Killerspieler als Terroristen: Seehofer fühlt sich absichtlich missverstanden

AW: Killerspieler als Terroristen: Seehofer fühlt sich absichtlich missverstanden

Aus meiner Perspektive ist es extrem ungerecht, wenn z. B. der Altenpfleger UNSEREN alten Herrschaften (nicht meinen, die wohnen bei mir bis zum Lebensende) für einen Hungerlohn den Arsch abwischen dürfen.

Und dieser Lohn nach 45 Jahren im Alter nicht einmal an die Grundsicherung reicht.

Es ist eben so, dass viele niedrige Berufsgruppen die Chance verwehrt wird, eine Alterssicherung in Form von einer Immobilie aufzubauen und die Rente unter 1000 € eben nicht wirklich reicht, um ein Leben in würde im Alter zu verbringen.

Wir, die mehr verdienen, würden uns keinen Zacken aus der Krone brechen, all jenen ein wenig mehr zu gönnen.

just my 2 cents
 
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Auch hier wieder. Schließt doch nicht von euch auf andere, nur weil man selber nicht belastbar ist.

Wenn das der Ton ist, in dem du diskutieren willst, dann hör' mal zu, Bübchen: Ich war schon belastbar, da warst du noch Quark im Schaufenster und höchstwahrscheinlich bin ich jetzt noch belastbarer, als du es jemals sein wirst. :D
(Ernsthafte Antwort weiter unten.)

Nehmen wir mein Haus als Beispiel, dort musste von oben bis unten alles gemacht werden, komplette Renovierung. Das habe ich zusammen mit meiner Frau und Brüdern neben dem Beruf und Kind über Monate alleine gemacht. Jeden Tag nach der regulären Arbeit, ich habe nichts in Anspruch genommen, Baumaterial habe ich selber rangekarrt und auch Arbeiten mit Bagger usw. selber gemacht. Müll entsorgt, alles selber. Da ist mir weder der Hintern auf Grundeis gegangen, noch hatte ich Pipi in den Augen und da kommen zig verschiedene Berufe zusammen.

Schön, du hast also Einsatz gezeigt, das spricht für dich. Ich kann sogar nachvollziehen, dass du darauf stolz bist - wenn ich daran denke, was ich an Arbeit die Gehöfte meiner Eltern und Großeltern gesteckt habe - neben Schule, Ausbildung, Studium und zwischen Auslandseinsätzen - kann eine ähnliche Leistung auch bei Anderen würdigen.

Es ändert nur nichts daran, dass das, was du hast, auf der Arbeit Anderer aufbaut. Du das Haus nicht mit deinen bloßen Händen aus dem Boden gestampft, es wurde einmal von Leuten gebaut, die - wie du sagst - den Arsch nicht hochkriegen. Das Baumaterial wurde von Leuten gefördert und bewegt, die den Arsch nicht hoch kriegen. Und jetzt, da du darin wohnst, fährst du beispielsweise deinen Müll nicht selbst ab. Da du und deine Frau berufstätig sind, wird euer Kind vermutlich tagsüber von Erzieherinnen betreut, die den Arsch nicht hoch kriegen. Leute, die den Arsch nicht hoch kriegen, frisieren deine Haare, stehen zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Kasse der Tanke deines Vertrauens, reinigen die Straßen, auf denen du fährst und, und, und.
Sie erbringen Leistungen, auf die du nicht verzichten kannst, aber sie haben weder deinen Respekt, noch gönnst du ihnen eine Bezahlung, mit dem sie weder jetzt noch später auf Stütze angewiesen sind. Mehr noch, sie sind schuld, sich nicht zu qualifizieren, obwohl es offensichtlich ist, dass sich gar nicht alle qualifizieren dürften, wenn nicht alles zusammenbrechen soll.

Übrigens, du hattest bei der Hausrenovierung praktischerweise Hilfe von deinen Brüdern. Helfer aus dem Familienkreis, die vor Ort sind und auch Zeit haben, sind ein Luxus, den auch nicht jeder für sich in Anspruch nehmen kann - wie überhaupt einigermaßen intakte Familienverhältnisse, von denen du profitiert hast und von denen auch dein Kind profitieren wird.
Du bist bzw. deine Frau ist nicht alleinerziehend. Ihr lebt in keiner strukturschwachen Region. Ihr müsst keine Angehörigen pflegen. Ihr scheint auch bei der genetischen Lotterie ein wenig Glück gehabt zu haben und nicht auf den Kopf gefallen zu sein - und da du noch jung bist, kannst du noch entwickeln, was dir derzeit an Weitsicht fehlt.

Sicherlich gibt es tatsächlich den Einen oder die Andere, die mehr könnten, aber zu träge sind. Es gibt aber auch genug Menschen, die nicht können oder deren Umstände verhindern, dass sie ihr Potential ausschöpfen und *trotzdem* ihren Beitrag leisten, dass die Gesellschaft funktioniert. Um das einzusehen, muss man nicht direkt betroffen sein. Man muss bekanntlich auch keine Kuh sein um zu bemerken, dass die Milch sauer ist.
 
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Es Lindnert mal wieder. Die Leute sind ja nur alle zu blöd und faul, dass sie zuwenig verdienen.

