News Geforce RTX 5090: der8auer sieht 12VHPWR-Stecker als "extrem bedenklich"

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Das betrifft "soweit" erstmal nur die Founders Edition. Die anderen Karten messen alle 6 Strom-Leitungen per "Sense Pin", d.h. die Karte weiß genau, wo wieviel Strom kommt über welches Kabel rein. Bei ungleicher Last verteilt sie den Strom auf alle Kabel.

Die Founders Edition kann das nicht, da alle 6 Leitungen auf dem Board nur über eine Messstelle laufen. Die FE weiß nicht, wieviel Strom durch welchen Leitung kommt und genau dieses Stromverteilung ist das Problem bei der Founders. So ist ein möglich, dass durch ein einziges Kabel die ganzen >550 Watt durchgehen. Das führt zu irrsinnigen thermischen und mechanischen Belastungen, wie geschmolzenen Steckern.

Ich danke dir für deinen ausführlichen Bericht.
Das war so ein wenig meine Hoffnung. Dann kann ich meine Karte ja weiterhin nutzen. Werde natürlich dennoch darauf achten, dass alles ordentlich eingesteckt ist.

Dennoch ein dickes Ding, dass NVIDIA es nicht für nötig hält, die Stromverteilung zu überwachen.
 
Es wird immer dubioser mit 12V-2x6. Nach der Überarbeitung dieser Schnittstelle mit anschließend ausgiebigen Tests sollte solch ein Szenario der Vergangenheit angehören.
Scheinbar ist diese Anbindung doch Murks, wenn schon nur 1 Litze keinen vollen Kontakt hat, es zum Schmelzen eines Poles kommen kann.
Eine 3-Kabel-Verbindung (3x8) scheint doch sicherer. Bin gespannt wie das weitergeht.
 
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Aber noch mal für Laien: Mit einer 5080, welche über das dem Netzteil beiliegenden 12VHPWR-Kabel eines NZXT 850W ATX 3.1 verbunden ist, bin ich safe, oder?
Jein. Die Karten ziehen in der Regel nicht genug als dass dies ein Problem ist. eine 5080 Founders könnte aber durchaus ein Problem sein, bei den Boardpartnern bezweifle ich dies jedoch. Müssten schon ein Worstcase eintreten,
Ich danke dir für deinen ausführlichen Bericht.
Das war so ein wenig meine Hoffnung. Dann kann ich meine Karte ja weiterhin nutzen. Werde natürlich dennoch darauf achten, dass alles ordentlich eingesteckt ist.
Seine Aussage ist falsch. Die Karten wissen gar nix.
 
Schon irre. Da steckt Nvidia so viel Mühe in das Thermal Design der Founders Edition und schlampen dann am Ende bei einer elementaren sicherheitsrelevanten Komponente. Das bei einem absoluten High End Produkt und der vor Problematik der 4090. Scheinbar kann man auch mit wenig Kompetenz sehr erfolgreich sein, Wenn ich Nvidia einen Rat geben dürfte, sollten die Kommikationwege zwischen Q und Engneering aufgearbeitet werden und man sollte hinterfragen, wie es dazu kommen konnte. Meiner Meinung nach bedarf es hier dringend einer Rückrufaktion!
 
Ich erinnere mich an folgende Vorfälle die zu extrem schlechter Publicity geführt haben:

- Fermi aka Thermi mit Ankündigungslordvibes
[...Erinnerungslücke...]
- GTX970 VRam-Debakel
- Sterbende 2080Ti durch Überhitzung bei der FE
- 4090 12VHPWR-Drama

Du hast noch die 3090 vergessen, welche öfter mals die PSU Notabschaltung gegriggert hat (wegen zu hohen Lastspitzen ;))


Nein, der Design Fehler liegt schon im Stecker... denn das load balancing auf der karte ist nur die Notlösung für einen Stecker, der deutlich zu fimschig ausgelegt ist.
Wenn ich ehrlich bin, macht Load Balancing oder mindestens Monitoring immer Sinn. Egal wie überdimensioniert der Stecker wäre. Es kann immer was falsch eingesteckt, gebrochen oder korrodiert sein. Wir reden hier von Consumer Hardware. Bei 8p war es sicher weniger dramatisch (max. 150W pro Stecker, mehrere Stecker) aber Sinn machen tut es trotzdem.

Und wenn das Problem primär die dicksten und teuersten Karten trifft, wo Load Balancing doppelt sinnvoll wäre weil man an die Grenzen der Spezifikationen geht, dann wurde das einfach nicht richtig umgesetzt. Welche Designgründe und Kosteneinsparungen das auch sein mögen, bei 2000$ erwarte ich ein einwandfreies und robustes Produkt.
 
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Die 5090- Custom Designs mögen Ungleichgewichte bei der Last erkennen und ausgleichen können. Ich denke aber, dass es in gewissem Umfang immer wieder kurzzeitig zu Lastspitzen kommt, trotz dieser Steuerung.

