News "Anti-Fans" in der Gaming-Kultur: Dragon-Age-Autor warnt vor Feindseligkeit

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Play stupid games, win stupid prizes...

Vielleicht beim nächsten Mal auf die Wünsche der Leute achten, die das Produkt am Ende auch tatsächlich kaufen.

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Firmen kreieren etwas und möchten es verkaufen, sprechen jedoch das falsche Publikum an, weil sie etwas machen, was nur eine kleine Minderheit anspricht.

Wenn sie nicht erfolgreich sind, dann fängt die Schubladendenkerei an und es sind alle Schuld, nur nicht sie selbst.

Also ich finds voll witzig! Noch viel witziger finde ich, dass sie noch immer nicht gelernt haben und jedesmal zig bis hundere Millionen in den Sand setzen! Disney hat sogar schon Milliarden in den Sand gesetzt und noch immer nichts gelernt :)

Dann sind da noch die witzigen Kommentare die von Hass und anderen Lächerlichkeiten schreiben.

/popcorn time

Wenn man gegen den Strom schwimmt, ist nichts anderes zu erwarten, aber manche lernen scheinbar nicht aus den Fehlern anderer ;)
 
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Ah, die "Hater" bzw. "Anti-Fans" schon wieder...

Ich will gar nicht bestreiten, dass es vereinzelt Leute gibt, die es übertreiben, aber grundsätzlich ist berechtigte Kritik, auch, wenn sie vielleicht ein wenig unflätig vorgetragen ist, kein "Hate" - sondern eben nur rhetorisch schlecht vorgetragene Kritik.

Im Übrigen sollten Publisher, Presse, pp. endlich verstehen, dass ein "Anti-Fan" immer noch wertvoller ist als jemand, den man bereits verloren hat, denn: Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Apathie.
 
Der Mann macht auch 2 Interviews am Tag und positioniert sich immer wieder neu.

Toxische Gamer?
Wenn ein Spiel voller Bugs ist oder die versprechen der Werbung nicht erfüllt sind, dann sind negative post kein "Review Bombing" sondern einfach nur eine realistische meinung.

Sonst gibt es noch bots, die massenhaft politische Meinungen in gaming Foren oder in die reviews spammen. Die kommen wohl aus China oder Russland im die gesellschaftliche Spaltung über diese Themen zu forcieren.
 
Sonst gibt es noch bots, die massenhaft politische Meinungen in gaming Foren oder in die reviews spammen. Die kommen wohl aus China oder Russland im die gesellschaftliche Spaltung über diese Themen zu forcieren.
Da muss man nicht nach China oder Russland schauen. Und Bots braucht man dafür auch nicht. Die gibt es inzwischen schon so genug.
 
Was hat Bioware denn konkret falsch gemacht?

Haben sie nicht die Leute angepampft dass das Spiel nicht für weiße Männer ist und man das ganze diverser gestalten muß?

Nun, dann muß man halt damit rechnen, dass die weißen Männer zurückpampfen und vorallem das Spiel nicht kaufen. Es ist dann halt eben blöd, wenn die bisherige Käuferschicht großteils weiß und vorallem männlich war.

Für die meisten reicht es ja, dass eine zentrale Figur im Spiel ist, die nicht Hetero-Männlich-Weiß ist, um das Spiel woke zu machen.

Was halt eben nicht stimmt. Es gibt genug Spiele, mit einer Frau als Protagonistin, die sehr erfolgreich wurden. Ich persönlich möchte Control nicht missen und auch das Tombraiderreboot, ist sehr gut gelungen.

Insgesamt haben die ganze woken Spiele und Filme, die zum Flop wurden, eigentlich immer irgendwelche groben handwerklichen Fehler drin. "Go Woke, go broke" ist eben nur ein Mythos - es muß halt eben richtig gemacht werden.

Der Non-Binary Charakter in DA:V ist für einen lauten Teil der Community aber definitiv zu viel. Das geht gar nicht, so was darf es in einem Spiel ja nicht geben.

Es wirkt halt eben, als hätten die Entwickler ein Liste abgearbeitet "was ist denn so woke?" "Transpersonen und ganz neu: nicht binäre Geschlechtsidentität", "gut, dann bauen wir das irgendwie ein".

