News Dragon Age: The Veilguard - Der erste Teil, "der weiß, was er will"

News schrieb:
Wenn jemand wissen muss, was ein gutes Rollenspiel ist, dann die Macher von Baldur's Gate 3,

Blöd nur, dass der zitierte Herr kein Macher/Entwickler von BG3 ist. Als Publishing Director ist er "einfach nur" ein Vertriebler. Und Vertriebler haben meiner Erfahrung nach in der Regel keine Ahnung, wie und warum das beworbene Produkt funktioniert. Warum seine Meinung, die natürlich durchaus legitim ist, hier mit einer News als so wichtig herausgestellt wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

News schrieb:
"das erste Dragon-Age-Spiel, das wirklich weiß, was es sein will"

In meinen Augen ist es definitiv nicht das erste. DA:O wusste mMn durchaus, was es sein will. Nämlich ein recht klassisches RPG mit entsprechendem Kampfsystem.

Aber ich gebe ihm Recht, dass DA:V einen roten Faden hat. Ob dieser rote Faden den Kunden wirklich gefällt, sodass ein finanzieller Erfolg draus wird, wird sich zeigen. Genug berechtigte Kritik an der neuen Herangehensweise gibt es ja schon. Und damit auch ein gewisses Risiko, dass DA:V finanziell einen auf SW:Outlaws macht.

Ich für meinen Teil bin noch sehr stark am hadern, mir das Spiel zuzulegen. Habe die Vorgänger mehr oder minder gern gespielt. Am schwächsten habe ich da DA:I in Erinnerung. DA2 hat mir am besten gefallen.
 
Asari als Frauen zu bezeichnen ist bereits Qutasch. Sie haben keine Geschlechtskategorie, also können sie kein Geschlecht sein. Sie sind einfach Asari
Vor allem weil es auch Teil der Lore ist, dass jeder Asari anders sieht und zwar so wie es einem selbst am besten gefällt. Wenn man den Ansatz weiter denkt, kann man also wohl auch die Annahme vertreten, das manche sie eher männlich erscheinend sehen werden.
 
Ich weiß nicht, kann man mit der selben Argumentation nicht sagen, dass jeder Spieletest wertlos ist, weil es für Tester ja keine Qualifikationsmerkmal gibt, dass ihnen erlaubt Spiele mit Expertise zu bewerten?
Ja und nein.
Ein Spieletest spiegelt natürlich immer die persönliche Präferenz, die Gewichtung und den Geschmack des Redakteurs / Testers wieder, bzw. ist durch diesen gefärbt.

Einen objektiven Spieletest gibt es daher gar nicht und kann es gar nicht geben.
Das einzige was ein Redakteur / Tester ggf. nüchtern betachten kann ist ob ein Spiel sehr verbuggt ist, ob Dialoge und Charaktere zumindest auf einem gewissen Grundniveau überzeugen, die Grafik zeitgemäßen Ansprüchen folgt, ein Kampfsystem und der SG ehr seicht sind, oder komplexer, gibt es viele Entscheidungen, oder wenige und ob die Performence zumindest ordentlich ist.

Alles dadrüber hinaus fällt in der Tiefe dann schon zu einem guten Teil unter die persönliche Gewichtung der jeweiligen Person, sobald es um eine (Be)Wertung und die Gewichtung der einzelnen Bestandteile, für die "Gesamtwertung", geht.

Jemand der ehr schnelle Actionreiche Shootouts mag wird daher ein CoD vermutlich anders gewichten und bewerten als ein Hell Let Loose, jemand der privat ehr ARPGs mag diese anders als ein CRPG, jemand der "Seifenoper Storys" mag ein Risen etwas anders als ein Deus EX: Human Revolution, ect. pp.

Grundsätzlich valide und genauso nicht grundsätzlich falsch ist aber am Ende jede dieser Ansichten, solange die "Begründung" nicht ist, " Spiel X ist einfach total Kacke", oder klar erlogen ala, "die Waffen in Hell Let Loose schießen Rosa Regenbögen", oder anders gesagt, solange wie die Ansicht mit nachvollziehbaren Argumenten untermauert werden kann.

Allerdings trifft eben nicht jede dieser Ansichten, selbst wenn nachvollziehbar untermauert, auf Grund der persönlichen Gewichtung, deshalb auch zwingend den Schnittpunkt der Masse, sonst würden Spielemagazine schließlich auch nicht so oft mit ihren Wertungen teils sichtbar von der der Spieler abweichen (und das eben nicht nur bei "shit show" Titeln), weil da eben eine Einzelmeinung auf die Sichtweise der breiten Masse trifft.

Letzlich hat also die Meinung eines Redakteurs / Testers natürlich ein gewisses Gewicht und einen gewissen Wert, aber bleibt am Ende auch immer nur eine Richtschnur, möglichst auf Basis von argumentativen Punkten und eben immer mit persönlicher Note.

