Erziehung - Schule - Staat - Jugendliche | Vorsicht! Dieses Thema zwingt einen dazu viel(!) zu lesen!

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GK ist Grundkurs, LK Leistungskurs ;)

zu der Lehrerfrage: mein IT Lehrer an der Berufsschule geht auf die 50 zu, ist aber super kompetent, freundlich und das ist ein Lehrer, wo man auch wirklich Lust auf den Unterricht hat, bei manch anderen denkt man nur :ugly: :kotz:
 
pibels94 schrieb:
GK ist Grundkurs, LK Leistungskurs ;)

zu der Lehrerfrage: mein IT Lehrer an der Berufsschule geht auf die 50 zu, ist aber super kompetent, freundlich und das ist ein Lehrer, wo man auch wirklich Lust auf den Unterricht hat, bei manch anderen denkt man nur :ugly: :kotz:

Gehst du zufällig auf meine Schule!? :ugly: Mir kommt es so vor als Ibm ich shizophren bin. :lol:
 
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haha nein, das wäre dann zu viel des Guten :D
 
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Das GK grundkurs ist ist mir klat ergibt hier aber nicht viel Sinn!
Ich bin noch in der 10. also nix mit Kursen, mal schauen wie das nächstes Jahr wird...
@Hansvonwurst: Ist GK bei euch ein Wunschfach? Wir müssen Geo, GK, Reli und Musik oder Kunst nehmen. Plus die ganzen Standardfächer natürlich.
 
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Ich habe ja nicht gesagt das die Lehrer daran schuld sind aber es ist einfach nicht möglich so kleine Klassen zu haben.
1. Bräuchte man wieder viele neue Lehrer die einfach fehlen und 2. würde es eine Menge Geld kosten weil die räume dazu einfach fehlen.

Die geburtenstarken Jahrgänge sind langsam aber sicher im Studentenalter, die Jahrgangsgrößen an den Schulen nehmen stetig ab. Infrastruktur ist definitiv genug vorhanden (wenn auch z.T. in eingeschränkt brauchbaren Zustand - aber das hällt ja sonst auch niemanden auf) und Lehrer stehen nach wie vor genug auf der Straße, da gibt es nur in einzelnen Regionen und Fächern Mangel (geschickte Planung der Politik halt...) - und notfalls sind dass dann oft noch die Fächer, wo Quereinsteiger am leichtesten höhere Jahrgänge übernehmen könnten. (nen Ethiklehrer zauberst du nicht mal eben aus dem Hut, aber ein Ingenieur hat 50% von dem, was ein Physiklehrer können muss, vermutlich eh schon im Kopf und wäre nach einem Jahr Didaktik reif für die Oberstufe)
Aber: Zumindest ein bißchen bezahlen müsste man die natürlich schon.
 
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Die geburtenstarken Jahrgänge sind langsam aber sicher im Studentenalter

Die geburtenstarken Jahrgänge waren in den 60ern und frühen 70ern des letzen Jahrhunderts, die sind also so in den 40ern.
Wenn die in 30 Jahren in Rente gehen, bricht das Rentensystem zusammen.

Oder redest du von anderen Jahrgängen?
 
Abufaso schrieb:
Ich bin noch in der 10. also nix mit Kursen, mal schauen wie das nächstes Jahr wird...
@Hansvonwurst: Ist GK bei euch ein Wunschfach? Wir müssen Geo, GK, Reli und Musik oder Kunst nehmen. Plus die ganzen Standardfächer natürlich.

GK ist alles was nicht LK ist ;)
Und da hast du dann deine Pflicht-GKs die mit der Wahl deiner 1-4 Prüfung zusammenhängen + evtl. zusätzliche GKs.
 
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GK ist alles was nicht LK ist ;)
Und da hast du dann deine Pflicht-GKs die mit der Wahl deiner 1-4 Prüfung zusammenhängen + evtl. zusätzliche GKs.

Habt ihr G8?
Bei uns gibt es LKs und GKs gar nicht mehr. Man kann einfach Kurse wählen und am Ende der 12ten wäjlt man dann die 5 Fächer in denen man Abitur schreibt
(Deutsch, Mathe, eine Fremdsprache, eine Geisteswissenschaft und ein Fach deiner Wahl)
 
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LKs sind mittlerweile wohl abgeschafft. Man kann sich aber noch aussuchen ob man ein Fach 4- oder 2-stündig nimmt.
 
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Also ich war im LK Mathe und Englisch. Eig. hätten wir jetzt auch LK´s aber leider sind wir einfach eine zu kleine Klasse! *hust* 26 Schüler *hust*
 
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Die geburtenstarken Jahrgänge waren in den 60ern und frühen 70ern des letzen Jahrhunderts, die sind also so in den 40ern.
Wenn die in 30 Jahren in Rente gehen, bricht das Rentensystem zusammen.

