Emissionen: Studie sieht Elektroautos klar vor Verbrennern

Wie du weiter unten in deinem Text schon beschrieben hast ist die Technik nicht das Hauptproblem sondern die Politik und Bürokratie.
Ja, das könnte man so sagen. Ich möchte mal auf die nutzlosen Windräder in SH zurückkommen. Von Steuerzahlern (ich gehöre tatsächlich dazu) finanziert, der potentiell produzierte Strom ging in die Grütze, ebenfalls von Steuerzahlern finanziert .... die Windräder sind jetzt "EOL" und wir zahlen jetzt in Deutschland mit 35Cent/Kwh ... den teuersten Strompreis auf diesem Planeten ... mal von Afgahnistan und Somalia etc. abgesehen ...
 
Der VRS - insbesondere Köln und Bonn - ist nun wirklich einigermaßen bekannt für seine hohen Preise, vom Einzelticket für 3 Euro (für wenige Minuten Busfahrt) bis hin zum zweitteuersten Monatsticket Deutschlands.

Schweine teuer ist der Scheiß.. von Königswinter nach Siegburg sind das 6.80€ pro Strecke.. (ca 15km)
Im Internet bestellen ist günstiger als busfahren..
(Von den Parkgebühren Fang ich hier gar nicht erst an.. 2€/angefangene halbe Std)
Ich weiß schon warum ich nur noch online bestelle


Und min VRS komm ich nicht zum Arbeit.. 3std 45min unterwegs
Mim Auto 20-30min je nach Verkehr..
Und das als schichtler..

Und was das mit den Autos angeht.. Elektro Autos sind genauso Umwelt schädlich wie Verbrenner...und als Mieter im zweiten Stock mit nem Laternenparkplatz sowieso uninteressant wenn die nächste Ladestation 4km entfernt ist und nur max 11kw abgeben kann.
 
Wie du weiter unten in deinem Text schon beschrieben hast ist die Technik nicht das Hauptproblem sondern die Politik und Bürokratie.
(Zitat aus Platzgründen nach Satz 1 gekürzt)

Das du eine konkrete Idee hast, wie es funktionieren könnte, war mir auch direkt klar. Deine Thesen sind stringent und zeigen eine fundierte Basis. Mein Post richtet sich explizit an die Fraktion, die hier permanent alles schlecht redet und dabei so überhaupt kein brauchbares Lösungskonzept im Angebot hat.

Nehmen wir mal die Fraktion "Wasserstoff soll es richten". Das kann man natürlich sagen und wollen. Ich fände das auch schön. Aber da sind so unfassbar viele Baustellen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll:
1) wir haben aktuell keinen Strom übrig: Bisher, weil wir keine Trassen hatten, um den tollen Offshore-Windstrom zu nutzen. Und sobald die Trassen stehen, geht der Strom praktisch ohne Umwege zu den Chemiewerken am Rhein. BASF in Ludwigshafen und Covestro in Krefeld und Dormagen haben sich schon große Windstromkontingente von bestehenden Windparks gesichert. Und die Konkurrenz scharrt mit den Hufen es ihnen gleich zu tun. Die Industrie will so schnell wie möglich auf Strom umstellen, weil sie das CO2 nicht bezahlen wollen.
2) es gibt keine großtechnisch verfügbaren Elektrolysezellen mit ausreichendem Wirkungsgrad. Es wird (z. B. im Forschungszentrum Jülich) an SOCs geforscht. Also keramischen, nicht auf Platin basierenden Elektrolysezellen. Die Technik selbst ist inzwischen wahrscheinlich sogar marktreif. Aber da man mit so etwas bisher kein Geld verdienen konnte, gibt es noch keinen Markt. Es müssen sich erst mehr und vor allem größere Player mit dieser Technik am Markt etablieren. Das dauert leider.
3) bei der Umkehrung, der Brennstoffzelle, ist es ganz ähnlich. Hier gibt es mehr Firmen. Leider sind im letzten Jahrzehnt auch viele direkt wieder Pleite gegangen. Was man heute schon bekommt sind Festoxidbrennstoffzellen für einzelne Gebäude. Was wir jetzt bräuchten wären SOFC-Mini-Kraftwerke, welche direkt mehrere Gebäude oder gar ganze Stadtviertel mit Strom UND Wärme versorgen können (ein großer Vorteil der SOFC). Auch hier wird seit zig Jahren geforscht, die Technik ist schon extrem weit, aber es gibt nichts am Markt. Und die Niedertemperaturbrennstoffzellen sind für den stationären Betrieb im großtechnischen Stil eher mittelgut. Mal davon abgesehen, dass die Niedertemperaturzelle eine sehr hohe Gasreinheit braucht.
4) wo soll eigentlich das Wasser für die Elektrolyse herkommen? Ich dachte früher immer, dass man doch einfach Meerwasser nehmen könnte. Davon haben wir ja mehr als genug. Leider falsch gedacht: Wegen dem hohen Salzgehalt lässt es sich nicht auf herkömmlichen Wege spalten. Und vorher mittels Umkehrosmose den Salzgehalt verringern ist, wer hätte es gedacht, leider unfassbar aufwendig, teuer und stromintensiv. Ergo: Man müsste Süßwasser verwenden, welche bekanntermaßen auch immer knapper wird.
5) Wirkungsgrad: Stark verkürzt: Im Vergleich mit der Speicherung des Stroms und der direkten Nutzung nur noch sehr niedrig.

