Intel Ivy Bridge EP: Core i7-4960X mit nur sechs Kernen - das Lineup

999$ sind für Intel keine unumstößliche Grenze wie zuletzt der anfangs ~1300€ teure, dualsockeltaugliche Core 2 Extreme QX9775 bewiesen hat.

Außerdem könnte man die Desktop CPUs etwa durch nicht-Dualsockeltauglichkeit gut von den Xeons abgrenzen.

Abgesehen davon sind diese Preise reine Politik. es würde mich sehr wundern wenn irgendeiner dieser CPUs mehr als 200€ in der Herstellung kosten würde. Intel kann das Preisniveau nur durch die absolute Konkurrenzunfähigkeit von AMD halten.
Es gibt aber auch Xeons die kein Dual-Sockel unterstützen ;)

Bei S2011 bin ich mir aber gerade nicht sicher, obs da auch welche gibt, ich meine aber ja.



Tatsächlich ist der CPU Teil des PS4 SoCs erheblich schwächer als aktuelle High-End PC CPUs (auch wenn der Takt noch nicht bekannt ist) aber auf der Konsole kann, wie gesagt, GPGPU genutzt werden, auf dem PC nicht oder nicht in dieser Form (zumindest nur mit sehr viel höherem Aufwand). Daher muss der CPU am PC auch Aufgaben übernehmen, die auf der PS4 von der GPU übernommen werden können wodurch auch relativ gut optimierte Spiele auf dem PC erheblich mehr CPU Leistung brauchen (könnten) als auf der PS4. Es ist durchaus denkbar das einige PS4 Crossplattformspiele auf dem PC Mindestanforderungen in der Größenordnung aktueller High-End Quadcores haben- und nicht weil sie sonderlich schlecht auf den PC optimiert sind sondern weil sie die Leistung tatsächlich brauchen.

Noch sind solche Spiele zwar nicht erschienen das ist Ivy Bridge-E aber auch nicht.
Es könnte sogar passieren, das Games auf dem Desktop-PC mit nur einer dedizierten GPU gar nicht laufen, wenn die iGPU für GPGPU benutzt wird. Die ist deutlich stärker als ne Desktop-CPU, und ne dedizierte taugt für kleine Probleme einfach nicht.
 
unterstützen die neuen cpus dann 64gb mit 1600mhz oder wird das genauso sein wie aktuell das alles über 32gb dann auf 1333 gedrosselt wird?
 
Offizieller Support für DDR31-1866, aber bei Vollbestückung wird evtl gedrosselt - wobei ich das bei SNB EP noch nicht gesehen habe, auch mit 64GB war DDR3-1600.
 
ich habe zurueit einen 3820 mit einem Asus P9X79 DELUXE und 64 gb GeIL Value Plus PC3-12800U alles was über die 32gb is läuft mit 1333 und der andere teil mit 1600

deshalb meine frage hoffe die neuen schaffen wenigstens 1600
 
Das habe ich irgendwie auch nicht so ganz "verstanden", erklär mal, Skysnake :D
Was ist daran jetzt schwer zu verstehen? :ugly:

Bei der Verwendung der iGPU der PS4/XBOX720 hat man keinen/kaum Overhead im Vergleich zu ner dedizierten GPU. Man spart sich ja schon allein das Ganze hin und her kopiere. Zudem ist die iGPU eben sehr viel kleiner, und man kann sie auch wohl zumindest bei der PS4 recht feingranular unterteilen. Also z.B. nur 1-4 CUs für GPGPU-Aufgaben abstellen. Wenn die dann noch sehr kurze Kernels ausführen, dann bricht dir der Overhead beim Einsatz der dedizierten GPU das Genick!

Du bist unterm Strich selbst mit ner 100 Millionen TFlop/s dedizierten GPU langsamer, als wenn du einfach das Problem auf der CPU rechnest. Der Datentransfer dauert halt einfach schon länger als das Problem einfach auf der CPU zu lösen ;)

Das Problem hast du bei der iGPU bei WEITEM nicht in der Form. Zudem kann man eben viel feingranularere Probleme angehen. Es erschließen sich also komplett neue klassen an Problemen! die man auf der GPU berechnen kann, einfach nur, weil einem der Overhead nicht mehr in der Form das Genick bricht.

