News "Anti-Fans" in der Gaming-Kultur: Dragon-Age-Autor warnt vor Feindseligkeit

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Bioware Rollenspiele und viele andere Fantasy/SF Settings sind und waren schon immer vollgestopft mit Parabeln zu unserer Welt.

Es gibt verschiedene Rassen/Ethnien mit massiven Vorurteilen anderen Rassen gegenüber. Mit Diskriminierung (Qunari, Elfen, Zwerge...) und Unterdrückung (Magier). Mit Intoleranz und Unverständnis und den Folgen.

Die Message fast aller dieser Rollenspiele und Settings ist eigentlich, dass trotz aller Verschiedenheit, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten all dieser Bevölkerungsgruppen am Ende die selben sind. Dass es keine "guten" oder "bösen" Rassen gibt. Dass die Magier genauso wenig 'Böse' sind wie Templer.

Alle, die sich als Fans des alten Dragon Age bezeichnen, haben diese Message als Teil der ersten Spiele aufgedrückt bekommen und offenbar hat es sie auch nicht gestört.

Auch sexuelle Diversität ist und war schon immer Teil des Mediums und von Dragon Age.

Was sich geändert hat, sind einige Fans.

Wenn man sich für die Darstellung von Toleranz, für Akzeptanz und Fairness ausspricht, muss man sich als Troll bezeichnen lassen.
 
Wie man damit umgeht könnte eher das Problem sein. [...]

Beleidigend / rumtrolled usw. ist dagegen daneben.
Ich denke, darum geht es. Es hat eben nicht nur Meinungsäußerungen zur Umsetzung gegeben, sondern es hat auch welche unter dem Deckmantel Meinungsäußerung gegeben, die (Aspekte von) Hetze mittransportiert haben.

Es gibt heute eben eine in den Sozialen Medien stark transportierte rechte "Meinung", die auch hier ins Forum schwappt. Das eine ist, ein Spiel nicht zu mögen, das andere ist, Menschen, deren Lebensentwurf nicht zu akzeptieren und gegen Akzeptanz anzuschreiben. So etwas ist auch hier im Forum passiert.
 
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Die Mehrheit. Genau. Eine Mehrheit, die sich selbst als solche deklariert. :)

"Wir sind das Volk" oder wie?

Trotz all dem Hate und Shitstorms ist die Zustimmungsrate bei Steam immerhin 68%. Aber klar, die "Mehrheit" findet das Spiel schlecht.
1. "Mehrheit" der Leute, die es gekauft haben. 1/3 der Leute die es gekauft haben, empfehlen es nicht. Da sind ja nicht die Leute drin, die im vorherein auf einen Kauf verzichtet haben, weil das Promomaterial sie enttäuscht hat.
Ich weiß ja nicht, aber mMn. ist das eine fürchterliche Statistik für ein Produkt. Und wir wissen auch, dass EA selbst mehr Verkäufe erwartet hat.
 
mich bis dato völlig ungewohnten Gebrauch der geschlechtsneutralen Pronomen in dem komplett eingedeutschten und sehr umfangreichen Dialogen
Werden die im gesamten Spiel bei jedem Dialog angewendet oder nur wenn es um Taash geht?

Ich hab das Spiel auf Englisch gespielt. Da wurde nur Taash mit dem neutralen "They" angesprochen und auch nur nach dem sie sich als nicht-binär geoutet hat. Ich fand das in keiner Weise aufdringlich.

Wenn das in der Deutschen Version anders gehandhabt wurde, und im gesamten Spiel gegendert und geschlechtsneutrale Pronomen verwendet werden (was im Deutschen sehr umständlich ist), dann ist das nicht nur unpassend sondern tatsächlich sehr aufdringlich. Wenn man das nur bei Gesprächen mit Taash so gemacht hat, wäre es angebracht.

1. "Mehrheit" der Leute, die es gekauft haben. 1/3 der Leute die es gekauft haben, empfehlen es nicht. Da sind ja nicht die Leute drin, die im vorherein auf einen Kauf verzichtet haben, weil das Promomaterial sie enttäuscht hat.
Tja, wenn es nach dem ginge müsste man bei jeder Rating-Bomb davon ausgehen, dass das Spiel ja nur von 20% oder so gemocht wird.

Du weißt genau, dass das nicht der Realität entspricht.

