News Intel im Interview mit PCGH: E-Kerne nicht für eine geringe Gaming-Leistung verantwortlich

PCGH_Jacky

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Intel äußert sich zur Kritik an Effizienz-Kernen. Frühere Gaming-Probleme sollen nicht auf die Architektur selbst zurückgehen, sondern auf Software und Scheduling.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel im Interview mit PCGH: E-Kerne nicht für eine geringe Gaming-Leistung verantwortlich

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Habe bisher von der Annahme, das die Gaming Leistung durch die E Kerne negativ beeinflusst wird, noch nie etwas gehört. Das Hyper Threading dies verursachen könnte, war mal ein Thema, inzwischen aber auch wohl auch eine alte Kamelle. Wenn es doch so sein sollte, war das beim 14700K und der Vorgänger CPU dem 12700KF nie ein Thema, jedenfalls gemerkt habe habe ich nix.
 
Habe bisher von der Annahme, das die Gaming Leistung durch die E Kerne negativ beeinflusst wird, noch nie etwas gehört. Das Hyper Threading dies verursachen könnte, war mal ein Thema, inzwischen aber auch wohl auch eine alte Kamelle. Wenn es doch so sein sollte, war das beim 14700K und der Vorgänger CPU dem 12700KF nie ein Thema, jedenfalls gemerkt habe habe ich nix.
Dann hast das ja komplett verpasst. Da gab es so einige Berichte im Netz und auf Youtube, dass die E-Cores angeblich Leistung kosten. Gerade nach Release von ARL, war das Netz voll davon. Selbst hier im Forum wurde das thematisiert.
 
Intel hätte einfach beim Hyper-Threading bleiben sollen – warum etwas wegwerfen, das gut funktioniert? Man kann die Effizienz im Desktop oder in bestimmten Anwendungen noch steigern und etwas mehr Leistung herausholen, aber das war’s dann auch. Nutzer eines Intel-Prozessors sind zudem auf Updates angewiesen, damit die Leistung in Spielen nicht beeinträchtigt wird. Jetzt kommen auch noch die Low Power Cores (LPC) dazu, was die Sache nicht unbedingt besser macht. Ich bin gespannt, wann Intel sich von den E-Kernen verabschieden wird – zumindest auf dem Desktop. Bei den ganzen Servern ist ja wieder Hyper-Threading geplant, soweit ich informiert bin. In Notebooks hingegen sind die E-Kerne nach wie vor gern gesehen.
 
Intel hätte einfach beim Hyper-Threading bleiben sollen – warum etwas wegwerfen, das gut funktioniert?
Haben sie das nicht rausgeschmissen, nachdem gravierende Sicherheitslücken aufgetaucht sind? Die haben sie zwar nachträglich teilweise (auf BIOS-Ebene?) behoben, was dann aber Leistung kostete.
Weiß natürlich nicht, ob das das Bestreben dahinter war, aber der Zeitpunkt passte jedenfalls.
 
Intel hätte einfach beim Hyper-Threading bleiben sollen – warum etwas wegwerfen, das gut funktioniert? Man kann die Effizienz im Desktop oder in bestimmten Anwendungen noch steigern und etwas mehr Leistung herausholen, aber das war’s dann auch. Nutzer eines Intel-Prozessors sind zudem auf Updates angewiesen, damit die Leistung in Spielen nicht beeinträchtigt wird. (...)
Haben sie das nicht rausgeschmissen, nachdem gravierende Sicherheitslücken aufgetaucht sind? Die haben sie zwar nachträglich teilweise (auf BIOS-Ebene?) behoben, was dann aber Leistung kostete.
Weiß natürlich nicht, ob das das Bestreben dahinter war, aber der Zeitpunkt passte jedenfalls.
Ganz genau. Wenn HTT im Serverbereich tatsächlich zurückkehrt, wie Lip-Bu Tan es ja plant, dann sicherlich als gefixte Variante. Das benötigt Arbeit.
(...) Jetzt kommen auch noch die Low Power Cores (LPC) dazu, was die Sache nicht unbedingt besser macht. Ich bin gespannt, wann Intel sich von den E-Kernen verabschieden wird – zumindest auf dem Desktop. Bei den ganzen Servern ist ja wieder Hyper-Threading geplant, soweit ich informiert bin. In Notebooks hingegen sind die E-Kerne nach wie vor gern gesehen.
Aktuell klingt es eher so, als würde sich Intel perspektivisch von den P-Cores verabschieden und aus den E-Cores einen virtuellen P-Core mit CMT4 (Konzept von Bulldozer war CMT2) basteln wollen. Also dass ein E-Core-Cluster sich zusammenschalten kann, um gemeinsam an etwas zu arbeiten, falls extrem breite Datenformate zum Einsatz kommen oder die SingleThread-Leistung zählt.
Die LPE-Cores werden so oder so nicht verschwinden, mit ihnen kommt endlich mal nach ewig und drei Tagen big.LITTLE auch bei x86 an. (weder das E-Core-Konzept noch das C/D-Core-Konzept von AMD entspricht big.LITTLE --- denn beides sind Flächeneffizienzkerne, keine Stromspar- oder gar Energieeffizienzkerne)
 

