Wissenschaftler sind so furchtbar fehlgeleitet von ihrer eigenen Arroganz, dass sie nur ihre eigenen wahnsinnigen Ideen interessieren, nicht aber die Konsequenzen die damit einhergehen.
Die Idee eine (aus gutem Grunde) ausgestorbene Spezies wiederzubeleben, kann nur zu Problemen für das empfindliche Öko-System führen.
Der "gute Grund" war, zumindest in letzter Instanz mit hoher Wahrscheinlichkeit
Homo sapiens und im Gegensatz zu z.B. genetisch kreierten Mais-, Raps- und Sojavarianten (guten Appetit beim argentinischen Rindersteak) ist die unkontrollierte, zu spät bemerkte Ausbreitung und Massenvermehrung von Mammuts in freier Wildbahn wohl vorerst nicht zu befürchten.
Dazu: Ist das nicht eine wahnsinnige Ironie? Gerade die Wissenschaft ist doch dafür bekannt, die Prinzipien der Evolution zu propagieren.
Wissenschaft propagandiert gar nichts. Wissenschaft schaft wissen = forscht, das steht sogar ausdrücklich im Namen. Propaganda betreiben Einzelpersonen und vor allem Medien.
Wie kann es dann sein, dass ausgerechnet die Wissenschaft jetzt in seliger Arroganz schwelgt und eine ganz neue Art des Kreationismus schafft, in welcher die Wissenschaft Gott ist?
Wie das praktisch sein kann, wirst du im passenden Nature oder Science paper nachlesen. Wie es finanziell sein kann, musst du die (vermutlich) Drittmittelgeber fragen - da kommt dann vielleicht auch die Sensationsgier ins Spiel.
Arroganz und Kreationismus kommen höchstens ins Spiel, wenn einer der Wissenschaftler mal eine richtig pointierte Reaktion auf die Behauptung "Gott alle Arten geschaffen" fallen lassen will
Dann heißt es nicht: "Denke doch nur an die Konsequenzen usw."
sondern "Juhu, Ruhm, Geld für die Forschung und eine weitere Erkenntnis (klammern wir mal den Nutzen aus

