Deutsche Politik - wieder mehr Wind von Rechts oder Links?

Wie soll die zukünftige Politik agieren?

  • Mehr "Rechts"

    Stimmen: 28 50,9%
  • Mehr "Links"

    Stimmen: 23 41,8%
  • Bleiben wie sie jetzt ist

    Stimmen: 4 7,3%

  • Umfrageteilnehmer
    55
Auch hier mal zum nachlesen für die "Uneinsichtigen":

Rassismus ? Wikipedia

Egal, ob man jetzt Fredrickson oder Memmi folgt, beide Definitionen decken die Aussagen von S. ab.
Am besten treffen es jedoch Miles und Essed.
Horstmanns "Verharmlosungs"versuch macht die Sache nicht besser, denn ob ich Rassismus lediglich einen anderen Namen, wie bspw. Fremden- oder Ausländerfeindlichkeit gebe, nur um es nicht Rassismus nennen zu müssen, weil der Rassenbegriff nicht nicht klar angerissen wird, ist absolut nebensächlich, da Sarrazin direkte genetische Schemata anspricht, die der Rassenlehre (Eugenik) einer längst vergangen geglaubten Zeit entlehnt sind.

Und Icejester: Doch, er wertet diese Gene auch unterschiedlich, was an den bisher öffentlich publizierten Auszügen seines Buches eindeutig erkennbar ist und auch aus seinen bisherigen Ausführungen (der letzten 2 Jahrzehnte seiner politischen Karriere) eindeutig hervorgeht. Dabei reicht es schon allein (ohne all die anderen Aspekte aufzugreifen), wenn er der einen Gruppe Integrationsunwilligkeit unterstellt und in dem Zusammenhang Rechte verwehren möchte.

genetik, religioin oder hautfarbe, hin oder her. Da mag man drüber streiten. Fakt ist jedoch, dass menschen aus verschiedenen LÄndern andere Mentalitäten haben. Und genau diese geben den anlass für diskussionen, ausländerfeindlichkeit usw ;)

Nö! Man mag nicht über solche Dinge streiten. Sie sind indiskutabel!
Ausländerfeindlichkeit (aka Rassismus) ist eben nicht abhängig von Genen, Rasse, Religion oder Hautfarbe aber ebenso wenig von Nationalität oder Mentalität einer bestimmten Gruppe.

Was den Relativierungsversuch und die Unterstellung gegenüber Wincenty
Links hat noch nie einen WK ausgelöst:D daher [x] mehr Links
Aber die sachen, die die Linke RAF gebracht hat, die heißt du für gut wa?
anbelangt..... :ugly: (die Mods sind scheinbar noch nicht wach)

Dass Sarrazin durch seine Genossen der SPD nicht schon vorher ein Riegel vorgeschoben wurde, sondern diese erst jetzt herumjammern, obwohl sie ihn vorher selbst in diese Position gebracht haben, kreide ich ihnen natürlich ebenso an. Seine kruden Thesen waren genauso lange bekannt, wie er öffentliche Ämter bekleidet.
Jetzt mal schnell fremdschämen gilt nicht!

@ Terence:
Rassismus ist zuallererst ein rechtes Problem, weil es den Linken ja um globale Solidarität und Völkerverständigung geht. Links ist also kein Platz für Rassismus, auch wenn es Links andere Probleme gibt.
Den Zusammenhang Rechtsextremismus und Rassismus findet man sehr schön hier und bei RASSISMUS & Bedeutung des Rassenbegriffs » rassismus.de erklärt. Mir persönlich ist es egal, ob sich Konservative oder Rechte oder selbst sich selbst so bezeichnende Liberale rassistischer Vokabeln und Denkweisen bedienen. Sie bleiben, was sie sind: Rechts. Und zumindest diesbezüglich haben einige User hier, die behaupten, dass die derzeitige "politische Großwetterlage" eher rechts wäre, nicht mal Unrecht. Zumindest geht dieses Gedankengut, wie man sehr schön an neueren öffentlichen Beispielen sehen kann, durch fast alle politischen Parteien und die gesamte Gesellschaft in ihren verschiedenen Facetten.