Und bevor jemand jetzt sagt:"Man kann doch das einfach zusammenfassen"
Nein das geht nicht! immer.

z.B. Wenn man globale Sync braucht, muss man den Kernel anhalten.
Wenn man feingranular arbeitet, kann die CPU eventuell nicht weiterarbeiten, weil Sie die Ergebnisse erst braucht, um die dann eben abermals von der iGPU auswerten zu lassen.

Wenn die Gamedesigner das wirklich hochgradig nutzen, und sehr feingranular, dann kannste mit so ner kleinen APU unterm Strich VIEL mehr Rechenleistung effektiv auf die STraße bringen als mit dem schnellsten High-End Desktopboliden...

Der ganze Overhead auf den Systemen mit dedizierter GPU bricht dir da dann einfach das Genick....
 
Niemand wird in absehbarer Zukunft ein PC Spiel programmieren das GPGPU in welcher Form auch immer (geschweige denn auf einer IGP) zwingend vorraussetzt. Das liegt vor allem daran das sich die verschiedenen IGPs -sofern überhaupt vorhanden- sehr stark voneinander unterscheiden, sowohl bei der Mikroarchitektur als auch bei der Rohleistung als auch bei der Anbindung und den Fähigkeiten.

Eher werden die CPU Anforderungen !erheblich! steigen.

Das Problem dabei ist das es, wenn es so weitergeht, in absehbarer Zukunft keine viel leistungsfähigeren CPUs geben wird die man auch bezahlen kann. Selbst wenn man sehr viel Geld zur Verfügung hat sind die Xeons durch ihren Takt und die fehlende Übertaktbarkeit nur bedingt eine Alternative zur Core Speerspitze und AMD kann auch nichts richtig dickes liefern (was am Ende der Grund für die ganze Missere ist- abgesehen davon das AMD Intels einzige echte Konkurrenz ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der ganze Overhead auf den Systemen mit dedizierter GPU bricht dir da dann einfach das Genick....
Bla, Bla Overhead. Du kennst sicher den Thread im 3DCenter zu dem Thema. Es gibt keinerlei Zahlen, wie viel der Overhead tatsächlich ausmacht und solange das nicht geklärt ist, ist es total Banane, das ständig als starken Nachteil beim PC zu erwähnen.

Es könnte sogar passieren, das Games auf dem Desktop-PC mit nur einer dedizierten GPU gar nicht laufen, wenn die iGPU für GPGPU benutzt wird.
Muss ja eine bunte Traumwelt sein, in der du lebst. Das ist wie mit den Leuten die ständig behaupten, dass Games zukünftig besser auf Radeons laufen werden, da in PS4 und XBox 720 AMD Hardware steckt: Es wird nicht passieren. AMD hat dem selber eine Absage erteilt.
 
Schade, dass der Prozessormarkt im Moment so stagniert, von Haswell sind ja auch keine großen Sprünge zu erwarten.
Und wofür brauchen 99% der Weltbevölkerung eine neue CPU?
Für Word, Excel oder Firefox?
Neue Prozessoren brauchst Du nur noch zum Rendern, ner handvoll Spiele und wenn Du das Wetter von Morgen berechnen möchtest ...
Da gibt es ganz andere Baustellen, z.B. die komplette Boardarchitektur ...
 
Es kommt IMMER darauf an, was die Programmierer machen.

Und keine Zahlen ist Schwachsinn. Das sind absolute Basics, wenn man mit GPGPU anfängt.

Wenn du 4kB Daten zu transferieren hast, dann dauert das über PCI-E 2.0 mindestens 0,48 µs. Das scheint eigentlich ganz ok zu sein. Es gilt aber eben NUR! für sehr große Buffer im Bereich von Megabyte. Real sieht es deutlich schlechter aus. Da braucht mein S1366 mit X58 deutlich länger, weil die effektive Bandbreite eben massiv sinkt. Bei 4kB Blöcken sind es z.B. nur noch so ~0,082 GB/s die ich schaffe, wenn ich nur 4kB Buffer am laufenden Band über PCI-E jage. Das bedeutet, dass ich eine Latenz von ~46,5µs habe, bis NUR! die Daten transferiert sind, und zwar in EINE! Richtung. Im Normalfall müssen die Daten aber auch wieder zurück, also alles schön mal 2 nehmen. Dann sind wir schon im Bereich von 90-100µs. Und da hast du noch nichts, aber wirklich rein gar nichts! getan.