Ich war fair und haben dem ganzen eine ehrliche Chance gegeben. Ich hab mir nicht nur die 15 Sekunden Zwischensequenz angesehen, sondern auch das davor und danach und die Sache wirkt reichlich aufgesetzt. Was man der Mutter dort vorwirft ist, dass sie nicht auf anhieb kapiert hat, was eine nicht binäre Geschlechtsidentität ist. Vorwerfen kann man es ihr nicht, denn aus der Zwischensequenz wird man selbst auch nicht schlau.

Im übrigen gab es im Vorgänger einen Konflikt zwischen Vater und schwulem Sohn. Da haben die Leute nicht gemeckert, war aber auch deutlich besser und glaubhafter gemacht.

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Was hat Bioware denn konkret falsch gemacht?

Der Kardinalfehler war, dass man es sich mit der Kerngruppe der Fans verscherzt hat. Ob das nun gewollt war (z.B. wie bei dem neuen Ghostbusters Film) oder nicht, läßt sich nicht mit Sicherheit sagen. Für den Fall, das das keine Absicht war, liegt der Fehler darin, dass man auf Trollkommentare alle Leute angeht, statt nur den Troll.

In diesem Fall: Ja eindeutig. Es gab keine Möglichkeit, dass DA:V ein Erfolg wird. Dafür haben die Hater schon vor dem Release gesorgt. Und die Anti-Woker haben dann dem Spiel den Rest gegeben.

Komisch, heißt es nicht immer: schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten? Das Spiel wurde für die "modern Audiance" entwickelt, die angeblich die große Mehrheit stellt. Der Logik nach hätte sich die große Mehrheit das ganze einfach nur kaufen müssen und schon können die "alten, weißen Männer" schreien wie sie wollen.

Wobei die "modern Audiance" auch nicht jeden Müll kauft, nur weil "woke" draufsteht. Dustborn hat ja so wenig verkauft, dass alleine die Studenten der Genderwissenschaften die verkaufszahlen verzigfacht hätten, wenn sich jeder ein Exemplar zugelegt hätte..
 
Haben sie nicht die Leute angepampft dass das Spiel nicht für weiße Männer ist und man das ganze diverser gestalten muß?
Haben sie das? Klingt für mich eher nach einem Narrativ von rechts.

Danke für Dein Posting, dann hab ich schon mal kein schlechtes Gewissen Dich auf meine Ignore-Liste zu packen. Da gehören alle hin, die mich dafür ablehnen, was ich bin. Lies meine Signatur. Und auf Nimmerwiedersehen.
 
Ich glaube dass es keine gute Idee ist, über „negstive" Fans zu sprechen, wenn man so eine, entschuldigt bitte den Ausdruck, „woke-Kacke", massentauglich zu machen und dass dann zu verkaufen.

Wenn sich Fans Monate vor Release gegen ein Spiel positionieren, dann hat dass oft was damit zu tun, dass dort, wo die Entscheidungen getroffen werden oft nur noch Leute sitzen, die nicht auf die Fans hören, sondern einfach ihr Ding machen ohne sich mit vorangegangenen Produkten der gleichen Reihe richtig auseinandersetzen.

Ein Klassiker sind hier Hörbuchreihen, die Jahrzehnte später mit anderen Sprechern fortgesetzt werden, die es dann schaffen, die Namen derselben Charaktere ganz anders auszusprechen, als der Kollege, der vor 10 Jahren, die Reihe begonnen hat. Für Fans, die solche Reihen am Stück hören ist das furchtbar. Schuld ist def Produzent. Der dem Sprecher nicht die klare Anweisung an den Sprecher weiter gibt, die alten Hörbücher noch mal durchzuhören und die Aussprache zu übernehmen, bevor die neue Reihe mit den gleichen Charakteren ein gesprochen wird. Das ist ein Management-Fehler und DragonAge ist genau das selbe passiert.

Dragon Age 1 war grandios. Dragon Age 2 zu kurz in der Entwicklung, Dragon Age 3 ein absolutes Grindifest, in dem die Hinterlande auch hätten weglassen werden können und mit Dragon-Age 4 hat man versucht die Woke-Zielgruppe zu bedienen.