Edit: Zitate und Links eingefügt und überarbeitet

Edit 2:
2 Leute, die (im Gegensatz zu S.) wissen, von was sie reden:

Die Psychologin, auf die sich S. bezieht widerspricht seinen Interpretationen zur Gänze. Ein weiterer Experte ebenso.
 
Zuletzt bearbeitet:
war keine unterstellung, war nur ne frage ;) Wenn linke Organisationen, zu denen nun auch mal die RAF gehört, nichts gewalttätiges gemacht hat, dann wunder ich mich über das verhalten der RAF ;)
 
Was den Relativierungsversuch und die Unterstellung gegenüber Wincenty

Zitat:
Zitat von CPU-GPU
Zitat:
Zitat von Wincenty
Links hat noch nie einen WK ausgelöst daher [x] mehr Links

Aber die sachen, die die Linke RAF gebracht hat, die heißt du für gut wa?

anbelangt..... (die Mods sind scheinbar noch nicht wach)

Oh doch, die Mods sind wach. ;) Ihr solltet eigentlich wissen, das wir nicht schlafen. Wir geistern immer hier im Forum rum. :ugly:

Die Aussage von CPU-GPU kann man von zwei Seiten sehen (wenn man will). Ich interpretiere sein "wa?" mal als ein "oder was?". @ CPU-GPU beim nächsten mal bitte klarer formulieren!

BTT:
Rechts und Links haben sich beide schon ordentliche Böcke geleistet. Aber wenn ich das weniger schlimme Übel von beiden wählen müsst, würde ich auch Links nehmen. Auch wenn ich denke das eine Versteifung auf Links oder Rechts unserer Politik nicht wirklich was bringen würde. Die Probleme hier in Deutschland müssen an der Wurzel gepackt werden. Und momentan sind wir doch auf einen guten Weg nach oben. Siehe Arbeitslosigkeit. :)
 
war keine unterstellung, war nur ne frage ;) Wenn linke Organisationen, zu denen nun auch mal die RAF gehört, nichts gewalttätiges gemacht hat, dann wunder ich mich über das verhalten der RAF ;)

Es geht nicht um "Gewalttaten" - es dabei geht um Relativierung von NS-Verbrechen (II.WK) durch Aufwägung mit anderem begangenen Unrecht (RAF-Terror) ....

Ein typisches "tu quoque"-Argument, welches häufig von Rechten für http://de.wikipedia.org/wiki/Revisionismus#Geschichtsrevisionismus und Relativierung von NS-Verbrechen genutzt wird.
Hättest auch Stalin anführen können oder Mao oder "Bomber-Harris".
Alles für diesen Sachverhalt irrelevant.
:daumen2:

@ Painkiller: Es wäre dann eine zuordenbare Frage gewesen, wenn Wincenty diese Aussage tatsächlich getroffen hätte.
Hat er aber nicht. Insofern eine klare Relativierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
jo siehste Fanator, du schöägst ja selber auch noch einige gute BEispiele wie Stalin vor. WEnn der friedlich war, dann weiss ich auch nicht mehr ;)
 
Rassismus ? Wikipedia

Egal, ob man jetzt Fredrickson oder Memmi folgt, beide Definitionen decken die Aussagen von S. ab.

Erstens stimmt das nicht, zweitens weiß ich nicht, warum ich mir von Wikipedia auf diesem Gebiet irgendwas erzählen lassen soll. Ich bezeichne das als Rassismus, was ich dafür halte, nicht das, von dem irgendwer sagt, es wäre solcher. Denn ich bin ja schließlich nicht verpflichtet, den Ansichten der von Dir erwähnten Herren zu folgen, oder?
Und Icejester: Doch, er wertet diese Gene auch unterschiedlich, was an den bisher öffentlich publizierten Auszügen seines Buches eindeutig erkennbar ist und auch aus seinen bisherigen Ausführungen (der letzten 2 Jahrzehnte seiner politischen Karriere) eindeutig hervorgeht. Dabei reicht es schon allein (ohne all die anderen Aspekte aufzugreifen), wenn er der einen Gruppe Integrationsunwilligkeit unterstellt und in dem Zusammenhang Rechte verwehren möchte.

