Jurassic Park wird Wirklichkeit

@ruyven_macaran

Dass der Mensch der Grund für das Aussterben der Mammuts ist, wurde schon längst ausgeräumt. Die genauen Hintergründe stehen noch nicht fest. Aber Überjagung wird spätestens seit 2009 so gut wie vollends ausgeschlossen.

Und dass der Piltdown Mensch nie besonderes Interesse ausländischer Wissenschaftler erhalten hat, kann ja jetzt jeder behaupten.

Fakt ist einfach, dass mehrere private Invididuen bereits kurz nach der Öffentlichmachung des Fundes Zweifel angemeldet haben.

Ähnlich war es mit der Globalen Erkaltung und ähnlich ist es auch heute noch mit der Globalen Erwärmung.

Immer sind es die Wenigen, die intellektuell über die Massen/den Konsent triumphieren. So wird es auch hier sein, wenn dann gleichzeitig mit dem ersten geklonten Mammut auch gleich eine ganze Reihe von Problemen auftaucht. Im geringsten Falle stirbt der Mammut einfach kurz nach seiner "Erschaffung", im schlimmsten Fall bringt er einen ganzen Stamm neuer Viren mit sich.
 
Dass der Mensch der Grund für das Aussterben der Mammuts ist, wurde schon längst ausgeräumt. Die genauen Hintergründe stehen noch nicht fest. Aber Überjagung wird spätestens seit 2009 so gut wie vollends ausgeschlossen.

Quelle?
Die am längsten überlebenden Populationen wurden meines Wissens nach zusammen mit Spuren von Mammutjagd gefunden.

Und dass der Piltdown Mensch nie besonderes Interesse ausländischer Wissenschaftler erhalten hat, kann ja jetzt jeder behaupten.

Tut aber keiner.
Ich hab nur gesagt, dass er nach einiger Zeit keine wissenschaftliche Bedeutung mehr hatte. Interesse hat ein Fund mit soviel Potential sicherlich großes hervorgerufen. Aber als klar wurde, dass er sich nicht in durch wesentlich mehr Funde belegte Abstammungslinien einfügt, wurde er als Sackgasse aufs Abstellgleis geschoben.
Was sollte man auch sonst machen? Hinstellen und "Fälschung" brüllen, obwohl man nichts in der Hand hat, dass diese Behauptung belegt?
Sowas kann man in einem Forum machen, aber mit Wissenschaft hat es nichts zu tun.
(jedenfalls mit Naturwissenschaft. Möglich, dass =WLer das anders handhaben, falls du wieder mit einer wirtschaftstheoretischen Spitzfindigkeit ankommen möchtest.)

Fakt ist einfach, dass mehrere private Invididuen bereits kurz nach der Öffentlichmachung des Fundes Zweifel angemeldet haben.

Es gab mehrere Individuen, die bereits kurz nach der Öffentlichmachung Zweifel daran angemeldet haben, dass Elvis tot ist, dass es Gold in Kalifornien gibt, dass Hitler ein böser Mensch ist, dass Geschwindigkeiten von über 30km/h keine Schäden an der Gesund hervorrufen,...............
Es gibt für quasi alles jemanden, der daran zweifelt, womit die Existenz von Zweiflern ein absolut wertloser Aspekt ist. Interessant ist, was für Argumente Zweifler vorbringen und ob diese belegbar sind. Inbesondere besser belegbar, als die angezweifelte Aussage.

Ähnlich war es mit der Globalen Erkaltung und ähnlich ist es auch heute noch mit der Globalen Erwärmung.

Immer sind es die Wenigen, die intellektuell über die Massen/den Konsent triumphieren.

?
Dann bin ich mal gespannt darauf, wie sowohl diejenigen triumphieren, denen zu Folge das Pentagon durch Marschflugkörper angegriffen wurde, als auch diejenigen, denen zu Folge es ein CIA-ferngesteuertes Flugzeug war.

Ich persönlich bleibe bei einem Weltbild, bei dem in den meisten Fällen doch die etablierten und belegbaren Sichtweisen richtig sind und nicht immer und in jedem Fall alle noch so kuriosen Alternativbehauptungen zeitgleich zutreffen.

