Ich behaupte was? Zeig mir doch mal die Passage in der ich behaupte Verbesserungsvorschläge zu haben?
Du hast zuminedest oft den Anspruch, es besser zu wissen, als die derzeitigen Politiker.
nicht dass ich denen irgendwelche Kompetenz zusprechen möchte
...vielmehr soll ... Es muss ...
...Es wird Zeit ... Man sollte...
Ob man das nun alles als "Vorbesserungsvorschlag" bezeichnen kann... - subjektiv würde ich das auch leugnen. Aber da du in dieser Diskussion offensichtlich weder den Standpunkt "es ist alles okay" noch den Standpunkt "es gibt Probleme, aber die erscheinen auch mir unlösbar" beziehst, gehe ich davon aus, dass sie als Verbesserungsvorschläge gemeint sind. Denn wer das Verhalten von Verantwortlichen als unzureichend brandmarken möchte, der sollte zumindest sagen können, welche Richtung denn besser ist und zwei konkrete Beispiele können auch nicht schaden, wenn die eigene Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird.
Ich denke ich weiß vom Thema mindestens genauso viel oder wenig wie du!
Ich hab manchmal den Eindruck, dass du nicht einmal weißt, wie denn die derzeitigen Regelungen aussehen, die du (subjektiver Eindruck) als katastrophal hinstellen möchtest.
Ob viel oder wenig ist Ansichtssache. Ausserdem bin ich dabei das so umstrittene Buch Sarrazin´s zu lesen. Du redest ständig nur von Rassismus und jedem anderen diffamierendem Blödsinn dazu, ohne dir überhaupt wirklich selbst ein Bild über die Thesen geschweige denn das Buch zu machen! Du machst es dir mit Abstand hier am leichtesten...
Einfach?
Ich überprüfe Quellen, ich versuche Zahlen zu finden, ich verweise auf herrschende Rahmenbedingungen - wieviel mehr kann man denn als Diskussionsteilnehmer noch machen, bevor derjenige, der Änderungen fordert, verrät, was das denn für welche sein sollen?
Aber in einem hast du recht: Ja, ich mache mir kaum ein Bild von Sarrazins Thesen. Ich habe mir ein Bild von seiner Person gemacht und beschlossen, dass ich dieser Person keinen einzigen Cent zukommen lassen werde. Wenn er vom Buchverkäufer zum politischen Aktivisten mutiert, werde ich mir nochmal überlegen, ob ich Zeit auf seine Thesen verwende (aktuell ist die eher knapp).
Wie dir sicherlich bei deiner sorgfältigen Analyse meines Verhaltens aufgefallen ist:
Ich beteilige mich auch nicht an Diskussionen über Sarrazins Thesen im allgemeinen. Ich habe nur zu seinen genetischen Vorstellungen etwas gesagt (und die waren problemlos vollständig nachzulesen), sonst beschränke ich meine Diskussionsteilnahme auf dass, was Forumsteilnehmer hier äußern. Mag sein, dass die Sarrazin nach dem Mund reden, aber ich reagiere auf das, was hier stattfindet.
Einwanderungspolitik und Integrationspolitik gehen hier Hand in Hand, so weit solltest du denken können. Wer einwandert, muss in der Regel auch integriert werden. Beides muss aneinandergeknüpft sein.
Nette Feststellung und mir ganz sicher nicht neu.
Warum beschränkt sich dann deine Sichtweise zu Integration bzw. das, was du davon äußerst, darauf, die Einwanderung einzuschränken?
Und ich behaupte mal ganz frei das du noch nie in deinem Leben 60-70h/w körperlich harte Arbeit verrichtet hast
Das stimmt in der Tat, die 70h Wochen enthielten zu <10h harte körperliche Arbeit, die nur mit harter körperlicher Arbeit waren <50h. Stellt sich die Frage, was das mit Sarrazins Vorstellung zu tun hat, alle willkommen zu heißen, die derartige Arbeitsbedingungen gewöhnt sind?
Gehen tut das sicherlich, aber dann musst du auch gleich die Rente ab 40 einführen
Wieso muss ich die Rente ab 40 einführen (und für wen?), wenn deutsche Arbeitgeber nach belieben Billigarbeitskräfte aus dem Ausland nutzen können?