Das stimmt doch auch nicht. Er macht die Integrationsunwilligkeit doch nicht an irgendeiner Abstammung, sondern an der kulturellen Prägung fest. Und da hat er nunmal recht. Da hilft alles Kopf-in-den-Sand-stecken nix.
 
Erstens stimmt das nicht, zweitens weiß ich nicht, warum ich mir von Wikipedia auf diesem Gebiet irgendwas erzählen lassen soll. Ich bezeichne das als Rassismus, was ich dafür halte, nicht das, von dem irgendwer sagt, es wäre solcher. Denn ich bin ja schließlich nicht verpflichtet, den Ansichten der von Dir erwähnten Herren zu folgen, oder?
.......
Das stimmt doch auch nicht. Er macht die Integrationsunwilligkeit doch nicht an irgendeiner Abstammung, sondern an der kulturellen Prägung fest. Und da hat er nunmal recht. Da hilft alles Kopf-in-den-Sand-stecken nix.

:lol:
Nee, schon klar. Du kannst dir ganz sicher auch die Welt so basteln, wie sie dir gefällt. Wozu braucht es da Definitionen, Regeln, Gesetze und den ganzen Krams .... was kümmern einen Wissenschaft, Forschung und Expertenmeinung, die haben doch eh alle keinen Plan.
Nur soviel zum Vogel-Strauß-Thema...
 
Ich kann überhaupt nicht verstehen das "Rechts" immer mit 2. WK und NS-Verbrechen etc in Verbindung gebracht wird. Diese Verbrechen haben doch nichts mit "Rechter Politik" etc zu tun.
Das lag an einem Machtverliebten und ein gutes Stück wahnsinnigen Politiker namens Hitler, der dem ganzen seine eigene Ideologie aufgedrückt hat.
Die Republikaner in den USA sind auch eine Partei mit rechtsgerichteter Politik... Über die regt sich keiner auf, jedenfalls nicht in solchen zusammenhängen.
Da heisst es nicht Nationalismus, sondern Patriotismus... Und das finden alle dort gut!
Irgendwo sollte jeder Politiker das Wohl der eigenen Nation an erster Stelle sehen. In jedem Land. Was ist daran so verwerflich?!
Und Herr Sarrazin spricht einfach nur die unbequeme Wahrheit aus, es ist sowas von lächerlich ihm deshalb nur mit Rassismus etc zu kommen.
Er hat z.B. auch gesagt:

"Jeder der was kann und was erreichen will ist bei uns herzlich Willkommen, der Rest kann woanders hingehen"

Das ist absolut und vollkommen richtig! Keiner hat etwas gegen solche Menschen, aber der Rest der Deutschland nur als Wohlfahrtsstaat sieht braucht sich nicht wundern das er nicht gern gesehen wird.
Wie groß die Masse derjenigen ist, die nicht gewillt sind sich zu integrieren, sieht man eindeutig an den vom Bundesamt erstellten Statistiken!
Wer sich darüber aufregt wird als Rassist etc beschimpft... lächerlich!
Und jedes Mal auf einem bestimmten Satz rumzureiten ist genauso lächerlich. Wie schonmal gesagt, es gibt für so ziemlich alle seiner Thesen einen wissenschaftlichen Hintergrund!
 
Da heisst es nicht Nationalismus, sondern Patriotismus... Und das finden alle dort gut!
Irgendwo sollte jeder Politiker das Wohl der eigenen Nation an erster Stelle sehen. In jedem Land. Was ist daran so verwerflich?!

Genau diesen Patriotismus find ich so dermaßen hinderlich und Konflikte provozierend.
Was macht eine Nation denn besser als eine andere?
Für mich ist das alles nur großer Quatsch.