Dass ein viel-gehatetes Spiel wie DA:V, dass von beginn an nur mit Rating-Bombs überzogen wurde, immer noch über 60% positiver Wertung hat, ist eigentlich ein massiver Erfolg.
 
Was sich geändert hat, sind einige Fans.
Nein, denn das Gendergeschichte ist neu. Es geht nicht darum eine andere sexuelle Orientierung zu haben, das ist absolut akzeptiert, sondern anderen aufdrücken zu wollen wie sie dich anzusprechen haben.
Wenn man sich für die Darstellung von Toleranz, für Akzeptanz und Fairness ausspricht, muss man sich als Troll bezeichnen lassen.
Und das eben hat dann nichts mit Toleranz sondern Arroganz zu tun, welche man richtigerweise zurechtweisst und ablehnt. Du bestimmst nicht wie ich dich anspreche, Punkt!
 
Tja, wenn es nach dem ginge müsste man bei jeder Rating-Bomb davon ausgehen, dass das Spiel ja nur von 20% oder so gemocht wird.

Du weißt genau, dass das nicht der Realität entspricht.

Dass ein viel-gehatetes Spiel wie DA:V, dass von beginn an nur mit Rating-Bombs überzogen wurde, immer noch über 60% positiver Wertung hat, ist eigentlich ein massiver Erfolg.
Ich glaub wir müssen uns gleich den Aluhut aufsetzen :lol:. Liefere doch mal beweise dass die Ratings nur durch Reviewbombing zustande kamen!
Gibt andere Titel die haben auch miserable Ratings bspw. Civ VII
Solche Ratings dann als Erfolg zu verkaufen ist wirklich wild. Wenn es so ein tolles Spiel wäre warum kauft den AAA Titel so wenige? Entsprechende Websiten zeigen ja dass die Spielerzahl sehr verhalten war vor allem wenn man es ggü anderen Titeln vergleicht. BG3, MHWilds, CP2077 haben alle ein vielfaches an Spielern angelockt und selbst heute ein vielfaches mehr an Spielern wie DA V. Und einige dieser Titel sind oder waren sehr hart kritisiert worden!
 
Es geht um Toleranz und Akzeptanz.
Toleranz fangt auf beiden Seiten an und Akzeptanz muss man sich verdienen. Und wie sagt das Sprichtwort: So wie man in den Wald ruft, ruft es zurück.
Wer tolerant ist, der toleriert nicht nur andere Rassen und Eigenschaften, sondern auch andere Geschlechtsmodelle.
Ja, aber es bleibt dennoch dabei dass es nur zwei gibt.
Und sogar den Wunsch anders angesprochen zu werden.
Es gibt kein Anrecht auf Harmonie. Man kann und soll den Leuten nicht aufzwingen wie sie zu reden haben, das ist übergriffig. Und jeden Blödsinn unterstützen muss man auch nicht. Ich tue psychisch kranken Personen keinen gefallen, wenn ich sie in ihrer irrer Vorstellugen bestärke. Die Leute gehörem therapiert und nicht bestärkt.
 
Toleranz fangt auf beiden Seiten an und Akzeptanz muss man sich verdienen. Und wie sagt das Sprichtwort: So wie man in den Wald ruft, ruft es zurück.
Nein. Toleranz und Akzeptanz muss man sich nicht verdienen. Die hat jeder erstmal grundsätzlich verdient. Erst wenn jemand durch seine Aktionen absichtlich schaden will, kann man seine Toleranz eingrenzen.

Wie bist Du denn drauf? Du tolerierst nur diejenigen, die Du für würdig hältst? Alle anderen sind Deiner Toleranz nicht wert?
Ja, aber es bleibt dennoch dabei dass es nur zwei gibt.
Auch falsch. Sowohl biologisch als auch psychisch. Aber diese Diskussion fange ich hier nicht an. Das wäre vergebene Liebesmüh.
 
Werden die im gesamten Spiel bei jedem Dialog angewendet oder nur wenn es um Taash geht?

Ich hab das Spiel auf Englisch gespielt. Da wurde nur Taash mit dem neutralen "They" angesprochen und auch nur nach dem sie sich als nicht-binär geoutet hat. Ich fand das in keiner Weise aufdringlich.

