Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Die letzte Meile gehört bei uns der Telekom, sollte also immer gleich beschaltet sein. Und die Ergebnisse der letzten Monate lauten
Vodafone: 6 Mbit/s gebucht, 1-1,5 Mbit/s erhalten
O2: 16 Mbit/s gebucht, 6 Mbit/s erhalten. Nach Beschwerde und Hochsetzung der Limitierung durch die Technik ("das ist ja ne kurze Leitung, da nehm ich gleich 18") 15,5-16 Mbit/s
Telekom: 15-16 Mbit/s ab Anschlussschaltung
Das liegt aber an der Telekom!

Nur weil du im selben Haus bist, und alle Leitungen der Telekom gehoeren, ist noch lange nicht gesagt, dass du auch jeweils auf dieselbe Leitung gelegt wirst :daumen2:

Die Telekom legt bei Fremdbelegung dich im Normalfall auf die beschissenste Leitung, damit Sie die anderen fuer sich selbst frei haben.... :kotz:

Da koennen die Provider rein gar nichts machen...
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Es liegt an der Telekom, wenn O2 erstmal nur 6 MBit/s schaltet und wenn Vodafone noch weniger als O2 bringt? Glaub ich nicht so ganz. Davon abgesehen dürften wohl die wenigsten normalen Wohnhäuser mehr Leitungen als Mietparteien haben und es ist unwahrscheinlich, das genau zeitgleich jemand anders seine Leitung umgeschaltet werden konnte, oder?
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

es liegen meist mehr Leitungen als man am Ende wirklich braucht. Das ist voellig normal.

Warst du mal dabei, wenn nen Telekomtechniker das geschaltet hat? Wenn nein, musst du dir mal geben ;) Sehr interessant.
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

"Kleingedrucktes" bedeutet in dem Fall aber nicht Kleingedrucktes in der Werbung sondern Kleingedrucktes in der Leistungsbeschreibung, die man sich entsprechend herraussuchen muss.

Siehe etwa:
AGB | A1.net
UPC Austria Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hierbei gilt im Wesentlichen das Grundprinzip das die Mindestbandbreite die Maximalbandbreite des nächstbilligeren Tarifs ist. Die Mindestbandbreite des billigsten ADSL Tarifs sind bei allen mir bekannten Anbietern 256/64kBit/s, das ist wohl auch in Deutschland im Wesentlichen nicht anders denn ich denke nicht das es irgendwo DSL mit weniger als 256/64kBit/s gibt.

es liegen meist mehr Leitungen als man am Ende wirklich braucht. Das ist voellig normal.

Ich denke nicht, das dermaßen Bandbreite verschwendet wird. Denn mit mehr Aderpaaren kann man eine erheblich höhere Übertragungsrate erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Du musst aber immer Reserve haben.

Je nach Wohnhaus, hast du VIEL VIEL mehr Leitungen bis ins Haus, als du im Haus wirklich brauchst.

In der Wohnanlage, wo ich dem Techniker ueber die Schulter schauen konnte, waren sicherlich über 20% noch frei.

Das ist ja der WITZ die Telekom schaltet dir halt irgend eine Leitung, aber nicht zwingend die, die auch die besten Werte hat... So wollen die dich halt wieder zu sich locken. Da muss man halt glück haben, das es keine schlechten Leitungen gibt..
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Wozu braucht man hier eine Reserve? Redundanz? Kann ich mir nicht vorstellen- Einfamilienhäuser haben üblicherweise auch nur eine Leitung- warum sollte man bei Mehrparteinhäusern größeren Wert darauf legen?
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

das kommt meines wissens oft noch aus den Zeiten von Fax und analogem Telefon/Internet
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Einmal bitte das Internet positiv betrachten! ->:

- Bedenkt doch mal wie billig schnelles Internet in den letzten Jahren wurde! Vor 10 Jahren hätte ich für das gleiche Geld noch nicht mal die Hälfte der Bandbreite erhalten.

