Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Italien hat sowieso die Arschkarte gezogen...Unterstützung gibts keine, also immer mehr Leute ins Land und damit in die EU lassen, oder ersaufen lassen.

Gibts da aktuelle Zahlen? Ich glaube mich zu erinnern das Italien 2014 selbst zu den schlimmsten Zeiten nur ein Zehntel der Asylbewerber hatte als Deutschland.
 
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Hier ein Ansatz: klickmich!
 
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Wenn man die Liste so sieht wird es mal Zeit das andere Länder da mal zulegen
 
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Gibts da aktuelle Zahlen? Ich glaube mich zu erinnern das Italien 2014 selbst zu den schlimmsten Zeiten nur ein Zehntel der Asylbewerber hatte als Deutschland.


Italien hatte 2014 rund 1/3 soviele Anträge bearbeitet, wie Deutschland - aber darunter waren deutlich mehr berechtigte Flüchtlinge. Deutschland schickt fast 60% der Antragsteller wieder nach Hause, von den in Malta und Cypern anlandenden sind rund 75% berechtigte Flüchtlinge, die bleiben...
http://www.proasyl.de/fileadmin/pro...kten/Erstinstanzentscheidungen_EU_2014_01.pdf

Setzt man mal die Einwohnerzahlen und aufgenommene Flüchtlinge in Bezug, ergibt sich folgendes Bild (pro 1.000.000 Einwohner):
Malta: 4079
Schweden: 3178
Zypern: 888
Niederlande: 845
Belgien: 725
Deutschland: 500
Italien: 339
Frankreich: 225
UK: 158
Polen: 19

Neben dem sozialen Druck durch die Zuwanderung müsste ein fairer Verteilungsschlüssel auch noch die wirtschaftliche Leistung und die Zusammensetzung der Flüchtlinge berücksichtigen. Deutschland ist nicht nur das Land, dass es sich am ehesten leisten kann anderen zu helfen - greift mit seinem internationalen Ruf (gute Jobs) und Lage (weit weg von allen Küsten und ungesicherten Außengrenzen) die Creme der Flüchtlinge ab. Syrien hatte ja vor dem Krieg eine durchaus ansehnliche Mittelschicht, die Flüchtlinge in Deutschland sind z.T. gut ausgebildete Mediziner, Ingenieure,... die ihr Vermögen liquidiert und sich selbst ins Flugzeug gesetzt haben. In Kombination mit vorhandenen Englischkenntnissen also wertvolle Arbeitskräfte. Ein ehemaliger Bau- der Landarbeiter dagegen, der sein Leben in die Hand von Kriminellen legt, um mit 100 anderen in einem "max. 10 Personen" Schlaufboot von Lybien nach Italien zu kommen, der ist in Europa auf lange Sicht hilfbedürftig.

Unterm Strich habe ich bislang meistens gehört, dass ein Verteilungssystem zu einer etwas höheren Aufnahmerate für Deutschland führen würde (bei gleichbleibendem Aufkommen für die Gesamt-EU) - bislang dümpeln wir halt knapp unter dem europäischen Durchschnitt herum, was unsere Möglichkeiten angeht. Das große Problem an Merkels Aussitzerei ist nicht, dass Deutschland nicht hilft, sondern das die von Deutschland dominiterte EU keinerlei Druck auf Großbritannien und zahlreiche osteuropäische Staaten ausübt, sich an der Hilfe zu beteiligen.
 
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Das große Problem an Merkels Aussitzerei ist nicht, dass Deutschland nicht hilft, sondern das die von Deutschland dominiterte EU keinerlei Druck auf Großbritannien und zahlreiche osteuropäische Staaten ausübt, sich an der Hilfe zu beteiligen.

Was aber bei GB vergessen wird ist, das diese Auflistung nicht berücksichtigt das GB ein hohes Maß an Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen aus seinen eigenen ehemaligen Kolonien, vor allen aus weiten Teilen Afrikas, hat. Diese werden natürlich nicht direkt als Flüchtlinge geführt da sie als ehemalige angehörige des britischen Empire legal nach GB einreisen können, aber GB hat damit bereits eine starke Belastung an schlecht integrierten und ausgebildeten Einwanderern und natürlich entsprechend auch kein weiteres gesteigertes Interesse sich noch mehr durch die EU aufbürden zu lassen.