Wenn das in der Deutschen Version anders gehandhabt wurde, und im gesamten Spiel gegendert und geschlechtsneutrale Pronomen verwendet werden (was im Deutschen sehr umständlich ist), dann ist das nicht nur unpassend sondern tatsächlich sehr aufdringlich. Wenn man das nur bei Gesprächen mit Taash so gemacht hat, wäre es angebracht
Das wird mindestens noch bei dem "Behüter" (heißt dann folgerichtig "Behütere", ich vermutete in der Tat zunächst einen Patzer bei der Lokalisation, weil ich das so im Deutschen zuvor noch nie gelesen und gehört hatte) so gemacht, bei dem manseinen Kram aufrüsten lassen kann. Es gibt aber auch noch andere NPC bzw. Dialogpartner, wo das immer wieder auftaucht und zumindest bei mir bei den relativ umfangreichen und zahlreichen Dialogtexten (Bioware halt) immer wieder für Irritationen gesorgt hat, v.a. am Anfang, wo man als Neuling in dem gesamten Narrativ mit all den Namen und BEzeichnungen schon für sich recht gut gefordert ist, alles zuzuordnen und auseinanderzuhalten. Aber das wars dann auch schon mit der ungewöhnlichen "Wokeness", der Rest hat für mich zum Kontext, dem Setting und zum Narrativ gepasst und auch keineswegs "moralinsauer aufgezwungen" gewirkt...

Edit: Die Background-Story zu Taash bietet ja auch ingame eine gewisse Erklärung für diese ungewöhnliche Schreibweise und die entspr. Pronomen, falls man das nicht schon vorher mal gegoogelt hat oder einfach schon kennt. Aber je nach Spielweise kommt es wie bei mir erst im späteren Spielverlauf zu diesen "Erklärungen" im Rahmen von Taash's zu diesem Zeitpunkt schon relativ weit vorangeschrittener Background-Story (Konflikt mit sich selbst, ihrer Mutter usw.) bzw. muss man erst mal eine entsprechend enge und vertraute Beziehung zu ihr aufbauen, damit es in Taash's personal-Story so weit kommt...
 
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Insgesamt haben die ganze woken Spiele und Filme, die zum Flop wurden, eigentlich immer irgendwelche groben handwerklichen Fehler drin. "Go Woke, go broke" ist eben nur ein Mythos - es muß halt eben richtig gemacht werden.
Daran glaube ich nicht mehr. Das Problem an "modern woke" ist, dass sich die Ideologie grundlegend dahin gewandelt hat, dass eine Seite gegen die andere kämpfen muss - es heißt ja nicht ohne Grund "culture war". Aus dem Grund werden die - wenn man es so bezeichnen mag - Anhänger der identitätspolitischen Ideologie (wegen ihrer Ethnie oder Sexualität) grundsätzlich immer ausschließlich und übermäßig positiv dargestellt, während die "Gegenseite" grundsätzlich immer ausschließlich negativ dargestellt wird. Charaktere werden in der Hinsicht zu großen Teilen als Karikaturen dargestellt. Nuancen gibt es quasi nicht mehr. Damit lässt sich keine gute Story erzählen, worunter auch mechanisch gute Spiele zwangsweise leiden werden.
Es gibt heute eben eine in den Sozialen Medien stark transportierte rechte "Meinung", die auch hier ins Forum schwappt.
Das Problem ist vielmehr, dass alles, was nur geringfügig von der identitätspolitischen Ansicht, die im linksextremen Spektrum zu verorten ist, direkt "rechts" und damit für viele aus diesem Spektrum direkt auch "Nazi" ist. Dabei sind abweichende Meinungen - die es im Übrigen auch ohne Weiteres im linken Spektrum gibt - durchaus berechtigt. Niemand hat etwas gegen Homosexualität. Es hatte auch niemand etwas gegen Transgender - bis man es übertrieben hat und Transgender in geschützten Frauenbereichen zugelassen hat. Das hat das Fass - völlig berechtigt - zum Überlaufen gebracht. Es gibt keinen Grund, Transgender speziell in diesen Bereichen zuzulassen. Dass die laute, identitätspolitische Minderheit sich offensiv gegen die Mehrheitsgesellschaft richtet, sorgt berechtigterweise nur für noch mehr Gegenwind. Mit einem "gegen" wird die Bewegung - evidenterweise - nichts erreichen, sondern nur mit einem "mit". In dem Sinne macht besagte Bewegung es für die Leute, die einfach nur normal leben wollen, nur noch schlimmer.
Nein. Toleranz und Akzeptanz muss man sich nicht verdienen. Die hat jeder erstmal grundsätzlich verdient. Erst wenn jemand durch seine Aktionen absichtlich schaden will, kann man seine Toleranz eingrenzen.
Nein. Gerade offensichtlich falsche Verhaltensweisen (wie bspw. Transgender im Frauensport o.ä.) muss eine Gesellschaft weder akzeptieren noch tolerieren. Das hat auch nichts mit Intoleranz zu tun, sondern ausschließlich mit gesundem Menschenverstand - aber der ist gerade in der besagten Bewegung leider stark verloren gegangen.
 
