Google investiert in deutschen Öko-Strom

AW: Google investiert in deutschen Öko-Strom

Allgemeiner Hinweis:
Es gibt bereits eine intensive Diskussion zur künftigen Energieversorgung
http://extreme.pcgameshardware.de/w...frage-atomstrom-deutschland-ja-oder-nein.html

Ähhhm Reflektiert wird da nicht viel: Wo soll sonst die Energie (=Strom) herkommen wenn das Licht wieder zurückgeschickt wird? Und so weit ich weiß hat man die größte Erwärmung auf dem Boden der die Wärme dann an die Atmosphäre weiter gibt... Wo soll den in der Atmo was Absorbiert werden? Da gibts nicht viel...

Berichtigt mich wenn ich falsch liegen sollte...

Die Athmosphähre selbst absorbiert schon ein bißchen was und Wolken sowieso - insgesamt fast 20% der einstrahlenden Energie (reflektiert wird noch mehr), eine nicht wesentlich kleinere Menge wird auf dem Weg nach draußen nochmal absorbiert. Aber Solarzellen haben damit wenig zu tun, viele Bodenformen dürften genauso stark absorbieren und Wasser oder gar Asphalt sowieso.


Ich frag mich ja, wie viel CO² entsteht wenn das ganze Silizium für die Dinger geschmolzen wird.. sicherlich nicht wenig (wie auch in allen anderen Produktionsschritten)

Ist relativ viel, aber über die Lebensdauer betrachtet immer noch um den Faktor 30 weniger, als bei kohlebasierter Stromerzeugung (und das ausgehend von der derzeitigen Stromerzeugung - ähnlich wie Atomkraftwerke hat auch Photovoltaik das Potential für 0gCO2/KWh. Aber ohne deren Nachteil ;) )

Find ich gut das google sich beteiligt, auch wenn 3.5 Mio für so ein Unternehmen doch praktisch nichts sind.

Google investiert seit Jahren in Erneuerbare, z.T. auch direkt in den Neubau. Das hier ist nur ein weiterer kleiner Baustein.
 
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Die haben den richtigen Riecher. Das sind Investitionen die sich lohnen werden.
Google:daumen:

Klar werden sie sich lohnen :D
Der deutsche Steuerzahler wird schon dafür sorgen... mal im Ernst: aus wirtschaftlicher Sicht für Google mindestens so sicher wie ein deutsches Staatsanleihen. Aber es ändert leider nichts dran, dass bei uns Solarstrom gnadenlos überschätzt wird. Nach den vielen Jahren der Förderung - wieviel? 2-3% an der Stromerzeugung? Also bitte, ist doch lächerlich. Das ist alles nur Alibi... erinnert mich fast etwas an den neuen Markt vor 10 Jahren, die Solarbranche, wie die Regierung jetz immerhin auch erkannt hat und die Subventionen zurückfährt.

Naja, was solls ^^
 
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Windkraft im Meer halte ich eher für wenig sinnvoll. Allein weil man ja bereits festgestellt hat bzw. die beobachtung gemacht hat, dass z.B. Wale durch die Schwingungen der Windräder auf das Wasser übertragen irritiert werden. Die Korrosion ist da nur ein weiterer Punkt, der aber in Griff zu bekommen ist. Ölplattformen rosten ja auch nicht binnen 2 Jahre weg.

Zu Kernfusion muss ich mal einen Professor zitieren: "Die Planung und Errichtung einer Anlage benötigt etwa 10 Jahre. Die Kernfusion sagt, sie benötige noch etwa 40 Jahre, was sie aber auch bereits vor 40 Jahren sagte. Wenn also in 40 Jahren die Kernfusion wirklich käme, würde es noch 10 Jahre dauern, bis es erste Anlagen gibt. Zu dem Zeitpunkt müssen wir aber bereits den CO² Haushalt auf 1 Tonne Pro Person pro Jahr gedrückt haben." Wer also auf Fusion wartet, setzt auf das falsche Pferd.
Ich selber bin auch begeistert von der Technik der Kernfusion, aber leider wird sie wohl zu spät kommen.
 
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hab mal vor einem jahr eine news gelesen, wo google ein eigenes atomkraftwerk plante....wie kommt es zu diesem Umdenken?
 
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Ein Umdenken ist es sicherlich nicht, denn Google hat auch vor einem Jahr schon in Windkraft investiert. Je nach Ziel (Umweltschutz oder Klimaschutz) wiedersprechen sich ein Förderung von erneuerbaren und Atomenergie nicht, aber ich habe noch nichts davon gehört, dass sich Google auch für letztere interessiert.
 
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Atomkraftwerk liegt in einem Investitionsrahmen, der selbst für googel too much sein dürfte.
 
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Angara III (der Schrottreaktor, den Brasilien dank unserer Koalition von deutschem Geld fertig bauen kann), liegt derzeit bei 3,25 Milliarden € und ist damit schon eher teuer. Das macht Google in 18 Monaten an Gewinn. Selbst den EPR in Flamanville III könnte sich Google nach zwei Jahren sparen problemlos leisten, ohne auch nur einen Kredit aufnehmen zu müssen. (Merke: Wenn man Stromproduzent ist, dann ist Atomkraft tatsächlich billig)
 
ruyven_macaran schrieb:
Ein Umdenken ist es sicherlich nicht, denn Google hat auch vor einem Jahr schon in Windkraft investiert. Je nach Ziel (Umweltschutz oder Klimaschutz) wiedersprechen sich ein Förderung von erneuerbaren und Atomenergie nicht, aber ich habe noch nichts davon gehört, dass sich Google auch für letztere interessiert.

Ich würde sagen google interessiert sich für alles was Geld bringt:D
 
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Du vergisst dabei die Planungskosten. Dazu dann noch die Unterhaltungskosten. Dann den Uraneinkauf. Dann die Lagerung des Atommülls. Atomenergie hat leider einen ewig langen Rattenschwanz und dafür ist Google zu schlau, um sich den an zu tun.
Da werden die eher einige Quadratkilometer Ozean kaufen und darauf windparks erstellen...
 
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Atommüll zahlen die Konzerne ja bekanntermaßen nicht selbst und die Betriebskosten sind geringer, als die Betriebsgewinne. Planung... - da scheinbar jeder der Meinung ist, Atomkraftwerke an jedem beliebigen Standort bauen zu können...

Wie gesagt: Meines Wissens nach investiert Google nur in erneuerbare, aber imho liegt das nicht daran, dass AKWs eine Nummer zu groß wären, sondern an Überzeugung/Strategie.
 
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