nicht
Genau das sollte ja nicht mehr sein aber wer es nicht legal konsumieren kann wird darauf zugreifen und schon bezahlt man andere Preise und steht ev. sogar wieder vor der Beschaffungskriminalität
-Jugendliche am Konsumieren hindert es nicht
Genau der Punkt sollte aber nach besten Wissen und Gewissen vermieden werden
 
Es mag zwar bei aktueller Gesetzgebung nur ein Gelegenheitskonsument sein aber wenn es frei zukaufen wäre könnte er locker einen Dauerzustand daraus machen. Es weiß zwar keiner wie er sich verhält aber so lange diese Gefahr besteht wird so bleiben wie es ist

Man könnte aber auch an die Eigenverantwortung des Menschen denken.
Alkohol gibt es auch überall zu kaufen, trotzdem ist die Zahl der Alkoholabhängigen recht stabil. Es gibt Leute, die gelegentlich trinken und gut.
Genauso wird es dann Leute geben, die gelegentlich kiffen, aber auch die Zahl wird kaum höher sein als jetzt, denn wer kiffen will, kann sich das Zeugs besorgen und wer nicht kiffen will, macht es auch nicht, egal ob er das Zeugs an der Tankstelle bekommen kann.
 
Es mag zwar bei aktueller Gesetzgebung nur ein Gelegenheitskonsument sein aber wenn es frei zukaufen wäre könnte er locker einen Dauerzustand daraus machen. Es weiß zwar keiner wie er sich verhält aber so lange diese Gefahr besteht wird so bleiben wie es ist
Das kommt jetzt allerdings aus deiner Fantasie ;), wer will kann auch jetzt jeder Zeit Konsumieren macht also schon einmal keinen Sinn :ka: außerdem ist bisher nicht bekannt das nach einer Entkriminalisierung (was anderes wird die nächste Zeit eh nicht passieren) alle auf Drogen unterwegs sind.
Entkriminalisierung in Portugal – Zwischenbilanz nach 12 Jahren | Drogen Macht Welt Schmerz
Portugal ist bisher das beste Beispiel ich glaube Zahlen/Studien aus den USA sind noch nicht viele bekannt zumindest mir nicht.
Zumal in den USA mit der Legalisierung ist es noch einmal ein ganzer schritt mehr als eine Entkriminalisierung der Konsumenten.

Genau das sollte ja nicht mehr sein aber wer es nicht legal konsumieren kann wird darauf zugreifen und schon bezahlt man andere Preise und steht ev. sogar wieder vor der Beschaffungskriminalität
Wie du merkst bringt ein Verbot nichts also warum dem Konsumenten noch schaden wenn er sich eh nicht davon abhalten lässt.
Das mit der Beschaffungskriminalität ist ne schwierige Sache betrifft aber nur einen minimalen Anteil an Konsumenten sonst hätten wir hier ganz andere Probleme :ugly:

Genau der Punkt sollte aber nach besten Wissen und Gewissen vermieden werden
Und genau da ist auch der Knackpunkt wird auch im Video erwähnt die jetzige repressive Drogenpolitik macht es auch schwer an die Jugendlichen Konsumenten heranzukommen -> wenn der Konsum auffliegt gibt es nur Ärger also probiert man diesen Geheim zu halten führt nur zu mehr Problemen als Hilfe oder Aufklärung.

@Threshold
Du magst keinen Alk kann das sein? :D
 
@Threshold
Du magst keinen Alk kann das sein? :D

Ich vernichte ihn täglich. :D

Alkohol ist ein natürlicher Prozess, es gibt auch besoffene Elefanten.
Was mich nur stört, ist dass Alkohol verharmlost wird, während Kiffen als Teufelszeugs angesehen wird.
Was aber wiederum daran liegt, dass die Gesellschaft mit Alkohol aufwächst.
Alkohol trinken wird überall propagiert, gefördert, bejubelt und sowieso toleriert.
Wer alkoholisiert Auto fährt, sollte den Führerschein auf Lebenszeit verlieren.
Wer Kindern den Zugang zu Alkohol gewährt, sollte strafrechtlich verfolgt werden.
 
Tja das haben wir halt dank unserer Drogenbeauftragten so du weißt doch "Alkohol gehört zur Kultur".
Das ist eben eine der Sachen die mir gar nicht gefällt und bei einer Legalisierung von anderen Drogen nie passieren darf, dieses Werben damit :kotz: von klein auf wird man mit Alkohol konfrontiert und zwar nicht auf die gute Art wie man es befürworten sollte es wird halt nicht wie eine Droge behandelt bei Zigaretten/Tabak das gleich auch wenn nicht ganz so schlimm.
 