Und nicht vergessen: Nur die marktkonforme Revolution, bei der irgendwelche unsichtbaren (und gut geschmierten) Patschehändchen am Werk sind, wird uns von diesem Unheil erlösen. :hail: :ugly: bonk.gif

Meine Freundin kommt aus einer sozial schwachen Familie,
Rein interessehalber: Neue oder alte Bundesländer?

ganz normalen IT Job
Genau, die IT-Branche. Möglicherweise auch noch ein bestimmter Teil davon. Also der Teilbereich eines Teilbereichs des gesamten Arbeitsmarktes. Weltfremder geht es nicht, die Situation dort auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragen zu wollen. Leute die solche Bolzen raushauen, gehören dringend zur Akkordarbeit (und nur Nachtschicht) am Fließband in den nächsten Schlachthof oder mal für mindestens 5 Jahre am Stück, ohne Möglichkeit rauszukommen, in die Arbeitslosigkeit.

Und als Folge verarmen weite Bereiche der Gesellschaft, es bildet sich Unmut, Rechtsradikale bekommen Auftrieb und es gibt Mord und Totschlag, also das,w as Rechtsradikale immer machen.
Hauptsache es wurden die Reichsten 30% entlastet: Steuer- und Abgabenreformen seit 1998 haben nur die reichsten 30 % entlastet - Hans-Boeckler-Stiftung
Ein Deutschland in dem Neoliberale und Marktradikale gut und gerne leben und der Rest darf in die Röhre gucken.
 
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Es ist eben so, dass viele niedrige Berufsgruppen die Chance verwehrt wird, eine Alterssicherung in Form von einer Immobilie aufzubauen und die Rente unter 1000 € eben nicht wirklich reicht, um ein Leben in würde im Alter zu verbringen.

Wir, die mehr verdienen, würden uns keinen Zacken aus der Krone brechen, all jenen ein wenig mehr zu gönnen.

just my 2 cents
Da kommt halt die Frage auf warum die als "niedrig" angesehen werden?
Warum haben bestimmte Berufsgruppen nicht das Ansehen das sie verdienen?
Und ich stimme dir voll zu... sie sollten auch dementsprechend bezahlt werden.

Ein andere Beruf der sehr schlecht bezahlt wird: Friseure.
Das ist schwere Arbeit. Man muß den ganzen Tag im Stehen arbeiten. Viele Friseurinnen und Friseure haben Rückenprobleme.
Was die Azubis, gerade im Osten da verdienen ist ein Witz.

Sicherlich gibt es tatsächlich den Einen oder die Andere, die mehr könnten, aber zu träge sind. Es gibt aber auch genug Menschen, die nicht können oder deren Umstände verhindern, dass sie ihr Potential ausschöpfen und *trotzdem* ihren Beitrag leisten, dass die Gesellschaft funktioniert. Um das einzusehen, muss man nicht direkt betroffen sein. Man muss bekanntlich auch keine Kuh sein um zu bemerken, dass die Milch sauer ist.
Eben! Alles auf die Eigenverantwortung schieben schafft die Ungerechtigkeiten nicht aus der Gesellschaft.

Und wenn ich dann noch von einigen dazu höre, das wäre eine "Neiddebatte", kommt es mir hoch.:kotz:
 
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Damit beschreitest Du doch vermutlich genau den üblichen, über drei Generationen andauernden Weg aus der Fürsorge zum wohlsituierten Leben. Deine Eltern waren noch angewiesen auf staatliche Hilfe, Du schaffst es, etwas Vermögen aufzubauen, Deine Kinder werden mit Deiner Selbstdisziplin und anderem Wissen eine sehr gute Bildung bekommen und mit Deiner Hilfe leichter bestimmte Ziele erreichen und schlussendlich Dein Vermögen mehren und erst Deine Enkelkinder können dann, wenn alles gut läuft, oder zumindest eines von ihnen in den Bereich des "wohlsituiert" vorstoßen mit mehreren Häusern und der Segelyacht.
Ähm...ich bin Erzieher und verdiene bei einer 30h-Woche rund 1,5k Euro netto. Für einen 30h-Job ist das zwar viel und für mich persönlich reicht das locker, aber wenn ich irgendwann mal Familie haben sollte, ist das nicht mehr viel. Mein "Vermögen" ist dann spätestens um 14:00Uhr des Folgetages aufgebraucht. :ugly:

Übrigens sollen meine Kinder "mein" Vermögen nicht mehren. :) Ich brauche niemanden, der mein Vermögen mehrt. Und selbst wenn ich selbstständig wäre, müssten sich meine Kinder sowieso erstmal beweisen, bevor ich ihnen mein Unternehmen überlassen würde. Und wenn sie das erst gar nicht wollen, ist das auch völlig okay und absolut in Ordnung.

Dann schau Dir doch an, was aktuell passiert. Mein letztes Nachhilfekindchen ist jetzt 23, ist wie ihr Freund in der Ausbildung und sie können nur mit Hilfe jeweils eines Nebensjobs überhaupt überleben, weil die heruntergekommene Wohnung mit 50m² 750,-€ Kaltmiete kostet. Und dann schau Dir an, wer von den hohen Mieten profitiert und wie die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten weiter gehen wird.
Ich weiß ja nicht, in welcher Stadt dein letztes Nachhilfekindchen lebt, aber ich zahle für eine ähnlich große Wohnung (47m²) gerademal 380 Euro. 50k Internetanschluss inklusive. Ist zwar zugegebenermaßen kein "gehobenes" Viertel, in dem ich lebe, aber man sollte seinen Lebenstandard schon seinem Einkommen entsprechend anpassen.