Oder redest du von anderen Jahrgängen?

Jup: Deren Kinder. Der Schub macht sich auch in zweiter Generation bemerkbar. Neben den doppelten Abiturjahrgängen ein weiterer Grund für die derzeit allerorts steigenden Studentenzahlen.
 
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Jup: Deren Kinder. Der Schub macht sich auch in zweiter Generation bemerkbar. Neben den doppelten Abiturjahrgängen ein weiterer Grund für die derzeit allerorts steigenden Studentenzahlen.

Die doppelten Abiturabgänger hast du doch nur für ein Jahr, das wars dann schon, da kommt nicht mehr.
Der Drops ist gelutscht.
Doch wenn die Babyboom Generation in Rente geht, eben in 30 Jahren, bekommt der Staat ein riesen Problem. Es sind ja nicht nur Rentner, die dann kommen, sondern auch Staatsdiener, die in den 80ern noch schnell den Beamtenstatus bekommen haben und jetzt schon auf der Tasche liegen.
Es geht um keine Ahnung wie viel Milliarden mehr für die Sozialausgaben, das kann der Staat ohne Reform nicht packen und das fängt eben jetzt schon an.
Du musst Perspektiven schaffen, damit die Leute hier im Land arbeiten, dass neue kommen, deren Status schnell anerkannt wird.
Und eben deutlich mehr in Bildung investieren als den Milliarden schweren Autokonzernen Geld in den Arsch zu blasen, damit die ein Elektroauto entwickeln.
 
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Kurze Ansage!
Ich bin nächste Woche in Berlin und dort haben wir in der Klasse ein Gespräch mit dem Abgeordneten Herr Kues. Ihm dürfen bzw. sollen wir fragen über die Familienpolitik stellen. Nun kommt Ihr. Habt ihr Fragen die Ich Ihm stellen soll? Ich versuche mit dann alles zu merken oder aufzuschreiben und dann hier zu posten. Das würde aber min. 5 Tage dauern da es eine Studienfahrt ist komme ich erst in einer Woche wieder.
 
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Kurze Ansage!
Ich bin nächste Woche in Berlin und dort haben wir in der Klasse ein Gespräch mit dem Abgeordneten Herr Kues. Ihm dürfen bzw. sollen wir fragen über die Familienpolitik stellen. Nun kommt Ihr. Habt ihr Fragen die Ich Ihm stellen soll? Ich versuche mit dann alles zu merken oder aufzuschreiben und dann hier zu posten. Das würde aber min. 5 Tage dauern da es eine Studienfahrt ist komme ich erst in einer Woche wieder.

wozu hast du ein Handy mit Internetflat?? :D

Fragen fallen mir momentan keine ein, aber ich arbeite dran
 
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Warum die Kinder von Sozialhilfeempfängern, solange sie noch bei ihren Eltern wohnen und nur eine Berufsausbildung, in der man wenig verdient, oder eine schulische Ausbildung + 400-Euro-Basis-Nebenjob das meiste ihres Geldes wieder an den Staat abgeben müssen. (Regel: ca. 100 Euro + 20 Prozent des "zu viel" verdienten darf man behalten, der Rest muss abgegeben werden)
Klar, die Sozialhilfeempfängereltern ziehen dem Staat Geld, aber die Kinder müssen dafür aufkommen und oftmals werden dadurch die Chancen auf z.B. eine Uniausbildung bzw. das Sparen von genug Geld fürn Führerschein oder zum Ausziehen deutlich geringer. Erinnert mich irgendwie an das indische Kastensystem und finde es ziemlich unfair den Betroffenen gegenüber.

Fällt unter Familienpolitik finde ich

Edit: Selbiges gilt natürlich für die Kinder von HARTZ IV-Empfängern
 
Zuletzt bearbeitet:
An wenn genau muss das Geld den wieder abgegeben werden?
Wir können doch nicht von Steuern reden...
Ich würde die Frage dan so stehlen:
Frage schrieb:
Warum müssen die Kinder von Sozialhilfeempfängern oder Hartz IV Empfängern, solange sie noch bei ihren Eltern wohnen und nur eine Berufsausbildung, in der man wenig verdient, oder eine schulische Ausbildung + 400-Euro-Basis-Nebenjob das meiste ihres Geldes wieder an den Staat abgeben? In der Regel ist es etwa so: ca. 100 Euro + 20 Prozent des verdienten Geldes darf man behalten, den Rest muss abgegeben werden. Dadurch werden oftmals die Chancen auf z.B. eine Uniausbildung bzw. das Sparen von genug Geld für einen Führerschein oder zum Ausziehen deutlich geringer.
Btw: Ja das mit der Handyflat ist so ne Sache...jeder der 1&1 kennt weis wie die drauf sind...-.-"
Ich versuche alles aufzuschreiben bzw. mache ich mir Stichworte und werde diese dann am ende des Tages zu einem Text verformen. Dazu muss ich noch sagen das ich keine 20 Fragen stellen kann! Es sollten schon sehr wichtige Fragen sein die auch unter diese Kategorie fallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Klar, die Sozialhilfeempfängereltern ziehen dem Staat Geld, aber die Kinder müssen dafür aufkommen und oftmals werden dadurch die Chancen auf z.B. eine Uniausbildung bzw. das Sparen von genug Geld fürn Führerschein oder zum Ausziehen deutlich geringer.