Und, und, und. Die Brennstoffzelle hat zig super Einsatzmöglichkeiten. Aber nicht zur Lösung unserer aktuellen Energieprobleme. Und völlig ungeachtet dessen, wie sich die Thematik weiterentwickelt: Es wäre in meinen Augen schon sehr viel geholfen, wenn nicht immer von einer lauten Minderheit der Eindruck erweckt werden würde, irgendjemand wolle ihnen etwas wegnehmen. Es ist an der Zeit zu verstehen, dass das, was die Menschheit früher gemacht hat, so nicht weitergehen kann. Dazu kann auch gehören, mit einer Tankfüllung quer durch Deutschland fahren zu können. Vielleicht wird man sich damit abfinden müssen, dass man für 1000 km Distanz in Zukunft dreimal zum Laden Pause machen muss. Geht davon die Welt unter? Es könnte schlimmer kommen.
 
Ja, das könnte man so sagen. Ich möchte mal auf die nutzlosen Windräder in SH zurückkommen. ... die Windräder sind jetzt "EOL"

Ich kenne Anlagen die stehen länger als deine angesagten 25 Jahre (auf denen war ich teilweise persönlich) ... wenn du wissen willst wo in SH bitte eine Liste:


Ach ja und da stehen noch Anlagen von Herstellern die nicht mehr existent sind. :D
 
Aber dieses Persönliche ist mir da halt noch nie begegnet - wer so weit in der akademischen Welt gekommen ist (du bist ja noch ne Stufe weiter als ich) weiß in aller Regel dass es Unsinn ist auf die persönliche Ebene zu wechseln.
Kein Thema :-) mach weiter so! Und laß Dich nicht von Kommentaren runterziehen ... für mich ist das alles nur Spaß ... bis demnächst!
 
All das ist technisch ich will nicht sagen kein problem aber das KnowHow dafür ist vorganden. Es bremsen nur die Baukapazitäten und die Bürokratie - und nach meinem Gefühl ohne das belegen zu können würde ich sagen letzteres weit mehr als ersteres. :-(
Dein Gefühl täuscht Dich sicher nicht.
Mir geht es genau so.

Und wenn mir einer erzählt, daß ein Auto ohne Ölwanne, Kraftstoffzufuhranlage und ohne Abgasanlage
ökologisch schlechter sein soll, als eine Benzin- / Dieselkutsche, dann gehen alle Warnlampen an.

Die unnötigen Verschleißteile fallen alle weg und eine E-Motor in der bürstenlosen Bauweise muß ich in 15 Jahren ein mal warten und das elende Ölgewechsel fällt auch weg.

Über den Rest der teilweise kruden Behauptungen hier zu diskutieren lohnt sich wirklich nicht, da sträuben sich jedem Techniker die Haare.
in organischer Chemie promoviert ... da bist Du bestimmt besser drauf oder wie?
Bist Du Dr. oder Prof.?
 
Dein Gefühl täuscht Dich sicher nicht.
Mir geht es genau so.