Außerdem gibt es - auch wenn es eine bürokratische Hürde ist (und glaub mir, ich hab das selbst durch) - Unterstützung durch den Staat in Form von Berufsausbildungsbeihilfe oder dem BaFöG (je nach Art der Ausbildung).

Früher verdiente der übliche Geschäftsführer das zehnfache des Arbeiters, heute ist es das hundertfache, Darum geht es ....
Was sind denn "übliche" Geschäftsführer? Ein guter Freund von mir führt einen sehr erfolgreichen Handwerksbetrieb mit dutzenden Mitarbeitern und Auftragen deutschlandweit. Das hundertfache verdient er sicher nicht. Die "üblichen" Geschäftsführer stammen nämlich aus der Arbeiterschicht und nicht aus Großkonzernen.

Im Moment ist die Situation auch noch recht gut. Aber die Richtung ist halt schlecht. Schau dir doch mal die USA an. Wenn hier irgendwann die öffentlichen Schulen komplett die Waffen strecken und die Sozialsysteme noch mehr zusammengestrichen werden, wird es für Leute mit deiner Ausgangssituation schnell richtig hässlich.
Die Situation ist eben nicht recht gut. Ich kenne die Situation sehr gut und im Bildungssektor ist sie katastrophal. Und hässlich war es schon damals für Leute mit meiner Ausgangssituation.

Ich hab auch lange gebraucht, um meinen Arsch zu erheben und mir selbst Disziplin genug anzueignen, um mich durch zu boxen. Aber geschafft habe ich es trotzdem. Und ich würde das auch jedem anderen sagen: Der Wille ist alles. Erst wenn man selbst den Willen dazu hat, kann man auch was packen. Klingt zwar mega klischeehaft, aber Fakt ist einfach: erst dann kann Unterstützung durch wen auch immer überhaupt erst fruchten. Hilfe und Unterstützung durch den Staat, Schulen etc. kann nicht fruchten, wenn die betroffene Person nicht bereit ist, sich von selbst zu bewegen. Und im Zweifelsfall muss man eben auch mal alleine durch. So oder so liegt es aber immer bei jedem selbst. Irgendwann sind wir alle erwachsen und dazu in der Lage, unser Handeln zu reflektieren und ggf. auch mal neu auszurichten.
 
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Ich weiß ja nicht, in welcher Stadt dein letztes Nachhilfekindchen lebt, aber ich zahle für eine ähnlich große Wohnung (47m²) gerademal 380 Euro. 50k Internetanschluss inklusive. Ist zwar zugegebenermaßen kein "gehobenes" Viertel, in dem ich lebe, aber man sollte seinen Lebenstandard schon seinem Einkommen entsprechend anpassen.

In Großstädten wie München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf usw. sind das mittlerweile leider ganz normale Preise...
 
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Rein interessehalber: Neue oder alte Bundesländer?

Im Osten aufgewachsen in mehr oder weniger Armut und lebt jetzt mit mir im Westen.


Genau, die IT-Branche. Möglicherweise auch noch ein bestimmter Teil davon. Also der Teilbereich eines Teilbereichs des gesamten Arbeitsmarktes. Weltfremder geht es nicht, die Situation dort auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragen zu wollen. Leute die solche Bolzen raushauen, gehören dringend zur Akkordarbeit (und nur Nachtschicht) am Fließband in den nächsten Schlachthof oder mal für mindestens 5 Jahre am Stück, ohne Möglichkeit rauszukommen, in die Arbeitslosigkeit.

Habe ich alles hinter mit. Habe bereits auf Bauernhöfen gearbeitet, beim Schächten geholfen usw... :nicken:


Aus meiner Perspektive ist es extrem ungerecht, wenn z. B. der Altenpfleger UNSEREN alten Herrschaften (nicht meinen, die wohnen bei mir bis zum Lebensende) für einen Hungerlohn den Arsch abwischen dürfen.

Ich weiß ja nicht, das trifft bestimmt nicht auf alle zu, aber meine Frau arbeitet in einem Krankenhaus und kennst sich bestens in der Pflege aus. Und gerade was Altenpflege angeht sagt sie und auch jede ihrer Kolleginnen oder Kollegen, dass dort nicht gerade die Hellsten Kerzen auf der Torte arbeiten. Oder um es ganz platt zu sagen, viele sind dort wohl strunzdumm und lassen sich auch mit allem möglichen abspeisen und sagen gegen gar nichts auch nur ein Wort. Ja, was will man da erwarten? Ich selber kann das nicht beurteilen, da ich nicht in der Pflege arbeite, aber ich habe bereits Praktika dort hinter mir, ist zwar schon sehr viele Jahre her, aber wenn ich zurückdenke, trifft das schon zu irgendwie.

So ist das Leben halt einfach. Und mit irgendwelchen sozialistischen Phantasien, dass alle gleich viel haben, kommt man auch nicht weiter, dann geht alles vor die Hunde. Da gibt es Länder als Beispiel für oder man gucke sich mal Berlin an, wie dort die Verhältnisse sind und wer dort regiert. SPD/Grüne/LINKE und die Armutsquote dort ist mit am Höchsten. Oder Bremen, noch stärker von Armut betroffen. Wer regiert? SPD/Grüne/LINKE...
Komisch, dass das gerne so verschriene Bayern aber am wenigsten von Armut betroffen ist.
 