- Im Gegensatz zum Sprit an der Tankstelle steht nunmal genau im Vertrag, dass keine Mindestleistung erbracht werden muss (oder je nach Provider nur bis zum nächstlangsameren oder was weiß ich). Ich empfinde es also keineswegs als "Abzocke", wenn man nicht die volle Bandbreite erhält. Bedenkt: Die Provider brauchen auch für eine langsamere Leitung die ganze Technik dahinter, ein 50% Rabatt bei 50% der Bandbreite wäre praktisch also gar nicht möglich.

- Bis die Leitung steht, können die Anbieter auch keine Angaben über Mindestbandbreite abgeben, weil sie es einfach selbst nicht wissen. Bei 1&1 gibt es aber die Möglichkeit zu kündigen, wenn nicht 50% der Leistung erbracht wird, jedoch nur im ersten Monat. Andernfalls: Einmal anrufen und es wird einem ein Rabatt angeboten. Natürlich geschieht das nicht automatisch, die Provider wären ja doof sich das Geld durch die Lappen gehen zu lassen. Aber bedenkt: Laut Vertrag müssen sie keinen Rabatt anbieten, dies ist reine Kulanz!!!!!
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

"Kleingedrucktes" bedeutet in dem Fall aber nicht Kleingedrucktes in der Werbung sondern Kleingedrucktes in der Leistungsbeschreibung, die man sich entsprechend herraussuchen muss.

Glaub mir, die habe ich sorgfältig studiert - und quasi niemand hat etwas drinnstehen, außer Ausschlussklauseln :schief:
Ich glaube zwar auch nicht, dass jemand in Deutschland <256 kb schaltet, aber drinne stehen tut es eben nicht. Vielleicht ist die Angabe einer Mindestbandbreite in Ö vorgeschrieben :ka:


Du musst aber immer Reserve haben.

Je nach Wohnhaus, hast du VIEL VIEL mehr Leitungen bis ins Haus, als du im Haus wirklich brauchst.

In der Wohnanlage, wo ich dem Techniker ueber die Schulter schauen konnte, waren sicherlich über 20% noch frei.

das kommt meines wissens oft noch aus den Zeiten von Fax und analogem Telefon/Internet

Auch für Fax und analoges Telefon kannst du keine zusätzlichen Leitungen gebrauchen - schließlich kannst sie niemand nutzen, solange in die Wohnungen selbst kein Kabel führt. Kann es vielleicht sein, dass in deiner Wohnanlage schlichtweg einige Leitung nicht genutzt wurden, weil immer irgendwo eine Wohnung lehrsteht und ein paar Leute Kabel nutzen, sich die Verbindung mit dem Nachbarn teilen oder schlicht mit ihrem Handy zufrieden sind?
Bei mir wurde jedenfalls bislang überhaupt nichts im Keller geschaltet, dass läuft alles über Fernwartung und demnach sollten die Leitungen wohl dauerhaft verdrahtet sein. (es sei denn vermutlich, man wechselt auf Glasfaser)
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Bei mir musste bisher IMMER den Techniker vorbeikommen, und Leitungen umklemmen, und ich bin in den letzten Jahren so einige male umgezogen :ugly:
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

@ ruyven & superwip
Das einem haushalt mehrere doppeladern zur verfügung stehen ist hier in deutschland richtig und wichtig! (bei mehrfamilien- bzw. mietshäusen verhält es sich sicherlich ein wenig anders, aber auch bei diesen häusern sind reserveleitungen vorhanden) Damit verringert man die anzahl der leitungen im hauptkabel, die mit dsl beschaltet sind. (stichwort übersprechen, bitte einlesen wem das nix sagt) Außerdem hat das den vorteil, das die tkom nur die doppelader wechseln muß wenn die benutzte zu sehr gestört oder gar defekt ist. (die wollen auch nicht jedes mal aufschachten)
@ ruyven
Verabschiede dich mal von deiner vorstellung einer dsl-schaltung! So eine tkom-leitung ist keine curry-wurst, die nur 2 enden hat! Das jeder anbieter bei dir eine andere geschwindigkeit schaltet liegt schlichtweg an unterschiedlichen leitungslängen, auch wenn bei dir jedes mal scheinbar die selbe doppelader benutzt wird. Bei deinen bis jetzigen anbietern kann durchaus jeder einen eigenen standort für den jeweiligen dslam haben. (sprich jeder steht wo anders woraus sich unterschiedliche leitungslängen ergeben)