Und wenn mir einer erzählt, daß ein Auto ohne Ölwanne, Kraftstoffzufuhranlage und ohne Abgasanlage
ökologisch schlechter sein soll, als eine Benzin- / Dieselkutsche, dann gehen alle Warnlampen an.

Die unnötigen Verschleißteile fallen alle weg und eine E-Motor in der bürstenlosen Bauweise muß ich in 15 Jahren ein mal warten und das elende Ölgewechsel fällt auch weg.

Über den Rest der teilweise kruden Behauptungen hier zu diskutieren lohnt sich wirklich nicht, da sträuben sich jedem Techniker die Haare.

Schön auf den Punkt gebracht. Geht mir sehr ähnlich.
 
Bist Du Dr. oder Prof.?
Einfacher Dr. ... für Professor wäre mir einfach das Gehalt zu schmal gewesen,
Und da muß ich mal für meine Ex-Kollegen in die Tasten greifen:
Es ist schon ein Skandal, daß z.B. in Hessen (?) Juniorprofessoren kaum mehr bekommen als ein Grundschullehrer ... so geht das nicht (auch wenn das hier vielleicht nicht hingehört) ...
Ich kenne Anlagen die stehen länger als deine angesagten 25 Jahre (auf denen war ich teilweise persönlich) ... wenn du wissen willst wo in SH bitte eine Liste:
Uhh ... interessant ... und was sagen die Versicherer dazu?? Es geht hier ja nicht um meine persönlichen Kenntnisse, sondern um die gesetzlichen Regelungen ...
PS: Auch ich habe meine "Möwenschredder" immer im Blick gehabt!
Akkutausch bei Tesla kostet 20.000€, weshalb ein erzürnter Gebrauchtwagenkäufer letztlich seinen Wagen in die Luft sprengte.
Na ja, ist das verwunderlich? Abgesehen davon, daß das hier Chaos mit Polizei, Feuerwehr etc, verursacht hätte. Ich denke an meine Mobiltelefone ... nur noch ein einsames J3 ... der Rest wandert in den Müll wenn der Akku schwächelt! Der EU sei Dank! Dort kümmert man sich sich um jede krumme Banane, der Rest wandert in den Müll. Klar, wir alle müssen CO2 einsparen ... oder so??
 
Zuletzt bearbeitet:
@wuselsurfer @The-GeForce

Es geht nicht um die das E-Auto per se. Es geht mir ums whitewashing der Technologie in der heutigen Zeit. Wenn von der Achsaufhängung bis zum Zündschlüssel alles CO²-neutral produziert werden kann, super Ding. Wird es jedoch nicht. Zumindest ist mir kein Hersteller bekannt der mir dafür ein Zertifikat ausstellen würde.

und wie @The-GeForce bereits erkannte fehlen Erkenntnisse im Bereich Wasserstofferzeugung/ Stromerzeugung mit diesem. Hier ist einfach zu viel Zeit verschwendet worden und jetzt soll einfach eine Brückentechnologie etabliert werden, die eigentlich keine ist; sondern nur eine Verlagerungstechnologie. Die Ressourcen, welches jetzt in den, meiner Meinung nach, überstürzten Wechsel (ja der Klimawandel ist erst seit gestern bekannt, Fukushima war nur der initiale Funken zum Atomausstieg) in die Elektromobilität gesteckt werden, vorher in die Erschließung anderer von mir genannten Möglichkeiten gesteckt worden wären, dann wäre die Technologie bestimmt tragbar. Das ist leider alles verpennt worden.

Interessante Wirklichkeit aus dem Zweiten Deutschen Fernsehen 1Jahr vor meiner Geburt
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Dazu muss man auch sagen, dass das Fazit von 2019 ist und sich in den letzten 2-3 Jahren enorm viel getan hat bei den Elektroautos, sowohl in der Produktion als auch in der Effizienz.

Eigentlich nicht. Im Gegenteil, wenn man die zusätzlich erschienenen Oberklasse-SUVs mir reinnimmt, müssten Batterieautos im Schnitt heute sogar mehr verbrauchen und die durchschnittliche Akkukappazität und damit der Energie- und Rohstoffbedarf für deren Herstellung ist sogar gestiegen.