Hatte damals mit einem 12600KF in Assassin's Creed Odyssey heftige Ruckler unter Windows 10. Selbst der Umstieg auf Win 11 löste das Problem nicht vollständig. Erst das Deaktivieren der E-Cores im BIOS führte zum Erfolg. War halt auch eher ein Workaround weil dann natürlich die Effizienz in Office-Anwendungen litt.
 
Habe bisher von der Annahme, das die Gaming Leistung durch die E Kerne negativ beeinflusst wird, noch nie etwas gehört. Das Hyper Threading dies verursachen könnte, war mal ein Thema, inzwischen aber auch wohl auch eine alte Kamelle. Wenn es doch so sein sollte, war das beim 14700K und der Vorgänger CPU dem 12700KF nie ein Thema, jedenfalls gemerkt habe habe ich nix.

Unmittelbar nach dem Alder-Lake-Launch war das häufig der Fall und Intel hat selbst einen E-Key-Abschalt-Hotkey implementiert, damit man sich leicht weiterhelfen kann. Heute tritt es nur noch selten bei schlecht programmierten Spielen oder sehr speziellen Auslastungsszenarien auf. Einige Entwickler halten eben an der lange verbreiteten Unsitte fest, dass das Spiel hart ins Threadmanagement eingreift. Wenn man sowas macht, ohne die Eigenschaften der Hardware zu berücksichtigen, ist das Ergebnis natürlich ein Fail. Aber wo die Verteilung Thread-Director und Betriebssystem überlassen bleibt, funktioniert sie seit Jahren gut, worauf Intel auch schon auf unzähligen älteren Events rumgeritten hat. Nur in einigen Sonderfällen kommt es noch zu paradoxen Situationen (über die Intel weniger gern redet^^). Meist liegt aber auch dann schlechte Programmierung vor, bei der "viele Kerne auslasten" mit "schnell fertig werden" verwechselt wird. Wenn die Framerate zum Beispiel längst durch einen verwaltenden Mainthread begrenzt ist, der alleine auf einem P-Kern läuft, dann bringt es nichts, zusätzliche E-Kern-Threads für irgendwelche Nebenaufgaben zu spawnen. Das sorgt nur für noch mehr Verwaltungsaufwand und, über das Power Limit, für einen niedrigeren P-Kern-Takt. Am Ende rechnet die CPU zwar in der Summe mehr, aber das ineffizient geschriebene Spiel zieht weniger Nutzen daraus.
 
Hmm, hab wohl was anderes erwartet, war jetzt keine News für mich gibt.^^ Aber toll, dass sich Intel sich für ein Interview bereitgestellt hat.

Die LPE-Cores werden so oder so nicht verschwinden, mit ihnen kommt endlich mal nach ewig und drei Tagen big.LITTLE auch bei x86 an. (weder das E-Core-Konzept noch das C/D-Core-Konzept von AMD entspricht big.LITTLE --- denn beides sind Flächeneffizienzkerne, keine Stromspar- oder gar Energieeffizienzkerne)
Hierdurch hab ich oder könnte ich aber was lernen; Inwiefern sind Intels E-Cores gar keine Effizienz-Kerne?
Takten doch niedriger und werden auch so offiziell bezeichnet. Was ist da der Unterschied zu ARMs big.LITTLE Architektur?

Außerdem hab ich wohl jetzt auch verstanden was die neuen "LP"-Kerne in Intels Nova Lake sind; die News mit Gerüchten zuletzt angeschaut und konnte erst mal nichts mit den 6P-12E-*4LP* Specs anfangen.^^
 
In den 13000er und 14000er Desktop-Prozessoren hat Intel die E-Kerne soweit in ihr Taktlimit gepusht, dass von elektrischer Effizienz nicht mehr wirklich die Rede sein konnte und nur die Platzersparnis blieb. Vom Grundkonzept her und im Desktop teilweise auch bei Alder Lake und Arrow Lake, entsprechen sie aber bigLittle.
 
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