AW: Erziehung & Schule - Was passiert mit der Jugend? Update: Kommentare von Usern im Startpost!
Auch gegen Beamte gibt es genug Vorgehensweisen, wenn sie ihren Job nicht machen oder gar Kindern schaden und die hochspezialisierte Lehrerausbildung (je nach Organisation der Uni i.d.R. min. 6 Jahre Studium, dann noch Refrendariat, mitlerweile noch das enorme Risiko beim Bachelor/Master-Übergang - und das alles ist vollkommen wertlos, wenn man hinterher in einen anderen Job muss) muss auch zu einem entsprechenden Gegenwert führen, wenn man fähige Leute dafür begeistern will.
Das Problem in der Praxis liegt darin, überhaupt zu erfassen, ob ein Lehrer seinen Job vernünftig macht. Denn wie du selbst sagt: Die meisten Kinder und Jugendlichen, sind überhaupt nicht dazu in der Lage, die Handlungen von Autoritätspersonen objetiv und inhaltlich zu beurteilen. Da müssen wirklich extreme Verfehlungen vorliegen, ehe du anhand von Schüleraussagen einen inkompetenten Lehrer erkennst. "Bei dem lernt man nichts" bekommst du nämlich auch bei noch so guten Lehrern zu hören und in der Mehrheit der Fälle liegt die Schuld eher beim Schüler oder/und in der Vergangenheit.
Naja, ich kenne leider genug Beispiele, die eben das nicht belegen, was in Einzelfällen stimmen mag:
Ein alter Lehrer war gelinde gesagt ein geiler Bock. Sport und Bio, hat Mädchen beim Sport an den Hintern gefasst und die mit den dicksten Brüsten und dem engsten Top, hatte immer die beste Note, durch alle Klassen hinweg. Passiert ist nie etwas. Ging ganz normal in Ruhestand. Beschwerden gab es genug, weiß das zufällig aus 1. Quelle, ein Freund war in der SV.
Selbiges gilt für einige andere Lehrer, die einfach nur total inkompetent oder regelrecht untragbar waren: Der ein hat 1 Jahr lang einen Schüler benotet, der nicht existent ist. Dieser besagte Phantom-Schüler hatte sogar bessere Noten als einige anwesende, musste allerdings eine Arbeit (von 3 geschriebenen) nachschreiben, die btw mit 5 Punkten bewertet wurde.

Ein anderer hat in der Klasse ein Mädchen tagelang als Hure beschimpft, weil sie sich einen etwas kürzeren Rock (als männlicher Erdenbewohner würde man sagen, noch lange nicht kurz genug, es war Knie-Abschluss) angezogen hatte.
Ich selbst bin daraufhin sogar zum Direktor, aber geändert hat sich nichts. Nur meine mündliche Note wurde plötzlich etwas schlechter

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Meine alter Physiklehrer hat übrigens immer vom Weltuntergang gepredigt (sein Haus hat keine Fenster zur Straße und zum Hauseingang, er hat im Kofferraum ein Gummiboot und frische Konservendosen) hat Schülern, die die HA unvollständig oder falsch hatten, btw immer 1 € abgenommen (es hieß offzielle, da von genhen wir mal Pizzaessen, inoffiziell hat er sich damit Zigaretten gekauft...

) und teils hat er auch mal schnell HA erfunden und ins Klassenbuch eingetragen, um der ganzen Klasse den Euro abzuknöpfen. Erst als wir ihm mit der Anklage wegen Urkundenfälschung gedroht haben, hat er das dann seinlassen.
Naja, ein anderer Lehrer an meiner alten Berufsschule, hat sich im Unterricht an den Tisch gesetzt und Zeitung gelesen, den kompletten Tag. Er hat um Grunde nichtmal Unterricht gehalten.
Ich find sowas ist halt nicht tragbar. Das mögen nun krasse einzelfälle sein, aber ich denke, wenn alleine an meiner Ex-Schule (5-13 Klasse HS, RS und Gym, 2000 Schüler) 4 solcher Fälle sind, und das waren nur die, welche ich kannte, dann sieht das im großen und Ganzen derzeit echt mies aus.
Ich will da die junge Generation etwas in Schutz nehmen, denn das waren alles ältere Personen, die eingestellt wurden, als der Lehrermangel wohl sehr gravierend gewesen sein muss.
Aber wie schon gesagt, wenn dann wirklich mal was kommt, werden sie einfach an die nächste Schule verfrachtet.
Ein 2. geiler Bock, gegen den sogar ne Anzeige vorlag, ist auf eine Jungenschule gekommen, Anklage wurde fallengelassen...
Sowas sollte ich mir mal im Beruf erlauben, Fehler machen, Schutzbefohlene sexuell belästigen oder einfach meine Arbeit total schlampig machen, da flieg ich hochkant raus, vll ne Abfindung und soschnell finde ich keine neue Stelle mehr in meinem erlernten Beruf.