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Da kommt halt die Frage auf warum die als "niedrig" angesehen werden?

Naja, werden sie nicht unbedingt. Aber es ist ein Job, der denen zugute kommt, die nicht mehr für sich selbst sorgen können, ergo ist das nicht wirtschaftlich und es gilt die landläufige Meinung, dass das jeder kann, also ein gefundenes Fressen für die Hartz-IV-Mühlen. Außerdem hat auch da wieder die Privatisierung zugeschlagen.

Alles auf die Eigenverantwortung schieben schafft die Ungerechtigkeiten nicht aus der Gesellschaft.

Ja, die Wahrheit liegt wie fast immer natürlich irgendwo in der Mitte. Ohne was zu tun, kommt man zu nichts, aber nur weil man was tut, muss man noch lange nicht zu was kommen. Und es wird immer ein paar Trittbrettfahrer geben, aber will man deshalb weite Teile der Bevölkerung abhängen? Und wenn man es nur zum Selbstschutz und nicht aus Humanismus tut, denn je größer der Anteil an Leuten ist, die keine Perspektive haben, desto häufiger werden wir so was wie in Halle erleben. Ich habe es schon mal gesagt: Wenn man sehen will, wozu Neoliberalismus führt, schaut man sich einfach die USA an.

Die Situation ist eben nicht recht gut. Ich kenne die Situation sehr gut und im Bildungssektor ist sie katastrophal. Und hässlich war es schon damals für Leute mit meiner Ausgangssituation.

Im Vergleich zu dem, auf das wir zuschlittern, wenn sich die Vermögensverteilung so weiterentwickelt, ist sie noch recht gut, das kann noch viel schlechter werden. Heisst nicht, dass es jetzt gut ist, heisst nur, dass in Zukunft immer mehr Leute "nicht belastbar genug" sein werden, um sich durchzusetzen, ob da jetzt ein Wille da ist oder nicht.

Ich hab auch lange gebraucht, um meinen Arsch zu erheben und mir selbst Disziplin genug anzueignen, um mich durch zu boxen. Aber geschafft habe ich es trotzdem.

Das ist ja auch schön und gut, aber wäre es nicht schöner, wenn das nicht einfacher gewesen wäre und zumindest in Zukunft nicht immer schwieriger wird?

Und überlege bitte noch mal ganz genau, ob du das wirklich ganz alleine hinbekommen hast und ob nicht doch an einigen Ecken irgendwas hätte schiefgehen können, ohne dass du was dafür gekonnt hättest.

...und lassen sich auch mit allem möglichen abspeisen und sagen gegen gar nichts auch nur ein Wort.

Vermutlich schon vom Hartz-IV-Leben und dem Arbeitsamt ordentlich gedeckelt und entwürdigt worden.

So ist das Leben halt einfach. Und mit irgendwelchen sozialistischen Phantasien, dass alle gleich viel haben, kommt man auch nicht weiter, dann geht alles vor die Hunde.

Gesprochen wie ein wahrer Sozialdarwinist! Aber du willst uns doch auch einfach missverstehen, da fühlt man sich fast wie der alte Hotte.

Was wir sagen: Es wäre gut, wenn die, die sehr viel oder sogar extrem viel Geld haben, etwas stärker belastet werden würden, so dass wir nicht bald alle vor dem Geldadel kriechen müssen, ganz egal, wie "belastbar" wir sind und das es gut wäre, wenn nicht immer größere Teile der Bevölkerung vom aktuellen Wirtschaftssystem abgehängt würden.

Was du hörst: Man sollte allen, die ein bisschen mehr haben, alles wegnehmen und es irgendwelchen faulen Asozialen in den Hintern pusten. Man hat irgendwie auch das Gefühl, dass du denkst, dass alles, was du abgeben musst nur irgendwelchen anderen zugute kommt. Dabei kommt der allergrößte Teil dir selbst zugute.

Noch kann man sich einigermaßen gut durchsetzen, wenn man sich ranhält und ein klein bisschen Glück hat. Aber wenn irgendwann alles irgendwelchen riesigen Konzernen gehört, die alle anderen Firmen kaputtmachen oder aufkaufen und die in der Hand von ein paar tausend Leuten sind, dann will ich mal sehen, wie sich da noch irgendeiner gegen durchsetzt. Da können Leute wie dein selbstständiger Freund auch irgendwann einpacken und wenn sie 200h pro Woche arbeiten wie ein Tier.
 
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Vermutlich schon vom Hartz-IV-Leben und dem Arbeitsamt ordentlich gedeckelt und entwürdigt worden.
Zumal die Folgen von Arbeitslosigkeit, vorallem Langzeitarbeitslosigkeit, seit Jahrzehnten sehr gut erforscht sind: Die Arbeitslosen von Marienthal – Wikipedia
Ebenso das es bestimmte Gruppen gibt, die besonders davon betroffen sind:
Familie: Alleinerziehende sind haeufiger arbeitslos | ZEIT Arbeit
Insgesamt musste mehr als jeder dritte Alleinerziehende (36 Prozent) Hartz-IV-Leistungen beziehen, darunter auch viele Erwerbstätige. In der Gesamtbevölkerung war es nur jeder zehnte Haushalt (9,4 Prozent).