Oder anders ausgedrückt, die Quote an Zuwanderungen von Flüchtlingen liegt in GB weit höher als die Zahlen das darstellen. Dazu kommt noch das England wirtschaftlich momentan sicher nicht das perspektivreichste Land ist. ;)
 
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Wenn ich diese Überschrift schon lese. :wall:
Aber Hauptsache Deutschland hat den längsten Balken. Was daran aufgetragen ist, ist ja nicht so wichtig. Das sind nur die Anträge! Wie ruyven_macaran aber schon geschrieben hat: die werden zum größten Teil gar nicht angenommen. Hier mal vernümftige Zahlen: UNHCR - Asylum Levels and Trends in Industrialized Countries, 2013
Ein Bisschen scrollen. Dann findet man alles aufgeschlüsselt.
 
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England schmeißt aber auch rigoros nach einem Jahr all jene wieder raus, die sich strafbar machen und da zählen selbst Verkehrsrecht und dergleichen. Was hier vollkommen unberücksichtigt bleibt. Feiert einer davon beispielsweise zu laut in diesem Jahr, oder wird wegen Nötigung belangt, hat er es am Ende des Jahres schon deutlich schwerer, seine soziale Integration nachzuweisen.
Wenn ich auf Montage mit solchen Arbeitskräften gearbeitet habe, konnte man das sofort spüren. Die widersprechen einfach nicht um keinen Ärger zu provozieren und die englischen Arbeitgeber und Kollegen nutzen das schamlos aus.
 
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Verstehe die Aufregung nicht.
Flüchtlinge sind die Konsequenz der Ami/Nato Geopolitik und Ressourcengier.
UJnd die haben seit 1946, in über 100 Kriegen Millionen von Frauen und Kindern abgeschlachtet wie Döner am Spiess.
Was machen da 23k aus?!?
 
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Mischt man sich in Angelegenheiten anderer Länder ein oder nicht, es ist letztlich egal da die Schelte so sicher wie das Amen in der Kirche ist. Sieht man ja am Thema
 
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Italien hatte 2014 rund 1/3 soviele Anträge bearbeitet, wie Deutschland - aber darunter waren deutlich mehr berechtigte Flüchtlinge. Deutschland schickt fast 60% der Antragsteller wieder nach Hause, von den in Malta und Cypern anlandenden sind rund 75% berechtigte Flüchtlinge, die bleiben...

Mein aktueller Stand ist das mehr als die Hälfte aller in Europa tatsächlich anerkannter Asylbewerber in Deutschland und Schweden aufschlagen (Quelle: SWR1 BW vor ein paar Tagen).
 
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In Dänemark hat die rechtspopulistische Dänische Volkspartei in den Paralmentswahlen ein historisches Ergebnis von 21% der Stimmen eingefahren. Die Sozialdemokraten sind mit 26% der Stimmen zwar weiterhin stärkste Kraft, haben aber herbe Stimmverluste hinnehmen müssen. Eines der wichtigsten Kernanliegen der Dänischen Volkspartei ist dabei das man keine Flüchtlinge mehr in Dänemark aufnehmen will:

Dänemark: Rechtspopulisten triumphieren - SPIEGEL ONLINE

Damit haben wir einen weiteren Ruck nach rechts in Europa.
 
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In Dänemark hat die rechtspopulistische Dänische Volkspartei in den Paralmentswahlen ein historisches Ergebnis von 21% der Stimmen eingefahren. Die Sozialdemokraten sind mit 26% der Stimmen zwar weiterhin stärkste Kraft, haben aber herbe Stimmverluste hinnehmen müssen. Eines der wichtigsten Kernanliegen der Dänischen Volkspartei ist dabei das man keine Flüchtlinge mehr in Dänemark aufnehmen will:

Dänemark: Rechtspopulisten triumphieren - SPIEGEL ONLINE

Damit haben wir einen weiteren Ruck nach rechts in Europa.