Am Grundproblem, dass die Ergebnisse der zitierten Studie aber schon damals komplett wertlos gemacht hat, hat sich nichts geändert:
Wir haben keinen überschüssigen sauberen Strom, den man für die Herstellung oder das Laden von Elektroautos verwenden könnte. Bis auf wenige Ausnahmen führt jeder zusätzliche Stromverbrauch zu einem erhöhten Output der Kohlekraftwerke und ist damit um den Faktor drei bis fünf klimaschädlicher, als in diesen Studien zugrundegelegt.

Von daher ist das mit "traue keiner Studie..." verdammt gerechtfertigt.

Der angegebene Studienleiter, Paul Wolfram, publiziert zwar noch nicht lange (seit 2016/17), dafür aber fast ausschließlich zu dem Thema E-Mobilität und hat einen ordentlichen h-Index von 8 bei 13 Publikationen. Seine aktuellen Publikationen werden deutlich häufiger zitiert, als es der h-Index darstellt und das macht ihn, zusammen mit seiner Expertise in dem Thema, zu einer guten bis sehr guten Quelle.
Ohne jetzt die Studie gelesen zu haben kann ich somit sagen, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine ordentliche wissenschaftliche Arbeit ist.

Abgesehen davon, dass ein 8er Hirsch früh in der Karriere nur RELATIV beachtlich ist, aber keineswegs irgendetwas absolut besonderes, kann man ihn auch und gerade mit mehreren kontroversen Papern bekommen, solange diese nicht schlichtweg falsch sind. Dann fühlen sich nämlich viele genötigt, zu widersprechen, was auch Zitate darstellt. Hier geht es aber gar nicht um "ordentlich" oder "nicht ordentlich", hier geht es um die Aussagekraft der Studie. Und die ist ausdrücklich eine Untersuchung von Ökonomen zur KFZ-Produktion unter der Annahme CO2-armen Stroms und der Verbrauchsstrukturen der US-Autohersteller.

Also etwas nahezu wertloses, denn das Tesla mit Produktionsstandorten in der Nähe großer Wasserkraftwerke und einer gewissen Menge eigener Photovoltaik saubereren Strom bezieht als Ford und General Motors im Kerngebiet der US-Kohleverstromung ist so naheliegend, dass man das "wissenschaftlich" schon fast wegen Banalität anfeinden möchte. Aber an keiner Stelle der Studie wurden die technischen Notwendigkeiten für die Herstellung der verschiedenen Antriebe verglichen und somit ist die Übertragbarkeit gleich null, die hier zitierte Headline ist in ihrer Allgemeinheit schlichtweg falsch.


Das ist das Paradebeispiel für das blöde Geschwätz typischer (Groß)städter zu dem Thema Individualverkehr.
Klar, wenn einem die Öffis praktisch hinten reingeschoben werden.
Reicht ja nicht, daß die Leute auf dem Land den Laden am Laufen halten, sie werden auch noch entsprechend bei den meisten "tollen" Entscheidungen unverhältnismäßig benachteiligt.
3 Tage keine Wasser und Lebensmittelzufuhr vom Land in die Stadt und das ignorante Gelaber hat sich von selbst erledigt, weil Mad Max Zustände dort ausbrechen.
:lol:

Kannst du mir einen Gefallen tun? Wenn du das nächste Mal gegen die Mehrheit der Gesellschaft flamen willst, dann nimm dafür bitte nicht das von Stadtbewohnern entwickelten, nahezu vollkommen von Stadtbewohnern finanzierte und von Stadtbewohneren betriebene Internet, um auf einer von Stadtbewohnern aus einer Stadt heraus gehostetem Internetplattform ein Post zu schreiben, sondern bleibe bitte bei deiner selbstgezüchteten Brieftaube.



... in der Nähe ihres Arbeitsplatz angesiedelt und auch den sonstigen Kram nahe hingebaut
...
In der Großstadt werden sowieso wenig Personenkilometer zurückgelegt
...
Die Realität ist nunmal, dass 82% der Personenkilometer mit dem Auto zurückgelegt werden

