Europawahl 2024

Nein das ist nicht schaffbar. Die potentielle Menge an Menschen die unseren Wohlstand gerne hätten ist um ein Vielfaches größer als die Anzahl die diesen Wohlstand zur Zeit hat. Würdest du den mit all diesen Leuten teilen hätte am Ende niemand mehr etwas (oder sagen wir es so, nur noch so wenig, dass es fast nichts ist).
Genauso muss es sein. Jeder hat gleich viel.
 
Cool wäre es sich in der Mitte zu treffen?
Der eine läßt die Leute nicht ersaufen und der andere erlaubt etwas Wohlstand.
Manches wäre einfach.
 
Geht schon deshalb nicht weil unser Lebensstil von dem globalen Süden bezahlt wird. Das fängt bei den Auswirkungen der Klimakatastrophe an.
 
Du hast die Wurzel des Übels erkannt. Wir beuten den globalen Süden eher aus, dafür kommen die Migranten in die EU ihrem Wohlstand hinterher gereist. Hier treffen die dann auf Kandidaten wie @Lotto, die ihnen klarmachen wollen, dass man sie aus diesem Grund nicht hier haben will. Er und seinesgleichen beklauen die quasi um ihren Wohlstand und wollen sie im Fall der Fälle mit Waffengewalt davon abhalten, sich an einem Teil dieses geklauten Wohlstandes zu erfreuen. Ich weiß nicht, wie man so etwas nennen soll? Passt moralisch vorkommen vielleicht?
 
Du hast die Wurzel des Übels erkannt. Wir beuten den globalen Süden eher aus, dafür kommen die Migranten in die EU ihrem Wohlstand hinterher gereist. Hier treffen die dann auf Kandidaten wie @Lotto, die ihnen klarmachen wollen, dass man sie aus diesem Grund nicht hier haben will. Er und seinesgleichen beklauen die quasi um ihren Wohlstand und wollen sie im Fall der Fälle mit Waffengewalt davon abhalten, sich an einem Teil dieses geklauten Wohlstandes zu erfreuen. Ich weiß nicht, wie man so etwas nennen soll? Passt moralisch vorkommen vielleicht?
Ich würde von diesem Berg wieder heruntersteigen, nicht weil ich einen Großteil der Analyse nicht teile, sondern weil es die Mehrheit der Menschen nicht so sieht und weil es ja auch faktische Tatsachen gibt, die Stand 2024 dagegen sprechen, mit Moral wirst du da nicht weiterkommen.
Der "westliche" Imperialismus ist gerade mal 100 Jahre begraben je nach dem wo man historisch ansetzt, der russische und chinesische noch nicht. Was ich mit dem Satz sagen will, vor hundert Jahren haben wir noch Kriege geführt, um unseren Wohlstand zu steigern, 100 Jahre später macht man das nicht mehr, aber es wäre mehr als naiv zu glauben die Menschen würden ihren Wohlstand in der Masse nicht verteidigen wollen oder ihn gar freiwillig abgeben.
Wie du schon selber richtig analysiert hast, werden dann entsprechende Poitik/Politiker abgewählt.
Ich habe 2007/2008 geschrieben das ich es für naiv halte, das Leute propagieren es wird so schnell keine Kriege mehr in Europa geben, für genauso naiv halte ich es zu glauben, die MAsse der Leute würde durch "moralisches" Zureden ihren Wohlstand "teilen" oder auf Teile verzichten, werden sie freiwillig nicht.

Darüber hinaus gibt es in DE stand 2024 doch Fakten, dass man die Migration auf jetzigen Niveau schon alleine von der Infrastruktur nicht so weiter führen kann. Jedenfalls glaube ich nicht, das die absolute Mehrzahl unserer Bürgermeister und Landräte, Migrationsgegener sind, wenn sie im Moment eher einen Hilferuf nach dem anderen von sich geben, das es im ganzen Land an Wohnraum, Ärzten, Schulen, Lehreren, Kitas, Sprachkursen etc. mangelt.

Macht man so weiter, wird es an der Wahlurne die nächste Quittung geben und die Hetzer mit den vermeintlich einfachen Lösungen wieder mehr Stimmen bekommen.
 
Das wird die Mehrzahl einen feuchten ... interessieren und schlussendlich werden sie die Wählen, die ihnen einfache Lösungen und weiterhin ihren Wohjstand versprechen.
Sie wollen eine klare einfache Sprache hören.
Bei Habeck ist es das Gegenteil. Da er immer versucht komplexe und differenzierte Antworten zu geben.
Am Anfang fanden die Leute das noch gut. Jetzt nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darüber hinaus gibt es in DE stand 2024 doch Fakten, dass man die Migration auf jetzigen Niveau schon alleine von der Infrastruktur nicht so weiter führen kann. Jedenfalls glaube ich nicht, das die absolute Mehrzahl unserer Bürgermeister und Landräte, Migrationsgegener sind, wenn sie im Moment eher einen Hilferuf nach dem anderen von sich geben, das es im ganzen Land an Wohnraum, Ärzten, Schulen, Lehreren, Kitas, Sprachkursen etc. mangelt.
Unsere Infrastruktur gibt es locker her. Man muss sie nur besser nutzen. Also statt des Bonzen-Ehepaars in der Villa wohnen auf den 500m² Wohnfläche nun 2 Familien mit Migrationserfahrung. Das Bonzen-Ehepaar kommt in die Plattenbauwohnung mit 30 m². Öffentliche Infrastruktur kann man bauen, dass Geld ist wieder bei den Reichen zu holen.
 
Unsere Infrastruktur gibt es locker her. Man muss sie nur besser nutzen. Also statt des Bonzen-Ehepaars in der Villa wohnen auf den 500m² Wohnfläche nun 2 Familien mit Migrationserfahrung. Das Bonzen-Ehepaar kommt in die Plattenbauwohnung mit 30 m². Öffentliche Infrastruktur kann man bauen, dass Geld ist wieder bei den Reichen zu holen.
Du kannst ja weiterhin in deinen Träumen leben, die haben nur nichts mit der Realität zu tun.
Neben Wahlen gewinnen, müsstest du auch noch GG und andere Gesetze ändern, um das überhaupt durchzusetzen.
Von Entschädigungen die im GG geregelt sind und nicht ohne 2/3 Mehrheit geändert werden können, mal ganz abgesehen!
Falls du es noch nicht gelernt hast, in DE hat es in 150 Jahren noch nie ansatzweise eine politische Mehrheit abseits der Markwirtschaft und Eigentum gegeben bei freien Wahlen.

Ich weiss ja nicht in welcher Traumwelt du lebst oder ob du träumst, das mit Gewalt durchzusetzen, aber du bist soweit von der Realität entfernt wie der Mond von der Erde!
 
Du kannst ja weiterhin in deinen Träumen leben, die haben nur nichts mit der Realität zu tun.
Neben Wahlen gewinnen, müsstest du auch noch GG und andere Gesetze ändern, um das überhaupt durchzusetzen.
Von Entschädigungen die im GG geregelt sind und nicht ohne 2/3 Mehrheit geändert werden können, mal ganz abgesehen!
Falls du es noch nicht gelernt hast, in DE hat es in 150 Jahren noch nie ansatzweise eine politische Mehrheit abseits der Markwirtschaft und Eigentum gegeben bei freien Wahlen.

Ich weiss ja nicht in welcher Traumwelt du lebst oder ob du träumst, das mit Gewalt durchzusetzen, aber du bist soweit von der Realität entfernt wie der Mond von der Erde!
Es geht also nur darum, dass die Bevölkerung notwendige Maßnahmen nicht will, nicht dass dieses Land es nicht leisten könnte.
 
Es geht also nur darum, dass die Bevölkerung notwendige Maßnahmen nicht will, nicht dass dieses Land es nicht leisten könnte.
Weisst du eigentlich was du für einen wirklichen Schwachsinn redest?
Hast du schonmal das GG wirklich gelesen und auch verstanden!

Um dir auf die Sprünge zu helfen, alle Macht geht vom Volke aus, durch Wahlen und die Parteien und Volksvertreter die sie dann umsetzen, die Bürger engagieren sich in den Parteien zur Willensbildung.

Ja und wenn die Mehrzahl der Wähler deine Träumereien nicht will, werden sie es verhindern, mal ganz abgesehen davon das nicht mal ein rechtliches Konzept für deine Träumereien gibt, das erst gegen die Verfassung und wohl auch des BVerfG erst geschaffen werden müsste.
 
Aber mit solcher Radikalität wie du es vorgeschlagen hast wird man nur das Gegenteil erreichen.
Kann mir auch nicht vorstellen dass das wirklich ernst gemeint war. ;)
Es geht darum, dass man endlich mal unterscheiden muss zwischen faktisch und sachlich unmöglich und politisch unmöglich. Mit unserem Wohlstand ist fast jedes Projekt möglich, politisch durchsetzbar sind die wenigsten. Da gehen nur Kompromisse. Leider werden diese heute nicht mehr als Erfolg, sondern als Niederlage wahrgenommen. Was ich als Folge der Moralisierung der Gesellschaft sehe, die verlernt hat, dass andere Meinungen etwas ganz Normales sind und man damit umgehen muss.
 
Es geht darum, dass man endlich mal unterscheiden muss zwischen faktisch und sachlich unmöglich und politisch unmöglich. Mit unserem Wohlstand ist fast jedes Projekt möglich, politisch durchsetzbar sind die wenigsten. Da gehen nur Kompromisse. Leider werden diese heute nicht mehr als Erfolg, sondern als Niederlage wahrgenommen. Was ich als Folge der Moralisierung der Gesellschaft sehe, die verlernt hat, dass andere Meinungen etwas ganz Normales sind und man damit umgehen muss.
Man wird aber mit solchen radikalen Forderungen keine Kompromisse finden können.
 
Mir ging es nur darum zu zeigen, dass es möglich ist, wenn weite Teile der Bevölkerung und der Parteien es wollen würden. Wenn man die notwendigen Mehrheiten nicht gewinnen kann, dann sind in der Tat extreme Forderungen unsinnig.
 
