AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Und warum sollten mit Lagern an der EU-Grenze weniger kommen?
Es kommen nicht weniger. Aber sie wären vor der Mauer, nicht dahinter. Das ist das entscheidende. Und deshalb brauchen wir auch (um dem Ansturm gewachsen zu sein) keinen kleinen Stacheldrahtzaun, sondern solche Sperren wie Israel sie errichtet hat. Und auch super Erfahrung damit gemacht, insbesondere im Rückgang an Kriminalität und Terrorismus.
Tun sie jetzt schon, dafür brauchen wir keine Lager an der EU-Grenze.
Sondern Mauern und Grenzkontrolleure, die die Leute effektiv draußenhalten.
Das sollte man generell machen. Deswegen werden Wirtschaftsflüchtlinge in der Regel schon seit geraumer Zeit abgelehnt. Leider gibt es noch Schlupflöcher, die gestopft werden müssen, aber grenznahe Lager sind dafür sicher nicht notwendig.
Doch, damit die Leute gar nicht erst in Europa einsickern. Solange in grenznahen Lagern lassen, bis der Antrag geklärt ist. Sonst sind diese Leute schon im Land und werden, wenn man sie abschieben will, nie wieder gefunden.
Vergleich mal die Zahlen zwischen abgehlehnten Asylanträgen und tatsächlichen Abschiebungszahlen.
Solange die Leute während der Prüfung ihres Antrages in einem grenznahen Lager untergebracht sind, können sie nicht untertauchen.
Meinen Beitrag solltest du schon lesen.
Ja, dem würde ich durchaus zustimmen. Bundesinnenminister de Maiziere hat so etwas auch schon vorgeschlagen. Aber auch dafür brauchen wir keine Lager an der EU-Grenze.
https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-de-maiziere-101.html
Doch, damit die Leute nicht in Europa einsickern, wenn sich hinterher herausstellt, dass sie keinen Anspruch haben.
In der Türkei sind schon 2 Mio Syrer untergekommen. Die Kapazitäten der Türkei sind längst erschöpft. Die können da also nicht alle hin.
Gibt noch genug andere schön, politisch stabile islamische Länder da unten.
Und selbstverständlich gehört der Islam zu Europa, ganz einfach aus dem Grund, weil hier viele muslimische Menschen wohnen.
Gehört der Nationalsozialismus und der Kommunismus auch zu Europa, weil hier viele Nazis und Kommunisten wohnen?
Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit auszugrenzen entspricht nicht dem europäischen Geist und auch keinen westlichen Werten, die unter Anderem Freiheit (insbesondere Religionsfreiheit), Gleichheit und Toleranz sind.
Da der Islam auch keine Toleranz und Gleichheit predigt, sehe ich es nicht ein, dem Islam gegenüber diese Werte anzulegen.
Ich zeige ja auch keine Toleranz gegenüber dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus.
Totalitäre Ideologien gehören bekämpft, nicht gefördert.
Die Aussage, dass der Islam nicht zu Europa gehört, basiert auf rückständigem und rechtsgerichteten Denken.
Oder auf Geschichtsbewusstsein. Wie hat der Islam denn in der Vergangenheit versucht, in Europa Fuß zu fassen?
Wir sind hier in Europa und leben unsere Werte unabhängig davon was Leute in Arabien tun oder nicht tun.
Das Christentum ist nachweißlich die am meisten verfolgte Glaubensgruppe der Welt. Der Islam ist nachweißlich der größten Verfolger andere Glaubensgruppen, insbesondere der Christen.
Das sind Zusammenhängen, die man nicht wegleugnen kann.
Natürlich kann und muss man ihnen das verübeln. Ich habe allenfalls Verständnis dafür, dass die jahrzehntelange russische Käfighaltung bei diesen Staaten mentale Schäden hinterlassen hat, so dass sie jetzt unter kultureller Xenophobie leiden. Ein Krankheit, die die EU kaputt macht, wie wir aktuell sehen.
Die Leute wissen halt, dass totalitäre Ideologien das Ende persönlicher Freiheit bedeutet. Ich kann es ihnen nicht verübeln.
Deshalb sind die Ostdeutschen auch aktiver gegen diese totalitäre Ideologie, als die Westdeutschen.
Deren Erinnerung an eine totalitäre Ideologie ist halt frischer, als die der Westdeutschen.
Die Westdeutschen leben seit 1949 in Freiheit, die Ostdeutschen erst seit 1990. Deshalb haben die Westdeutschen vergessen, was es heißt, wenn die Freiheit bedroht ist.
Oh come on, einige Zehntausend Muslime aufzunehmen bedeutet nicht den Niedergang der dortigen Demokratie. Soviel zur Rationalität.
Siehe die europäischen Länder, die schon „beste“ Erfahrung mit dem Islam gemacht haben.
London, Madrid, Paris. Man kann es den osteuropäischen Ländern nicht verübeln, dass sie diese Art der „Bereicherung“ nicht wollen.
Willst du damit alle ausweisen die seit teilweise Jahrzehnten hier integriert sind wegen dem Glauben und auch gleichzeitig vorschreiben welche Glaubensrichtung man zu haben hat? Käme dann auch generelle Pflicht zur christlichen Kirche?
Glaubenskriege jeglicher Art hatten auch in der Vergangenheit nix gebracht und man sollte jedem selbst überlassen wen oder was er anbetet
Nur das der Islam zeigt, dass er es eben nicht jedem selbst überlasst wen oder was er anbetet. Der Islam ist die Gruppe, die am meisten andersgläubigen verfolgt. Solche Zustände wollen viele Europäer (völlig zurecht) einfach nicht.
Also eh ich mich bei denen Informier da nehm ich lieber die deutsche Mauer als Muster!
Dir ist bewusst, dass die Mauer zum Westjordanland teilweise doppel so hoch ist wie die deutsche Mauer war?
Die Israelis machen ihre Sache schon gut.