9,2 A pro Ader wären 660 W insgesamt und somit deutlich jenseits dessen, was die Karte jemals erreicht. Man kann die Benachrichtigungsgrenze also ruhig an dieser Stelle setzen – warum bis zum Beispiel 15 A warten, nur weil der Stecker da gerade noch nicht schmilzt, wenn bereits 9,2 A ein Zeichen für ein Problem sind? Asus möchte dem Nutzer offensichtlich auch kommunizieren, was das Problem ist und nicht nur eine Notabschaltung durchführen. Für ersteres ist es hilfreich, wenn die Grafikkarte noch ein Bild ausgibt.^^
Für die technisch saubere Austarierung mehrerer Litzen brauchste NV nicht zwingend (das kann man von außen dranbasteln wie dus beschreibst), es ging um die direkte Regelung der Karte a la "wenn einzelne Litze mehr als 10A dann Boost runter, wenn mehr als 15A dann Drosselung auf forcierten 2D-Performance P-State" oder ähnliches. Dafür bräuchte es irgendeine Art der Kommunikation mit dem Treiber der seinerseits auch wissen müsste was gemeint ist und gemacht werden soll.
Für nahtlose Integration in den Boost wäre das sicherlich hilfreich, ja. Ggf. könnte man einen ähnlichen Effekt aber auch durch Manipulation anderer Signale erreichen. VRM-Temperaturen können meinem Wissen nach nicht direkt digital ausgelesen, da kann ein höheres Signal gemeldet oder zumindest vorgegaukelt werden. Im Bereich RAM gegebenenfalls genauso (ohne problematische Rückkopplung auf die Lüftersteuerung), aber als Mainboard-Fachredakteur kenne ich entsprechende GDDR-Details nicht. Dritte Möglichkeit wäre die Board-Power-Messung. Wenn Nvidia sich hier auf externe Sensorchips stützt, kann deren Ausgangssignal direkt angepasst werden, sonst müsste man im Worst Case den Shunt manipulieren, sodass sich die Karte bei z.B. einer doppelten Leistungsaufnahme sieht.
Sowas klingt zwar nach Pfusch, ist bei einer nur in Notfällen aktiven Sicherheitsschaltung aber weder problematisch noch unüblich. Ein Großteil aller Not-Taktabsenkungen bei CPUs läuft z.B. über den PROCHOT-Kontakt. Der wurde ursprünglich mal, nomen est omen, eingeführt, damit ein Pentium 4 seiner Ansteuerung im Chipsatz signalisieren konnte "mir ist heiß, takte mich runter". Heute können von CPU über Mainboard bis Spannungswandler alle einen Notzustand auf der Leitung signalisieren mit der gleichen Wirkung –
warum man Notmaßnahmen ergreift, ist im Notfall egal und ein Pull-Low ist kein Kunstwerk.
Ich
Das weis ich nicht genau, so Tief bin ich nicht in der Materia, doch so weit (meine Information reichen) mir ist die FE bisher die (von den Top Tier Karten) einzige. Da es aber zu viele Modelle gibt, würde ich Explizit für das genaue Model den Hersteller fragen um Sicher zu gehen.
Ach bitte, rede doch nicht so einen Unsinn daher!!!
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Quelle: ASUS
Wenn die Übersicht von Buildzoid vollständig ist (und für gewöhnlich ist der da gut bewandert), dann gibt es die Einzel-Aderüberwachung nur bei Asus-x090ern, die nach dem ursprünglichen 4090-Shitstorm entwickelt wurden. Also genau zwei Modellen (4090 Matrix, 5090 Astral) und nicht, wie von dir geäußert, sämtliche nicht-Founders-Editionen aller Hersteller. Die Aussage, dass "alle" Karten nichts wissen ist in ihrer Absolutheit zwar ebenfalls falsch, dürfte aber auf einen größeren Teil der tatsächlich eingesetzten Karten zutreffen.