Der Mann war seiner Zeit weit voraus aber er hat absolut recht:

John Lennon

Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky

Imagine all the people
Living for today


Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too


Imagine all the people
Living life in peace ...
(yuhuuuuhh)


You may say I am a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will be as one


Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man


Imagine all the people
Sharing all the world ...
(yuhuuuh)
You may say I am a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will be as one


Und wenn ich dann immer wieder diesen schwachsinnigen kleingeistigen Nationalstolz und argumentative Rassenunterschiede höre, die einen sich besser fühlen lassen als ein anderes Volk, ist das in meinem Augen einfach nur kleingeistig.
 
:lol:
Nee, schon klar. Du kannst dir ganz sicher auch die Welt so basteln, wie sie dir gefällt. Wozu braucht es da Definitionen, Regeln, Gesetze und den ganzen Krams .... was kümmern einen Wissenschaft, Forschung und Expertenmeinung, die haben doch eh alle keinen Plan.
Nur soviel zum Vogel-Strauß-Thema...

Ich habe ja keine Ahnung, was Du so machst, und es geht mich auch nichts an, aber den einigermaßen selbständig denkenden Menschen zeichnet es durchaus aus, daß er nicht jede Definition oder Regel akzeptiert, ohne sie zu hinterfragen. Und ja, es gibt Gebiete, auf denen man das auch gar nicht muß. Dazu zählen unter anderem auch die Geisteswissenschaften, die nunmal die Hoheit darüber haben zu entscheiden, was bspw. Rassismus ist und was nicht.

Und was Wissenschaft, Forschung und Expertenmeinung in diesem Zusammenhang betrifft, würde ich gerne einmal folgendes zitieren:
Jüdische Allgemeine schrieb:
[...]»Die Studie stützt die Idee eines jüdischen Volkes mit gemeinsamer genetischer Historie«, sagt Ostrer, Leiter der Studie, die vor zwei Wochen im »American Journal of Human Genetics« veröffentlicht wurde.[...]Politisch relevant könnte sein, dass die Forscher die Ahnen der untersuchten Juden tatsächlich im Nahen Osten verorten – aufgrund des Verwandtschaftsgrades mit den dortigen Volksgruppen. Die »genetische Kontinuität zwischen jüdischen Gemeinden und zeitgenössischen nichtjüdischen Populationen der Levante« sei »signifikant«, heißt es auch in einer zweiten Studie, die ebenfalls Anfang Juni im Fachmagazin »Nature« veröffentlicht wurde.[...]

Den ganzen Artikel gibts hier: Jdische Allgemeine / KULTUR / Genetik - Kinder Abrahams

Na, wenn die Herren hier mal nicht lupenreinen Rassismus betreiben... :rollen:
 
In meinen augen ist zu viel links genau so schlecht wie zu viel rechts, einerseits kannst du jedoch eine Partei gegen rechts ohne weiteres gründen und bekommst sogar nen guten ruf etc.. aber wenn du was gegen links gründen willst.. naja könnt ihr euch ja denken :)..

wäre trotzdem für mehr wind von rechts [X]
Zumal unsere Putzfrau (Firma) schon 5 Jahre in Österreich lebt und kann immer noch nicht deutsch
 
Ich Stimme mal nicht ab, will trotzdem mal was dazu sagen. Für mich fehlt da noch was in der Auswahl. Das es so bleiben soll wie es ist, geht ja mal garnicht.

Zu viel Links oder Rechts ist auch schlecht. Klicke ich Rechts an, gehts wieder in die NPD, Links, naja am Sonntag ist Schanzenfest in Hamburg. Also auch nicht so toll.

Die Politik sollte weg vom Lobbyismus ind mehr auf seine Bürger eingehen.
 
war keine unterstellung, war nur ne frage ;) Wenn linke Organisationen, zu denen nun auch mal die RAF gehört, nichts gewalttätiges gemacht hat, dann wunder ich mich über das verhalten der RAF ;)