"50 Prozent aller schwer oder chronisch psychisch Kranken sind arbeitslos."
DGB | Schwerbehinderte: Arbeitslosigkeit weiter ueber dem Durchschnitt


Im Osten aufgewachsen in mehr oder weniger Armut und lebt jetzt mit mir im Westen.
Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland – Wikipedia
Bildungschancen sind auch regional unterschiedlich, beispielsweise im Vergleich zwischen Ost- und West-Deutschland. In Westdeutschland sind die Chancen, ein Gymnasium zu besuchen, für ein Kind aus der oberen Dienstklasse (Akademiker in hohen Positionen) 7,26-mal größer und für ein Kind aus der unteren Dienstklasse 4,20-mal größer als die Chancen eines Facharbeiterkindes (ebd.).
Bei diesen Angaben ist zu berücksichtigen, dass die Chancen von Kindern von an- und ungelernten Arbeitern und Landarbeitern noch geringer sind als die der Facharbeiterkinder, jedoch weder von den PISA- noch von den IGLU-Studien im Direktvergleich ausgewertet wurden.
In Ostdeutschland ist die Ungleichheit der Lebenschancen kleiner. Hier ist die Chance eines Kindes aus der oberen Dienstklasse 3,89-mal so groß wie die eines Facharbeiterkindes und die Chance eines Kindes aus der unteren Dienstklasse ist 2,78-mal so groß.
Die Vermutung, dass dies an einem hohen Ausländeranteil in Westdeutschland und an einem vermeintlich „bildungferneren“ Hintergrund von Ausländern liege, wurde überprüft und konnte nicht bestätigt werden:[
Da hatte man wohl Glück gehabt, dass man in dem Teil von Deutschland geboren und aufgewachsen ist, in dem das Bildungsmonopol der privilegierten Klasse zumindest teilweise gebrochen ist und es eine recht gute flächendeckende vorschulische Betreuung gibt. Auch wenn das kein Garant dafür ist, dass man mal kein Niedriglöhner sein wird: Jeder dritte Ostdeutsche erhaelt trotz Vollzeitjob nur Niedriglohn - manager magazin

Komisch, dass das gerne so verschriene Bayern aber am wenigsten von Armut betroffen ist.
Das soll doch wohl ein Witz sein?
AWO: Armut in Bayern nimmt zu | PNP Plus
Armut in Bayern: Mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche bedroht | Bayern
 
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Da hatte man wohl Glück gehabt, dass man in dem Teil von Deutschland geboren und aufgewachsen ist, in dem das Bildungsmonopol der privilegierten Klasse zumindest teilweise gebrochen ist und es eine recht gute flächendeckende vorschulische Betreuung gibt. Auch wenn das kein Garant dafür ist, dass man mal kein Niedriglöhner sein wird: Jeder dritte Ostdeutsche erhaelt trotz Vollzeitjob nur Niedriglohn - manager magazin

Na dann zeigt meine Frau ja bestens, dass es eben auch anders geht, wenn man will. Denn wie ich geschrieben habe, kommt sie aus dem Osten und wohnt nur hier im Westen jetzt, weil wir zusammen gezogen sind. Erarbeitet hat sie sich alles im Osten.


Was soll ein Witz sein? Deine Quellen? Die belegen doch gar nichts. Bayern steht trotzdem noch am Besten da, während die anderen wesentlich schlechter sind. Die Armutsgefährungsquote in Bayern liegt bei ~12%, während das linke Berlin bei über 19% liegt und das linke Bremen mit 22,6% Spitzenreiter ist.

Armut in Deutschland: Ost-Bundeslaender schliessen bei Einkommen zu Westen auf - WELT

Was wir sagen: Es wäre gut, wenn die, die sehr viel oder sogar extrem viel Geld haben, etwas stärker belastet werden würden.

Ist bereits der Fall, auch wenn es dir nicht passt. Das Beispiel aus meiner Familie, wo über eine Millionen Euro an Steuern jedes Fahr fällig werden. Der durchschnittliche Bürger hat 2017 9.235€ Steuern
bezahlt. Das heißt, dass er mit seiner Firma pro Jahr so viele Steuern zahlt, wie der Durchschnittsbürger in ~108 Jahren, spricht pro Jahr so viel wie der Normalverdiener sein Leben lang nicht. Und das Jahr für Jahr. Und jetzt gibt es noch so Experten, die das noch mehr versteuern wollen. Solche Experten sitzen bereits in den oben genannten Bundesländern und wirtschaften alles kaputt. Braucht kein Mensch.
 
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Ich weiß ja nicht, das trifft bestimmt nicht auf alle zu, aber meine Frau arbeitet in einem Krankenhaus und kennst sich bestens in der Pflege aus. Und gerade was Altenpflege angeht sagt sie und auch jede ihrer Kolleginnen oder Kollegen, dass dort nicht gerade die Hellsten Kerzen auf der Torte arbeiten. Oder um es ganz platt zu sagen, viele sind dort wohl strunzdumm und lassen sich auch mit allem möglichen abspeisen und sagen gegen gar nichts auch nur ein Wort. Ja, was will man da erwarten? Ich selber kann das nicht beurteilen, da ich nicht in der Pflege arbeite, aber ich habe bereits Praktika dort hinter mir, ist zwar schon sehr viele Jahre her, aber wenn ich zurückdenke, trifft das schon zu irgendwie.
Es gibt examinierte Altenpfleger und Pflegehilfskräfte.
Ich habe examinierte Altenpfleger in meinen Freundeskreis und die sind alles andere als doof.

