Andreas1975
Volt-Modder(in)
Ja wird künftig alles dem Kanzler oder zumindest einem Minister zur Entscheidung vorgelegt. Gesetze Verordnungen und Erlasse sind dann auch überflüssig. Wird ein richtig schlanker Staat.Und ganz viele kleine Könige vom Kanzler bis runter auf die Sachbereichsleitungen, die allesamt mitreden wollen. Es gibt viel zu viele Leute im ÖD, die mitreden dürfen. Sollte man ändern.
Welche sollen das den sein? Ich habe ja in einer Bundesbehörde gearbeitet. Bis auf Citrix und SASPF hatte ich da nichts was sich nicht auch mit einer Open Source Lösung ersetzen ließe. Citrix als auch SASPF laufen auch auf Linux das stellt kein Problem da. Diejenigen welche die Systeme Administrieren kennen Linux durchaus und wünschten sich zumindest zur Netzwerkverwaltung genau das. Sonstige Probleme am Rechner bzw mit Programmen wurden ja Out-gesourct.Das Problem ist neben anderen Dingen vor allem: fehlende Standardapplikationen.
Also von welchen Standardapplikationen ist die Rede?
Es geht bei der Förderung nicht um irgendwelche Probleme von Linux. Was sollen diese eigentlich sein die Probleme von Linux?Wenn ich dann lese, was da alles unterstützt werden soll … KDE Plasma. Als ob das das größte Problem von Linux wäre.
Genau und das geht mit Open Source ebenso gut teilweise besser und meist kostengünstiger.Ob Open Source oder Microsoft – das interessiert den Standardanwender nicht im Geringsten. Er will einfach nur seinen Job erledigt bekommen.
Doch die Zeit gibt es. Ist ja nicht so, dass immer noch auf Dos als OS gesetzt wird da man nicht umstellt. Meine Frau als Bauzeichnerin kennt mehr als nur ein CAD Zeichenprogramm. In ihrer neuen Stelle welche sie vor einem Jahr angetreten hat wird mit einem dahin für sich bisher nicht genutzten gearbeitet. Musste sie auch lernen und was soll ich sagen hat sie geschafft. Diese Standardanwenderin schätzt den heimischen Linux Desktop vermutlich gerade weil sie tagtäglich auch unter Windows arbeitet.In der Arbeitswelt gibt es einfach nicht genug Zeit, sich neben der eigentlichen Arbeit auch noch mit dem Umstieg auf ein anderes OS, eine andere GUI und vor allem andere Software beschäftigen zu müssen.
Nein es ist völlig normal, dass Arbeitnehmer neue Software kennen lernen müssen. Ist ja nicht so, dass ich als ich in der Behörde wo ich tätig war 28 Jahre lang kein neues OS bzw neue Software lernen musste. Selbst Beamte können so etwas.
Wo vieles gerade in Verwaltungen und Behörden für Open Source spricht.Daneben gibt es auch viele Vorgaben und Anforderungen in Sachen Software Verteilung und Sicherheit.
Gerade im öffentlichen Dienst eher weniger das Problem.In diese Bereiche ist eine Menge Zeit und geld investiert worden, das möchte niemand nochmal komplett neu machen müssen.
Wie misst Du ein konkurenzfähiges OS?wie Linux zu einem konkurrenzfähigen Desktop‑Betriebssystem hätte heranreifen können
Na so viele sind es doch gar nicht. Für die Arbeitswelt aber auch unerheblich da ja die zu nutzende vom Unternehmen vorgegeben wird.Jedenfalls nicht durch Distributionsvielfalt.
Nennt sich Vielfallt. Ja aber gebe Dir recht ist Bullshit. Mode sollte auch abgeschafft werden. Reicht ja wenn jeder einen Einheitslock trägt. Zum Beispiel einen blauen oder grauen Overrall. Insgesammt könnte man so wesentlich kosteneffizenter sein. Sprich es gibt nur noch drei Automobile aber jedes in einer einzigen Farbe. Es gibt einen PC für alle der über Jahre mit der selben Hardware hergestellt wird. Das spart kosten und insbesondere Entwicklungskosten auf vielen Ebenen.Anstatt ein einheitliches Standard‑Linux für möglichst viele Anwendungsszenarien zu entwickeln und konsequent zu verbessern, ist Linux völlig zerfasert. Hunderte Distributionen, die im Grunde nur dazu dienen, das Ego einiger Weniger zu befriedigen, die „ihre eigene“ Distribution ins Leben rufen wollten. Sorry, aber was für ein Bullshit.
Ist das so schwierig von den paar Distros mir eine auszusuchen? Das ist übrigens so wenig ein unding wie in anderen Bereichen des Lebens wo es eine viel größere Auswahl als die paar Distros gibt.Allein schon die Tatsache, dass man sich überhaupt damit beschäftigen muss, welches Linux man wählen soll, ist ein Unding und reine Zeitverschwendung.
Wenn dann konsequent. Auch da muss man ja aus der etwas mehr als eine Handvoll sich zuerst mit der richtigen Distro beschäftigen und diese Auswählen. Also das kann Windows doch auch oder noch besser man mieten einen verwalteten Server. Das ist auch eher im Sinne des Standard Anwenders da er sich mit so einem Käse gar nicht auseinander setzen möchte.Als Server‑Betriebssystem – ja.
Doch es ist eigentlich so einfach. Ob das Geld verpufft das sehe ich so nicht. Es verpufft zumindest nicht so wie die jährlichen Lizensen für MS.Auf dem Desktop ist das beileibe nicht so einfach und das Geld wird einfach verpuffen.