) die in den Fach- und Geschichts-büchern dieser Welt steht

"
Bitte 2-3 Dinge trennen:
1. Die meisten Grundlagenforscher wären verdammt froh darüber, wenn Geld nicht an Medienwirksamkeit gebunden wäre
2. Die wenigsten sind an Ruhm außerhalb der Forschergemeinschaft interessiert
3. Sehr viele dagegen an Erkenntniss - aber hier greift 1.: Wer heutzutage Grundlagenforschung finanziert bekommen will, der kommt kaum noch ohne Show aus.
genetik ist halt kein legobauskasten mit anleitung.
Und Klonieren ist keine Genetik (sondern eher Zell-/Entwicklungsbiologie). Das wird gern in einen Topf geschmissen, dabei wird beim klassischen Klonen keinerlei Einfluss aufs Erbgut genommen.
Dabei ging es dann immer nur um Ruhm und Geld. Sei es der Piltdown Mensch (den jeder Amateur von der Straße sofort identifizieren konnte. Die Wissenschaft aber auch nicht nach 20 Jahren), die Globale Erkaltung oder die Globale Erwärmung.
Hauptsache irgendetwas entdeckt, was gut Schlagzeilen macht und natürlich 95% der Menschen sofort abkaufen (die Geschichte vom Jungen der ständig und unbegründet Wolf schreit scheint für die Wissenschaft wie auch für die Politik ja nicht zu gelten).
Die Wissenschaft ist die Medienhure no 1.
Ich verbitte mir diese Diskreditierung.
Der Piltdownfund wurde sehr früh angezweifelt und zumindest außerhalb der englischsprachigen Welt als wissenschaftlich unbedeutendes Kuriosum abgetan. Dass es 40 (nicht 20) Jahre (darunter 2 Weltkriege, in denen man besseres zu tun hatte) dauerte, bis eine Fälschung zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, lag an der fehlenden Verfügbarkeit physikalischer Datierungsmethoden zum Zeitpunkt des Fundes. Der Amateur von der Straße, der Zweifelsfrei ein 500 Jahre altes Artefakt von einem 50000 Jahre alten unterscheiden konnte, ist irgendwie nie zur Tür herreinspaziert. Zweifel anmelden und hinter behaupten "ich habs ja immer gewusst" ist leicht - und das können auch viele Wissenschaftler von sich behaupten. Klarheiten schaffen ist das, was man können muss.
Was die mediale Verwertung angeht: Es gibt einige sehr, sehr, sehr wenige Wissenschaftler, die sich gern im Rampenlicht sehen. Warum sollten die da auch seltener sein, als unter Putzfrauen?
Der Rest dagegen beschäftigt sich mit seiner Arbeit und was Medien dann daraus machen, hat selten was mit der wissenschaftlichen Situation zu tun. Der ach-so-berühmte Fehler mit der globalen Abkühlung und sich anbahnenden Eiszeit war die Meinung einiger weniger Wissenschaftler in den 70ern, die afaik nicht mal größere Anstrengungen unternommen haben, die Theorie zu verbreiten. Aber es gab ein paar Journalisten, die 1A Schlagzeilen in der Story gerochen haben - und bis heute stehen Wissenschaftler vor dem Problem, dass "Amateure von der Straße" ihnen die Glaubwürdigkeit absprechen wegen Fehlern, die Reporter begangen haben.
Die von dir genannte Klimaerwärmung ist sogar ein Beispiel gegen deine eigene Behauptung. In wissenschaftlichen Kreisen wird die seit 20+Jahren disktuiert. In den Medien ist sie, seitdem ein gescheiterter Politiker die Methoden Michael Moores mit einem echten Problem gekreuzt hat.
"Hauptsache irgendwas entdecket", was "95% der Menschen" "sofort abkaufen" sieht nun wirklich anders aus.
Wahrscheinlich hängt es auch damit zusammen, dass Sachverhalte immer komplexer werden und die Menschen sie nicht verstehen und deswegen immer skeptischer bzw. misstrauischer gegenüber der Wissenschaft werden, da die Erkenntnisse immer schwerer zu erklären sind. Sodass die Leute am Ende teilweise nur noch einzelne Informationshäppchen mitkriegen und dann ihr eigenes Weltbild daraus zusammenreimen.
Viel schlimmer:
Die Sachverhalte sind so komplex geworden, dass es mehr als 10 Minuten dauern würde, sie auch nur in Grundzügen wiederzugeben - aber es dauert weniger als 5 Minuten, einen haltlose Behauptung aufzustellen, die die wissenschaftlichen Fakten als Lüge darstellt.
Ergebniss: Die Leute bilden sich ihr Weltbild anhand einfacher Märchenzähler, weil ihnen die Wahrheit (oder auch nur das Aufzeigen der Fehler der Märchenzähler) zu viel wäre. Im Youtubezeitalter kommen Verschwörungstheoretiker mit Dingen durch, die selbt 3 Minuten Online-Recherche entkräften würden. (ich empfehle den hiesigen Thread zu 9/11...)
Die Theorie des Kreationismus passt vollständig in 4 Worte.
Für den Grundgedanken der Evolution braucht man 4 Sätze.
Darwins Entstehung der Arten hat in der kürzesten Fassung afaik >400 Seiten und um den aktuellen Stand der Wissenschaft auch nur grob abschätzen zu können, müsste man noch 40 weitere Bücher draufpacken.
Das merkwürdigste (und problematischste) ist, dass Menschen, die zu blöd sind, ihre Wohnung effizient zu lüften und zu beheizen, der Meinung sind, sie könnten die Mechanismen der globalen Klimaentwicklung besser abschätzen, als tausende von Experten, die sich seit Jahrzehnten über nichts anderes Gedanken machen und die Ausrüstung zur Verfügung haben, bei denen so manch Kritiker vergeblich nach dem Einschaltknopf suchen würde.
Nochmal wegen dem Sensationsjournalismus:
Ich denke mal, dass das teils teils ist, d.h. es gibt Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse fälschen, um sich rühmen zu können. Wenn das allerdings dann auffliegt, geht dann der Ruf der ganzen Wissenschaft oder eines Teilgebietes den Bach runter (um es mal überspitzt auszudrücken) und das nur, weil ein paar unbedingt Ruhm ernten wollten.
Das ist nicht überspitzt. Z.T. muss ein Wissenschaftler nicht mal irgendwas verwerfliches machen, sondern nur etwas, das Ausstehende so umdeuten können und schon liegt die Glaubwürdigkeit am Boden. Siehe Climategate.
Echte Fehler greifen z.T. sogar fachübergreifend. Z.B. sehen sich sämtliche Naturwissenschaftler, die die klimatischen Grundlagen für den IPCC zusammentragen, jetzt mit Misstrauen konfrontiert, weil ein Wirtschafts?Geistes?-wissenschaftler, der am auf diese Daten aufbauenden Teil des Berichtes gearbeitet hat, einen Zahlendreher übersah.
Personen, die tatsächlich druch kriminelle Energien auffallen (und die Wissenschaftspolitik ist mitlerweile ziemlich gut darauf optimiert, dass sie Fälschungen belohnt und Erkenntnisse als Nebensache behandelt), spielen für die Öffentlichkeit dagegen so gut wie keine Rolle. Das höchste der Gefühle war der koreanische Genetiker, der vor ein paar Jahren aufgeflogen ist. Der hat es mal ans Ende der Nachrichten geschafft...
Dutzende weitere Fälle dürften dem Laien vollkommen unbekannt - denn wer heutzutage Berichte fälscht oder schönt (und nicht im Auftrag eines Unternehmens arbeitet...), der macht das nicht, um in BILD und Spiegel aufzufallen.
Auf der anderen Seite sind dann halt die Medien, die nur das publizieren, das eine hohe Quote und viele Verkäufe bringt. Wenn man jetzt z.B. sowas veröffenlicht wie: Japaner klonen Mammut
Dann bringt das mehr vom Verkauf her als wenn man über irgendein Enzym berichtet, über das man neue Erkenntnisse gewonnen hat, die man nur mit entsprechender Bildung verstehen kann.
Sowas steht dann wiederum mehr in den Wissenschaftsmagazinen , bei denen dann hoffentlich mehr das Wissen als die Sensation zählt. (Natürlich kann auch beides eintreten