Nehmen wir mal 60 FPS an. Das bedeutet, du hast nur 166.66µs Zeit, um einen Frame zu generieren. Wenn du also einfach nur ~166 mal 4kB hin und zurück schreibst, dann ist deine Komplette! Zeit futsch, die du hattest für den Frame, ohne auch nur eine einzige Berechnung ausgeführt zu haben! Und 166 Transfers ist nun wirklich nicht viel....

Du musst ja nicht alle verbrauchen. Schon 10 oder 30% davon können dir das Genick brechen, einfach weil du die Zeit nie wieder rein holst.
 
Ich wünsche mir von Intel nächstes Jahr 8-Kerner im Mainstream Bereich.
Bislang gibt mir Intel keinen Grund zum aufrüsten.
 
1K wird er kosten, wenn er für Ivy kommt. Warten wir aber mal die aktuelle Marktentwicklung ab. Eventuell überlegt sich Intel das dann noch mal, ob sie nicht einen 8-Kerner bringen.
 
Bei der aktuellen Entwicklung wird der 2500er wohl noch doppelt solange bleiben, für Spiele ist ja keine wirkliche Steigerung drinnen.
Bin zwar jetzt noch nicht solange dabei, aber war das bei den Spielen jemals soviel anders?
Auf dem alten Pentium 4 Northwood ist auch von 2002 bis 2007 (Vista) alles ohne größere Abstriche gelaufen (am Ende halt etwas übertaktet), und für den C2D E8200 war es 2011 eigentlich noch zu früh zum Aufrüsten, aber das Board war mit max. 4GB Ram am Limit. (fürs spielen alleine ist das ja heute meistens noch genug)

Ja, das war mal deutlich anders.
offtopic
Mein PII 350 war beim Kauf zum Jahreswechel 98/99 der zweitschnellste Prozessor überhaupt, im Sommer kam mit Rollercoaster Tycoon das erste Spiel, bei dem ich die Auflösung deutlich reduzieren musste. Nach rund 1,5 Jahren habe ich das erstemal aufrüsten wollen (weil mittlerweile auch 3D-Spiele wie Alice trotz 12% Übertaktung massiv eingeschränkt wurden), nach 2 Jahren (und einem durchgebrannten P III 600 :ugly: ) gabs dann einen 1000er T-bird mit ~der dreifachen Leistung, der trotz allem nicht hoffnungslos überdimensioniert für seine Zeit war und wiederum innerhalb eines Jahres durch nicht-ganz-so-berauschende Verzögerungen in Civ3 negativ auffiel. Multitasking war mit diesen Single-Core-CPUs sowieso regelmäßig ein Graus, weil bei Auslastung keine Eingaben mehr verarbeitet wurden und so auch ein aufgehängtes Program das gesamte System stilllegte.
Letzteres wurde dann 2,5 Jahre später, also 2003 (man beachte bereits die leichte Streckung: 1999: 1,5 Jahre ausreichend, 2001: 2,5 Jahre ausreichend), mit einem P4 2,6 HT behoben, der aber weitere 1,5-2 Jahre später im Sommer 2005 ebenfalls erahnen ließ, dass er nur noch 1-1,5 Jahre tollerabel wäre (was immerhin eine Steigerung der Nutzungsdauer auf 3 Jahre gewesen wäre. Gelöst wurde dieses Dilemma dann letztlich durch einen geschenkten 3,4EE (:D :D) und den habe ich tatsächlich bis Ende 2008 genutzt. Damals, also 4 Jahre nach seinem Erscheinen, hat er sich in Crysis noch deutlich besser geschlagen, als es ein Top-End Pentium II 450 anno 2000, also 2 Jahre nach seinem Erscheinen, in genannten Spielen gemacht hätte - und das obwohl mit den Dualcores zwischenzeitlich ein massiver Leistungsanstieg daherkam.
Danach habe ich absichtlich einen untere Mittelklasse E5300 gekauft, den ich letztes Jahr eher aus Gelegenheit denn aus Zwang gegen einen QX9650 getauscht habe. Selbiger wird mir, soweit absehbar, sicherlich noch bis nach 2014 hinein reichen (ggf. ein Board der Broadwell-Generation mit einem kleinen Haswell und späterer Aufrüstreserve). Fazit:
Eine Top-End-CPU von 98 (PII 450) hätte mir bis 2000 ganz gut gereicht, 2 Jahre
Eine Top-End-CPU von 00 (Athlon 1200) hätte mir bis 2003 ganz gut gereicht, 3 Jahre
Eine High-End-CPU von 03 (P4 3,2) hätte mir bis 2006 ganz gut gereicht, die Top-End 3,2ee bzw. At64 von Ende03 auch bis 2007, 4 Jahre
Eine Top-End-CPU von 04 (P4 3,4ee) hat mir bis 2008 ganz gut gereicht, mit einem FX wäre sicherlich auch 2009 eine Option gewesen, 4-5 Jahre
Eine Top-End-CPU von 07 (QX9650) wird mit bis mindestens 2013, eher 2014 ganz gut reichen, 6-7 Jahre