Das sind meiner persönlichen Meinung nach Leute, die nur eine Meinung gelten lassen. Ihre eigene. Sonst keine.

Um Himmelswillen wenn BioWare keinen Shitstorm für seine Spiele will, dann darf man sich dort nicht entscheiden den Fokus auf diese Zielgruppe zu legen.

Das wirklich schlechte hierbei ist nicht der Fan, der sich Monate vorher gegen ein Spiel positioniert, sondern die im Management verantwortlichen Personen, die aufgrund wirtschaftlicher Entscheidungen, die nichts mehr damit zu tun haben, ob die Spieler ein Spiel spielen wollen oder nicht, schon in der Planungsphase gegen die Wand fahren. In diesem Fall bei der Auswahl der Zielgruppe. Also noch vor der Ausschreibung der Stelle für die Lead-Designerin.

Darüber hat der Autor David Gaider aber nicht gesprochen. Warum nicht? Muss man nicht eher hierüber sprechen, als sich über toxische Fans aufzuregen, die sich bereits nach dem ersten Trailer gegen ein Spiel positionieren?

Würde hier besser gearbeitet werden, könnte dass doch gar nicht passieren. Früher ging das doch auch nicht so schief wie heute und vor allem nicht so früh vor der Veröffentlichung eines Titels wie heutzutage.

Darüber traut sich aber kein Manager der Welt reden und erst Recht kein Autor, der davon abhängig ist, dass ein Manager ihm ein neues Projekt zuweist.

Deshalb ist es auch viel einfacher vor Fans zu warnen, die sich von vorn herein nicht auf ein Spiel einlassen wollen und nur in Foren sind um ein Produkt „Kaputt zu reden". Den Nährboden für ein solches Verhalten legt immer noch dass Management des jeweiligen Publishers.
 
Haben sie das? Klingt für mich eher nach einem Narrativ von rechts.

Sowie ich das mitbekommen haben, war das durchaus der Fall. Wobei man da natürlich auch zwischen Äußerungen von einzelnen Mitgliedern des Teams, höherrangigen Leuten und offiziellen Mitteilungen unterscheiden muß.

Danke für Dein Posting, dann hab ich schon mal kein schlechtes Gewissen Dich auf meine Ignore-Liste zu packen.

Hast du dir überhaupt die Mühe gemacht es durchzulesen.

Da gehören alle hin, die mich dafür ablehnen, was ich bin.

Wo soll ich dich jetzt bitte abgelehnt haben?

Lies meine Signatur.

Witzig, ich hab doch geschrieben, dass ich durchaus "woke" Spiele zocke. FC6 z.B. oder auch Spiele mit Frauen in der Hauptrolle. Ich habe damit keinerlei Probleme.

Und auf Nimmerwiedersehen.

Wer nicht debattieren kann und keine Argumente liefert, der hat in einem Diskussionsforum nichts verloren.

Witzigerweise eines der Dinge, die Bioware falsch gemacht hat. Jeder, der anderer Meinung ist oder auch nur etwas sagt, das nicht auf Linie ist, wird als Feind angesehen.

Naja, ob du mit deinem Stil ernsthaft Leute überzeugen kannst? Ich wage es zu bezweifeln.
 
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Meine Fresse ! Wenn diese Hampelmänner von Spiele Devs. nicht einstecken können, sollten sie lieber das Maul halten! Das ist nur noch erbärmlich was die da alle abziehen! Die ganze gamingbranche ist nur noch ein Witz und völlig wertlos geworden!!🙄🙄🤦‍♀️
 
(und das in einem Mittelalter Fantasy Setting)
Zum Glück reden sie im Spiel mordernes Hochdeutsch. Mittelhochdeutsch, wie im Mittelalter üblich, a la Parzival, wäre wohl etwas anstrengend und umständlich zu hören und zu lesen. ;) Ähnlich ist es auch mit anderen (kulturellen) Aspekten (auch jenseits der Sprache). Oh, Wunder, das Spiel ist 2024 erschienen und bildet auch entsprechenden Zeitgeist von 2024 ab, auch hinsichtlich Geschlecht und Sexuelle Orientierung. Ich empfinde es jedenfalls als Fortschritt und Zeichen von Respekt, (Menschen!)Recht auf Selbstbestimmung und freie Selbstentfaltung ... dass bspw. Homosexuelle nicht nur nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden, sondern auch wie auch Menschen mit anderer nicht-hetero Sexualität in Kulturprodukten (Spiele, Filme etc.) wiedergegeben werden und sie dort einen Raum erhalten.
EDIT: DA:V ist zuallererst ein FANTASY-Spiel. Und Mittelalter-mäßige Assoziationen sind Konstrukte aus der heutigen Perspektive, wie mensch sich also heute (manches vom) Mittelalter vorstellt.

