Europawahl 2024

Salve,

es sieht so aus, als wenn der Rassemblement National in der Stichwahl nur dritter wird, hinter dem Linksbündnis und Macrons Mittebündnis. Das wäre nach den letzten Tagen eine ziemliche (schöne) Überraschung.
Die Wahlbeteilung war so hoch wie seit dem Begin der 1980er Jahre nicht mehr.
 
Salve,

es sieht so aus, als wenn der Rassemblement National in der Stichwahl nur dritter wird, hinter dem Linksbündnis und Macrons Mittebündnis. Das wäre nach den letzten Tagen eine ziemliche (schöne) Überraschung.
Die Wahlbeteilung war so hoch wie seit dem Begin der 1980er Jahre nicht mehr.

In beiden Wahlgängen war die RN die Partei mit den meisten Stimmen:


Das Mehrheitswahlrecht hat hier das Ergebnis verzehrt.

Sollte die nächste Regierung also nicht schlagartig etwas ändern, würde ich sagen, ist das Problem hier nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

PS: Außerdem hier mal ein Beispiel dafür, wer in diesem Linksbündnis u.a. sitzt:


Und dann gibt es ja auch noch Herr Mélenchon und dessen Positionen.



Der ist Anti-EU, Anti-NATO, Pro-Russland und Pro-Hamas.

Ich würde das ganze nicht als schöne Überraschung bezeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Kaaruzo
Was habt "ihr", also du, andere und viele von der Presse eigentlich alle mit Melanchon?
Nur weil der wie üblich gestern sofort eine große Klappe hatte und Forderungen stellt(e)?
Habt ihr euch das Wahlergebnis mal genau angeschaut?
Der NFP hat nichts! Er hat nicht mal eine relative Mehrheit gegen Ensemble (Macron) und die gemäßigten Republikaner (die die nicht mit dem RN ein Bündnis bildeten), die beiden als eher Parteien der Mitte haben zusammen mehr Sitze.
Dazu kommt das Melanchons Gruppierung in der NFP nur die Hälfte der Sitze hat, und Sozialisten und Grüne in Frankreich, laufen nun nicht Melanchons Verschwörungstheorien und außenpolitischen Idiotien nach oder wollen ihn zum Premierminister machen.
Insoweit wird sich Melanchons Einfluss in sehr sehr engen Grenzen halten.
Ich halte eine Technokratenregierung für am Wahrscheinlichsten, aber lassen wir uns überraschen, nur ohne das gemäßigte Liberale (Macron) und auch mitterechts Lager (Republikaner), wird da gar nichts gehen!
 
@ Kaaruzo
Was habt "ihr", also du, andere und viele von der Presse eigentlich alle mit Melanchon?
Nur weil der wie üblich gestern sofort eine große Klappe hatte und Forderungen stellt(e)?
Habt ihr euch das Wahlergebnis mal genau angeschaut?
Der NFP hat nichts! Er hat nicht mal eine relative Mehrheit gegen Ensemble (Macron) und die gemäßigten Republikaner (die die nicht mit dem RN ein Bündnis bildeten), die beiden als eher Parteien der Mitte haben zusammen mehr Sitze.

Er ist nunmal eines der prägende Gesichter. Deshalb wird er ja auch in der Presse erwähnt. Und das ist angesichts seiner Positionen auch nötig.

Dazu kommt das Melanchons Gruppierung in der NFP nur die Hälfte der Sitze hat, und Sozialisten und Grüne in Frankreich, laufen nun nicht Melanchons Verschwörungstheorien und außenpolitischen Idiotien nach oder wollen ihn zum Premierminister machen.
Insoweit wird sich Melanchons Einfluss in sehr sehr engen Grenzen halten.

Alleine, dass sie mit ihm zusammen gemeinsame Sache machen, ist schon schlimm genug.

Ich halte eine Technokratenregierung für am Wahrscheinlichsten, aber lassen wir uns überraschen, nur ohne das gemäßigte Liberale (Macron) und auch mitterechts Lager (Republikaner), wird da gar nichts gehen!

Ich hoffe auch, dass es nicht so schlimm wird, wie ich im Moment befürchte, aber man hat sich hier - ohne Not - mit diesen Leuten zusammen ins Bett gelegt.

Laut Artikel hat der nicht mal bei seinen eigenen Leuten Rückhalt.
Der fordert viel, bekommt aber nichts. Davon gibt es viele.

Aber die selbst ernannten Demokraten arbeiten mit ihm zusammen und das alleine ist schon schlimm genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was schlimm genug ist. Wer will den bitte als CDU-Wähler, dass man am Ende mit den Kommunisten um Sarah Wagenknecht ins Bett steigt?
Die CDU wird ja nie eine Minderheitsregierung machen und wenn die keine Lust auf Wagenknecht oder die Linke hat, wird sie in Thüringen zusehen müssen, wie Höcke im dritten Wahldurchgang Ministerpräsident wird.
Mir persönlich ist es ja egal, wer in Thüringen regiert. Wenn die Mehrheit dort das rechte Gesocks will, dann sollen sie doch.
Ich hab ja Chrupalla gestern gehört, was sie in Thüringen machen wollen. Na, da bin ich ja mal neugierig, wie das ablaufen wird.
 