Zugegebenermaßen ging der schnellere Leistungszuwachs zwischenzeitlich auch mal mit einem deutlichen Preisanstieg einher. Mein Pentium 4 2,6 hat, bezogen auf das Top-Modell, 2003 ungefähr die gleiche Position im Intel-Portfolio gehabt, wie der Pentium II 350 Anfang 1999, aber ersterer hat soviele Euro gekostet, wie letzterer DMark. Diese Preisschwelle ist aber mittlerweile wieder abgeklungen, heute würde man fast schon einen 3930K bekommen, der merklich höher im Leistungsspektrum angesiedelt wäre und ein 3770K ist so billig, dass der €-DM Kurs zum Pentium II fast eingehalten wird. Inflationsbereinigt sind "High-End-CPUs" also deutlich billiger geworden, passend zu ihrer deutlich geringeren Abgrenzung von älteren CPUs.

Draufzahlen tut man die Ersparnis aber bei der Grafikkarte. Da hatte ich Anfang 99 mit der Elsa ErazorII eine der schnellsten Single-GPU-Lösungen am Start - für 330 DM. Ladenpreis, nicht online-billig. Enthusiastkarten gabs damals noch nicht, aber eine 7970 könnte man durchaus zum Vergleich heranziehen. Wobei diese, im Gegensatz zur Erazor, nicht den "optimale Einstellungen? Alles auf Anschlag"-Komfortbieten kann - also vielleicht doch eher auf Titan LE als Bezugspunkt warten...



Es gibt aber auch Xeons die kein Dual-Sockel unterstützen ;)

Bei S2011 bin ich mir aber gerade nicht sicher, obs da auch welche gibt, ich meine aber ja.

Auch Octacores? Ich wüsste jedenfalls nicht, welche das sein sollten und wo man sie bekommt.

Es könnte sogar passieren, das Games auf dem Desktop-PC mit nur einer dedizierten GPU gar nicht laufen, wenn die iGPU für GPGPU benutzt wird. Die ist deutlich stärker als ne Desktop-CPU, und ne dedizierte taugt für kleine Probleme einfach nicht.

Bevor die Konsolen-Entwickler die Optimierung so gut beherrschen, dürften in PCs Grafikkarten werkeln, die genug Speicher und Logikfähigkeiten besitzen, um die gleichen Berechnungen ohne große Abhängigkeit von der CPU durchzuführen.


Nehmen wir mal 60 FPS an. Das bedeutet, du hast nur 166.66µs Zeit, um einen Frame zu generieren. Wenn du also einfach nur ~166 mal 4kB hin und zurück schreibst, dann ist deine Komplette! Zeit futsch, die du hattest für den Frame, ohne auch nur eine einzige Berechnung ausgeführt zu haben! Und 166 Transfers ist nun wirklich nicht viel....

Wenn du für jeden Frame 166 4kb aufeinanderaufbauende Blöcke zwische iGPU und CPU austauschen willst, dann machst du als Entwickler verdammt noch mal was falsch.
So kleine Blöcke können keine komplexen Inhalte, deren Auslagerung sich lohnen würde, enthalten. Und Synchronisationen, etc. solltest du wohl nicht 100te male pro Frame nötig haben. Selbst auf der PS4 dürfte man sich sowas verkneifen, denn auch nach Entfallen der GPU-CPU-Verbindungsschnittstelle bliebe eine enorme Zahl lächerlich kleiner, wenig Nutzen bringender Schreibzugriffe auf den RAM übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück