News 1,5 Mio. Euro investiert: Deutsches Projekt zur Bewahrung von Spielen steht vor dem Aus

PCGH_Sven

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Die Gesellschafter haben die Internationale Computerspielesammlung ("ICS") eingestellt: Nach 1,5 Millionen Euro Förderung fehlt dem deutschen Games-Archiv die dauerhafte Finanzierung, die 60.000 gesammelten Spiele bleiben aber erhalten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu 1,5 Mio. Euro investiert: Deutsches Projekt zur Bewahrung von Spielen steht vor dem Aus

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Bei den physischen Teilen der Sammlung, also den Beschreibungen, Verpackungen und den Modulen selbst sehe ich keine Probleme sie zu erhalten. Zum Teil verblassen die gedruckten Layouts der Verpackungen.
Allerdings bei meinen Spielen lässt zum Teil die Datenintegrität nach. Module und DVD sind zum Teil nicht mehr lesbar. Ganz schlimm trifft es gebrannte Sicherheits CDs. Allerdings wäre es schön diese zu erhalten und hoffe das die aktuellen Bestände gesichert bleiben.
 
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Auf gut Deutsch also war es ein "Uns sind die Spiele doch egal." Weil an einem Budget von lächerlichen 1,5 Millionen Euro kann's ja nicht scheitern.
 
Module und DVD sind zum Teil nicht mehr lesbar. Ganz schlimm trifft es gebrannte Sicherheits CDs. Allerdings wäre es schön diese zu erhalten und hoffe das die aktuellen Bestände gesichert bleiben.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass gewisse „Piraten” eine digitale Sicherung haben. Deutschland ist diesbezüglich deutlich strenger als die Schweiz. Während in Deutschland bereits das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes grundsätzlich verboten ist, erlaubt das Schweizer Urheberrecht die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen für private Eigengebrauchskopien.
 
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass gewisse „Piraten” eine digitale Sicherung haben. Deutschland ist diesbezüglich deutlich strenger als die Schweiz. Während in Deutschland bereits das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes grundsätzlich verboten ist, erlaubt das Schweizer Urheberrecht die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen für private Eigengebrauchskopien.
Nach den Bildern zu urteilen, geht es auch um die originalen Verpackungen. Das ist ein Gut, welches immer weniger wird und damals zum Teil sehr aufwendig hergestellt wird, das zu erhalten sollte eine hohe Priorität haben, aber wie wir lesen können, mangelt es an Geld für diese Projekte, echt bitter.
 
Heute bekommt der Spiele-Käufer lieblos einen Download-Link hingeschmissen, nach dem Motto "friss oder stirb - Hauptsache, du hast uns das Geld dagelassen!"

Von da her würde mich ein Computerspiele-Museum schon sehr interessieren... aber bis man die alten Schätze alle angeschaut hat (bei 60.000 Computerspielen) würde ein Tag im Museum gar nicht ausreichen.

Mein allererstes Spiel war das Original-Modul von Commodore für den C-64 mit dem Spiel "Le Mans" (verlinkt) - leider genau wie der C64 und der Amiga mit allen Games im Müll gelandet - wegen Platzmangel.
 
Wie man aus besseren Newsquellen lesen kann gibts es bereits länger außerhalb der BRD so eine Datenbank, absolut richtig hier den Käse einzustellen! Schlimm, dass man wie immer nicht vorher mal prüft ob es schon solch ein Projekt in der EU oder hier sogar Weltweit gibt. Mir fällt auch kein Grund ein warum die BRD ausländische Spiele archivieren sollte, dazu noch wo das Knacken vom Kopierschutz schwerer wiegt als Mord in der BRD! Typisches Schwipp-Schwager Projekt mal wieder was nur den Zweck hatte Geld von Koffer A nach B zu verschieben wo es sich aus unbekannten Gründen in Luft und Liebe umgewandelt hat. Dieser Projekt ist ähnlich Sinnfrei wie eine Radweg in Peru!
 
Ich bin zwar jemand, der schon auf dem C64 gezockt hat, aber so richtig schockiert bin ich über diese Meldung nicht. Wo genau entsteht jetzt der Wert für die Menschheit alte Disketten oder CD-ROMs teuer einzulagern, wenn diese auch bei bester Lagerung nicht wirklich lange halten können? Das ist genauso sinnvoll wie eine Sammlung aller je erschienener Music-CDs anzulegen, also gar nicht. Besser ist es doch den Quellcode zu speichern (zusammen mit Scans des Begleitmaterials) und solche digitalen Archive gibt es ja bereits für jede mir bekannte Plattform. Außerdem, bei 60.000 Titeln sind Unmengen Schrott dabei. Man muss wirkkich nicht alles aufheben, was in inzwischen 50 Jahren herausgebracht wurde. Man bewahrt die besten Stücke und gut. Falls man überhaupt physische Stücke bewahren will, dann sollten wir uns in Deurschland auf deutsche Produkte beschränken (und ausgesuchte internationale Klassiker), andere Länder können das Gleiche mit ihren Produkten machen.
 
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