Die Aussage war nie "nichts gewaltätiges", sie lautete nur "keine Weltkriege", zwischen beidem gibt es einige Zwischenstufen und terroristische Aktivitäten gab es von linker Seite genauso, wie handfeste Bürgerkriege. Nur: Zwischenstaatliche Kriege sind eher die Ausnahme (man könnte einiger Stellvertrerkriege zwischen UdSSR und USA zählen, nur ist da weder klar, wer wen zum Krieg gedrängt hat noch, ob die UdSSR überhaupt die Bezeichnung links verdeint), was auch in der Natur der Sache liegt. Linksextremistische Strömungen tendieren entweder zum Anarchismus, der mangels großräumiger Organisation gar nicht einen großen Krieg hervorbringen kann, oder zum Kommunismus, dies bislang aber nur in Kombination mit Anti-Imperialismus und somit einer Ablehnung von Eroberungen.
Rechtsextremismus dagegen geht i.d.R. mit stark hierarchischen Systemen, volksweiter Organisation und dem Bestreben, andere Völker zu unterdrücken einher. Also die perfekten Vorraussetzung für militärische Übergriffe von einem Staat auf den anderen.


Ich kann überhaupt nicht verstehen das "Rechts" immer mit 2. WK und NS-Verbrechen etc in Verbindung gebracht wird. Diese Verbrechen haben doch nichts mit "Rechter Politik" etc zu tun.
Das lag an einem Machtverliebten und ein gutes Stück wahnsinnigen Politiker namens Hitler, der dem ganzen seine eigene Ideologie aufgedrückt hat.

Dieser Wahnsinnige mag der Auslöser gewesen sein, aber ohne ein Grundpotential hätte er nichts ausrichten können. Und -s.o.- die Konzentration auf eine eng definierten Gruppe und Sicherung von Vorteilen für diese ist typisch rechts, bei Steigerung zum Rechtsextremismus werden daraus dann gezielte Aktionen gegen andere Gruppierungen. Der Unterschied ist zwar markant und rechte Politik und rechtsextreme Politik liegen auf unterschiedlichen Seiten der von Menschrechten,... vorgegebenen Grenzen, aber das Auftreten Recht(sextrem)er ist meist weniger klar. Es gibt genug Rechtsextreme, die ihren Extremismus verstecken und somit vordergründig als nicht-extreme Rechte auftreten und es gibt genug nicht-extreme Rechte, die es nicht für nötig halten, sich vom Extremismus zu distanzieren.
Deswegen muss man auch bei "rechts" wachsam sein und wenn eine Partei z.B. Holocaustleugner in ihren höchsten Reihen akzeptiert, dann brauch sie sich nicht zu wundern, wenn sie aufgrund mangelnder Abgrenzung zu extremen Gruppen geächtet wird.

Die Republikaner in den USA sind auch eine Partei mit rechtsgerichteter Politik... Über die regt sich keiner auf, jedenfalls nicht in solchen zusammenhängen.

Die Grenze zwischen links und rechts verläuft nicht zwischen US-Republikanern und -Demokraten. In den deutschen Medien wird das gern vereinfacht dargestellt, aber die tatsächliche politische Lage ist weitaus komplizierter. Die Demokraten vertreten eine ganze Reihe von Ansichten, die bei uns mindestens konservativ wären, wärend die Republikaner z.B. viel zu viel liberale Elemten beinhalten, um als "rechts" durchgehen zu können.
Kritisiert werden im übrigen beide, nur der Bezug zu Nazis bleibt ihnen erspart.
Was aber auch kein Wunder ist, denn so weit rechts sind keine von beiden und historische Verknüpfungen sind auch eher wage.

Irgendwo sollte jeder Politiker das Wohl der eigenen Nation an erster Stelle sehen. In jedem Land. Was ist daran so verwerflich?!

Nichts. Die Frage ist, wie der Politiker "Nation" definiert und wie groß der Abstand ist. Eine Definition, die einen ganze Reihe von Nationalbürgern zu Menschen zweiter Klasse degradiert, kann durchaus als verwerflich bezeichnet werden.

Er hat z.B. auch gesagt:

Ich denke, zu jeder Persönlichkeit findet sich ein positives "hat er auch gesagt". Hitler hat z.B. viel zu Infrastrukturmaßnahmen gesagt, Stalin zur Rolle der Frau (jedenfalls für seine Zeit) und Mao vielleicht zur Landwirtschaft.
Vollkommen zurecht betrachtet man aber auch andere Aussagen und kommt zu dem Schluss, dass sie schwerer wiegen.