Hallo? Die Kinder beziehen über den Umweg der Eltern ja wohl auch Sozialleistungen. Von Luft und Liebe alleine leben die nicht. Da wäre schon ihr Mietanteil an der Wohnung. Abgesehen davon setzt Du die Hinzuverdienstgrenzen hier deutlich zu niedrig an.

Und das ist auch wirklich nicht die Klientel, der man damit eine universitäre Ausbildung verweigern würde. Die haben zu 99,9% sicherlich nicht einmal Abitur. Und falls doch, bekämen sie ja ohne weiteres den BAFÖG-Höchstsatz. Dadurch ist es für viele Arme tatsächlich einfacher an die Uni zu gehen als für viele Kinder der Mittelschicht, deren Eltern Einkommen gerade so über den BAFÖG-Grenzen beziehen. Die gehen echt Wasser saufen. Das ist auch bekannt als sogenannte "Mittelstandsfalle". Aber darüber redet natürlich keiner...
 
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Fällt unter Familienpolitik finde ich

ALGII und Sozialhilfe fallen unter Sozialpolitik.
Ansonsten hätte ich dazu auch einen Fragenkatalog, da kann der Rest der Gruppe gleich zu Hause bleiben, wenn sie vollständig beantwortet werden sollten :ugly:


An wenn genau muss das Geld den wieder abgegeben werden?

Das Geld wird vom Sozialamt einbehalten bzw. muss daran zurückgezahlt werden. Durch die HartzIV-Reform handhabt sich Sozialhilfe in der Praxis wie ALGII. Das heißt: Wenn du irgendwelches Einkommen hast (nicht nur Jobben und Lehrgeld - auch Geschenke, selbstständige Nebentätigkeit, Kindergeld (!), bald kommend Betreuungsgeld, Renten - einfach alles, was auf deinem Konto eingeht, selbst wenn du es mit gutem Grund zusätzlich erhälst), dann darfst du davon die ersten 100 € behalten (wenn ein Job o.ä. darunter ist. Bei Sozialhilfe -=arbeitsunfähig- also nicht, sondern iirc nur 50 €), von 100 bis 400 € darfst du 20% behalten (der Rest wird dir von den staatlichen Leistungen abgezogen. D.h. ein 400 € Job bringt dir unterm Strich 160 € mehr, die berühmten 3,20 € Stundenlohn. Davon musst du dann noch Fahrtkosten, ggf. Berufsbekleidung, bei Lehre Unterrichtsmaterialien, Büromaterial,... bezahlen), oberhalb von 400 € sogar nur 10%. Wenn in einem Zweipersonenhaushalt einer von beiden einen 850 € Netto-Job annimmt, bleiben rund 250 € übrig. Davon dann noch ne Monatskarte gekauft und man fragt sich, was gewisse Politiker eigentlich meinen, wenn sie "niedrige Einkommen" entlasten wollen...


Abgesehen davon setzt Du die Hinzuverdienstgrenzen hier deutlich zu niedrig an.

Mit "zu niedrig" hast du sicherlich recht (bzw. ich finde die Abzüge zu hoch - es kann ruhig bei 0€ losgehen), aber mit "Du" nicht, denn das ist nun einmal der deutsche Staat, der diese Grenzen ansetzt.

Und falls doch, bekämen sie ja ohne weiteres den BAFÖG-Höchstsatz. Dadurch ist es für viele Arme tatsächlich einfacher an die Uni zu gehen als für viele Kinder der Mittelschicht, deren Eltern Einkommen gerade so über den BAFÖG-Grenzen beziehen. Die gehen echt Wasser saufen. Das ist auch bekannt als sogenannte "Mittelstandsfalle". Aber darüber redet natürlich keiner...

Ähm: Entweder deine Eltern verdienen genug, um dir Unterstützung auf BAFöG-Niveau zukommen zu lassen, oder du bekommst entsprechend einen Teil BAFöG dazu. Probleme hast du höchstens dann, wenn deine Eltern dieses Geld lieber in Haus und Auto stecken, anstatt dich angemessen zu unterstützen - aber dagegen kannst du sogar klagen.
 
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