Das beste ist ja deine "anteilige Miete"

Selbst wenn du nur ein Zimmer mieten wolltest, werden ~120€ nicht reichen. nicht annähernd!
Also in Kiel sind <100€ machbar in angemessener Lage. Optional kann man in ein Zimmer auch deutlich mehr als ein Bett stellen.
Ganz abgesehen von dem Schwachsinn das jeder nur ein Zimmer bräuchte...Das Geld für ein Kinderzimmer sollte das Kind dann wahrscheinlich selber verdienen?
Das Kind desjenigen, der "arbeiten will" kann und würde in seinem Zimmer in Bangladesh oder Mali bleiben. Oder seitwann haben Arbeitgeber auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ein Interesse an Familienzusammenhalt? Glaube auch nicht, dass das Kind unter "Wer was kann und was erreichen will" fällt, also auch nicht unter "ist bei uns willkommen".
Ausserdem würde unser Staat bei deinem Modell sowas von fix pleite sein, das kannst du dir garnicht vorstellen... Nicht nur das die Kaufkraft der Bevölkerung bei gleich null liegen würde, somit die Einnahmen der MWST dahinwären (bis auf Lebensmittel, die allerdings eh den gesenketen Satz haben) nein es würde auch keinen Cent an Lohnsteuern in die Kassen kommen. Da diese beiden zu den Haupteinnahmequellen des Staates zählen wäre es hier ruckzuck zappenduster...

Und jetzt erklär mir mal, warum diese Aussage Sarrazins so toll findest, mehrfach hier anbringst und deine vollste Zustimmung ausdrückst, wenn du in ihr derart offensichtliche Fehler siehst?
Irgendwie scheinst du auf die gleiche Faktenlage aufzubauen, wie ich. Aber bei mir lautet das Endergebniss "schön klingendes, schwachssinniges Gewäsch, dass nur aus totaler Weltfremdheit oder ignorantem Populismus und Selbstdarstellung entspringen kann". Erhebe zwar keinen Anspruch darauf, dass meine Sichtweise richtig ist - aber es fällt doch auf, dass die Einstufung als "zitierungswürdig und mit "Da hat Sarrazin vollkommen recht" zu versehen" so ziemlich das Gegenteil darstellt.
Übrigens gibt es noch jemanden der kritisiert das der Bund in den Statistiken nicht nach Religion etc unterteilt und somit das Ergebnis verwässert... Nämlich der Sarrazin...
Aber wenn sie es machen würden, gäbe es wahrscheinlich nur noch mehr Nährstoff für Leute wie Sarrazin. Zum Glück gibt es noch andere Quellen für solche Statistiken. In etlichen Ländern Europas wurden solche Statistiken erhoben und überall zeichnet sich das selbe ab.
Sicherlich gäbe es noch mehr Nährstoff, wenn dieser Missstand behoben werden würde. Und es besteht in der Tat nur wenig Hoffnung, dass diese Leute weitaus mehr Gehör finden würden, als z.B. kritische Stimmen, die Faktoren wie Lebensstandard, Bildung und Aufstiegschancen mit einbeziehen, die ebenfalls unzureichend erhoben werden.
Ob man nun das Problem erkennt, oder durchweg versucht alles schönzureden (so wie deiner einer) ist jedem selbst überlassen.
Ich versuche nichts schön zureden. Ich streite auch nicht die Sachlage ab. Ich bin nur sehr kritisch gegenüber der Festnagelung "des Problems". Denn es wird regelmäßig aus einer Korrelation eine Kausalität gemacht und das imho viel zu oft auf Basis von Stammtischweisheiten.
Komisch nur das selbst die so "blinden" Politiker mittlerweile das Problem angeblich erkannt haben.
Politiker erkennen jedes "Problem", dass sich in der BILD wiederfindet. (Umkehrschluss zulässig. Auf Probleme wie z.B. gesetzwiedrige Entsorgung von Atommüll wird mit einem Freibrief zur Produktion von noch mehr reagiert, auf dass noch mehr Geld vom Steuerzahler zu den Großkonzernen wandert)