Die linken Parteien machen es den rechten aber momentan auch wirklich leicht, wenn man mal von Deutschland absieht.
Ziemlich besorgniserregend.
 
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Naja... ganz so wild finde ich das nicht. Ich distanziere mich zwar stark von Rassismus, aber Partei bleibt Partei. Das Problem sind ja die Leistungen und Programme der zur Wahl stehenden Partei. Das eine dieser Parteien rechtspopulistisch ist, sagt eben leider nichts über deren sonstigen Pläne. Sollte eine solche Partei das nach Auffassung des Volkes beste Programm aufstellen, so sollte man die Wähler nicht einfach verurteileien, nur weil sie diese Partei wählen. Es ist nun einmal so, dass viele Parteien ähnliche Pläne haben und irgendwie kaum sinnvolle Kombinationen machbar sind. Wenn jetzt eine dieser mit deutlichem Abstand das für die Wähler sinnvollste und am besten ausgearbeitetste Programm bieten, so ist doch vollkommen verständlich, dass man sich dafür entscheiden möchte. Nun hat man ja die Möglichkeit sie mit einer anderen in Kombination zu wählen, die unangenehme Akte eindämmen kann. So dass man einerseits seine Ziele erreicht, andererseits aber auch in der Lage ist aktiv zu lenken, ohne sich gleich auszuliefern.
 
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Cleriker schrieb:
Wenn jetzt eine dieser mit deutlichem Abstand das für die Wähler sinnvollste und am besten ausgearbeitetste Programm bieten, so ist doch vollkommen verständlich, dass man sich dafür entscheiden möchte.

das ist natürlich völlig verständlich, aber trotzdem ausgesprochen dämlich.

populistische parteien, die ja nicht umsonst so bezeichnet werden, geben einfache antworten auf komplizierte, meist emotional aufgeladene probleme - zb: "griechen raus aus dem euro", "flüchtlingsstopp" oä. kennen wir ja auch hierzulande von afd, csu und nicht zuletzt pegida.
das spricht die primitivsten instinkte an (hier: "die wollen uns was wegnehmen!") und versteht auch der dümmste und ungebildetste wähler.
 
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Schau dir den vergangenen Wirbel um die Piraten an. Ich denke, genau so wird es auch den rechten Parteien gehen. Die werden vielleicht mal mehr Prozente bekommen, langfristig irgendetwas erreichen aber nicht.
 
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Schau dir den vergangenen Wirbel um die Piraten an. Ich denke, genau so wird es auch den rechten Parteien gehen. Die werden vielleicht mal mehr Prozente bekommen, langfristig irgendetwas erreichen aber nicht.

Hatten wir sowas nicht schonmal in der Geschichte? :schief: Kla, der Bezug ist vom Mond hergeholt, allerdings kann man aus der ganzen Affäre eine Sache lernen, nämlich das man aus der Vergangenheit quasi nicht lernt ;)

So kommt es, das man in Ungarn z.B. quasi keine Meinungs- und Pressefreiheit hat :wall:

Man darf rechtspopulistische Parteien, genau wie linkspopulistische Parteien, niemals kleinreden.
 
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Schau dir den vergangenen Wirbel um die Piraten an. Ich denke, genau so wird es auch den rechten Parteien gehen. Die werden vielleicht mal mehr Prozente bekommen, langfristig irgendetwas erreichen aber nicht.

in deutschland scheinen rechtspopulistische oder rechtsextreme momentan noch keine chancen zu haben.
dass aber ein gewisses (zweistelliges) wählerpotential da ist, da bin ich mir sicher.

zudem stellt deutschland ja inzwischen schon beinahe so etwas wie eine ausnahme dar: schau nach österreich, niederlande, frankreich, england etc.
im eu-parlament existiert jetzt sogar eine äußerst rechte - oder gar rechtsextreme fraktion.

die rechten sind auf dem vormarsch. das ist keine abstrakte gefahr und auch keine panikmache (wovon ich wirklich gar nix halte).
 
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Die linken Parteien machen es den rechten aber momentan auch wirklich leicht, wenn man mal von Deutschland absieht.
Ziemlich besorgniserregend.