Wie schonmal gesagt, es gibt für so ziemlich alle seiner Thesen einen wissenschaftlichen Hintergrund!

Hast du das überprüft?
Ich ehrlich gesagt nicht, aber wenn schon ein Springerblatt zu solchen Fragen kommt:
"WELT ONLINE: Ihre Zahlen decken sich aber nicht mit den offiziellen Zahlen."(bezogen auf Zuwanderung)
"WELT ONLINE: Sie sind aber nicht genau mit Quellen umgegangen. Zum Beispiel berufen Sie sich auch einmal auf einen Artikel der Berliner Morgenpost über Gewalt gegen Polizisten im Wedding vom Dezember 2009. Fußnote 91, Seite 298. Da steht aber nirgendwo, so, wie Sie es darstellen, dass die Gewalttaten in diesem Stadtteil „fast ausschließlich“ aus der Gruppe der Migranten kommen. Auch heißt es im Text, die Hälfte der 82.000 Menschen habe einen Migrationshintergrund. Bei Ihnen wird daraus ein „türkischer und arabischer Migrationshintergrund“."
"WELT ONLINE: Im Artikel steht nicht, dass Gewalt fast ausschließlich von Türken und Arabern ausgeht. Da wird auch Gewalt von Linksextremen und deutschen Alkoholikern geschildert."
"WELT ONLINE: Das ist auch nicht ganz korrekt. Die 1000 registrierten Mehrfachtäter sind nicht alle türkisch oder arabisch."

dann werd ich misstrauisch. Fanators Hinweise weiter oben gehen in die gleiche Richtung.


Ich habe ja keine Ahnung, was Du so machst, und es geht mich auch nichts an, aber den einigermaßen selbständig denkenden Menschen zeichnet es durchaus aus, daß er nicht jede Definition oder Regel akzeptiert, ohne sie zu hinterfragen.

Wenn es um reine Begrifflichkeiten im Rahmen der Kommunikation geht, bleibt es aber nicht einem einzelnen überlassen, die Definitionen festzulegen. Und ganz offensichtlich gibt es eine überwältigende Mehrheit von Menschen, die Sarrazins Wortwahl als rassistisch einstufen. Das du lieber einen abweichenden, schöneren Ausdruck verwenden möchtest, ist der Verständlichkeit abträglich.

Na, wenn die Herren hier mal nicht lupenreinen Rassismus betreiben... :rollen:

Genaugenommen betreiben die Leute Ahnenforschung und Verwandtschaftsanalyse. Sie sprechen weder Juden und schon gar nicht Basken ein spezifisches Gen zu. Wenn man beim wissenschaftlichen bleiben will, dann impliziert Sarrazins Einteilung nach spezifischen Genen außdrücklich verschiedene Eigenschaften des Menschens, wärend die in der Studie untersuchten SNPs sehr wohl auch außerhalb von Genen oder in inaktiven Abschnitten vorkommen können oder keine Veränderung in der Funktion des Gens hervorrufen.
 
Was ist rassistisches daran einer bestimmten Bevölkerungsgruppe bestimmte Gene zuzusprechen? Das ist wissenschaftlich absolut haltbar. Wie schon jemand anderes bemerkte haben sämtliche Völkergruppen spezifische Gene, die sie von anderen unterscheidet. Da gleich irgendwelchen Rassismus hineinzuinterpretieren ist doch lächerlich.
Hätte Herr Sarrazin irgendwelche anderen Bevölkerungsgruppen gewählt, hätte sich keiner aufgeregt.
Und seine Zahlen sind korrekt, angeblich hätte er Sie nur falsch interpretiert! Ich habe bereits im Sarrazin-Thread einen Link zu den öffentlichen Zahlen gepostet, dort kannst du ja gern mal selber schauen wie falsch oder richtig seine Zahlen sind.

