Die Psychologie des "Cheatens" ist bestimmt so vielfältig, wie die Menschen, die sich dessen bedienen.
Manche sind Unfähig und suchen Anerkennung.
Andere sind gewieft, Exploits oder Spielemechaniken für sich zu nutzen und suchen DAFÜR Anerkennung in ihrem Kreis zu erhaschen.
Wieder anderen ist der Grind zu nervtötend und sich suchen nach Erleichterung für das wirklich Faire Match unter Freunden/Event.
Manche haben Spass am Trollen und anderen den Tag zu verderben, um sich abzureagieren.
Manchmal ist es auch nur die Herausforderung und die technischen Hürden/Angeblichen Countermeasures, die den Bastler dazu animieren, den Gegenbeweis anzutreten und den anderen Ihre Hybris im Spiegel vorzuhalten.
Aber zugrunde liegt: die Technik und Umsetzung ist fehlerhaft, das Problem wird falsch angegangen und nicht auf die richtige Weise gelöst und es wird mit immer drakonischeren falschen Techniken suggeriert, das Problem im Griff zu haben.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass "kompetitive" Multiplayer-Shooter, mit einem riesigen unpersönlichen weltweiten Player-Base, anonym, online, im Vorbeigehen mal eben, ohne demokratische Kontrolle und Stimmmöglichkeiten durch die Spieler, ohne Moderation, nicht funktioniert.
Nicht solange ALLE Informationen über Spieler-Aufenthalt, Treffer-Auswertung usw. an ALLE Rechner verteilt und Lokal bearbeitet werden.
Es bräuchte gänzlich andere Ansätze, um diesem anfälligen und fehlerbehafteten Vorgehen zu entgegnen.