Ich bin selber eingeschränkt erwerbstätig und arbeite seit 11 Jahren in einer Behindertenwerkstatt.
Nur noch halbe Tage.
 
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Komisch, dass das gerne so verschriene Bayern aber am wenigsten von Armut betroffen ist.
Und Bayern hat das natürlich alles im Alleingang gemeddlet und nicht etwa durch glückliche Fügungen der Geschichte...
Siehe den Zustrom von Menschen aus den mitteldeutschen Raum, bis zum Bau der Mauer. Auch wenn man sich heute verwundert die Augen reiben mag, aber der war mal ein wirtschaftliches Schwergewicht und Zentrum in Sachen Chemie -und Maschinenbau sowie, damals gab es halt noch keine Computer, Tabellier- und Büromaschinen gewesen. Das zeigte sich auch darin, dass in eben diesen Raum, ein Großteil der Hauptstrecken recht früh durchgängig elektrifiziert war. Dazu kam dann noch die Vertriebenengruppe der Sudetendeutschen, welche aus den stark industralisierten Gegenden Böhmen und Mähren stammten und sich größtenteils im süddeutschen Raum und Österreich niederließen. Der Rest durfte sich mit den Vertriebenen aus den vorallem durch Landwirtschaft und Bergbau geprägten Gebieten Schlesien und Ostpreußen vergnügen. Dazu gesellte sich seit Gründung der Bundesrepublik ein erkleckliches Sümmchen an Direktinvestitionen aus Bundesmitteln für den Bereich Forschung und Entwicklung, u.a. im Bereich Auto, nach Bayern (und Baden Württenberg).

Na dann zeigt meine Frau ja bestens, dass es eben auch anders geht, wenn man will. [...] Erarbeitet hat sie sich alles im Osten.
Bravo, wie von dir komplett ausgeblendet wird, dass dieses erarbeiten eben auch an den von mir geschilderten Rahmenbedingungen gelegen hat und das es eben nicht ihr alleiniger Verdienst ist, sondern dieser entscheidend durch das Umfeld mitbestimmt wird. Denn jeder Mensch startet mit unterschiedlichsten Voraussetzung in die Gesellschaft. Damit meine ich nicht nur die körperlichen und geistigen Fähigkeiten, sondern ebenso die soziale Schicht und das Elternhaus in das man hineingeboren wird. Dazu kommen dann noch Faktoren wie gut die vorschulische Betreuung in Form von Kinderkrippen und -gärten und wie stark die Bildungsbenachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft ausgeprägt ist. Die sich daraus ergebende Sozialisation sorgt wiederrum für eine bestimmte Ausstattung mit kulturellen, sozialen, ökonomischen und symbolischen "Kapital", welches wiederrum Einfluss auf den gesamten zukünftigen Lebenslauf und -weg hat, sowie das der Kinder. (Aber da ist man wieder bei dem Punkt, wie sich soziale und gesellschaftliche Verhältnisse reproduzieren.)
Daher ist diese: "Man muss nur hart schaffen gehen, dann schafft man auch was"-Einstellung nicht nur reichlich naiv, sondern ignoriert in trumpetischer Manier die eben genannten Einflüße komplett, sowie die Erkenntnisse der Armutsforschung und was für physische und psychische Folgen die Langzeitarbeitslosigkeit auf den Menschen hat.


Und wenn du mal Abgründe erleben willst: Schau dir Kinder aus total zerrütteten Familien an, wo bei den Eltern der Tag mit einer Flasche Schnaps oder irgendwelchen anderen Drogen beginnt und mit einer Prügelorgie endet und die Kinder irgendwie zusehen müssen, das sie über die Runden kommen. Aber sowas will man als sozial-ignoranter Neureicher natürlich nicht sehen bzw. handelt nach dem Grundsatz "selber Schuld, sie hätten sich halt mal Aktien kaufen und irgendetwas mit IT machen sollen". Fast so, als ob man es sich aussuchen kann, in was für Verhältnisse man hineingeboren wird. Ekelhaft dieses nach unten treten und nach oben buckeln.

Und jetzt gibt es noch so Experten, die das noch mehr versteuern wollen.
Und schon wieder das Klagelied von den armen Reichen und Unternehmen, die angeblich zu sehr geschröpft werden. Das entbehrt schon deswegen nicht einer gewissen Ironie, weil die durchschnittliche kombinierte Belastung aus Körperschaftssteuer, Soli und Gewerbesteuer von 59,27% im Jahr 1991, auf mittlerweile 29,83% gesunken ist und die Reichsten 30% entlastet wurden. Wenn man sich dann noch vom Statistischen Bundesamt die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Arbeitsunterlage Investitionen anschaut, so ist die Nettoinvestitionsquote von 9,2% im Jahr 1992 auf 2,2% im Jahr 2017 zurückgegangen. Also von rund 85 Milliarden Euro auf rund 20 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum hat sich das BIP verdoppelt sowie die Gewinne deutscher Kapitalgesellschaften verdreifacht. Vollgefressen und fett ist die Wirtschaft, während gleichzeitig die Infrastruktur seit über zwei Jahrzehnten auf Verschleiß gefahren wird und notwendige Investitionen, auch im Bereich Bildung und Soziales, nicht getätigt werden, weil man ja angeblich die Unternehmen und Reichen zu sehr schröpfen würde. Vom für Schröder "besten Niedriglohnsektor" will ich da noch nichtmal anfangen.
 