Mich beschleicht ja manchmal das Gefühl, dass einige derjenigen, die gegen Gendervielfalt schießen, selbst ein Problem mit ihrer eigenen Identität haben. Wäre deren eigene Identität fest und klar, dann könnte es jenen ja egal sein, was für eine Identität Andere haben.

Kritik/andere Meinungen werden heute in der Regel als Gefahr angesehen und sollen unterdrückt werden. Das zieht sich bis in die Politik.
Interessanterweise ist es ja andersherum. Rechte, manche Konservative können es nicht ertragen, dass es abweichende Meinungen und Handlungen gibt. In Bayern wurde entsprechend ein explizites Genderverbot an Bildungseinrichtungen erlassen. Zuvor stand es den Beteiligten selbst offen, wie sie schreiben bzw. wie sie gendern.

Usus der Rechten ist es, sich als Opfer darzustellen. Das machen sie, da ein strategischer Vorteil in Machtkämpfen so leichter herzustellen ist. Wenn mensch es so darlegt, dass DIE Anderen einen scheinbar angreifen, kann mensch behaupten, mensch müsse sich verteidigen.
Und ja, das zieht sich weiter in die Politik. Mensch sollte also auf der Hut davor sein, was Andere versuchen einem weis zu machen. Sonst glaubt mensch noch wirklich mensch würde unterdrückt, folgt den Handlungsanweisungen der Rechten und ist dann selbst die Person, die dann Andere unterdrückt. Statt Unterdrückte:r ist mensch dann Täter:in.
EDIT: Um den Bogen zur Debatte um DA:V zu schlagen - jene also, die blind gegen "Wokeness/DEI" zetern, vermiesen Anderen nicht nur ihr Spielerlebnis sondern auch die Teilnahme an der Debatte. Da steht dann, wie @Grestorn es schrieb, im Raum, dass nämlich jene "Zeternde" deren Identität mitmeinen. Mit "Antiwoke" geht es so auch gegen Homosexuelle, Queere, Trans ... Nach dem Motto "Ich habe ja nichts gegen Homosexuelle, Trans, ABER ...".

Und ja, Deiner Wahrnehmung/Gefühl kann ich nachvollziehen, @Grestorn , wenn manche behaupten, so und so sei/will es die Mehrheit. Bei solchen suggestiven Äußerungen habe ich auch das Gefühl, dass da das "Volk raunt". Beim genaueren Hinsehen sind es die Rechten (von denen die Äußerungen übernommen wurden), die raunen, es gerne so hätten, dass sie die Mehrheitsmeinung abbildeten. Dem ist aber (oftmals) nicht so.

EDIT: ich habe Bezüge zur Debatte nochmal stärker hervorgehoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessanterweise ist es ja andersherum. Rechte, manche Konservative können es nicht ertragen, dass es abweichende Meinungen und Handlungen gibt. [...]

Usus der Rechten ist es, sich als Opfer darzustellen. Das machen sie, da ein strategischen Vorteil in Machtkämpfen so leichter herzustellen ist. [...]

Beim genaueren Hinsehen sind es die Rechten (von denen die Äußerungen übernommen wurden), die raunen, es gerne so hätten, dass sie die Mehrheitsmeinung abbildeten. Dem ist aber (oftmals) nicht so.

Alles Dinge, in denen sich die Linken von den Rechten keinen Deut unterscheiden...
 