Ich plädiere für ein alkoholfreies Oktoberfest. :daumen:
Die Grünen machen sich doch für den Veggie Day stark. Wo sind die grünen Stimmen gegen den Alkohol?
Ach ja, die saufen mit. :ugly:
 
Nun...wäre ein "Fest" ohne Alkohol denn noch ein "Fest"?:ugly:

Ein alkoholfreies Oktoberfest wäre wohl wie McDonald's ohne Burger - da würde niemand hingehen.:lol:
 
Nun...wäre ein "Fest" ohne Alkohol denn noch ein "Fest"?:ugly:

Ein alkoholfreies Oktoberfest wäre wohl wie McDonald's ohne Burger - da würde niemand hingehen.:lol:

Gut möglich macht das Fest dann irgendwie aber auch nicht besser :D ein bekifftes Oktoberfest wäre zumindest ein durch und durch friedliches :P
 
Würde dort jeder kiffen, würde die gesamte Meute nach 30 Minuten schlafend auf dem Boden liegen.:ugly:
Und der gesamte Kader des FC Bayern würde nach seinem alljährlichem Besuch am nächsten Morgen durch den Dopingtest fallen und für die nächsten Jahre gesperrt werden - die Bundesliga wäre wieder spannend .:lol:

Nur wenn die für's Gras proportional dieselben Preise wie für die Maß Bier verlangen würden, dann kann einem auch ein solches Oktoberfest gestohlen bleiben.;)
 
Wohl wahr auf den Wucher kann ich verzichten :D aber eine lustige Vorstellung ist es alle mal und die Fressstände würde den Umsatz ihres Lebens machen :lol:
 
Ich wäre ja dafür, Genussmittel - egal ob Alkohol, Zigarretten, etc., - massiv zu besteuern, ähnlich wie in den skandinavischen Ländern.;)

Eine Ausnahme kann man in Gaststätten und Brauhäusern machen, dort ist das Bier so schon teuer genug.:schief:
 
Man könnte aber auch an die Eigenverantwortung des Menschen denken.
Alkohol gibt es auch überall zu kaufen, trotzdem ist die Zahl der Alkoholabhängigen recht stabil. Es gibt Leute, die gelegentlich trinken und gut.
Genauso wird es dann Leute geben, die gelegentlich kiffen, aber auch die Zahl wird kaum höher sein als jetzt, denn wer kiffen will, kann sich das Zeugs besorgen und wer nicht kiffen will, macht es auch nicht, egal ob er das Zeugs an der Tankstelle bekommen kann.
Sieht man ja das es auch nicht wirklich klappt da man quasi als Minderjähriger oft etwas bekommt nur damit der Umsatz stimmt
 
Ich wäre ja dafür, Genussmittel - egal ob Alkohol, Zigarretten, etc., - massiv zu besteuern, ähnlich wie in den skandinavischen Ländern.;)

Ja das klingt sehr gut dann schmälert dann entweder den Gewinn oder die Leute die es sich Leisten wollen zumindest in der Theorie ;)

@Dr
Dagegen sollte auch Hart vorgegangen werden keine Frage und soweit sollte es bei anderen Drogen auch nie kommen das möchte auch keiner (außer die Jugendlichen :D).
Das ist auch mit einer der größten Schwachpunkte im Gesetz der Grünen gewesen die unendliche Einkaufsmenge -> Potentieller Weiterverkauf.

Das Problem ist nur wir haben im Moment auch keinen Jugendschutz daran scheint aber auch niemand etwas ändern zu wollen außer die welche eine Legalisierung befürworten :ka:
Unsere Drogenbeauftragte schmetter das Thema Jugendschutz einfach mit "Wenn ich nicht weiß was drin ist kann ich es nicht Konsumieren" :wall:

Hier sind auch noch einmal alle Stellungnahmen zum Kontrollgesetz der Grünen veröffentlicht:
Deutscher Bundestag - Stellungnahmen

Anhorung zum Cannabis-Kontrollgesetz: Schriftliche Stellungnahme des DHV | Deutscher Hanfverband
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich euch gerade falsch, oder habt ihr gesagt dass es keinen Jugendschutz gibt bezüglich Alkohol? Also ich hab an der tanke noch nie alk an Minderjährige verkauft. Wenn einer meiner Kollegen das doch getan hat, musste er zur polizeilichen Schulung und Strafe zahlen. Bei Wiederholung sogar Arbeitsverbot. Wer ist denn in der Regel das Problem? Der Jugendliche, oder der Erwachsene Idiot der ihnen das Zeug verkauft? Die Strafen (die ihr ja abschaffen wollt) Sind einfach viel zu lasch. Würde man da deutlich härter gestraft, würde das schon bestehende System vielleicht besser funktionieren. Aber auch dann: Die Jugendlichen die meinen sich besaufen zu müssen und deren Eltern sind doch die Deppen. Hätten ihre Eltern ihnen Verantwortung beigebracht, könnten sie so viel bekommen wie sie tragen könnten und würden trotzdem nicht negativ auffallen. Wirklich alles lässt sich doch am Ende auf Erziehung und damit die Einstellung des Konsumenten reduzieren. Weder Drogen, noch Gesetze sind das Problem, sondern nur dumme Menschen.
 
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