AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000
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Und wer bezahlt das alles? Wie soll es denn weitergehen mit immer mehr immer mehr !
Diese "Bewerber" müssen sich auch mal mit ihrem eigene Land auseinandersetzen und dafür kämpfen. Als Deutschland nach dem 2.WK zerstört war, sind auch nicht alle abgehauen sondern haben sich der Verantwortung gestellt ! sich von den USA den Wiederaufbau finanzieren lassen bzw. haben versucht in die Landesteile zu kommen, in denen die USA den Wiederaufbau bezahlt haben.
fixed it for you
Sarkastisch sein hilft nicht!
Das ist deren Land, ...
Und unser Geld, dass deren Regime und Extremisten am Leben erhält und unsere Waffen, mit denen die ihre Interessen brutal durchsetzen - wenn es nicht schlichtweg direkt unsere Konzerne sind, die für die Missstände Verantwortung tragen.
("unsere" einschließlich großer Handelspartner und Verbündeter der EU, die ohne unser Geld auch nicht in dieser Form aktiv sein könnten)
Der australische Weg wird nicht funktionieren, allein schon weil wir hier von ganz anderen Größenordnungen sprechen.
Der australische Weg funktioniert nicht einmal für Australien wirklich. Die Lager werden immer voller, abgeschreckt werden wenige, die Kritik an der humanitären Situation wächst.
Es muss ja nicht Australien gemeint sein. Ich schätze Es war eher Lateinamerika gemeint.
Lateinamerika setzt zwei Konzepte gegen Flüchtlinge ein:
1. Derart miese Lebensumstände für die unteren Bevölkerungsschichten, dass mehr Leute aus dem Land als ins Land fliehen. Willst du das ernsthaft übernehmen?
2. Ettliche tausend Kilometer Abstand zum nächsten Kontinent mit noch schlechteren Bedingungen, Könnten wir mit ein paar Millionen Jahren Wartezeit auch hinbekommen, bis dahin brauchen wir eine Übergangslösung.
Der einzige Weg ist Wirtschaftsflüchtlinge sofort postwendend zurück in das Land schicken, aus welchem das Schiff abgelegt hat. Denn damit nimmt man den Schleusern die Geschäftsgrundlage. So was wird sich nämlich schnell rum sprechen
Solange die Bedingungen im Ablegeland so sind, wie in Syrien oder Lybien, wird das rein gar nichts nützen. Für die Leute, die dort herkommen oder einmal dorthin gelangt sind, ist "dableiben" immer die schlechtere Wahl. Und der Informationsfluss nach Zentralafrika ist so schlecht bzw. von den Versprechen der Schleuserbanden überlagert, dass du da auch so schnell keinen Abschreckungseffekt haben wirst. Da bräuchte es erst einmal etwas bessere Lebensumstände, Bildungschancen und funktionierende Infrastruktur in den Herkunftsländern.
Es geht nicht um die Lebensbedingungen. Denen geht es zu 95% um Geld.
?
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist das beides das Gleiche...
(Oder habe ich die Abschaffung des Kapitalismus verpennt?)
Warum sollten die auch in Afrika hart arbeiten wenn sie in Europa mehr Geld für nichts tun bekommen.
Soweit man das aus Interviews&Co mitbekommt, sind 99,9% derjenigen, die tatsächlich aus rein wirtschaftlichen Gründen migrieren, auf der Suche nach
Arbeit und oft genug ziemlich angepisst, wenn sie in den hoffnungslos überlasteten Flüchtlichungsaufnahmelagern in Italien, Malta oder Griechenland landen und nicht einmal daran/dafür arbeiten dürfen, dass es ihnen mal besser geht.
Das ist nur wieder ein Beispiel das man nicht alles glauben sollte was unter Wikipedia steht. Ich habe schon einige Fachbücher über den Luftkrieg im 2. Weltkrieg und damit auch über den Bombenkrieg gegen Deutschland gelesen und deren Inhalt deckt sich mal so überhaupt nicht mit dem was du hier zitierst.
Kann die von Wikipedia angegeben Quelle auch schlecht verlinken, kenne ähnliche Feststellungen aber aus mehreren Richtungen. Alle Schätzungen, die mir bislang begegnet sind, sprechen von 75-95% intakter Infrastruktur. Man muss halt zwischen "zerstört" und "unbrauchbar" unterscheiden. Viele Fabriken standen still, weil ein einzelner Abschnitt der Montagestrecke beschädigt war, weil Ersatzteile fehlten oder weil es schlicht keinen Strom, etc. gab. Wenn von 100 km Straße 500 m zerbombt sind, ist die Straße komplett unbrauchbar - aber sie ist nicht komplett zerstört und kann unter Friedensbedingungen schnell repariert werden. Sogar in den letzten Kriegstagen selbst hatten die Nazis eher ein Problem mit Rohstoffen (vor allem Benzin) und Personal (vor allem erfahrene Piloten), denn mit Produktionskapazitäten. Deswegen wurde 44/45 auch an erstaunlich vielen Einweg-/Verschleißprojekten (Rammjäger, Raketenwaffen, Kleinstuboote,...) aus unkritischen Materialien gearbeitet. Im Vergleich zur Waffenwirkung ist deren Herstellung sehr aufwendig. Aber solange keine Importmaterialien benötigt wurden und schnell angelernte Bediener ausreichten, war das kein Problem.