Ich bin der Meinung, dass die Custom Design-Karten im gleichen Umfang untersucht und getestet gehören, wie es der Der Bauer bei FE getan hat.

Einfach mal eine handvoll Custom-Karten genommen und diese für mindestens 1-2 Stunden einer permanenten Dauerbelastung unter Real- und Extrembedingungen gestestet. Die Karte muss so richtig in die Zange genommen werden.

Der Kunde hat ein Recht darauf zu wissen, wie sich seine Karte unter Extrembedingungen verhält, wenn es die Hersteller evtl. aus Zeitgründen vielleicht schon nicht tun konnten / wollten.

Ich will als Kunde 100%ige Gewissheit haben, dass meine HIgh-Ende Karte auch eine Dauerbelastung langfristig ertragen kann. Und dann sollten die Kabel gemessen und untersucht werden, mit Mikroskop, Auge und allem was es in dem Bereich an Tools gibt.
 
Die anderen Karten messen alle 6 Strom-Leitungen per "Sense Pin", d.h. die Karte weiß genau, wo wieviel Strom kommt über welches Kabel rein. Bei ungleicher Last verteilt sie den Strom auf alle Kabel.
GIlt das wirklich für alle anderen Karten?
Meinst du nicht das da ein Hersteller auch meint, 1x messen reicht?

Und hatten wir das nicht hier bei MSI das es da zwar eine Messung gibt die aber keine Auswirkungen hat? @Incredible Alk ?
 
oder einfach auf 24/48V erhöhen, dann wären diese Probleme aus der Welt...
Ein Jammer, wie lange ich lesen musste, bis die womöglich sinnvollste Lösung für den steigenden Energiebedarf im PC mal erwähnt wurde. 48V finde. 24V würde ja zumindest die Ströme halbieren. 48V wurde über denselben Stecker mehr als gruselige 2 kW jagen können. 24V würde sicherlich eine Menge Probleme verursachen. Aktuell fahren wir so viel 12V in einem PC, dass ich irgendwie befürchte, dass Menschen 24V auf ihre 12V Komponenten jagen, sobald diese Lösung verfügbar wird. Teuer werden die Netzteile dann auf jeden Fall.
Den Querschnitt zu erhöhen halte ich für nicht sehr zielführend. Das schwächste Glied war erneut der Übergang, auch wenn das gesamte Kabel eigentlich überlastet war. Aber das ist auch kein Versagen des Kabels oder Steckers.

Der Designfehler ist nicht der Stecker oder die PCI-SIG, der Designfehler ist, grundlegende Schaltungen auf einer (High-End!) Grafikkarte weggelassen zu haben.
Grundsätzlich sehe ich das auch bedenklich, dass die Lastverteilung Mist ist. Der Spezifikation könnte man wohl nur noch hinzufügen, dass eine entsprechende Leistungsüberwachung bzw. -Verteilung Pflicht ist. Bedauerlich ist tatsächlich, dass dieses Problem nie bei Tests aufgefallen ist. Nach dem Debakel um die 4090 hätte ich gedacht, dass man dieses Problem einfach mehr als nötig absichert und dadurch etwas anderes zu kurz kommt.
 
Jo aber jeder dieser Pins ist winzig. Da bietet der 12vhpwr Pin ein Vielfaches an potentieller Kontaktfläche. Einzig die Überwachung fehlt, die Problematik lässt sich auch anderweitig lösen
Die Pins in USB-C Steckern sind deutlich robuster gegen Verformung, als die in dem 12V 2x6 Steckern. Diese sind einfach nur Mist.

Ein gutes USB-C Kabel mit PD100W hat 0,5-0,75mm² Litzen - bei 1,25A pro Litze sind das 1,67 bis 2,5 A / mm².
Der 12V 2x6 Stecker kommt bei 600W Maximalauslegung auf 8,33A pro Strom führenden Pin.
18 AWG sind 1 mm². Hier ist die Rechnung leicht... das sind 8,33A / mm².

Das ist Faktor 3,32 im Vergleich zur Stromdichte bei USB-C.

USB-C benutzt 20V für 100W.. so kann man mehr Leistung durch ein dünneres Kabel bekommen.
Denn auch bei den neueren 240W Kabeln wird lediglich die Spannung auf 48V erhöht. der Strom bleibt gleich (Dennoch haben die meisten Hersteller hier dickere Kabel gewählt, weil sonst die erlaubten Spannungsverluste schnell überschritten werden).

Bei nur 12 V würden über USB auch 8,33A fließen (bei PD 100W).. aber auch hier verteilt über 4 Kabel, nicht auf ein einziges.

Erkennst du das Problem daran?
Siehst du, weshalb das bei USB-C kein Problem ist?
 