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Bravo, wie von dir komplett ausgeblendet wird, dass dieses erarbeiten eben auch an den von mir geschilderten Rahmenbedingungen gelegen hat und das es eben nicht ihr alleiniger Verdienst ist, sondern dieser entscheidend durch das Umfeld mitbestimmt wird. Denn jeder Mensch startet mit unterschiedlichsten Voraussetzung in die Gesellschaft.

Sag mal, liest du überhaupt hier mit, was geschrieben wird? Meine Frau stammt aus einer Familie, in der die Mutter 3 Kinder alleine versorgen musste als Arzthelferin, die hat in ihrer Ausbildung mehr als die Hälfte vom Gehalt abgedrückt. Trotzdem musste auch da niemand aufstocken, meine jetzige Frau hat das freiwillig gemacht.

Von daher lese ich deinen Post gar nicht weiter, wenn die vorherigen Posts nicht mal gelesen bzw. verstanden werden. Opferrolle ist halt immer einfacher.
 
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Sag mal, liest du überhaupt hier mit, was geschrieben wird? Meine Frau stammt aus einer Familie, in der die Mutter 3 Kinder alleine versorgen musste als Arzthelferin, die hat in ihrer Ausbildung mehr als die Hälfte vom Gehalt abgedrückt.

Und die Mutter, war die gewalttätig, drogenabhängig oder hat die Kinder einfach so verwahrlosen lassen? Ich frage mich manchmal, ob du die Aussagen hier einfach nicht verstehen willst, weil sie an deiner absoluten Selbstgerechtigkeit kratzen.

Von daher lese ich deinen Post gar nicht weiter, wenn die vorherigen Posts nicht mal gelesen bzw. verstanden werden. Opferrolle ist halt immer einfacher.

Da kommt wer mit statistischen Fakten statt einem Sammelsurium an anekdotischen Einzelfällen? Schnell die Scheuklappen auf und dreimal das Mantra runterbeten! "Opferrolle ist halt immer einfacher. Opferrolle ist halt immer einfacher. Opferrolle ist halt immer einfacher."
 
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Die „statistischen Fakten“ hatten den Post davor schon nichts zur Sache getan, da an der Kernaussage vollkommen vorbei. In der Schule wäre das Thema verfehlt 6 setzen. :)

Lebt halt weiter in eurer sozialen Bubble. Wird sowieso immer eine Bubble bleiben. Wie eure Ideen Ansichten in der Realität aussehen, guckt euch entsprechend Länder/Bundesländer an. Total am Boden.

Allein diese Ironie, dass man in den „sozialen“ Bundesländern die höchste Gefahr hat, zu verarmen. Herrlich. :D
 
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Die „statistischen Fakten“ hatten den Post davor schon nichts zur Sache getan, da an der Kernaussage vollkommen vorbei. In der Schule wäre das Thema verfehlt 6 setzen. :)

Nein, du verschließt dich nur dem Zusammenhang oder verstehst ihn wirklich nicht.

Lebt halt weiter in eurer sozialen Bubble. Wird sowieso immer eine Bubble bleiben.

Das gab es schon ein paar mal, dass sich privilegierte in ihrer Position extrem sicher gefühlt haben.

Wie eure Ideen Ansichten in der Realität aussehen, guckt euch entsprechend Länder/Bundesländer an. Total am Boden.

Du hast scheinbar immer noch nicht den Unterschied zwischen Sozialismus und Sozialdemokratie verstanden. Oder willst nicht. Keine Ahnung.

Allein diese Ironie, dass man in den „sozialen“ Bundesländern die höchste Gefahr hat, zu verarmen. Herrlich. :D

Ja, kann gar nicht daran liegen, dass das Stadtstaaten oder Länder in der ehemaligen DDR oder quasi beides sind.
 
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Ich weiß ja nicht, das trifft bestimmt nicht auf alle zu, aber meine Frau arbeitet in einem Krankenhaus und kennst sich bestens in der Pflege aus. Und gerade was Altenpflege angeht sagt sie und auch jede ihrer Kolleginnen oder Kollegen, dass dort nicht gerade die Hellsten Kerzen auf der Torte arbeiten. Oder um es ganz platt zu sagen, viele sind dort wohl strunzdumm und lassen sich auch mit allem möglichen abspeisen und sagen gegen gar nichts auch nur ein Wort. Ja, was will man da erwarten? Ich selber kann das nicht beurteilen, da ich nicht in der Pflege arbeite, aber ich habe bereits Praktika dort hinter mir, ist zwar schon sehr viele Jahre her, aber wenn ich zurückdenke, trifft das schon zu irgendwie.

So ist das Leben halt einfach. Und mit irgendwelchen sozialistischen Phantasien, dass alle gleich viel haben, kommt man auch nicht weiter, dann geht alles vor die Hunde. Da gibt es Länder als Beispiel für oder man gucke sich mal Berlin an, wie dort die Verhältnisse sind und wer dort regiert. SPD/Grüne/LINKE und die Armutsquote dort ist mit am Höchsten. Oder Bremen, noch stärker von Armut betroffen. Wer regiert? SPD/Grüne/LINKE...
Komisch, dass das gerne so verschriene Bayern aber am wenigsten von Armut betroffen ist.