Hinweis der Moderation:

Beiträge zwischen 23:02 und 2:45 wurden ausgeblendet. Das Thema des Threads lautet Europawahl 2024 und lässt sich nicht auf bekannte Nebenkriegsschauplätze des WiPoWi ausdehnen.
 
Ich würde schon sagen, dass das Thema Migration ein diskussionswürdiges Problem ist.

Das ist aber eine komplett andere Aussage. Natürlich ist das Thema diskussionswürdig. Und es wird rauf und runter diskutiert. Es ist eben kein Anliegen, über das niemand redet, sondern eher im Gegenteil eins, das droht, alle anderen Themen zu verdrängen.
Das einzige, was man in Bezug auf Migration und rechtsextreme Parteien als Besonderheit festhalten kann: Niemand anders geht derart offensichtlich mit Forderungen in die Diskussion, die auf "sollen doch alle verrecken" hinauslaufen. Aber genau das ist eben der Punkt, an dem andere Parteien die Themen von Rechts-Wählern ignorieren würden, wie behauptet wurde, sondern an dem andere Parteien die Menschenfeindlichkeit von Rechts-Wählern nicht vertreten wollen. Womit wir wieder bei "Nazis" wären.


Keine Option ist gut, da auf die Schwachen eingeschlagen wird. Ideal wäre ein Umverteilung von Besitz und eine Willkommenskultur in Deutschland.

Wähler von rechtsextremen Parteien vertreten genau die gegenteilige Position. Die wollen, dass mehr auf Schwache eingeschlagen wird und afaik sind weder Fidesz noch FN für eine Umverteilung von oben nach unten, AFD und Lega stehen definitiv für das Gegenteil. Wilders und die skandinavischen Rechten iirc auch.

Das ist ja letztlich auch eines der Grundprinzipien von Populisten: Spiel die Leute gegeneinander aus, schiebe die Schuld für alle Missstände irgend jemandem in die Schuhe und trete mit der Kernforderung an, dem zu schaden. Für Hitler waren es die Juden, für die heutigen Rechtsextremen sind es Migranten, für Linksextreme sind es "die Reichen". Alles Gruppen mit dem entscheidenden Vorteil, dass sie (im Inland) ziemlich klein sind - man verliert also nicht viele Stimmen, weil sich ein Teil der Wähler angegriffen fühlt. Aber wenn man vom sehr großen Rest der Wähler jemanden davon überzeugen kann, dass man mit seinen Anschuldigungen recht hat, kriegt man dessen Stimmen. Lohnt sich unterm Strich.

(Anm.: Das gilt unabhängig davon, ob die Anschuldigugnen nun richtig oder falsch sind. Manchmal sind sie das näherungsweise, manchmal gar nicht. Aber bei Populismus zählt nicht, ob ein politisches Konzept durchdacht und tragbar ist, sondern nur ob es im ersten Moment gut klingt. Leute, die einen zweiten Moment in Nachdenken und Abgleich mit der Realität investieren, sind nicht die Zielgruppe, sondern eine laut EU-Wahlergebnis seltene Minderheit.)
 
Aber wenn das Migrationsproblem jetzt schon so gross ist, was genau machen wir dann in 20 Jahren wenn Millionen von Leute nach Norden anfangen zu wandern weil es bei ihnen so heiss geworden ist dass sie nicht mehr dort leben können?
Da sind die paar die jetzt grad so ankommen noch nix dagegen fürchte ich.. und es sieht nicht so aus als würde politisch gesehen irgendwas auch nur so weit denken.
 
Aber wenn das Migrationsproblem jetzt schon so gross ist, was genau machen wir dann in 20 Jahren wenn Millionen von Leute nach Norden anfangen zu wandern weil es bei ihnen so heiss geworden ist dass sie nicht mehr dort leben können?
Da sind die paar die jetzt grad so ankommen noch nix dagegen fürchte ich.. und es sieht nicht so aus als würde politisch gesehen irgendwas auch nur so weit denken.
Sofern die dann nördlicher als Deutschland leben wollen, ist das für die AfD ja kein Problem. Platz ist in den Ländern auch genug da. Nur vermute ich, dass dann da die Rechten Stimmen bekommen, wenn den Leuten das nicht gefällt.
Machen kann man da eh nicht viel, Klimawandel findet statt, kann man zwar leicht eindämmen, mehr ist aber realistisch nicht drin.
 
Aber wenn das Migrationsproblem jetzt schon so gross ist, was genau machen wir dann in 20 Jahren wenn Millionen von Leute nach Norden anfangen zu wandern weil es bei ihnen so heiss geworden ist dass sie nicht mehr dort leben können?
Da sind die paar die jetzt grad so ankommen noch nix dagegen fürchte ich.. und es sieht nicht so aus als würde politisch gesehen irgendwas auch nur so weit denken.

Es gibt politische Gruppierungen, die machen sich da seit 30-40 Jahren drüber gedanken und haben versucht, was dagegen zu unternehmen...
 
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