AW: Internetanschlüsse: Meistens langsamer als angegeben - Jetzt ist es amtlich
Ich finde, bei den derart niedrigen Preisen braucht sich keiner zu beschweren, dass er "abgezockt" wird...
Wenn du einen Liter Super kaufst, wärst du doch sicherlich auch pissed, wenn du weniger bekommen würdest, selbst wenn du super wenig bezahlen würdest...
Bei so extremen Unterschieden wie <50% der beworbenen Leistung muss der Anbieter auch aufpassen, dass er sich nicht in den Bereich des unlauteren Wettbewerbs begibt...
Ich hatte mit 1&1 auch schon Probleme, weil in ihrem Backbone irgend nen rotz passiert ist aufgrund eines wohl falsch/fehlerhaft konfigurierten Systems. Da wollten die mir auch zuerst weißmachen, dass NUR die Verbindung zur Vermittlungsstelle relevant ist... Zum Glück haben Sie in meinem Vertrag einen passis, dass für den Fall, dass die Bandbreite an >=3 Tage in Folge im Monat aufgrund von Problemen <50% ist, ich für den Monat keine Grundgebühr zahlen muss. Tja nach 4-6 Monaten hatten Sie dann das Problem endlich dauerhaft gelöst.
Das Schwankungen bei der Internetleistung vorhersehbar sind, ist so eindeutig wie der Stromverbrauch zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten.
Je mehr nunmal am Netz hängen, desto mehr ist auch logischerweise das Netz ausgelastet, da die MAximalbandbreite des Netzes aufgeteilt wird. (Vergleichbar mit Serverproblemen, beim Release von Onlinespielen)
Ich für meinen Teil habe Glück. Ich habe einen Vertrag bei Unitymedia mit "bis zu" 100mBit Download und erreiche immer(!) zwischen 98 und 105.
Zum Thema: Ich finde, das diese "bis zu"-Angaben zu viel Raum für Schwankungen lassen. Eine garantierte Mindestrate wäre erforderlich.
Noch eine schönere Lösung wäre es doch aber, wenn der Techniker der Telekom (der ja sowieso meißtens kommen muss) einen Geschindigkeitstest macht, diese Daten dann an den Anbieter gibt und auf dieser Grundlage dann der Tarif berechnet wird. Vorher müsste dann ein Rahmenvertrag aufgesetzt werden, wo ein Bereich für die Kosten und die Bandbreite festgelegt ist. Zb 75-100mBit zu 35 - 40€. Eine Jährliche Messung könnte dann die Kosten aktuell halten, da ja auch andere Leute in das Versorgungsgebiet ziehen und aufgrund der großen Bandbreite der Verträge so die Bandbreite der anderen Nutzer (in der theorie) sinkt.
LG Deeron.
Kommt drauf an:
Wenn du Kabel-Internet hast ja, da wird die Leitung von allen geteilt, es kommt also darauf an, wieviele die anderen die Leitung belasten.
Bei LTE genau das Gleiche, auch da teilt man sich eine Gesamtbandbreite, die eben geringer ist als die Bandbreite aller Einzelanschlüsse.
Bei DSL ist das wieder was anderes. Da hast du eine exklusive Leitung in die Vermittlungsstelle, und ab da ist es das Problem des Anbieters, das er gefälligst die nötigen Bandbreiten zur Verfügung stellt.
Du mietest eben NICHT nur die Verbindung zur Vermittlungsstelle, sondern durchs GESAMTE Internet an!
Ansonsten könnte ich ja auch 1Gb Internet anbieten. Einfach in den Keller des Wohnhauses nen kleinen Server, der mit DSL2000 oder so angebunden ist, und dann in die Wohnungen nur die Ethernetkabel....