).
(Ich hoffe, dass zwei Jahrgänge Spektrum der Wissenschaften (zumindest zum Teil

) dazu zählen, die ich hier als geschenktes Abo stehen habe

, denn da braucht man eine Weile, um die zu verstehen

).
Spektrum der Wissenschaft geht z.T. - die sind zwar auch auf Sensation aus, aber im Gegensatz zu P.M. und Konsorten suchen sie die primär aus bestehenden Fakten raus.
Als Beispiel für die Sensationsgier der Medien fällt mir nur immer wieder eine Studie ein, die ich vor einigen Jahren mal gesehen habe (dass ich mir den Namen nicht gemerkt habe, ärgert mich bis heute. Aber den Stichworten ist sie auch nicht wiederzufinden - dafür haben die Medien gesorgt...). Für die hatte man sich knapp tausend representativ ausgewählte, hochwertige wissenschaftliche Berichte und afaik fast zweitausend Artikel in populären Medien rausgesucht, alle zum Thema Klimaerwärmung. Ergebniss: es war kein einziges wissenschaftliches Paper dabei, dass den Klimawandel als wiederlegt ansah und die paar, die Zweifel erhoben, konnte man an einer Hand abzählen. In den Medien dagegen waren es fast 50%, denen zu Folge "Klimawandel" gänzlich unbewiesen sogar eine komplette Lüge wäre.
Skandale verkaufen sich eben.