Gerade offensichtlich falsche Verhaltensweisen (wie bspw. Transgender im Frauensport o.ä.) muss eine Gesellschaft weder akzeptieren noch tolerieren.
Ich sprach von Menschen, nicht von Verhaltensweisen. Es gibt viele Verhaltensweisen, die man nicht tolerieren darf (Gewalt in den meisten Fällen z.B.).

Aber Menschen, insbesondere wenn sie noch nichts getan haben, verdienen immer Toleranz. Genau das habe ich geschrieben, und ich kann nicht glauben, dass Du das nicht so gelesen hast.

Wenn wir schon so weit sind, dass wir bestimmte Menschen (MENSCHEN) per se nicht mehr tolerieren müssen, dann ist der Schritt zum F...mus endgültig getan.
 
Nein. Toleranz und Akzeptanz muss man sich nicht verdienen. Die hat jeder erstmal grundsätzlich verdient. Erst wenn jemand durch seine Aktionen absichtlich schaden will, kann man seine Toleranz eingrenzen.

Wie bist Du denn drauf? Du tolerierst nur diejenigen, die Du für würdig hältst? Alle anderen sind Deiner Toleranz nicht wert?

Auch falsch. Sowohl biologisch als auch psychisch. Aber diese Diskussion fange ich hier nicht an. Das wäre vergebene Liebesmüh.
Er schreibt klar von Akzeptanz und die hat man nicht grundsätzlich verdient. Toleranz bedeutet dass ich das dulde akzeptanz dass ich es begrüße. Toleranz geht ohne Akzeptanz, Akzeptanz aber nicht ohne Toleranz.
In dem Moment wo man etwas akzeptieren "muss" sind wir bei totalitären Strukturen angekommen. Ich hab bspw. kein Problem damit wenn jemand Trans, Nonbinär oder was auch immer ist, können sie gerne sein (Toleranz) Ich werde mich aber nicht an den Mist beteiligen damit sie diese Illusion aufrechterhalten können. (Akzeptanz) Das muss ich auch nicht.
 
Er schreibt klar von Akzeptanz und die hat man nicht grundsätzlich verdient.
Warum nicht?

Wer, also welche Person, welcher Mensch, hat per se keine Akzeptanz verdient?

Mir fallen jetzt nur Menschen ein, die durch ihre Taten negativ bekannt sind. Wenn ich eine Person nicht kenne, kann ich nicht einfach sagen, dass ich sie nicht akzeptiere.

Aus welchem Grund denn? Aussehen? Herkunft? Religionszugehörigkeit? Geschlechtliche Orientierung?
 
Mich beschleicht ja manchmal das Gefühl, dass einige derjenigen, die gegen Gendervielfalt schießen, selbst ein Problem mit ihrer eigenen Identität haben. Wäre deren eigene Identität fest und klar, dann könnte es jenen ja egal sein, was für eine Identität Andere haben.
Deine Argumentionsstrategie funktioniert nicht. Du versuchst du eine andere Meinung zu delegitimieren, indem du konstruierst, dass die andere Meinung darauf basiert, dass jemand ein Problem mit sich selbst hat. Das ist super konfus und hochspekulativ, es ergibt keinen Sinn.

Bist du interessiert daran, dass ich dir ein Beispiel dafür gebe, was wirklich Woke ist an DA:V? Was wirklich entlarvt, dass es hier nicht im Diversität geht, sondern um Aktivismus?
 
Bist du interessiert daran, dass ich dir ein Beispiel dafür gebe, was wirklich Woke ist an DA:V? Was wirklich entlarvt, dass es hier nicht im Diversität geht, sondern um Aktivismus?
Medium 1100940 anzeigen
Wir sind sowieso schon extrem grenzwertig hier im Thema unterwegs und intern diskutieren wir grade über das weitere Vorgehen hier... :kaffee:

Ich werde hier jetzt auch deswegen erstmal zu machen.

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