Ausserdem kannst du Sarrazin´s Aussage "Wer etwas kann und erreichen will ist bei uns Herzlich Wilkommen, der Rest kann woanders hingehen"
nicht mit irgendwelchen Infastrukturaussagen Hitler´s gleichsetzen?!
Der Vergleich hinkt völlig!
Die Aussage Sarrazin´s steht nämlich seiner angeblichen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus vollkommen entgegen!

Und zum x-ten mal... Niemand spricht davon alle Aussagen eines Sarrazin´s zu unterstützen etc. sondern dort geht es um eine Kernaussage, nämlich dem Grundlegenden Integrationsproblem bestimmter Gruppen von Einwanderern. Dieses besteht eindeutig und das weiß so ziemlich jeder in der Politik. Und auch so ziemlich jeder Bürger kennt das Problem, nur deshalb erhält Sarrazin auch dermaßen viel zuspruch aus der Bevölkerung.

Der unkontrollierte Zuzug anderer gehört abgeschafft, genauso wie es in zig anderen Ländern schon geschehen ist, z.B. Dänemark etc.
Was in diese Richtung von der Politik bereits getan wurde ist mehr als lächerlich, allzu traurig das sich die verantwortlichen darauf ausruhen.

In Deutschland brauchen wir keinen Islamismus, jeder der sich mit dieser Religion mal auseinander setzt wird merken das dieser mindestens genauso radikal ist, wie es der "nationalismus" war.
Diese Religion steht allem entgegen was sonst so gefordert wird. Toleranz etc gibt es dort nicht und nicht zuletzt deshalb kann eine vernünftige Integration hier überhaupt nicht funktionieren.
 
Was ist rassistisches daran einer bestimmten Bevölkerungsgruppe bestimmte Gene zuzusprechen? Das ist wissenschaftlich absolut haltbar. Wie schon jemand anderes bemerkte haben sämtliche Völkergruppen spezifische Gene, die sie von anderen unterscheidet. Da gleich irgendwelchen Rassismus hineinzuinterpretieren ist doch lächerlich.

Du willst es nicht kapieren, oder?
Es geht darum zu sagen eine Bestimmte Bevölkerungsgruppe sei ein Problem, weil sie einen bestmmten genetischen Unterschied habe.

In Deutschland brauchen wir keinen Islamismus, jeder der sich mit dieser Religion mal auseinander setzt wird merken das dieser mindestens genauso radikal ist, wie es der "nationalismus" war.
Diese Religion steht allem entgegen was sonst so gefordert wird. Toleranz etc gibt es dort nicht und nicht zuletzt deshalb kann eine vernünftige Integration hier überhaupt nicht funktionieren.

So ein Schwachsinn.
Genau dieser Blödsinn den du von dir gibst ist Rassismus.
Islamismus und Nationalsozialismus (3. Reich) auf eine Stufe zu stellen.
Sonst geht`s aber noch?

Im Islamismus (Koran) wie im Christentum (Bibel) gibt es Aufforderungen zu Mord und Schlachtereien. Lies nur mal das Alte Testament..
Genauso gibt es aber Extremisten auf beiden Seiten.

Meiner Meinung nach ist der Extremismus nur so stark im Osten weil dort die Bildung und die gesellschaftlichen Zustände viel schlimmer als hier sind.
Ist doch klar, dass sich dort mehr junge Opfer finden lassen, die im Fanatismus einen Lebenssinn erkennen.

Aber wie ich schon sagte:
Auch in der Bibel findest du Mord und Todschlag, wie auch im Koran viel Vernünftiges steht.
Moslems leben ihre Religion auch einfach friedlich in Deutschland aus.

Und ich würde mal behaupten, dass unsere Gesellschaft viiiiiiel säkularer als irgendein typisches Land ist was du sicher meinst. Arabien, Iran, Irak und so..
Darum hast du hier auch keine christlichen Selbstmordattentäter, die mit sich mit Vorliebe am Christopher-Street-Day beispielsweise in die Luft jagen.
Dem alten Testament nach wäre das nämlich ein Mordmotiv.

Also hör auf mit dem Quatsch.
 
