AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Asyl nach §16a GG gibt es für politisch Verfolgte. Mag hart klingen, aber ein Bürgerkrieg gehört nicht dazu.
Ebenso wenig ist in der Genfer Flüchtlingskonvention davon die Rede.
So wünschenswert es aus humanitärer Sicht auch ist Opfer von Kriegen aufzunehmen, eine rechtliche Grundlage dafür gibt es nicht. Daher muss in Situationen wie jetzt auch die Notbremse gezogen werden.
Ich frage mich was hier darüber überhaupt noch rumlamentiert wird.
Das viele Flüchtlinge die hier momentan aufschlagen nicht primär nur wegen des Krieges zu uns flüchten, sondern weil sie auf der Suche nach einem besseren Leben sind dürfte doch inzwischen klar sein. Viele von ihnen wollen hier bleiben, suchen hier Arbeit und wollen nicht mehr zurück, wer diverse Interviews mit Flüchtlingen, den Gerüchten über Deutschland im Internet und Talkrunden verfolgt hat dem sollte das inzwischen klar sein.
Selbst Politiker verschiedener Partein sagen es inzwischen ja: "Wir müssen uns bewusst sein das es ehnlich wie bei den Gastarbeitern in den 60er Jahren auch im Fall der Flüchtlinge so sein wird das die meisten von ihnen nicht mehr zurück gehen werden, die werden hier bleiben und darum muss man sich Gedanken machen das die Integration nicht wieder so katastrophal scheitern wird wie es bei den türkischen Gastarbeitern der Fall war."
Also warum wird hier immer noch darüber rumdebatiert ob das nun Kriegsflüchtlinge sind, oder Wirtschaftsflüchtlinge? Der Hintergrund ist doch klar, wer auf der Suche nach einem besseren Lebensort ist und mit der Absicht her kommt hier auch bleiben zu wollen ist definitiv ein Wirtschaftsflüchtling.
Wäre es anders könnten diese Leute auch in Italien, bleiben, oder in Östereich, oder in jedem anderen Land das nicht kriegsbedroht ist.
Die Leute flüchten aber gezielt in die Länder wo sie sich ein "besseres" Leben versprechen, nicht da wo sie sich nur ein paar Jahre in Ruhe und Frieden versprechen bis der Krieg vorbei ist.
Und unter diesem Aspekt muss man auch sagen nein, Deutschland kann nicht weiter wie bisher die Leute aufnehmen und jeden sich hier niederlassen lassen. Bei solch anhaltenden Flüchtlingszahlen, über die vorraussichtlich nässten Jahre, im Bereich von 1 Million und mehr jährlich wird Deutschland das nicht verkraften, schon rein aus integrativen Aspekten nicht!
Das ist die Realität und das hat auch nichts damit zu tun das man den Leuten die durch den Krieg Not leiden nicht helfen will.
Und das muss man vor allem auch den Flüchtlingen klar machen, Schweden, Östereich und Deutschland können nicht für jeden Flüchtling der das gerne möchte das gelobte Land sein wo man mal hin umsiedelt.