Würde vielleicht irgend jemand mal einen technisch umsetzbaren Vorschlag machen
Wie du weiter unten in deinem Text schon beschrieben hast ist die Technik nicht das Hauptproblem sondern die Politik und Bürokratie.
Meine persönliche technische Lösung wäre, so schnell/viel Windräder offshore zu platzieren wie möglich (nicht weil sie da keinen stören sondern weil man da ganz andere Dimensionen bauen kann und die Windbedingungen hinsichtlich Stärke, Richtung und Stabilität ideal sind). Schnellstmöglich entsprechende Trassen aufrüsten - ja, auch "durch den Vorgarten" von Kommunen, gerne auch vor meiner Haustür (da stehen schon zig Windräder und ja ich hab morgens sogar Schlagschatten im Wohnzimmer).
Gleicher Ausbau entsprechend auch bei anderen erneuerbaren (Solar, Wasser, etc) was eben möglich ist, da kann ich kaum Details zu liefern weil ich beruflich eben mit Windrädern zu tun habe aber nicht mit etwa Solaranlagen.
So lange die Kapazitäten nicht ausreichen muss überbrückt werden mit konventioneller Energie (statt nach Plan abschalten und hoffen dass es gut geht) - wenns CO2-arm sein soll eben mit Kernenergie. Ich bin da auch kein Freund davon (und eohne 50km vom nächsten AKW weg...) aber es gibt eben keinen anderen weg außer fossile Energie die keiner will.
Alles was an Schwankungen bzw. auch mal "zu viel" an grünem Strom da ist sollte in Hydrolyseanlagen gefeuert werden und Wasserstoff produziert werden - wofür es auch ein Versorgungsnetz braucht (das auch schon gebaut wird bzw. in den Anfängen ist).
All das ist technisch ich will nicht sagen kein problem aber das KnowHow dafür ist vorganden. Es bremsen nur die Baukapazitäten und die Bürokratie - und nach meinem Gefühl ohne das belegen zu können würde ich sagen letzteres weit mehr als ersteres.
Ansonsten weiß ich natürlich nicht, was Du gelernt hast ... ?? Meinerseits habe ich einige Semester Physik, Chemie, Geowissenschaften, Elektrotechnik, Mathematik etc. studiert und mich mit Klimatologie beschäftigt, als das Wort noch nicht einmal bekannt war, danach einige Jahrzehnte im Umweltschutz bei globalen Unternehmen gearbeitet und ja, in organischer Chemie promoviert ... da bist Du bestimmt besser drauf oder wie?
Ich bin nicht "besser drauf" (ich bin Maschinenbauingenieur) aber darum gehts auch nicht. Es ist für mich nur sehr befremdlich dass jemand mit hoher akademischer Ausbildung so schreibt wie du es tust, also beispielsweise Pauschalaussagen raushaut und jeden Beleg verweigert. Kein einziger Akademiker den ich kenne würde auch jemals ungefragt als Argument anbringen dass "er Wissenschaftler sei" oder sich danach groß vergleichen wollen - oder andere Kommentare als "Geschwurbel" bezeichnen. Das ist einfach insgesamt nicht das, was ich von wissenschaftlichen Kreisen an Niveau gewohnt bin (im Forumsschnitt bzw. bei "normalen" Bekannten sehr wohl, deswegen hat mich dein "ich bin Wissenschaftler" so überrascht). Ich kenne trockene kurze Sätze und harte Links zu Papers, auch sehr harte Diskussionen - alles kein Ding. Aber dieses Persönliche ist mir da halt noch nie begegnet - wer so weit in der akademischen Welt gekommen ist (du bist ja noch ne Stufe weiter als ich) weiß in aller Regel dass es Unsinn ist auf die persönliche Ebene zu wechseln.