AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000
Und wo siehst du das Problem?
Das wir von der Sorte „bestens integrierte Fachkräfte“ bereits genug haben. Das sind nämlich jene Leute, die letztes Jahr im Sommer auf den Pro-Hamas-Demos solche literarischen Perlen (hier in diesem Artikel nachlesbar:
Anti-Israel-Demos - Der Judenhass ist wieder da | Cicero Online) zum Besten gaben.
Bei solchen Demonstrationen spricht unser Justizminister natürlich nicht von einer Schande für Deutschland.
Ich glaube ihm geht es darum, dass sie hier Zuflucht sucht vor Krieg und Tod, es im selben Atemzug aber Israel wünscht.
Richtig. Und darum, dass wir eine moralischen (keine wirtschaftliche) Verpflichtung gegenüber Israel haben. Und gerade wir sollten gegen den Judenhass in Deutschland vorgehen. Und dazu gehört die Tatsache, dass ein großer Teil dieses Antisemitismus importiert ist. Aus muslimischen Ländern. Damit wäre dann auch der Bogen zum aktuellen Problem der „Flüchtlinge“ geschlossen.
Spahn warnt vor importiertem Antisemitismus - SPIEGEL ONLINE
Das Palästinenser den Staat Israel mögen dürfte kaum möglich sein und auch wenn ich der Heimat den Rücken kehre kann ich trotzdem Heimweh haben bzw. den Wunsch hegen in die Heimat mal zurückzukehren.
Wenn ich in dieser „Heimat“ nichtmal geboren bin, sondern in einem anderen Land und in einem dritten Land aufwachse und lebe, dann ist für mich der Begriff der Heimat ein bisschen stark gedehnt.
Bitte was? Wo hat sie denn gesagt "Krieg und Tod Israel"? o_O
Sie hat es nicht direkt gesagt, dass ist richtig. Aber sie sagt „noch“ ist Israel da. Sie hat die Hoffnung, dass sich das ändert. Das lässt zumindest für mich, keinen großen Raum für Spekulationen.
Ihr Meinung ist, dass Israel die Palästinenser vertrieben hat und sie wünscht sich, dass sich das eines Tages wieder rückgängi macht. Von krieg und Tod keine Spur.
Nach der Logik, kann ich natürlich auch gegen die Vertreibung meiner Großmutter aus Ostpreußen gegen Polen argumentieren. Was haben ich und Reem gemeinsam? Genau, diese Vertreibung fand Jahrzehnte vor unserer Geburt statt, und hat mit unserer Lebenssituation rein gar nichts zu tun.
Aber beim Thema Israel wird ja gerne mal Heugabel und Fackel rausgeholt - so auch der Autor dieses WELT-Artikels, der Antizionismus gleich wieder mit Antisemitismus gleichsetzt.
Wer regiert denn gerade den Gazastreifen? Ach ja die „antizionistische“ Hamas.
Bestimmt wird dort auch bloß Antizionismus mit Antisemitismus gleichgesetzt oder?
So what? Wenn ich demnächst nach Freiburg umziehe, bleibt Niedersachsen trotzdem meine Heimat. Und dennoch möchte ich in Freiburg bleiben...
Unterschied. Erwachsener der umzieht, gegen Mädchen das nichtmal in dem Land geboren ist, dass sie „Heimat“ nennt.
Und nebenbei solltest du dir mal ansehen, wie das in Palästina so ist - da würdest du auch in Deutschland bleiben wollen, egal wie sehr du deine Heimat vermisst.
Dann sollte sie mal eher gegen die Hamas reden, als gegen Israel, aber der Gedanke kommt ihr natürlich nicht.
Es fällt eher schwer da mal was stecken zu lassen so lange wie der Krieg schon schwelt.
Mein Oma wurde am Ende des zweiten Weltkrieges (1945) als 3jähriges Mädchen aus Ostpreußen vertrieben. Das ist jetzt 70 Jahre her. Das ist fast so lange her, wie die Staatsgründung Israels (1949) und die „Vertreibung“ der sogenannten Palästinenser.
Meine Oma und auch ihre Eltern, als sie noch lebten, haben nie vergessen, was damals passiert ist. Aber sie haben vergeben und nach vorne geschaut.
Warum kann man das nicht auch von den sogenannten Palästinenser verlangen?