BobDobalina
Software-Overclocker(in)
Dann aber mit custom sounds. Ich stelle mir gerne vor, dass man in schrittgeschwindigkeit fährt und dabei der ritt der valkyren läuft.
Immer wieder faszinierend, was manche Leute witzig finden.und sich dann erschreckt hatten weil ich so dich aufgerollt bindamit sie das säuseln hören vom E-Motor.
Ich empfehle Kapitän zur See zu werden.Ich wünsche mir seit Kindheitstagen eine Hupe, die wie das Nebelhorn eines Tankers klingt.![]()

Leider ist das teilweise echt extrem schwammig ausgelegt und setzt auch Kontrollen im Einsatz voraus. Die Begründungen für "notwendigen" Lärm, die akzeptiert werden, sind so dermaßen fadenscheinig, dass man eigentlich lachen möchte.
Naja, nicht jeder kann sehen und von Autos geht nun mal ein sehr hohes Verletzungspotenzial aus. In dem Sinne finde ich einen unaufdringlichen Mindestpegel für vertretbar.
Danke @rolfrandann , so sehe ich das auch. Niemand hat hier etwas von änderbarer Lautstärke gesagt, sondern einfach andere Sounds. Ich hab bis jetzt auch noch kein eAuto gehört, wo mir der Sound gefallen hat und ich wünsche mir schon lange die Option, einen anderen Sound machen zu können. Mir schwebt da der Sound von dem Dodge aus Interceptor (The Wraith) von 1986 vor.
Zu den aktuell vorgeschriebenen Fahrgeräuschen kann ich jedenfalls bestätigen dass mein vorheriger Plugin ohne selbige auf Parkplätzen wirklich problematisch war. Ich wurde tatsächlich von so manchem Fußgänger gar nicht wahrgenommen -> da war dann schon mal das manuelle Warngeräusch=Hupe notwendig.
Ist halt die Frage, ob das immer gegeben ist. Aber dann auch wiederum, wie oft das leise Geräusch hilft. Naja, da bin ich relativ offen. Nur künstliche Motorgeräusche müssen wirklich nicht sein.Nur weil ein Fahrzeug keine Motorengeräusche macht, ist es doch noch nicht lautlos. Geh mal in den Wald in eine Bikepark, selbst bei Fahrrädern sind die Abrollgeräusche deutlich zu hören, wenn die Umgebung leise genug ist. Also eben nicht Motoren oder künstliche Beschallung rumlärmen.
Alter, Kupplung! Entspann dich mal!Und was für ein Nabel der Welt bist du bitte schön, dass ALLE einen Sound nach DEINEM Geschmack vorgespielt bekommen müssen, selbst wenn du nicht einmal anwesend bist, um ihn zu hören?
Das würde ich tatsächlich auch schon bestreiten. Tatsächlich sollten die Sounds die E-Autos machen wohl besser auch ähneln. Wenn da jeder auf die Lautsprecher geben kann, was er will, weiß man hinterher eventuell auch nicht mehr, ob da jetzt ein Auto kommt oder einfach jemand, der über Lautsprecher Musik hört.Da die eAutos ja sowieso bis 30 oder 50 einen Sound machen müssen, damit der gemeine Fußgänger mitbekommt, dass da ein Auto kommt, ist die ART des Sounds ja egal.
Die Debatte geht an den aktuellen Anforderungen aufgrund der fortschreitenden Krisen der Lebensgrundlagen (Klima, Artenvielfalt) vorbei. Es bräuchte eine radikale Verkehrswende: Kollektivverkehr statt motorisierten Individualverkehr.Wobei Kollektivverkehr bei ländlicher Bebauung nicht wirklich funktioniert und ich so was wie E-Bikes, die ja auch motorisierter Individualverkehr sind, unproblematisch finde. Auch Lieferverkehr mit mehr oder weniger herkömmlichen KFZ finde ich legitim.Im übrigen bin ich der Meinung, dass [das] Carthagezerstört werden muss.Die Debatte geht an den aktuellen Anforderungen aufgrund der fortschreitenden Krisen der Lebensgrundlagen (Klima, Artenvielfalt) vorbei. Es bräuchte eine radikale Verkehrswende: Kollektivverkehr statt motorisierten Individualverkehr.
Ich weiß nicht. Dinge, die bestellt werden, sind ja oft welche, die man halt nicht nebenbei mitbesorgen kann und insbesondere in weniger dicht besiedelten Gebieten wäre die Alternative dann, selbst ins Auto zu steigen und das kaufen zu fahren. Dann ist mir ein Lieferfahrzeug, das die Wohngebiete abklappert schon lieber. Eine sinnvolle Ergänzung wären meiner Meinung nach aber mehr Packstationen und ein spürbarer Aufpreis für die Anlieferung an die Haus- bzw. Wohnungstür.Lieferverkehr sollte Kollektivverkehr sein, also Lieferungen für viele Leute bündeln.
Kaffeepads mit Amazon-Einzelkurier zuzustellen, weil man zu faul ist, mal im Laden vorbeizugehen, zählt nicht zu "effizientere Zukunft".
Och, die fahren hier viel E-Bike. Ich weiß aber gar nicht so genau, wie das läuft, wenn man an den ganzen Schmarotzer-Plattformen vorbeibestellt, wie ich das nach Möglichkeit versuche.(Was es spätestens bei den Gastro-Liefervereinen mit ihren Sub-Sub-Sub-Opfern nicht ist.)
Zum einen - definiere ländlich. Ländlich heißt auch Satellitensiedlungen um Städte herum. Da gibt es jetzt meist ÖPNV bzw. müsste der weiter verbessert werden. Wenn denn mal viele Autos abgeschafft würden, gäbe es auch entsprechend mehr ÖPNV Nutzer:innen. Klar, gibt es auch abgelegene Dörfer und Häuseransammlungen.Wobei Kollektivverkehr bei ländlicher Bebauung nicht wirklich funktioniert und ich so was wie E-Bikes, die ja auch motorisierter Individualverkehr sind, unproblematisch finde. Auch Lieferverkehr mit mehr oder weniger herkömmlichen KFZ finde ich legitim.
Definitiv! Wobei Kaffepads (Müll, hoher Kaffeekonsum, "konventionell" angebauter Kaffee), Amazon und Einzelkuriere abgeschafft gehörten. Wir graben uns mit unter anderem so was unsere eigenen Gräber.Kaffeepads mit Amazon-Einzelkurier zuzustellen, weil man zu faul ist, mal im Laden vorbeizugehen, zählt nicht zu "effizientere Zukunft".
Och, die fahren hier viel E-Bike. Ich weiß aber gar nicht so genau, wie das läuft, wenn man an den ganzen Schmarotzer-Plattformen vorbeibestellt, wie ich das nach Möglichkeit versuche.
Was gar nicht mehr fahren sollte, sind fossile und schwere Fahrzeuge für privaten Gebrauch.
Ich sag ja:Hier fahren nur zwei große Dienste mit E-Bikes, aber dass sind dann auch deren eigene und die Fahrer vermutlich angestellt. Zumindest werden sie mit Rädern, Boxen, Kleidung, etc. von der Plattform versorgt. Die Portale, die im wesentlichen aus einer App bestehen, über die Scheinselbstständige versklavt werden?
Ich hab hier noch kein ungebrandetes E-Bike im Lieferdienst gesehen. Und vor den Pizzerien sind ausschließlich abgehalfterte Kleinwagen unterwegs.
Wo primär Langstrecke gefahren wird und Kollektivverkehr keine Option ist, haben Verbrenner noch mindestens solange eine Daseinsberechtigung, wie Kohlekraftwerke in Europa laufen, eher aber sogar bis wir zumindest Teile des Jahres ohne Gas auskommen. Und das wird noch deutlich länger als ein Autoleben so sein. Nicht-schwere-Elektroautos sind zudem praktisch inexistent. Ich bin zwar auch für << 1,5 t, aber wenn die Forderung zusätzlich zu "kein Verbrenner" stellt, dann gäbe es Privatverkehr mit Transportkapazität nur noch lokal.
In der Debatte kommt mensch häufig von der Regel ab und schnell zu den Ausnahmen und damit auch meist Ausreden, warum dies oder jenes nicht ginge.