Und hatten wir das nicht hier bei MSI das es da zwar eine Messung gibt die aber keine Auswirkungen hat? @Incredible Alk ?
Bei ASUS.

Die Matrix misst jeden einzelnen Pin - aber es gibt keine Kommunikation mit dem NV-Treiber oder Controllern auf der Karte so dass über diese Messwerte keinerlei regelung erfolgen kann. Es gibt nur Informationslichtchen in der ASUS-Software.

Wie das bei MSI ist weiß ich wie gesagt nicht, ich habe noch keine Custom 5090er Modelle gesehen von denen. Ich kenne nur die 5080er Suprim und da gibts keinerlei zusätzliche Shunts oder irgendwas:
1739346628791.png

Da ist der eine Shunt für alle Litzen gleichzeitig von NV drauf und sonst ist da gähnende Leere. (Quelle: Igorslab).
 
dass ich irgendwie befürchte, dass Menschen 24V auf ihre 12V Komponenten jagen
wird dir bei 48V genauso passieren....

aber das könnte man lösen:
Zuerst 12V anlegen, Karten kann starten
Karten "spricht" mit dem NT (z.B. über die Sense Pins), fordert xV an
NT liefert mehr Spannung
Karte kann volle Leistung abrufen/liefern

im Prinzip das was USB-C auch macht, erstmal langsam mit wenig Spannung aufstarten und dann kontrolliert hochfahren
 
Es wird immer dubioser mit 12V-2x6. Nach der Überarbeitung dieser Schnittstelle mit anschließend ausgiebigen Tests sollte solch ein Szenario der Vergangenheit angehören.
Scheinbar ist diese Anbindung doch Murks, wenn schon nur 1 Litze keinen vollen Kontakt hat, es zum Schmelzen eines Poles kommen kann.
Eine 3-Kabel-Verbindung (3x8) scheint doch sicherer. Bin gespannt wie das weitergeht.
Du kannst es gut in Buildzoids Video sehen.
Selbst wenn man bei den alten 8 Pin Kabeln 2 von 3 Plus Kabeln durchschneiden würde, wäre der Durchmesser des verbliebenen Kabels noch groß genug, um selbst 200W alleine zu stemmen.

Man hätte lediglich bei 16 AWG bleiben müssen... mit entsprechend dicken Terminals (Pins) und dann hätte man die Zahl der Kabel von 6 auf 4-5 verringern können und noch immer mehr Sicherheit gehabt, als mit den aktuell fimschigen 18 AWG kabeln und Terminals.
Wenn ich ehrlich bin, macht Load Balancing oder mindestens Monitoring immer Sinn. Egal wie überdimensioniert der Stecker wäre. Es kann immer was falsch eingesteckt, gebrochen oder korrodiert sein. Wir reden hier von Consumer Hardware. Bei 8p war es sicher weniger dramatisch (max. 150W pro Stecker, mehrere Stecker) aber Sinn machen tut es trotzdem.

Und wenn das Problem primär die dicksten und teuersten Karten trifft, wo Load Balancing doppelt sinnvoll wäre weil man an die Grenzen der Spezifikationen geht, dann wurde das einfach nicht richtig umgesetzt. Welche Designgründe und Kosteneinsparungen das auch sein mögen, bei 2000$ erwarte ich ein einwandfreies und robustes Produkt.
Laut Buildzoid hat Nvidia bis einschließlich zur 980 TI unglaublich viel Aufwand für load balancing betrieben.
Und das, wo die Kabel mehr als ausreichend Reserve hatten. (siehe mein anderer Post von eben)

Load balancing ist immer gut - aber es ist halt keine Lösung für ein schlechtes Steckerdesign. Dann ist es nur eine Krücke, um das Schlimmste hoffentlich zu verhindern.
 
Auf S. 6 des Theads ist zu sehen dass die MSI 5090 Suprim zwei Stunts hat mit je drei Phasen vom Stecker. Auf die MSI 5090 Gaming Trio trifft das laut Fotos auch zu. Ich bin totaler Laie, daher die Frage: Sind diese Karten damit sicherer als die FE?
 
Der Designfehler ist nicht der Stecker oder die PCI-SIG, der Designfehler ist, grundlegende Schaltungen auf einer (High-End!) Grafikkarte weggelassen zu haben.
Dann hätte nVidia vermutlich nicht mehr an der günstigen UVP festhalten können ... ;-)
Da nicht mit dem beiliegenden Kabel getestet wurde, ist der Test einfach nix sagend.
Wer weiß wie das Ergebnis mit dem Original Kabel aussieht, am Ende sind es einfach die Drittanbieter Kabel die Probleme machen.
Schau Dir doch BITTE das Video vom Roman (in der NEWS) dazu an, danach kannst Deine Aussage editieren ...
Danke :daumen:
Vielleicht sollte er die Karten nicht immer in seiner Küche im Backofen machen 🤪
Backe backe
 

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