Edit:
Tschuldigung für die vielen ausrufezeichen. Ein bißchen unverständniss und blauäugigkeit kann ich ja ab, aber was ihr beiden die letzten paar post`s an den tag gelegt habt war ein bissl viel...
Edit 2:
Hab vergessen zu erwähnen, das die tkom entscheidet was auf welcher doppel-ader landet und wo die anderen technik-anbieter (nichts anderes ist telefonica qsc und co) ihre technik einbinden dürfen. Schließlich gehört denen die "letzte meile" auch wenn sie fast komplett vom steuerzahler bezahlt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Und ich vermute mal, wenn die Technik eines derartigen Anbieters dann doch dazu überredet werden kann, vonn 6 auf 16 Mbit/s umzuschalten, dann haben die innerhalb von 5 Minuten jemanden vorbeigeschickt gehabt, der mich auf die "gute Tkom"-Leitung umgeklemmt hat?
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Und ich vermute mal, wenn die Technik eines derartigen Anbieters dann doch dazu überredet werden kann, vonn 6 auf 16 Mbit/s umzuschalten
Die technik braucht nicht überredet werden. Schalten tut das immer noch ein mensch. Allerdings wird nach richtlinien geschaltet wobei ich allerdings nicht weiß, wer die erstellt. Aber meist wird es darauf hinaus laufen, das die richtlinien bzw. tabellen der tkom genutzt werden. (wo drin steht was wo geht) Wenn man sich beschwert wird mitunter aber auch mal nach gemessen und man "rutscht" ggf. in der bandbreite einen tarif hoch.
, dann haben die innerhalb von 5 Minuten jemanden vorbeigeschickt gehabt, der mich auf die "gute Tkom"-Leitung umgeklemmt hat?
Du wirst evt. auf einen anderen port geklemmt (providerwechsel, erfordert ggf. technikereinsatz) oder dein port wird per fernwartung einfach auf ein entsprechend höheres profil hoch geschalten.(einfache hochstufung,falls das nachmessen was entsprechendes ergeben hat oder sie bei der überprüfung gemerkt haben das der erste wert fehlerhaft ist)
"Schnelle" werte wird dabei anscheinend der dslam liefern. Wenn es aber eine genaue messung werden soll, dann rückt eigentlich ein techniker aus.
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Und ich vermute mal, wenn die Technik eines derartigen Anbieters dann doch dazu überredet werden kann, vonn 6 auf 16 Mbit/s umzuschalten, dann haben die innerhalb von 5 Minuten jemanden vorbeigeschickt gehabt, der mich auf die "gute Tkom"-Leitung umgeklemmt hat?
Da hat der Anbieter gar nichts mit zu tun. Das liegt im Normalfall eben im Leitungsnetz der Telekom, und DIE entscheiden, wer wo wie und wann verschaltet wird. Die sichern sich eben auch die guten Leitungen für IHRE Kunden.
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Da hat der Anbieter gar nichts mit zu tun. Das liegt im Normalfall eben im Leitungsnetz der Telekom, und DIE entscheiden, wer wo wie und wann verschaltet wird. Die sichern sich eben auch die guten Leitungen für IHRE Kunden.
Naja... Die müssen nicht zwangsläufig ihre technik alle am selben ort haben. Von daher besteht dann doch ein minimaler einfluss.
Allerdings glaube ich nicht, das die tkom so genau hin schaut (bzgl. störfestigkeit des adernpaars) wenn sie die leitung für die konkurenz aufschaltet.
 
AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich

Definitiv nicht!

Die packen dir halt EIN Adernpaar drauf, und das wars. Friss oder stirb...
 
Zurück