So wird es auch hier sein, wenn dann gleichzeitig mit dem ersten geklonten Mammut auch gleich eine ganze Reihe von Problemen auftaucht. Im geringsten Falle stirbt der Mammut einfach kurz nach seiner "Erschaffung", im schlimmsten Fall bringt er einen ganzen Stamm neuer Viren mit sich.

Klar. Weiß doch jeder, dass geklonte Mammuts tief in ihrem inneren ein Portal haben, durch das beliebige weitere nicht-Lebewesen aus der Zukunft (?"neu"?) in die Gegenwart gelangen.


Ganz ehrlich:
Wenn man keine Ahnung davon hat, wie Wissenschaftler arbeiten und nicht einmal elementare Grundlagen der Biologie kennt, dann sollte man in einem Thread zu einem biologischen Thema in einem Forum, dass mit "Wissenschaft" übertitelt ist, vielleicht etwas weniger absolute Aussagen treffen.
 
Ähm. So wie jede andere Rasse einen Virenstamm mit sich bringen kann (siehe Schweineinfluenza).

Im Erbgut.

Sogar beim Menschen stammen 3% des Erbgutes von Viren ab.

Zumal es ja noch nicht einmal ein richtiger Mammut ist, sondern eher eine Art Frankenstein Projekt. Ein Großteil des ganzen (so auch die Mitochondrien und das Zytoplasma der Spendereizelle) kommt ja immer noch vom Elefanten.
Es ist also überhaupt nicht absehbar, was für Viren oder Erbkrankheiten so ein Tier mit sich bringen kann oder wie vorhandene Viren mutieren könnten.


@ruyven

Fossil Dung Fungus Helps Disprove ‘Rapid Extinction’ of Mammoths – EcoLocalizer
BBC News - Woolly mammoth extinction 'not linked to humans'
Scientist: Humans not responsible for mammoth extinction (Reuters/CNN) - Democratic Underground
 
Ähm. So wie jede andere Rasse einen Virenstamm mit sich bringen kann (siehe Schweineinfluenza).

?
- da wurde nichts "mitgebracht"
- da gab es niemanden, der etwas hätte "mitbringen" können
- erst rech niemanden, der die letzten Jahrtausende nur als DNA existierte

Sogar beim Menschen stammen 3% des Erbgutes von Viren ab.

Die (riskante) Zahlenangabe möchte ich jetzt nicht diskutieren, aber:
Kannst du irgend einen Virus nennen, der sich auf diesem Wege repliziert?

(Nein. Denn ein gefährlicher Virus, der sich in die Keimbahn einschleust, hätte innerhalb einer Generation seinen Wirt und damit sich selbst ausgerottet. Ein nicht-lethaler Virus würde vielleicht 2-3 Generationen durchhalten, würde aber auch dann mit seinem Wirt ausselektiert werden, da die dieser durch die Infektion schon vor der Geburt massiv verschlechterte Fortpflanzungschancen hätte.

Zumal es ja noch nicht einmal ein richtiger Mammut ist, sondern eher eine Art Frankenstein Projekt. Ein Großteil des ganzen (so auch die Mitochondrien und das Zytoplasma der Spendereizelle) kommt ja immer noch vom Elefanten.
Es ist also überhaupt nicht absehbar, was für Viren oder Erbkrankheiten so ein Tier mit sich bringen kann oder wie vorhandene Viren mutieren könnten.

1. Erbkrankheiten: Dieses Tier kann und wird alle ("neuen") Erbkrankheiten mitbringen, die das DNA-Spender-Mammut hatte. Die können uns aber egal sein, bis sich der Klon fortpflanzt(en soll) und selbst dann stellen sie keine andere "Gefahr" dar, als z.B. die Erbkrankheiten in deinem Genom. Blöd für Nachkommen, aber der allgemeine Tenor seit 1945 ist, dass man niemandem die Fortpflanzung verbieten darf, nur weil seine Nachkommen ggf. nicht dem Optimum entsprechen.
2. Viren: Dieser Tier kann und wird alle Viren aus der Eizelle der Mutter (idealerweise also gar keine) mitbringen. D.h. definitiv keine neuen.
3. Mutieren: Mutation ist eine zufällige Veränderung im Erbgut. Was hat das mit dem Tier drum rum zu tun? Meines Wissens nach soll das Tier nicht mit Plutonium gefüttert werden.