[X] Problem richtig beschrieben
[ ] Problem verstanden
 
Kannst du mir einen Gefallen tun? Wenn du das nächste Mal gegen die Mehrheit der Gesellschaft flamen willst, dann nimm dafür bitte nicht das von Stadtbewohnern entwickelten, nahezu vollkommen von Stadtbewohnern finanzierte und von Stadtbewohneren betriebene Internet, um auf einer von Stadtbewohnern aus einer Stadt heraus gehostetem Internetplattform ein Post zu schreiben, sondern bleibe bitte bei deiner selbstgezüchteten Brieftaube.
Was sagte noch ... egal ... wir wollen unsere Gesellschaft nicht spalten!!
Ich finde das auch nervig, wenn mann, knapp aus HH raus, kein solides Netz mehr hat. Aber klar, 97% werden "versorgt" ... der Rest, auch wenn das fast 90% der Fläche sind, schaut in die Röhre ... o tempora o mores ... oder wie der Lateiner sagen würde ,,,
 
@beastyboy79 : Und was ist nun die Quintessenz daraus? Weiter wie bisher? Ab morgen alle Kraftwerke abstellen und es ist wieder Steinzeit?

In der Vergangenheit wurde so unfassbar viel Sinnvolles verpennt oder aus niederen Beweggründen aktiv verhindert. Die Liste reicht locker bis zum Mond. Aber das bringt uns in der Diskussion ja nicht weiter.

Was sollen wir denn jetzt, stehenden Fußes, deiner Meinung nach tun? Das würde mich wirklich interessieren.
 
Wieviel für LKW abfält hab ich nicht rausgefunden...schätze derer Anteil dürfte nicht allzu gering ausfallen.......
Hey ... Dein Zitat ist typisch für das Internet: Es ist wahrscheinlich falsch ...
Der mit Abstand größte Verursacher für die globale CO2 Produktion ist Kleidung ... und frag mich jetzt nicht nach Links dafür ... auf dieser Ebene werden wir schon seit Jahren manipuliert ...
 
Ich kenne trockene kurze Sätze und harte Links zu Papers, auch sehr harte Diskussionen - alles kein Ding. Aber dieses Persönliche ist mir da halt noch nie begegnet - wer so weit in der akademischen Welt gekommen ist (du bist ja noch ne Stufe weiter als ich) weiß in aller Regel dass es Unsinn ist auf die persönliche Ebene zu wechseln.
Als Wissenschaftlär der in Kluk bromowiert hat kan ich dem nur beiflichtern! :ugly:
 
@beastyboy79 : Und was ist nun die Quintessenz daraus? Weiter wie bisher? Ab morgen alle Kraftwerke abstellen und es ist wieder Steinzeit?

In der Vergangenheit wurde so unfassbar viel Sinnvolles verpennt oder aus niederen Beweggründen aktiv verhindert. Die Liste reicht locker bis zum Mond. Aber das bringt uns in der Diskussion ja nicht weiter.

Was sollen wir denn jetzt, stehenden Fußes, deiner Meinung nach tun? Das würde mich wirklich interessieren.
Baustellen abarbeiten, anstatt neue zu schaffen wäre ein Anfang.

Ich habe nicht behauptet der Weisheit letzter Schluss zu sein.
Diskurs bis zum dorthinaus verkürzt nur weiterhin unser Zeitfenster, welches uns als Menschheit noch zur Verfügung steht, um aus der Spirale auszubrechen.
 
Das habe ich tatsächlich die letzten paar Minuten erfolglos versucht zu finden (also Quellen die belastbar wären), denn das würde mich auch interessieren. Wie viel Energie etwa verbraucht wird für nen Stahlturm dieser Größe in die Prärie zu pflanzen könnte ich (nach meinem Urlaub^^) schnell raussuchen da wir u.a. genau das tun aber mit den restlichen Komponenten kenne ich mich zu wenig aus. Es würde mich aber nicht wundern wenn son Teil erstmal monatelang rödeln muss um überhaupt die eigene Produktionsenergie reinzuschaffen.

Ich bin auch schon lange über keine Zahlen mehr gestoplert, aber vor 10-15 Jahren war es iirc rund ein Jahr an den damals ausgebauten (also schon eher mittelprächtigen) onshore-Standorten. Da sich seitdem die Leistung je Rad stärker gesteigert hat als der Materialeinsatz und die Türme zu zunehmend größerem Teil aus Beton bestehen (der trotz allem klimafreundlicher sein müsste, als Stahl), sollte der Breakeven heute noch früher in der ohnehin viel, viel längeren Nutzungsspanne erfolgen. Einzig die Energiequelle für Herstellung und den Aufwand für den Transport kann ich schlecht einschätzen - damals wurden die Dinger hat noch in Norddeutschland hergestellt und in Norddeutschland aufgestellt.
Dann kamen Merkel und Westerwelle...