Das selbe trifft auch zu wenn ein außenstehender Entwickler sich zu einem Spiel eines anderen Entwicklers äußert, genauso wie wenn ein Spieler eine positive / negative Kritik zu einem Spiel äußert, die natürlich aus der Sicht eines das Spiel spielenden erfolgt und damit eine andere Perspektive ist als die eines Entwicklers, der sein Spiel primär erst einmal vor allen aus der Perspektive eines das Spiel Erstellenden sieht.

Beides sind üblicherweise sehr gegensätzliche Standpunkte und Betachtungsweisen, besitzt aber beides argumentativ richtige Punkte, weil z.B. jemand aus der Perspektive eines Spielers, der ein Spiel 1000h intensiv gespielt hat, Balance oft besser einordnen und beurteilen kann als ein Entwickler, der diese vor allen vor dem sehr theoretisch-technischen / mechanischen Hintergrund erstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Game wird sich aufgrund des grossen Namens allein verkaufen

Einen großen Namen sehe ich nach dem finanziellen Flop von Star Wars Outlaws nicht als Erfolgsgarant.

Dazu kommt, dass die vermeintlich anvisierte Zielgruppe von DA:V die Historie von Bioware und Dragon Age kaum mehr kennen mag und somit eh nicht wirklich was mit den Namen anfangen kann.
Dagegen stehen jedoch (übertrieben gesprochen) die Familienväter, die nach der Arbeit 1/2 Stunden seichtes 0815 Gameplay in einem bekannten DA-Universum haben möchten.

Letzlich hat also die Meinung eines Redakteurs / Testers natürlich ein gewisses Gewicht und einen gewissen Wert

Aber leider nur noch für die Publisher, nicht für die Spieler.

Find es schade, dass ich mich von Jahr zu Jahr weniger von der Fachpresse vertreten fühle.
 
Ich bin großer Fan Dragons Age: Origins und hatte darauf gehofft, dass daran angeknüpft wird.
Das sehe ich bei Veilguard leider so gar nicht.

DA:O war ein extrem düsteres und brutales Spiel mit viel Freiheit in der Charakterentwicklung und Tiefe bei den Entscheidungen. All das fehlt, zumindest den ersten Reviews und Gameplay nach, aber total.

Das Design der Charaktere und deren Verhalten ist mehr einem Pixar-Film entsprungen. Keine wirklichen Konflikte, nur kindisches Verhalten von den Begleitern, alles ist aufgesetzt "fröhlich" und bunt und "heile Welt". Keine Menschenopfer oder blutüberströmten Charaktermodelle mehr nach einer Schlacht und wohl keine Möglichkeit, als böser Anti-Hero zu spielen.

Als ob sie eine FSK-Freigabe ab 12 anpeilen...

Das nimmt mich so erst mal absolut gar nicht mit. Ich und wohl die Meisten die DA:O geliebt haben, sind definitiv nicht mehr die Zielgruppe für dieses Spiel.
 
Bei Veilguard sogar extrem hinderlich. Dragon Age ist richtig fiese Dark Fantasy und Veilguard eben gar nicht mehr. Einige Fans wird es durch diese Neuausrichtung wohl verlieren.
Naja, "Bioware" und "Dragon Age" generieren schon jede Menge Aufmerksamkeit. Und ich denke bei so viel Aufmerksamkeit bleiben auch mehr Käufer hängen als bei einem unbekannten Objekt.
Und wer weiß schon noch was Origins war, die Tester scheinbar jedenfalls mal nicht ;)
 
Das ist aktuell auch mein Vorhaben. Ich werd´s mal am Wochenende starten, und schauen wie das Spiel bei mir ankommt. Danach kann ich mir dann meine Meinung bilden.
Ich hoffe natürlich, das diese ganze Thematik (gerade das Gendern) im Spiel nicht zu präsent (bzw in den Vordergrund gedrückt) wird, und man das Spiel einfach genießen kann.

Ich finde es zwar nicht gut wenn man bei den Vorabtests so stark selektiert, aber ich glaube auch nicht, das alle 80(+) Wertungen erstunken und erlogen sind.
We will see.
ein update von dir hier im Forum wär cool wenn du es dann mal ausprobiert hast. Ich traue den ganzen hypetests absolut nichtmehr und würde mich über ein bissl Spielerfeedback freuen.
 
Naja, "Bioware" und "Dragon Age" generieren schon jede Menge Aufmerksamkeit. Und ich denke bei so viel Aufmerksamkeit bleiben auch mehr Käufer hängen als bei einem unbekannten Objekt.
Und wer weiß schon noch was Origins war, die Tester scheinbar jedenfalls mal nicht ;)
du meinst wie ubisoft und star wars? na dann habe ich aber schlechte nachrichten für dich. :ugly:
 
Das Game wird sich aufgrund des grossen Namens allein verkaufen, da hilft die fortgeschrittene Indoktrination der hirnlosen Konsumzombies natürlich umso mehr...
Abwarten. Man sollte einen Namen nie überschätzen. Das letzte Dragon Age ist 10 Jahre her. Star Wars Outlaws ist gemessen an den Entwicklungskosten auch ein ziemlich heftiger Flop gewesen und ich halte die Marke Star Wars immer noch für deutlich zugstärker. Allerdings sind die Leute ein wenig vorsichtiger geworden, was große Marken angeht. Das wird auch für Dragon Age so sein.
 