Wer sagt den das diese genannten Gruppen ein Problem sind??? Reim dir nicht irgendwas zusammen... Es wurde von Basken und Juden gesprochen... Wer sagt das diese ein Problem wären?

Der Islamismus und Deutschland sind theoretisch einfach nicht zu vereinbaren. Das sagt ganz einfach schon die Ideologie der islamisten! Lies doch mal den Wiki-Artikel zum Islamismus oder sonst woanders...
Die Islamisten stellen sich und ihre Religion über alles andere, somit tun sie in der Regel genau das gleiche wie die damaligen "Nationalsozialisten" Das damals ganze Völker ausgemerzt werden sollten war allein Hitler sein Werk. Das war seine ganz eigen Ideologie!
 
Was ist rassistisches daran einer bestimmten Bevölkerungsgruppe bestimmte Gene zuzusprechen? Das ist wissenschaftlich absolut haltbar. Wie schon jemand anderes bemerkte haben sämtliche Völkergruppen spezifische Gene, die sie von anderen unterscheidet.

Einer Bevölkerungsgruppe spezifische Gene zuzusprechen ist selten haltbar. Ethnien typische Genkombinationen: Ja. Das ergibt sich daraus, dass Durchmischung den geographischen Gegebenheiten folgt und somit bei einer räumlichen Anordnung 1-2-3 Allelkombinationen von 1 und 2 und 2 und 3 zwar durchaus häufiger zu erwarten und somit unspezifisch sind, aber 1 und 3 selten vorkommt und somit untypisch ist.
Sarrazin hat sich aber nicht einfach nur eugenischer Rhetorik von Völkern bedient, er hat ausdrücklich eine Religionsgemeinschaft genannt. Zudem eine der am weitesten verstreuten Religionsgemeinschaften.

Da gleich irgendwelchen Rassismus hineinzuinterpretieren ist doch lächerlich.
Hätte Herr Sarrazin irgendwelche anderen Bevölkerungsgruppen gewählt, hätte sich keiner aufgeregt.

Es mag sein, dass andere Bevölkerungsgruppen weniger heftige Reaktionen nach sich gezogen hätten (mir fällt spontan aber keine vergleichbare Gruppierung ein), aber dies war ihm vorher bekannt. Das er trotzdem eine der brisantesten Bevölkerungsgruppen gewählt hat, spricht nicht unbedingt für ihn.


Und zum x-ten mal... Niemand spricht davon alle Aussagen eines Sarrazin´s zu unterstützen etc. sondern dort geht es um eine Kernaussage,

Der Mehrheit der Medien und z.B. Icejester geht es um einge wenige (Nicht)Aussagen. Sein weitreichenderen Thesen sind ja schon seit längerem bekannt und haben zwar ebenfalls viel Kritik erregt, aber nicht annähernd so einen Rummel nach sich gezogen, wie sein Verhalten der letzten 1-2 Wochen.

Der unkontrollierte Zuzug anderer gehört abgeschafft,

Mit Ausnahme der innereuropäischen Freizügigkeit (die auch in Dänemark gilt), ist der Zuzug nach Deutschland genauesten geregelt und kontrolliert. Man mag den Kriterien kritisch gegenüber stehen, aber das von rechts her so gern bejammerte Chaos, dem man Zucht und Ordnung entgegensetzen sollte, existiert nicht.


In Deutschland brauchen wir keinen Islamismus, jeder der sich mit dieser Religion mal auseinander setzt wird merken das dieser mindestens genauso radikal ist, wie es der "nationalismus" war.

"Islamismus" ist keine Religion, sondern eine extremistische Weltanschauung.
Und niemand will Islamisten integrieren.


Im Islamismus (Koran) wie im Christentum (Bibel) gibt es Aufforderungen zu Mord und Schlachtereien. Lies nur mal das Alte Testament..

s.o.:
Islamismus <> Islam. Sinnvolle Vergleiche zu Christentum und anderen Religionen kann man zu letzterem ziehen, sinnvolle Vergleiche zu ersterem zu anderen extremistischen Strömungen.
 
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