Dass man den Ausstoß reduzieren sollte ist klar, aber ganz auf 0 bringen... Wer das will, hat jeden Bezug zur Realität verloren.

Oder sowas wie Naturwissenschaft verstanden. Und ist sogar bereit, dieses Wissen einzusetzen, anstatt einfach nur zu provozieren.
 
Windräder halten theoretisch fast unbegrenzt lange (gemessen an einem Menschenleben). Eine Wartung der wenigen Verschleißteile (Getriebeschmierungen/Generatorbürsten usw.) vorausgesetzt könnten die auch 100 Jahre laufen. Dass die auf 20-25 Jahre "ausgelegt" sind hat keinen technischen Grund sondern einen bürokratischen - denn dann enden die Fördergelder.
Prinzipiell kannste das Ding dann abreißen (/recyclen) und auf dem gleichen Platz ein neues bauen (wenn du die ganzen Genehmigungen nochmal kriegst :ugly: ). Das wird dann wieder gefördert. Sind wir nicht wunderbar umweltfreundlich? ;-)

[...]
Kommt drauf an wo du die hinstellst.
Gerade an der Küste/im Meer verschleißen dir die Blätter.
Hier mal an Land:
In dem Beitrag schweigt man mal wieder über die echte Lebensdauer.

Zur Klimafreundlichkeit kommt noch die Entsorgung hinzu.
Sondermüll der vergraben wird.
 
@yingtao
Akkutausch bei Tesla kostet 20.000€, weshalb ein erzürnter Gebrauchtwagenkäufer letztlich seinen Wagen in die Luft sprengte...

Ja, das hatte ich auch gelesen und ist auch ein Grund für meine Frage. Der Preis bezog sich aber auf ein Model S und nur auf den Akku. Einbau kommt noch extra drauf. Gab vor 1-2 Jahren auch mal einen Artikel zum Renault Zoe wo ein Pärchen sich einen gebraucht gekauft hat und ein neuer Akku dann 8000€+Einbau gekostet hätte. Neuer Akku kostet im Fall des Zoe dann so viel wie das gebrauchte Auto.

...
1) wir haben aktuell keinen Strom übrig: Bisher, weil wir keine Trassen hatten, um den tollen Offshore-Windstrom zu nutzen. Und sobald die Trassen stehen, geht der Strom praktisch ohne Umwege zu den Chemiewerken am Rhein. BASF in Ludwigshafen und Covestro in Krefeld und Dormagen haben sich schon große Windstromkontingente von bestehenden Windparks gesichert. Und die Konkurrenz scharrt mit den Hufen es ihnen gleich zu tun. Die Industrie will so schnell wie möglich auf Strom umstellen, weil sie das CO2 nicht bezahlen wollen.
...

Die Idee für Wasserstoff ist aktuell das man den dort Produziert wo man sehr günstig Strom aus regenerativen Quellen herstellen kann. Thermalenergie in Grönland, Wasserkraft in Finnland, Windkraft in Argentinien oder Solar aus den afrikanischen Staaten. Ist halt am Ende ein Nummernspiel. Du produzierst für umgerechnet 1-2 Cent/kWH Strom und schiffst den dann in Form von Wasserstoff nach Deutschland. Das man bei der Produktion und Transport Verluste und zusätzliche Kosten hat tut einem insgesamt durch den sehr niedrigen Einkaufspreis nicht weh und auf die Gesamtlebensdauer der Kraftwerke Produziert man weniger CO2 als vergleichbare Kohle- oder auch Gaskraftwerke. Worst Case den ich meine Porsche mal vorgerechnet hatte war die Produktion in Afrika mit Kosten für Osmosefilter usw. und da kam man dann auf 14 Cent/kWh bis der Strom in Deutschland angekommen und ins Netz eingespeißt wurde (Porsche will dann noch einen Schritt weiter gehen und den Strom für die Produktion von e-Fuels nutzen). Die Klimaneutralität schafft man auf dem Papier dann durch den Kauf von CO2 Zertifikaten oder Ausgleichprojekten wie Wälder.
 
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