Also was war jetzt bitte nicht absehbar?
(außer von den Kleinigkeiten "kann das funktionieren?" "wird es überleben?" "verträgt es unsere Umwelt?" "wie lange?" - die für dich ja eine untergeordnete Rolle zu spielen scheinen)



Aussterben quasi der gesamten Megafauna in Nordamerika. D.h. nicht Nordasien, wo das Mammut sich am längsten hielt.
(trotzdem danke für den Link, ein imho sehr interessantes Thema)



ScienceDirect - Quaternary Science Reviews : Last glacial vegetation of northern Eurasia


Klimastudie bis 10000BP. Bedeutend für den Rückgang des Mammuts (genau wie der erste Link), wichtig in Bezug auf die Klimadebatte - aber in den verbliebenen, kleinen Gebieten mit geeigneter Vegetation haben sich Mammutpopulationen noch 6000 weitere Jahre gehalten.
 
Ähm. So wie jede andere Rasse einen Virenstamm mit sich bringen kann (siehe Schweineinfluenza).

Das sind aber Viren, die ein Tier befallen und nicht schon im Ergut des Tierens zu finden sind.
Wie soll das also gehen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Mammut an einem für ihn neuen Virus erkrankt und stirbt, ist doch viel größer.

Sogar beim Menschen stammen 3% des Erbgutes von Viren ab.

Dafür möchte ich jetzt aber mal einen Beleg haben. ;)

Die Menschen sind seit ihrem Bestehen Viren, Bakterien und Pilzen ausgesetzt und die Informationen, wie sie diese Viren bekämpfen können, wird im Erbgut implementiert (mehr oder weniger), daher ist der Nachkomme einer Population, die sich mit einem bestimmten Virus rumschlagen muss, eher gewappnet als einer, der das nicht ist.
Aus diesem Grund sind damals auch viele Menschen auf anderen Kontinenten gestorben, weil sie sich im Krankheiten infiziert haben, die die europäischen Erorberer mitgebracht hatten.
Die meisten Indianer sind nicht durch Waffen der Siedler gestorben sondern weil sie Grippe bekamen oder Masern.

Zumal es ja noch nicht einmal ein richtiger Mammut ist, sondern eher eine Art Frankenstein Projekt. Ein Großteil des ganzen (so auch die Mitochondrien und das Zytoplasma der Spendereizelle) kommt ja immer noch vom Elefanten.

Das Elefantenei wird "entkernt", also ist gar kein Erbgut mehr drin und es kommt nur das Erbgut des Mammuts rein, das eine Elefantenkuh dann austrägt (wer auch sonst :ugly:).
Das Problem hier wird aber sein, dass das Erbgut sicherlich nicht vollständig sein wird, also wird man 1000+ Versuche brauchen um überhaupt eine Eizelle zu erzeugen, die sich teilen kann.
Von einem wachsenden Embyro ist man aber noch weit entfernt und die Geschichte hat ja gezeigt, dass eine entkernte Eizelle nicht das Wahre ist, denn es gehört mehr dazu um korrekt klonen zu können.

Es ist also überhaupt nicht absehbar, was für Viren oder Erbkrankheiten so ein Tier mit sich bringen kann oder wie vorhandene Viren mutieren könnten.

Nochmal, woher sollen die Viren kommen und wen interessieren Erbkrankheiten, die das Mammut hat (vielleicht litt dieses Mammut an einem Herzfehler :schief:)?
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich das Mammut, sofern es denn mal geboren wird, nicht reproduzieren kann.

Die Frage ist doch eher, wieso das so an die große Glocke gehangen wird?
Ist eben eine Frage der Medien, die sich dafür eher interessieren als für versteinerte Muscheln aufm Mount Everest (wie kommen Meeresbewohner auf den höchsten Berg der Welt? :what:).
 
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