Naja, ja, aber halt auch nur in der Nähe von Städten. Aber die Bebauung ist einfach zu dünn, als dass es alles in der Nähe geben kann (inklusive der Bahnhöfe), was man braucht oder will. Wenn es nach mir ginge, würde ich sagen, dass man sich mit damit arrangieren muss, wenn man "im Grünen" (also in Häusern mit kleinen Gärten zwischen viel mit Autos vollgestelltem Asphalt) leben will, aber das ist halt auch nicht ganz fair, weil jetzt halt über ein halbes Jahrhundert das Versprechen galt, dass es egal ist, wo man wohnt, weil man ja überall mit dem Auto hinfahren kann.Zum einen - definiere ländlich. Ländlich heißt auch Satellitensiedlungen um Städte herum. Da gibt es jetzt meist ÖPNV bzw. müsste der weiter verbessert werden. Wenn denn mal viele Autos abgeschafft würden, gäbe es auch entsprechend mehr ÖPNV Nutzer:innen. Klar, gibt es auch abgelegene Dörfer und Häuseransammlungen.
Es geht dann halt wieder über die Ausnahmen. Sehr viele Menschen in Deutschland leben in der Stadt und deren Nähe. Wobei Nähe auch 25 km oder so bedeuten kann. Für solche Strecken bräuchte ein Bus maximal 45 Minuten.Naja, ja, aber halt auch nur in der Nähe von Städten. Aber die Bebauung ist einfach zu dünn, als dass es alles in der Nähe geben kann (inklusive der Bahnhöfe), was man braucht oder will. Wenn es nach mir ginge, würde ich sagen, dass man sich mit damit arrangieren muss, wenn man "im Grünen" (also in Häusern mit kleinen Gärten zwischen viel mit Autos vollgestelltem Asphalt) leben will, aber das ist halt auch nicht ganz fair, weil jetzt halt über ein halbes Jahrhundert das Versprechen galt, dass es egal ist, wo man wohnt, weil man ja überall mit dem Auto hinfahren kann.
Aber gut, wir drifte(te)n ab.


Wo kann man sich das Ende aller Tage mal in der echten Welt ansehen?Derweil gehen die Lebensgrundlagen mit all der faszinierenden Natur und Tieren den Bach runter ...
Warum auch?Autos sind zu einer Normalität geworden, die oftmals nicht hinterfragt wird.
Hier? Nächste Haltestelle in knapp 1 km Entfernung (nicht dass das ein Problem wäre, nur um es zu erwähnen) fährt der tagsüber 2x pro Stunde, 2024 waren es noch 3x und ab ~19:00 und am Wochenende gibt es eine ganze Fahrt pro Stunde.Ich müsste also statt dem kurzen überdachten Weg zur Garage 100 m durch den Regen zur Haltestelle gehen!?