Nun, zunächst "So ist das Leben halt einfach" ist mir zu einfach.

Eine Welt, die den Ist-Zustand aufrecht erhält, wird früher oder später ohne Anpassungen scheitern - die Geschichtsbücher sind voll davon, leider liest die keiner mehr...

Konkret, ein ganzheitlicher Ansatz wäre hilfreich in der Diskussion.

Deine oder die gesellschaftliche Erwartungshaltung beim Beispiel Altenpflege ist: Ordentliche, professionelle u. u. sogar "liebevolle" Pflege der Verwandschaft.

Ist-Zustand: Billigste, um deinen Begriff aufzunehmen "strunzdumme" Hilfskräfte ohne Ausbildung wurschteln unter strengem Zeitmanagement ihre arbeit lieblos herunter.

Diese maximal angelernte Kräfte verdienen gerade so genug, dass sie ihre Miete und den Schnapps bezahlen können, von einer Altersvorsorge weit und breit nix zu sehen.

spätestens nach 45 Jahren liegen sie, ob sie es wollen oder nicht, dem Sozialsystem auf der Tasche, weil die Rente im Zweifel kaum die Miete stemmen kann.

Resultat für dich persönlich:
Deine Oma liegt im Zweifel tagelang in der eigenen Pisse und du fragst dich warum und vor allem warum du mit deinen Steuern genau die im Alter durchfüttern musst.

Extremresultat für dich persönlich:
Eventuell stellst du dir die gleiche Frage, wenn du im Alter in deiner Pisse liegst und wie aktuell von deiner Rente recht genau jedem Monat ca. 3000 € zusätzlich abdrücken musst, nur damit du dort liegen darfst.

Wirst du so viel Rente bekommen?

Ich schon, könnte mir also egal sein, ist es mir aber nicht.


Wäre es nicht besser,

der besagte Altenpfleger geht Dank gerechtem Gehalt hochmotiviert zur Arbeit, hat die Chance, sein kleines Glück in einer selbst finanzierten Eigentumswohnung zu finden und liegt im Alter eben nicht Vater Staat auf der Tasche?

Und das Ganze für vielleicht lächerliche 1 oder 2% höhere Mehrwertsteuer oder entsprechenden Krankenkassenbeitrag oder sonst was?

Einfach mal darüber nachdenken...


Und, da ich seit nunmehr 30 Jahren in Bayern arbeite, mein eigenes Büro habe:

Das hat gar nix mit der CSU zu tun. Bremser vor dem Herren. Nur Eigeninitiative von Zugezogenen und Einheimischen,
die in 50 Jahren aus dem ärmsten Bundesland mit sehr viel Förderung und Geld aus den jetzigen Armenhäusern der Republik aus einem Bauertöpelbundesland eine florierende Wirschaftsregion gemacht haben.
Wenn es nach der CSU ginge, würden hier immer noch kleinbäuerliche Strukturen herrschen.
Treiber waren die stets SPD regierten Städte München und Nürnberg und der Zufall, dass zwei große Autobauer in Bayern Milliarden an Geld ins Land gespült haben.
 
AW: Killerspieler als Terroristen: Seehofer fühlt sich absichtlich missverstanden

So ist das Leben halt einfach. Und mit irgendwelchen sozialistischen Phantasien
So ist das Leben und dagegen muss vorgegangen werden
Cum-Ex-Prozess: Wie Banker und Investoren die Staatskasse pluenderten - SPIEGEL ONLINE

Das sind die Betrüger, wegen denen Geld für Bildung fehlt und das sind die Menschen wegen denen ich meine, dass alle 200Jahre eine Runde Guillotine notwendig ist. Das hält sich dann drei Generationen in den Köpfen, die vierte hat es vergessen, die fünfte wird wieder frech und gegen die sechste muss man hart vorgehen.
 
AW: Killerspieler als Terroristen: Seehofer fühlt sich absichtlich missverstanden

Das sind die Betrüger, wegen denen Geld für Bildung fehlt und das sind die Menschen wegen denen ich meine, dass alle 200Jahre eine Runde Guillotine notwendig ist.

Da wäre ich vorsichtig. In der Geschichte landeten diejenigen, die am lautesten nach der Guillotinen-Justiz gerufen haben, zumeist direkt danach selbst unter derselben. Gewalttätige Revolutionen haben eine Tendenz, ihre Kinder zu fressen.

Was letzten Endes ein weiterer Grund ist, die Schere nicht noch weiter auseinander gehen zu lassen.
 
AW: Killerspieler als Terroristen: Seehofer fühlt sich absichtlich missverstanden

Das sind die Betrüger, wegen denen Geld für Bildung fehlt und das sind die Menschen wegen denen ich meine, dass alle 200Jahre eine Runde Guillotine notwendig ist. Das hält sich dann drei Generationen in den Köpfen, die vierte hat es vergessen, die fünfte wird wieder frech und gegen die sechste muss man hart vorgehen.

Oh man, nein, bei solchen kruden Ansichten poste ich hier gar nichts mehr. Das ist ja zum Fremdschämen gruselig, diese radikalen Ansichten. Das hat mit politischer Mitte gar nichts mehr zu tun.
 
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