Abwarten. Man sollte einen Namen nie überschätzen. Das letzte Dragon Age ist 10 Jahre her. Star Wars Outlaws ist gemessen an den Entwicklungskosten auch ein ziemlich heftiger Flop gewesen und ich halte die Marke Star Wars immer noch für deutlich zugstärker. Allerdings sind die Leute ein wenig vorsichtiger geworden, was große Marken angeht. Das wird auch für Dragon Age so sein.
Bei Star Wars kommt allerdings hinzu, dass die Fans nicht unbedingt begeistert von den letzten Serien und Filmen waren.
Sie haben also relativ frische Gründe, die Marke nicht zu mögen.
Bei DragonAge ist das wiederum etwas anderes. Die Serie kam gut an und auch sonst gibt es aktuell positiv aufgenommene Comoc Serien.
Da spielt weniger "äußeres" negativ mit rein.
 
Bei Star Wars kommt allerdings hinzu, dass die Fans nicht unbedingt begeistert von den letzten Serien und Filmen waren.
Sie haben also relativ frische Gründe, die Marke nicht zu mögen.
Bei DragonAge ist das wiederum etwas anderes. Die Serie kam gut an und auch sonst gibt es aktuell positiv aufgenommene Comoc Serien.
Da spielt weniger "äußeres" negativ mit rein.
Das stimmt schon. Dennoch ist der letzte Teil 10 Jahre her und in der Zwischenzeit ist nicht viel passiert, um die Bekanntheit aufrecht zu erhalten. Wenn ich heute jemanden Frage der Anfang 20 ist, ob er mal Dragon Age gespielt hat wird er mich sicher fragen, was das ist. Da ich dem Spiel aber inhaltlich und qualitativ nicht viel zutraue, sehe ich für die Verkäufe eher Schwarz. Wir werden es sehen.
 
Ich denke es ist absurd anzweifeln zu wollen das extrem gute Verkaufszahlen nicht etwas dadrüber aussagen würden, ob ein Spiel gut ist.
FiFa, CoD ... Diese Spiele sind nicht gut. Seit Jahren nicht weiter entwickelt. Jedes Jahr dieselben Startprobleme usw. und so fort. Nur weil ein Spiel oft verkauft wird oder viel Geld generiert muss es nicht gut sein.
Es gibt unzählige Handy Gatcha Games die der allerletzte Mist sind und Unmengen an Geld generieren. Haben die tiefe Stories? Bieten überragendes Gameplay? Fordern die Spieler durch ihren hohen Schwierigkeitsgrad oder weil viel Wissen erforderlich ist? Alles was diese Games bieten sind halbnackte weibliche Fantasywesen und ein paar wenige männliche Übergötter und unzählige Möglichkeiten tausende Euronen jede Woche reinzubuttern damit man auf der Rangliste ganz oben steht. Mit gut hat das genau gar nichts zu tun.
Wäre "gut" ein Garant für jede Menge Geld und "schlecht" bedeutet finanzieller Ruin, wären Spiele wie CoD, FiFa, Sims und so viele andere IPs schon längst weg vom Markt.
 
Das stimmt schon. Dennoch ist der letzte Teil 10 Jahre her und in der Zwischenzeit ist nicht viel passiert, um die Bekanntheit aufrecht zu erhalten. Wenn ich heute jemanden Frage der Anfang 20 ist, ob er mal Dragon Age gespielt hat wird er mich sicher fragen, was das ist. Da ich dem Spiel aber inhaltlich und qualitativ nicht viel zutraue, sehe ich für die Verkäufe eher Schwarz. Wir werden es sehen.
Die Leute Anfang 20 haben dann vielleicht die Serien (Redeption von 2011, oder Absolution von 2022) gesehen, die Comics, oder die Romane gelesen.
Es gibt also durchaus Material zum Franchise, auch wenn man die Spiele nicht kennt.
 
Die ganze Reihe ist voll von Änderungen. Es fehlt Konsistenz innerhalb der Reihe. Schon Teil 2 war ein massiver Stilbruch. Teil 3 wirkte wie ein MMO und The Veilguard wirkt auf mich, wie ein Fortnite im Action-RPG-Kleid.

Origins war mir am Ende doch lieber, auch wenn schon da sichtbar wurde, wohin die Reise bei Bioware spielerisch gehen sollte. Trotzdem war das noch der Teil, der mir am besten gefallen hat, trotz einiger Schwächen. Sowohl spielerisch, als auch erzählerisch.

Dragon Age wirkt als Franchise, als wüsste keiner so richtig, was man damit nun anfangen sollte. Deswegen macht man mit jedem Spiel was neues draus. Und das nie in allen Belangen zum besten. Auch wenn jeder Teil so seine Stärken hatte.
 
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