Vielleicht beim nächsten Mal auf die Wünsche der Leute achten, die das Produkt am Ende auch tatsächlich kaufen.
Das ist ja gerade das Paradoxe: Die Devs kuschen vor den Befindlichkeiten der Gaming "Journalisten", aber die Presse kauft gar keine Spiele, sondern erwartet kostenlose Testversionen. :ugly:

Wenn ich Entwickler wäre und jemand von der Presse Dinge fordert, die meine Hauptzielgruppe nur vergrault, dann würde ich folgendes Angebot machen:

Okay, ihr seit 200 Personen, meine Entwicklungskosten sind 20 Mio., wenn jeder von Euch für 200.000 Euro vorbestellt, mach ich es so, wie es euch gefällt. :devil:

Alles eine Frage von Angebot, Preis und Nachfrage. Die unsichtbare Hand des Marktes regelt und niemand kann auf Dauer dagegen anschrei(b)en... Daher ist die ganze Diskussion eh nur Zeit- und Ressourcenverschwendung.

Es ist egal, ob ein Youtuber 2 Stunden gegen "Body Type 1 und 2" wettert, ein Bluesky-Bessermensch über "toxische Gamer-Goons" oder ein Spieleentwickler über "Anti-Fans". Alles fällt unter die Rubrik "Old man yells at clouds".
Am Ende zählt nur der Kassensturz.
 
Unabhängig vom Spiel würde ich dem Dude Recht geben.
Die Verrohung schreitet fröhlich voran, im Netz wie im echten Leben.

Dass sich (bestimmte) Menschen so sehr über Homosexualität in Games aufregen können ist mir allerdings ein Mysterium.
Vollkommen falsche Schlussfolgerung.

Es wird sich überhaupt nicht über die Sexualität, Homsexualität, Xeno-Liebe oder sonst was aufgeregt.
Die Art der "Verpackung" und Qualität der Darreichung, der mangelnde Spieler-Entscheidungsfreiraum und der unreflektiert, egozentrische moralische Zeigefinger und das Guilt-tripping wurden bemängelt.

Es gab schon früher und immer wieder Spiele, die Mutig Gesellschaftliche Probleme, sexuelle Offenheit, Emanzipation und Gleichberechtigung oder Psychologische Konflikte in der Täter- und Opferrolle zur Sprache brachten und bringen.
Sehr erfolgreich und hoch gelobt. Kein Rage-Bombing, keine Kritik, keine Rechtfertigung und Ignoranz der Publisher, stattdessen Lob, Bewunderung und erfolgreiche Verkaufszahlen.
 
Wir leben in einer Zeit der "Aufmerksamkeits-Ökonomie", was zu folgendem "Aufmerksamkeits-Ökonomisch optimalem" Vorgehen führt:
1. Man schreit am lautesten, um von möglichst vielen wahrgenommen zu werden
2. Man "bespielt" möglichst hochemotionale/ kontroverse Themen, um die Aufmerksamkeit durch maximierte "Anteilnahme" zu optimieren.

Das Resultat ist dieser überdrehte, überzeichnete, überdramatisierende, aufmerksamkeits-heischende "Tenor", der leider zunehmen aus den (un-)sozialen Blasen der jeweiligen "Online-Dienste" zunehmend auch ins real Life unserer Gesellschaft abfärbt...eine ziemlich abstoßende Entwicklung (Trump, Putin, AfD und Co.)
 
Zum Spiel DA:V selber ist m.E. inzw. genug gesagt worden. Ich habe es selber gespielt, und bin "biowaremäßig" gut unterhalten worden. Nicht meisterlich, aber auch nicht so "grottenschlecht", wie es hier und anderswo Viele "mainstreamkonform" herumposaunen. Bissl störend und irritierend fand ich persönlich den für mich bis dato völlig ungewohnten Gebrauch der geschlechtsneutralen Pronomen in dem komplett eingedeutschten und sehr umfangreichen Dialogen, aber das wars es dann an möglicherweise überbetonter "Wokeness" aus meiner persönlichen Perspektive auch schon. Alles Andere um bestimmte Charaktere und deren NArrativ passt für mich persönlich durchaus, es beeinträchtigt auf jeden Fall nicht mein generelles Spieleerlebnis, hier würde ich eher ganz andere Kritikpunkte anführen, aber halt komplett befreit von jeglichen aufgeheizten Wokeness-Debatten, weil einfach ohne jeglichen Zusammenhang zu den Kritikpunkten am Spiel. Und solche Kritik ist sicher auch keine Kritik, an der sich der Entwickler stören wird...
 
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