Das wird bei uns im Herbst nicht anders werden.
Wenn die CDU regieren will, wird sie mit BSW koalieren müssen.
Dann werden sie einen Haufen Mitglieder im Westen verlieren, zumindestens wird das nicht kampflos von Statten gehen, mein Emailverteiler ist schon voll mit dem Thema.
Es wird zwangsläufig auf Merz und seine Führung ankommen und es steht ein Bruch mit Ostlandesverbänden durchaus im Raum, das werden noch spannende Zeiten.
In der Frage wird es nicht die vielbeschworene CDU Parteidisziplin geben, das kann ich schon mal versprechen!
 
Die CDU wird ja nie eine Minderheitsregierung machen und wenn die keine Lust auf Wagenknecht oder die Linke hat, wird sie in Thüringen zusehen müssen, wie Höcke im dritten Wahldurchgang Ministerpräsident wird. Mir persönlich ist es ja egal, wer in Thüringen regiert. Wenn die Mehrheit dort das rechte Gesocks will, dann sollen sie doch. Ich hab ja Chrupalla gestern gehört, was sie in Thüringen machen wollen. Na, da bin ich ja mal neugierig, wie das ablaufen wird.

Dann soll die CDU halt in die Opposition gehen. Alles besser, als mit BSW und/oder Linkspartei zusammenzuarbeiten.
 
Die CDU wird ja nie eine Minderheitsregierung machen und wenn die keine Lust auf Wagenknecht oder die Linke hat, wird sie in Thüringen zusehen müssen, wie Höcke im dritten Wahldurchgang Ministerpräsident wird.
Mir persönlich ist es ja egal, wer in Thüringen regiert. Wenn die Mehrheit dort das rechte Gesocks will, dann sollen sie doch.
Ich hab ja Chrupalla gestern gehört, was sie in Thüringen machen wollen. Na, da bin ich ja mal neugierig, wie das ablaufen wird.
Soll doch die AfD oder BSW eine Minderheitsregierung stellen, warum sollte sich das die CDU ans Bein binden?
Sollen doch die Leute live erleben, was sie gewählt haben!
oder Linkspartei zusammenzuarbeiten.
Mit der Linkspartei kann man zumindestens arbeiten, dass machen sie jetzt auch schon in Thüringen!
 
Dann werden sie einen Haufen Mitglieder im Westen verlieren, zumindestens wird das nicht kampflos von Statten gehen, mein emailverteiler ist schon voll mit dem Thema.
Es wird zwangsläufig auf Merz und seine Führung ankommen und es steht ein Bruch mit Ostlandesverbänden durchaus im Raum, das werden noch spannende Zeiten.
In der Frage wird es nicht die vielbeschworene CDU Parteidisziplin geben, das kann ich schon mal versprechen!
Letztendlich muss das der jeweilige Landesverband entscheiden. Aber Krach gibt es auf jeden Fall. Karrenbauer ist ja am Osten gescheitert.
Davon hängt sicher auch die Kanzlerkandidatur ab.
Dann soll die CDU halt in die Opposition gehen. Alles besser, als mit BSW und/oder Linkspartei zusammenzuarbeiten.
Mir ist das wurscht.
Gibt aber neben Thüringen noch zwei Wahlen. Mal sehen, ob es da für ein Bündnis mit den Sozen und den Grünen reicht. Das sehe ich aber noch nicht.
Soll doch die AfD oder BSW eine Minderheitsregierung stellen, warum sollte sich das die CDU ans Bein binden?
Sollen doch die Leute live erleben, was sie gewählt haben!
Wer sagt, dass ds eine Minderheitsregierung wird?
Wenn ´Wagenknecht genug Stimmen holt und andere Parteien den Einzug nicht schaffen, könnte das reichen. Nur wenn keiner mit keinem koalieren wird, wird stressig.
 
Mit der Linkspartei kann man zumindestens arbeiten, dass machen sie jetzt auch schon in Thüringen!

Am Ende des Tages ist aber die Linkspartei immer noch die Rechtsnachfolgepartei der SED.

Jene Partei die in Deutschland eine zweite Diktatur errichten ließ. Und auch wenn die Verbrechen nie - auch nicht im Ansatz - an die Verbrechen des dritten Reiches und der NSDAP ranreichen, bleibt es eine verbrecherische Partei, die einen Unrechtsstaat errichtet hat. Kein Demokrat käme auf die Idee mit einer Nachfolgepartei der NSDAP zusammenzuarbeiten. Das gleiche sollte mMn auch für die Nachfolgepartei der SED gelten.

Es bleibt eine Schande, dass Demokraten mit dieser Partei zusammenarbeiten und das bereits 8 Jahre nach dem Ende der DDR mit dieser Partei auf Länderebene koaliert wurde. Und das auch noch in einem Bundesland, wo die SED auch Verbrechen begangen hat. Man stelle sich vor, jemand hätte 1953 mit der Nachfolgepartei der NSDAP koaliert.
 
Aber SED Schergen sind heute bei der Linke nicht mehr anzutreffen, bzw. haben keinen Einfluss mehr.

Der Unterschied ist der, dass die Linkspartei sich gerichtlich hat bestätigen lassen, dass sie der Rechtsnachfolger der SED ist.


Es geht nicht um irgendwelche ehemaligen Mitglieder. Diese Partei ist rechtsidentisch mit jener Verbrecherpartei, die von 1949-1990 in der DDR eine Diktatur errichtet und betrieben hat.
 
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