Mir wäre nicht aufgefallen, dass es die Linke derzeit irgendwem schwer macht und außerparlamentarische linke Parteien kennen die deutschen Wähler in der Regel gar nicht erst... (Wohingegen rechts der Union durchaus einige bekannt sind)


Naja... ganz so wild finde ich das nicht. Ich distanziere mich zwar stark von Rassismus, aber Partei bleibt Partei. Das Problem sind ja die Leistungen und Programme der zur Wahl stehenden Partei. Das eine dieser Parteien rechtspopulistisch ist, sagt eben leider nichts über deren sonstigen Pläne. Sollte eine solche Partei das nach Auffassung des Volkes beste Programm aufstellen, so sollte man die Wähler nicht einfach verurteileien, nur weil sie diese Partei wählen.

"Populistisch" bedeutet für gewöhnlich, dass es keinerlei weiteren Pläne gibt. Meistens gibt es überhaupt keine "Pläne", sondern nur Parolen und dass nur zu wenigen, medienwirksamen Themen. Und innerhalb der gängigen mitteleuropäischen Moralvorstellungen gibt es auch nicht wirklich etwas, dass menschenfeindliche Politik aufwiegen kann, so dass man rechtspopulistischen "trotzdem" wählt, ohne einen schiefen Blick zu verdienen.
(Anm.: Allgemeine Aussage ohne Betrachtung der dänischen Partei)


Schau dir den vergangenen Wirbel um die Piraten an. Ich denke, genau so wird es auch den rechten Parteien gehen. Die werden vielleicht mal mehr Prozente bekommen, langfristig irgendetwas erreichen aber nicht.

Die Piraten waren wenig populistisch (im Gegenteil: Die waren oft unfähig, aus der enormen Popularität ihrer Kernthemen Potential zu schlagen) und zumindest bemüht, durchdachte Konzepte zu liefern. Ein Vergleich mit Rechtspopulisten passt da nur bedingt. Die NPD z.B. ist eher wegen ihrer internen Probleme abgefallen, ist in ihrer Außenwirkung aber sehr stabil. Und wenn hinter der populistischen Fassade eine halbwegs funktionierende Organisationsfähigkeit steht, ist für Rechtspopulisten vieles möglich. Berlusconi ist einer der erfolgreichsten italienischen Politiker seit Ende der Diktatur. Victor Orban hat sich an die absolute Mehrheit gewöhnt.
 
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Da kann ich nicht widersprechen. Das stimmt schon. Ich bin trotzdem der Meinung, dass das momentane Geschehen zwar einen Trend abzeichnet, dieser aber nur kurzweilig bestehen kann/wird und es noch keinen triftigen Grund zur Sorge gibt.
Genau in solchen Situationen ist es an den anderen Parteien, mit Argumenten und Lösungen zu glänzen und durch Initiativen die Oberhand zu behalten.
 
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Genau in solchen Situationen ist es an den anderen Parteien, mit Argumenten und Lösungen zu glänzen und durch Initiativen die Oberhand zu behalten.

Meiner Meinung nach das Problem dabei, die "anderen" Partein haben keine Alternativen und Lösungen anzubieten den Alternativen und Lösungen würden Veränderungen bedeuten, Veränderungen bedeuten das man evt. auf viele gehortete Bequemlichkeiten künftig verzichten müsste, also rührt man sich lieber nicht und versucht es mit althergebrachten Mitteln und Methoden und im extremsten Fall mit undemokratischen Maßnahmen (Überwachung, Propaganda und Lügen).

Rechten Populisten spielt man mittel bis langfristig damit natürlich gut in die Hände, vor allem wen sich verschärfende Situationen und sinkender Lebenstandard weiter anhalten.
Somit bezeichnet das in der Tat einen Trend, aber keinen der kurzfristigen, sondern einen langfristigen der grade erst begonnen hat ins Rollen zu kommen und der sich bei weiterer Verweigerung der aktuell herrschenden politischen Kräfte noch in den nässten Jahren beschleunigen wird, wobei der nässte Zwischenhalt in dieser Kette von Ereignissen die Wahl in Frankreich sein wird. ;)
 
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